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  1. Toyota hat bisher immer eine Nase dafür gehabt, was gut und richtig ist. Grundsätzlich wird mir immer viel zu viel aus Sicht der großen Städte geredet!! Klar, wenn man in den Ballungszentren wohnt, dann gibt es Bahn, Bus, Share cars, Leihräder, Taxi und was auch immer. Die Leute, die aber in der Fläche wohnen, die brauchen Individualverkehr. Hinzu kommt, dass der synthetische Treibstoff COs aus der Atmosphäre zieht, beim Verbrennen wieder freigibt. Warum das jetzt plötzlich eine schlechte Technik sein soll, muss wohl nicht jeder verstehen. Das Thema des effizienten E- Autos mag ganz toll klingen, aber Fakt ist, dass viele dieser Autos heute schon oder heute noch mit schmutzigen Strom geladen werden. Also werden die Abgase nur verlagert. Die Emissionsbelastungen beim Bau und Verschrotten der Fahrzeuge werden komplett vergessen. Dann kommt hinzu, dass wir hier in Schleswig Holstein jährlich für mehrere hundert Millionen Euro Strom "wegwerfen". Er kann nicht produziert werden, weil wir keine Kabel in den Süden haben. Wie schwer ist es, diesen Strom umzuwandeln in Wasserstoff, der dann so ökologisch ist, wie irgend denkbar? Warum wird die EEG Umlage von solchen Strom nicht heruntergenommen? Ich sehe das hier in Travemünde mit den E- Autos. Es gibt hier ein Ladesäule in Strandnähe. Da stehen immer Autos am Kabel!! Super Sache, die Leute sitzen am Strand und lassen ihr Auto dort stehen. Das arme Würstchen, das kommt und laden will, hat dann das Nachsehen, Platz belegt! Ich will und werde nicht Auto fahren in einem Flächenland und schon am Anfang der Fahrt Sorgen haben, wann, wie und wo ich laden muß. Ich will Auto fahren, weil es keine Alternative hier gibt und wenn der Tank leer ist, dann tanke ich mal eben für 5 Minuten. Ende der Geschichte. Mein Fokus ist nicht auf dem Auto und dem Laden, sondern auf dem Zweck der Fahrt. Diese ganze Klimarettungsdiskussion ist sowieso komplett sinnlos. Wenn man, so wie wir Schifffahrsleute, weltweit unterwegs sind und sieht, was sonst auf der Welt mit den Emissionen passiert, dann fühlt man sich, also ob man mit ausgebreiteten Armen im Rhein steht und glaubt, man könne das Wasser aufstauen. Selbst unsere dreckigen Diesel PKW werden nach Rumänien, Bulgarien und in den Osten verkauft und qualmen dort weiter. Ich habe noch nicht einmal ansatzweise von Asien geredet, Indien, China, Pakistan, Indonesien usw. Ich habe in Amerika oft gesehen, dass Leute mit den großen V8 PKWs zum Supermarkt fahren, aussteigen zum Einkaufen und den Motor laufen lassen, weil das Auto dann kühl ist, wenn man wiederkommt. Es ist absolut unerheblich ob und was wir hier machen, selbst wenn morgen unsere 84 Millionen Deutschen tot umfallen und wir keine einzige Tonne CO2 mehr emittieren, dann sinkt die Belastung vielleicht um 2 Prozent. Toyota Lexus hat einmal verlautbaren lassen, dass man für einen Plug In Hybriden und dessen Akku ca 40 Verbrenner Hybriden bauen kann. Also wäre es angebracht, synthetische Treibstoffe zu forcieren, Verbrenner Hybride zu bauen, nicht das Stromnetz zu belasten für das Aufladen, Wasserstoff herzustellen, um den Strom nicht "wegzuwerfen" und parallel Brennstoffzellen zu fahren. Diejenigen von uns, die Kurzstreckenverkehr machen, die können auf E- Autos umsteigen, wenn die Lademöglichkeit gegeben ist. Es geht aber, wie immer, nicht um das Lösen von Problemen, sondern um das brutale Durchsetzen von Ideologien und Populismen, darum ist die ganze Diskussion hier, wie auch in der Öffentlichkeit sowieso sinnlos.
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  2. Weils geil ist beim McDonalds im Stau zu stehen, die Umluftklappe eingeschaltet und keine Abgase rauszuwerfen damit die Klima läuft, früher nicht gemerkt, jetzt umso mehr, die ganzen Dieselkisten was permanent laufen, schrecklich. Oder durch den halben ort zu summen, durch 30er Zonen flüsterleise zu rollen und Leute erschrecken 😄 . Ganz lustig wirds dann beim älteren Semester, wenn sie dich drauf anreden, wieso der so leise ist beim wegfahren und man ihnen dann vom Hybrid erzählt wie was wann. Komischerweise glauben die meistens das es sowas wie ein Atom-U-Boot ist, und wenn man darauf hinweist das es die Technik erfolgreich seit über 20 Jahren gibt, sind die Gesichter noch mehr verblüfft. Trotzdem wird fleissig weiter Diesel gekauft. Schwer? Mein HH hat (7 Sitzer) 2100kg leer, dein Infinity knapp 1900kg. Dafür ein Eck kürzer (15,5cm kürzer, 11cm schmäler, 15,5cm niedriger). Sogar der RX400h ist ein ein Eck größer als dein III, Sogar die erste Generation vom RAV4 Hybrid ist größer als dein III. Da gehts leichter weniger zu brauchen wenn man schon fast in der Kompaktklasse unterwegs ist mit einem 320PS Motor. Würde man den aktuellen Antrieb vom RX450h in den RAV4 der vorletzen Generation pflanzen, dann wäre es halbwegs ein vergleichbares Duell. Da trau ich mir fix sagen, das dann ohne Probleme ne 8 vorne steht, auch auf der AB und 0-100 unter 6 geht. Geiler is da aber die 3te Gen vom RAV4, mit dem 3,5er V6 und gut 273PS. 5,8 auf 100. Der wäre dann auch bautechnisch in der Größe von deinem III. Man sieht, auch wenn alles wie Äpfel ausschaut, sind sie doch nicht miteinander zu vergleichen. Jedem das was ihm gefällt, einem gefällt das sonore brummen eines Diesels, ein anderen das surren der E-Motoren und andere rühren gern noch selber im Getriebe. Jede Marke bedient eine andere Käuferschicht, was auch so gut ist. Grad bei III, Lexus, Acura und co sind die Fahrzeuge noch unterschiedlicher als beim Massenmarkt. Nachdem man in Ö keine 150 fahren darf intressiert auch eher nur ein Bruchteil der Verbrauch bei 150-160km/h. Wie wärs mal mit einer Runde durch Wien bei Rushhour Freitag nachmittags? So 2-3h staurollen? Man genießt das entspannte dahinrollen mit dem Hybrid, auch wenn man regelmässig zu schnell ist 😄 ich weiss, kann man schwer verstehen wenn man nicht mind. eine Woche mal einen h gefahren ist im Alltag. Die ersten Tage waren auch komisch bei mir. Der Verbrauch ist mir eher nebensächlich. Für den 2,1t Bomber echt gut, auch wenn einige eine ständige 9 vorne schaffen. Braucht er halt mal 11L und? War sicher spassig beim fahren. Der alte RX hätt da gut 13-14L gebraucht bei weit weniger spass und der TransSport AWD sicher 15L und noch weniger Spass. Wo viele Leute ein Problem haben, ist Motorgeräusch von Beschleunigung im Kopf zu trennen. Kann man das nicht, wird man auch mit dem Hybrid nicht warm. lustigerweise sind Mitfahrer immer überrascht wie reibungslos das alles geht, selbst Ing. aus der Technik bei uns in der Firma die Fahrzeuge vom Stern oder mit 4 Ringen haben, steigen da technisch aus. finden es aber toll. Diesel is da doch einfacher zu verstehen Machst du im III Forum auch soviel Selbstbeweihräucherung wie hier im LOC oder wurdest du schon gesperrt? Sorry, musste sein. Gerd, es nervt einfach, und ich glaub, ich bin nicht der erste der dir das hier sagt. Du und noch eine handvoll Herren schaffen es echt das hohe Niveau was hier im LOC einst war, kontiunierlich abzusägen. Echt, es macht teils keinen Spass mehr, wenn ihr Herren überall ihre Meinung hinzupostets, nur um was geschrieben zu haben und rumzusticheln. Es wird meist nur besserwisserisch geschrieben, jedem seine eigene Meinung aufs Aug gedrückt auf biegen und brechen oder einfach was unpassendes geschrieben. Sorry für teils OT an die Admin und Ditti, musste aber sein. greets Boergsn
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  3. Hallo Dank Eurer Beratung ist es nun passiert. Mein Infiniti Q50 ist verkauft und ein nigelnagelneuer LC500 steht in der Garage und ich bekomme das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Gruß Andy
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  4. Anleitung Toyota Techstream / Mini VCI Hallo zusammen, Ihr möchtet bei eurem Lexus oder Toyota selber Persönliche Einstellungen vornehmen und noch mehr. In dieser Anleitung erkläre ich euch Schritt für Schritt, wie man die Techstream Software und ein Mini VCI OBD2 Adapter auf einem Windows 64 bit System zu laufen kriegt. Die Anleitung basiert auf einem Windows 10 System mit dem April 2018 Creators Update. Was brauche ich dazu: Laptop Mini VCI OBD2 Adapter auf USB Toyota Techstream Software / Mini VCI Treiber / Registry Eintrag / Download Vorweg über Mini VCI Allgemein: Der Markt ist überschüttet mit Fakes Mini Vci's. Es sind Klone des Mini Vci der Firma Xhorse Electronics. Einen echten zu finden der alle Protokolle beherrscht und damit alle Funktionen von Techstream ausführen kann, ist schwer. Deshalb müsst Ihr jetzt nicht einen für 60€ kaufen und damit denken, es wäre der Originale. Man sollte zwischen 15€-30€ für eine Vci ausgeben. Teuer ist nicht besser und die können alles nur das selbe. Der Unterschied ist nur, welche Firmware drauf ist. Ich kann euch leider nicht Garantieren, dass Ihr mit einem Vci den ich habe (Firmware 1.4.1), jeden Toyota / Lexus Personalisieren könnt. Es läuft aber auf meinem 2012 Lexus IS 250 XE2. Vorweg über Mini VCI mit der Firmware 1.4.1: Mit der Firmware 1.4.1 könnte Ihr laut meinen Recherchen keine RDKS Sensoren auslesen und anlernen, natürlich können wir damit Personalisierte Einstellungen vornehmen. Last euch nicht von den Preisen verwirren. Da gibt es von 20 - 60 € für einen mit der Firmware 1.4.1. Teuer muss nicht besser sein, die können alles das selbe und es gibt da keine Unterschiede bis auf die Firmware die drauf ist. Unten findet Ihr mein Mini Vci Adapter. Ich habe Ihn nicht von der verlinkten Seite gekauft. Ich wollte euch nur zeigen wie meins aussieht und was drauf steht. Vorweg über Mini VCI mit der Firmware 2.0.4: Mit einem Vci, der die Firmware 2.0.4 drauf hat, kann man RDKS ID's auslesen und neue reinschreiben. Bevor hier jetzt alle los stürmen und sich ein Vci mit dieser Firmware kaufen, haben meine Recherchen folgendes ergeben. Leute die sich so ein Vci gekauft haben, konnten zwar die ID's auslesen aber beim Beschreiben neuer ID's zum Steuergerät, wird der Vorgang abgebrochen. Das liegt unter anderem daran, dass auf dem Markt nur Fakes VCi's zu finden sind und ein entsprechender Protokoll fehlt um die ID's zu übertragen. Ich weiß nicht wo man einen Originalen Vci der Firma Xhorse Electronics kriegen kann. Diese Adapter kosten auch teilweise mehr als die mit der Firmware 1.4.1. Mein Mini VCi Adapter mit der Firmware 1.4.1 Vorweg über Toyota Techstream: Ich nutze die Techstream Software ausschließlich zum Personalisieren. Zum Fehler auslesen und löschen nutze ich ein OBD2 Adapter BT & Wlan und dazu die Torque Pro App auf dem Smartphone. Das ist viel komfortabler und man muss sein Laptop nicht zum Auto schleppen. Ich möchte an dieser Stelle nochmal erwähnen, dass euch bewusst sein muss, dass Ihr mit Techstream auch euer Auto im Schlimmsten Fall Schrotten könnt, wenn Ihr dort rum spielt, wo man nicht sollte. Solange Ihr euch nur bei den Personalisierten Einstellungen austobt , kann euch nicht schlimmes passieren. Bitte seit euch im klaren, dass ich hier keine Haftung übernehme und die Benutzung der Techstream Software auf euer eigenes Risiko zu verwenden ist! Schritt 1: Toyota Techstream Software installieren Als erstes installieren wir die Toyota Techstream Software, diese könnt ihr entweder aus meinem Download Link nehmen oder habt eine gekaufte oder andere Version, wie auch immer. Die Software installiert Ihr wie auch ein X-beliebiges Programm auf einem Windows System. Nach der Installation, startet Ihr die Techstream Software und trägt überall wo Ihr nach Daten gefragt werdet mit "Unbekannt" ein. Habt Ihr euch durch gekämpft müsstet Ihr auf diesem Bildschirm landen. Schritt 2: Techstream Online Funktion abschalten Jetzt schließt die Techstream Software und wir stellen alle Onlinefunktionen des Programmes aus, da wir ja ohnehin keinen Zugang zum Toyota Netzwerk haben. In dem Installationsverzeichnis in folgender Datei diese Änderung vornehmen: C:\Programme (oder x86)\Toyota Diagnostics\Techstream\Env\IT3System.ini Das suchen und ändern: TISFunction=1 zu TISFunction=0 Schritt 3: Mini VCI Treiber installieren Jetzt installieren wir den Windows Treiber für den Mini VCI Adapter. Entweder nehmt Ihr den Treiber auf der Mini CD, die mit dem Adapter geliefert wurde oder Ihr nehmt es von meinem Download Link oben. Wir erstellen jetzt einen Ordner auf der Partition C mit dem Namen Temp. In dem Temp Ordner legen wir die Datei "MVCI Driver for TOYOTA", die Ihr entweder von der Mini CD habt oder aus meinem Download Link. Jetzt starten wir als Admin die Windows Eingabeaufforderung auf. In die Eingabeaufforderung fügen wir diesen Text ein"msiexec /a "C:\temp\MVCI Driver for TOYOTA.msi" /qb TARGETDIR=c:\temp\mvci" und drücken Enter. Die Installer Datei wurde jetzt gesplittet und es wurde ein Ordner erstellt mit dem Namen mvci in dem Ordner Temp. Jetzt gehen wir in den gerade erstellten mvci Ordner und löschen folgende Datei "MVCI Driver for TOYOTA". Jetzt kopieren wir alles aus dem Ordner "mvci" der in dem erstellten Ordner Temp liegt. Jetzt gehen wir zum Pfad C:\Program Files (x86) und erstellen dort den Ordner mit dem Namen "XHorse Electronics". In dem Ordner XHorse Electronics erstellen wir einen Unterordner mit dem Namen "MVCI Driver for TOYOTA TIS". In dem Ordner MVCI Driver for TOYOTA TIS fügen wir alle kopierten Dateien aus dem Ordner mvci der in dem Ordner Temp liegt. Es muss bei euch jetzt so aussehen. Den Temp Ordner brauchen wir nicht. Wer möchte kann den jetzt löschen. Schritt 4: Mini VCI an Laptop anschließen Jetzt stecken wir den Mini Vci in irgendein USB Port am Laptop. Unter Windows 10 kommt jetzt eine Info, Gerät wird eingerichtet. Wir warten bis Windows das Gerät Fertig eingerichtet hat. Wir Navigieren jetzt zum Geräte Manager. Da Windows 10 selber passende Treiber bei der Einrichtung für unseren Mini Vci installiert hat, taucht im Geräte Manager keine Einträge mit dem Namen Unbekanntes Gerät mit gelben Ausrufezeichen auf. Unter Windows 7 oder andere könnten diese Unbekannten Einträge stehen, da Windows das Gerät nicht einrichten konnte. Umso besser, da wir diesen Unbekannten Geräten spezifische Treiber zur Kommunikation mit dem Rechner geben möchten. So und nun müssen wir in dem Fall, wo keine Einträge mit Unbekannten Geräte angezeigt werden, die beiden Anschlüsse für den Vci im Geräte Manager suchen. So wir klappen im Geräte Manager die Rubrik USB-Kontroller auf, die andere Rubrik heißt Anschlüsse (Com & LPT). Die letzte Rubrik taucht bei mir nur auf, wenn ich den Mini VCi am Laptop einstecke. Habt Ihr, die Rubrik USB-Kontroller aufgeklappt, könnt Ihr durch rein und raus stecken des Mini VCi am Laptop erkennen, was sich durch einstecken bzw raus stecken ändert und welche neuen Einträge eingefügt werden. So siehts bei mir aus, wenn ich den Mini VCI am Laptop einstecke. So nun müssen wir für diese beiden Einträge die Treiber aus dem Installer installieren. Bei denen wo Unbekannte Einträge mit Gelben Ausrufezeichen stehen wählen für jeden Eintrag per Rechtsklick die Treiber Aktualisierung aus und dann auf dem Computer durchsuchen. Beim durchsuchen geben wir diesen Pfad vor C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS und machen das Häkchen an Unterordner einbeziehen. Bei denen es aussieht wie bei mir auf dem Bild, nach dem ersten einstecken, könnten zwar auf die Treiber Aktualisierung verzischten, ich weiß aber nicht ob das ganze mit den Treiber läuft, die Windows bei der Einrichtung installiert hat. Deswegen zeige ich euch, wie wir jetzt Treiber aus dem Pfad C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS für die bereits installierten Einträge aktualisieren. Würden wir jetzt genau das machen wie beim Punkt 2, würde eine Meldung kommen "Es ist bereits der beste Treiber für diese Gerät installiert" und Windows würde den Treiber nicht aktualisieren. Unter Pfad C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS, gibt es zwei Ordner mit den Namen ftdiport und ftdibus, ftdi ist der Hersteller für die Treiber. Jetzt gucken wir uns die 3 Bilder unter an und aktualisieren so die beiden Einträge. Schritt 5: Mini VCI Prüfen So nach dem wir die Treiber aktualisiert haben, könnten wir jetzt Prüfen ob der Mini VCi mit Windows funktioniert. Wir Navigieren zum Pfad C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS, und starten dort das Programm FirmwareUpdateTool. Dieses Tool funktioniert bei mir unter Windows 10 nicht, wenn es bei euch startet, sehen wir folgendes wenn der Vci am Laptop hängt. ACHTUNG!!! Bei denjenigen wo das Tool funktioniert, verwenden wir es ausschließlich nur zum gucken ob dort beim Status Connected steht. Wir nutzen es nicht zum Firmware Update für den Vci, weil nach meinen Recherchen geht bei einem Update dieser Fakes Vci's der Adapter kaputt und Ihr könnt den in die Tonne schmeißen. Schritt 6: Registry Verweiß für Toyota Techstream Wir laden uns aus meinem Dropbox Link ganz oben die Registry Datei runter und legen diese auf dem Desktop ab. Wir führen jetzt diese Datei als Admin aus, keine Angst, euer Windows System geht dabei nicht kaputt. Dieser Registry Eintrag dient unter anderem dazu da, damit Techstream unseren Xhorse Adapter sieht und den 32 bit Treiber, den wir über Umwege installiert haben. Die Datei könnt ihr nach dem Ausführen vom Desktop löschen. Schritt 7: Ab zum Auto Jetzt starten wir die Techstream Software und gehen oben auf den Reiter "Einrichten>VIM" und wählen jetzt unseren Xhorse Mini Vci an und drücken ok. Jetzt nehmt Ihr euer Laptop und den Mini Vci und geht zum Auto. Steckt den Adapter in die OBD2 Schnittstelle und den USB ins Laptop. Jetzt machen wir die Zündung an, Motor muss nicht gestartet werden. Startet die Techstream Software und wählt aus " Mit Fahrzeug Verbinden" Jetzt bietet Techstream euch euer Fahrzeug an mit unterschiedlichen Ausführungen, wählt ein aus. Und jetzt können wir unser Auto Personalisieren wie wir möchten. Ich hoffe es versteht wirklich jeder diese Anleitung. Viel Spaß beim Personalisieren!
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  5. Jaja. In der Tat habe ich schon sämtliche Mücken entfernt. Kurze Zusammenfassung: *ICH LIEBE ES* 😍 Langversion: Ich denke das Auto kann man nicht 1h Probefahrt begreifen. Es ist wie ein guter Wein - es wird von Fahrt zu Fahrt besser. Und ich bin meistens unter 5000 u/min geblieben. Und es macht mich schon jetzt euphorisch. Nicht die Leistung, die ist sehr gut, aber nicht zu Vergleichen mit einem ISF- oder Supra Verwöhnten. Nein, es ist das Erlebnis. Das Fahren. Diese Leichtigkeit und Spritzigkeit. Und das herausfordernde Spiel mit Kupplung, Schaltung und Gas. Und ja, auch der Sound, als ich einmal "aus Versehen" bis knapp 6000 drehte, wurde der Motorsound richtig toll (wird via Lautsprecher aus dem Motorraum in den Innenraum verstärkt - Es bleibt aber authentisch - finde ich). Bis 4000 ist das Auto angenehm ruhig (und bequem), dann geht soundtechnisch die Post ab. So eigentlich fast wie beim ISF - der hat ab 3700 auch einen zusätzlichen Kanal geöffnet. Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt. Die Glückshormone machen süchtig. Einen ausführlichen Bericht werde ich erst mit >3000km auf der Uhr machen. Dann wenn ich mal das Auto auch bis knapp 8000 ausdrehen konnte. Aktuell bin ich bei 550km. Die erste Ausfahrt hat mich also begeistert. Man freut sich auf jede Kurve. Man fühlt sich so leicht und athletisch. Das ist so erfrischend. Und das Auto scheint zudem auch praktisch und übersichtlich. (im Kontext zum Supra) Noch ein paar Bilder, weil auch die Natur so wunderschön war. Überglückliche Grüsse Oskar
    9 points
  6. Hallo zusammen Ich fahre seit knapp 6 Monaten und ~10tkm einen 2010 ISF mit aktuell ~90tkm. Nun wollte ich meine Erfahrungen mit dem Fahrzeug hier im Forum teilen. Ich denke das könnte auch den ein oder anderen interessieren. Natürlich machen V8 und 423PS enorm Spass, hatte vor dem ISF einen 250-er und ich bereue keinen Moment den Umstieg. Natürlich kostet ein ISF auch eine Stange Geld.Die Anschaffung ist das eine, aber dann kommen noch Unterhalt, Benzin, Versicherung, Steuern etc. Trotzdem hielt mich all dies nicht auf und ich ging einen ISF besichtigen -> mein heutiger ISF 🙂 Fangen wir mal mit dem Antriebsstrang an: Motor und Getriebe passen perfekt zusammen. Da gibt es fast nichts auszusetzen. Was mich stört sind: Klackern der Hochdruckpumpen, Schaltbefehle im M-Modus werden ein wenig zu langsam umgesetzt, ansonsten top. Was mir gefällt: Absoluter Wolf im Schafspelz, kein Poserauto wie etwa ein AMG, Audi oder BMW. Kein nerviger Auspufflärm, (beim ISF kommt der Ton von vorne 🙂 ), luxuriös, sehr angenehm als Daily Driver (ausser das Fahrwerk nervt schon), geiles Getriebe -> schalten wie ein DKG oder seidenweich wie halt eine Aisin Wandlerautomatik schaltet. Torsendiff ist ein MUSS. Kann mir nicht vorstellen wie die Kraft ohne Torsen vernünftig zwischen links und rechts verteilt wird. Ohne Torsen sind einseitig rauchende Reifen vorprogrammiert, man leidet mit dem ISF ja nicht unbedingt an zuviel Traktion und dann noch ohne Torsen???? Dämlich so etwas. Fahrwerk: Hatte viel darüber gelesen und dachte anfangs das sei nicht soo hart wie alle sagen. Aber ich muss schon sagen, manchmal nervt es echt schon sehr. Man merkt ALLES, jedes Steinchen etc. Klar sollte ja auch ein sportliches Auto sein aber jaa man sollte auch nicht übertreiben. Die vorderen Reifen liefen auf der Innenseite stärker ab als beim Rest des Reifens. Angeblich ist das ja bei jedem so 🤷‍♂️, hatte gleich nach dem Kauf auch Lenkgeometrie machen lassen und bis jetzt ist noch alles tiptop. Verbrauch: sehr human bei normaler Fahrweise -> normale Fahrweise (natürlich auch mit kräftigem Beschleunigen zwischendurch 🙂 ) im Mix fährt man mit 11,5lt, Reine, ruhige Autobahnfahrten kann man mit 9,5lt absolvieren (aufpassen, ich wohne in der CH (120kmh) auf der deutschen Autobahn sieht natürlich anders aus 😉 ) Aber ich habe bis heute noch nicht geschafft den Mixverbrauch auf über 13lt zu bringen und das finde ich für einen 5lt V8 beachtlich. Wenn ich da bei einem Vergleichbaren Wagen schaue, ist dort die Benzinrechnung um einiges höher. Wartung/Unterhalt Ich bin gelernter Baumaschinenmechaniker mit 13Jahren Berufserfahrung. Dies kommt mir natürlich bei der Wartung sehr zu Gute, ich mache Alles selbst. Wenn man die Teile selber kauft und verbaut kann man sich eine Menge Geld sparen. Filter, Kerzen (OEM kosten ~35CHF /Stk), Bremsen ist aber alles bezahlbar wenn man sich im Aftermarket umschaut (Natürlich Markenware verbauen; Denso, Brembo etc.), Zündkerzenwechsel geht halt auch nicht nur 20min aber normale Wartungsarbeiten sind nichts Spezielles und nicht komplizierter als bei einem anderen Wagen. Reifen rundum habe ich für knapp 600CHF neu gemacht (Yokohama), könnte teurer sein. Bremsen sind noch die ersten drauf, aber auch hier gilt: Es ist eine Brembo Anlage, aber trotzdem zahlt man sich hier nicht dumm und dämlich wenn man es selber macht. Sonstiges: Was mich ziemlich stört ist: Der linke Türgummi macht dauernd Geräusche. Bei einer Bodenwelle o.Ä. schmatzt, quietscht der Türgummi von der Fahrertür. Erste Abhilfe war SIlikonspray. 1 Woche Ruhe und dann gings wieder los. Habe dann die Dichtung grosszügig mit Silikonfett eingerieben und dann hatte ich 2 Wochen Ruhe. Hatte noch diverse Mittel ausprobiert aber leider ohne Erfolg. Vielleicht muss ich die Dichtung halt mal tauschen... Wenn der Wagen im Sommer an der Sonne gestanden hat und man losfährt, knarzt die Mittelkonsole ab und zu. -> sicher auch ein Verdienst vom harten Fahrwerk. Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit dem ISF und bereue keine Minute, dass ich mir diesen Wagen gekauft habe. Natürlich ist es im Allgemeinen ein teures Auto, aber wenn man einen ISF kauft, hat man sich ja hoffentlich vorher schon darüber informiert. Understatement ist angesagt beim ISF, kein lärmender lächerlicher Furzauspuff, kein übertriebenes röhren, krachen etc. kein Poserfahrzeug, ein gemütlicher, sportlicher Cruiser für Leute ohne Minderwertigkeitskomplexe. Und genau darum liebe ich dieses Auto so sehr. Ich hoffe dieser Bericht ist lesenswert auch wenn ich mich ein paarmal wiederholt habe 🙂
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  7. Hallo zusammen Nicole und ich hatten gestern die Gelegenheit den nagelneuen Prius 5 probe zu fahren und zu testen. Ich fahre seit > 300'000 km im Alltag und Berufsverkehr Prius 3. (Die Lexus-Fahrzeuge und aktuell der GR ist mehr für den Sonntag/Feierabend) So war ich sehr gespannt. Technik Ich bin überfordert. Wow. So viele Möglichkeiten. Ich sitze direkt in der Zukunft. Von 2012 (Prius) bis 2023 sind es gefühlt mehr als 11 Jahre. Der Prius hat eine Heerschar an Assistenz-Systemen. Einige müsste man für meinen Geschmack dauerhaft abschalten können: - Spurhalteassistent (mit aktiven Lenkeingriffen), Aufmerksamkeitsüberwachung, Geschwindigkeit-Warnung (ISA). Das Navigations-System basiert auf Google, ist aber nativ dabei und hat dabei die wundervolle Lexus-Frauenstimme. Und ist sehr schnell. Super gelöst ! Der Rückspiegel ist hybrid: Analog und Digital. Die digitale Variante ist cool. Bei Stau kann man die Insassen im Nachfolgefahrzeug gut beobachten... 😄 Mit voller Batterie fährt man 80km elektrisch. Den Rest mit 40 Liter Benzin-Tank (~ 3-4 Liter Verbrauch - konnte ich nicht verifizieren). Innenraum Sehr schön. Sehr bequeme Sitze. Lexus-like. Der Sitz fährt beim Ein/Aussteigen zurück. Man sitzt tief. Irgendwo zwischen Prius 3 und GR86... Die Klima haptisch gut bedienbare Knöpfe. Sehr gut. Statt eines HUD gibt es den hinter dem Lenkrad platzierten Bildschirm. Hat gut funktioniert. Kein Lenkrad im Weg. Check. Leider gibt es kein Schiebedach mehr. Da Panoramadach gibt es nur in der mittlerer Ausstattungslinie. Fahren Leise und kraftvoll. Auf 130 km/h. Prius 3 mit 76 DB gemessen (Mobiltelefon-App). Mit Prius V waren es 74 DB. Aber gerade bei < 130 km/h wirkt der neue Prius deutlich leiser als meiner. Auch Lexus-Like. Das elektrische Fahren hat bis > 130 KMH sehr gut funktioniert. Es gibt ja 3 Modi: EV, Auto EV/Hybrid, Erzwungener Hybrid (um Batterien zu laden). Im Hybrid bei der Beschleunigung sehr gut. Ich mochte das kleine Lenkrad. Sehr praktisch im Alltag. Trotzdem ist es kein Sportwagen. Bei schnell gefahrenen Kurven kam das Mehrgewicht von +100kg zum Prius 3 und das wohl nicht ganz leichte Solarpanel auf dem Dach zum tragen. Motor/Getriebe Nahe an der Perfektion. Showeffekt Schaut gut aus. Mir gefällt das Gelb. Nicole nicht. Aber die Leute gucken schon... Weiteres Heute vermisse ich die Sitzkühlung. Diese wäre ein absolutes Muss. Doch diese gibt es nur in der höchsten Ausstattungslinie. Und dort ist das Solar-Panel dabei, welches max. 300 WH pro Stunde an Reichweite bringt. Aber den Verzicht auf das geliebte Panoramadach. Beim Prius 3 habe ich Solardach UND ein Schiebedach. Da gab es noch kein ODER. Ebenso bevormunden mich die vielen Assistenz-Systeme zu oft. Und gewisse lassen sich ab 2024 wegen dem Gesetzgeber nicht mehr abschalten. Insbesondere, die visuelle und akustische Warnung, wenn mal 3-4 km/h schneller fährt als erlaubt. Fazit 4.5 von 5.0 Sternen. 🙂 Liebe Grüsse Oskar
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  8. Wenn man auf etwas stolz ist, erhebt man sich nicht über andere. Ich kann mich freuen und stolz darauf sein, dass mein Handwerker tolle Arbeit gemacht hat und damit mir eine tolles Umfeld gebaut hat. Ich habe über Lexus sehr viel gelesen und weiss mit welcher Hingabe die Jungs dabei sind und das freut einfach. Das was mich am meisten freut ist die "Unauffälligkeit". Seltenes Auto, kaum einer kennt es, man ist total unter dem Radarschirm aber man weiss die Handwerksleistung zu schätzen. Einen AMG würde ich niemals mehr kaufen nach den Entwicklungen in den letzten Jahren.
    8 points
  9. mal das Thema etwas beleben... mehr auf Instagram #EUROCELSIOR
    8 points
  10. Also Ich hbe mich mal der "Sache" angenommen. Ich habe mal von Unten das Meiste abgebaut und mit einem Endoskop den Beifahrer-Airbag "Angekuckt". Mein Fazit; der geht nur nach Unten Raus und das Tu ich mir nicht an. Aber ich habe gesehen, dass von Oben in der Spalte um den Airbag genug platz ist um mit einer Kanüle den PU-Hybrid-Kleber unter die Kante zu Spritzen.(Also Richtung Frontscheibe) Ich habe mir eine Kanüle abgewinkelt und gekürzt und konnte so die Stelle unterspritzen und mit einer 10 cm breiten Zulage andrücken. 24h Später: Vorher: Nachher: So kann man es lassen. Gruss Techi-Tom
    8 points
  11. Dieses Wochenende waren wir über den Lexus Händler eingeladen zum Proving Ground Vairano bei Mailand, um den neuen Lexus LS zu fahren. Wir sind am Samstagnachmittag an der Strecke angekommen und haben eine tolle Umgebung vorgefunden. Sowohl von den Gebäuden her, als auch vom Lexus Aufbau war es sehr schön. So viele so hochkarätige Lexus Fahrzeuge habe ich noch nie zusammen gesehen. Überall standen neue LS, LC, RX usw. Am Samstagnachmittag fing die Veranstaltung an mit einer Begrüßung, es gab natürlich Kaffee und Kuchen und dann ging es zur Präsentation des Autos. Der Vairano Proving Ground liegt ziemlich abseits in der Landschaft und die Gebäude erinnern an einen Gutshof, daher fand die Präsentation bei bestem, warmen Wetter draußen unter dem weit ausladenden Dachüberstand eines der Gebäude statt. Der neue LS stand bereit als Anschauungsobjekt, es gab eine Einführung in die Philosophie des Autos, in die unglaubliche Mühe der Handwerkskunst hinter dem neuen Innenraum und den verwendeten Materialien. Das geht so weit, dass man Origami Falttechniken für die Türverkleidungen nutzt, die alle in mühsamer Handarbeit gefaltet werden müssen, makellos natürlich. Von dieser Technik werden wöchentlich nur 2 Autos gebaut für den weltweiten Markt, weil es kaum Fachkräfte gibt, die diese Technik beherrschen. Des Weiteren kann man zum ersten Mal auch speziell geschliffene Glaseinsätze bekommen für die Türverkleidungen, die natürlich von den Japanern crashsicher versiegelt werden. Neue Lasercutmuster sind möglich, die wiederum zum ersten Mal auch dreidimensional erfahrbar sind. Ich muss sagen, dass man schon ein gutes Gefühl für die Wertarbeit bekommt, die in so einem Auto steckt und dass man das dann auch ganz anders zu schätzen weiß. Ich versuche mal etwas Ordnung in die weiteren Details zu bringen. 1) Der neue LS wird nur in der Langversion gebaut, die wir vom Vorgängermodell kennen. 2) Die neue Coupéform ist unglaublich attraktiv und sehr schön gelungen. 3) Die Lexusingenieure haben darauf geachtet, dass das Dach im Sitzbereich des Fonds noch nicht abfällt, daher gibt es dort volle Sitzhöhe 4) Diverse Bauteile wie Haube, Kofferdeckel usw sind aus Aluminium, um das Gewicht zur drücken. Auf meine Frage, nach Kontaktkorrosion wurde mir deutlich gemacht, dass man daran gedacht hat und von vornherein die Metalle so beschichtet, dass keine galvanischen Ströme fließen können. War ja klar, dass die Lexus Leute nicht in so ein Problem hineinrennen, ohne darüber vorher nachgedacht zu haben. 5) Die Motorhaube wird pyrotechnisch angehoben, bei Kollision mit einem Fußgänger, um zu vermeiden, dass der Motor, der sehr nahe unter der Haube sitzt, eine harte Gegenkraft für den Fußgänger aufbaut. 6) Der neue LS hat Radarüberwachung der Umgebung, erkennt Fußgänger auch mit Infrarot und scannt die Umgebung nach vorne ab. Wenn jetzt ein Fußgänger erkannt wird, weiss das Auto, ob auf der Gegenfahrbahn ein Fahrzeug fährt. Wenn nicht, umfährt der LS den Fußgänger. Wenn etwas entgegenkommt, dann gibt es eine automatische Bremsung. 7) Der LS ist ausgerüstet mit der neuesten Matrix LED Technik der Scheinwerfer, die jetzt nicht nur horizontal funktioniert, wie bei dem neuesten GS und anderen Fahrzeugen, sondern auch vertikal. Auf gut Deutsch heisst das, dass das entgegenkommende Fahrzeug nicht nur in der Breite ausgeblendet würde, sondern, abhängig von den Umständen, könnte das Licht stehen bleiben und nur die Höhe und Breite des Passagierbereichs im anderen Auto würde abgeblendet. 8) Der neue Grill ist ein echter Hingucker. Unglaublich viele Facetten, Felder usw. Das Ingenieurteam hat 8 Monate gebraucht, um diese Perfektion hinzubekommen. Ein Rolls Royce Grill ist nichts gegen das Kunstwerk. Ich weiss, jetzt kommen die Einwände bezüglich des neuen Spindelgrills, aber in Natura sieht das Ding wahnsinnig gut aus. Das war übrigens die einhellige Meinung der eingeladenen Gäste. 9) Es fällt auf, dass es praktisch keine Spalten mehr gibt an dem Auto. Haubenspalten, Türspalten vor und hinter der Tür, alles wird mit Dichtungen von hinten/ unten abgedichtet, damit sind Windgeräusche unglaublich reduziert. 10) Wenn man an das Auto mit dem Schlüssel herantritt geht die seitliche Beleuchtung an. Wenn der Türgriff angefasst wird, hebt sich das Auto um 5 cm in der Luftfederung an, der Fahrersitz hebt sich um 4 cm an, die Seitenwange des Sitzes auf der Einstiegsseite wird flacher gestellt, und die Gurtpeitsche fährt um einige Zentimeter heraus. Alles, um das Einsteigen zu erleichtern, wenn man will. Das Lenkrad fährt zurück und nach oben wenn man möchte, damit man leichter ein und aussteigen kann. Eine Wahnsinnstechnik, die auch durch die Luftfederung unterstützt wird, die serienmässig vorhanden ist. 11) Die Sitze sind komplett neugestaltet, 28 fache Einstellmöglichkeit mit speziellen Nähten, die so platziert sind dass sie beim Fahrer und Beifahrer die Durchblutung steigern. 12) Man kann eine sehr schöne Massagefunktion ordern die sogar für alle Sitze geliefert wird, wenn man die Ottomanen Sitze hinten bestellt. 13) Das Leder der Sitze ist durch neue Gerbverfahren und Bearbeitungen viel weicher und anschmiegsamer als je zuvor. 14) Die Sitze lassen sich besser und punktueller beheizen und kühlen mit viel größerer Wirkung als je zuvor. 15) Das Armlehnenfach vorne wird nicht mehr nach hinten geöffnet, sondern, wenn der Fahrer das Fach öffnet, schwingt der Deckel auf zum Beifahrer, wenn der Beifahrer den selben Deckel öffnet, schwingt er auf zum Fahrer. 16) Die Klimaanlage erfasst die Temperatur im Innenraum an vielen Punkten, auch im Sitz und kühlt und heizt ganz gezielt, um das Wohlbefinden der Passagiere zu erhöhen. 17) Wenn die Ottomanensitze geordert werden und man das Rear Entertainment hat, dann kann man getrost sein Sofa zu Hause vergessen. Viele Einstellmöglichkeiten, Bürositzposition, Relaxposition mit nach vorne gefahrenem Beifahrersitz, Bildschirme hinter den Vordersitzen, die dann im Neigungswinkel an die neue Position des Fahrgastes angepasst werden usw. Dann eine Art von Schlafposition, in der man fast ausgestreckt liegen kann. 18) Die Bedienung hinten wird durch einen Touchscreen gemacht, der fast alles einstellbar macht. Sitze, Audio, Klima, Video, Seiten und Heckrollo, Leseleuchten mit Dimmung usw. 19) Hinten im Dachhimmel sind auch Mikrofone eingebaut, damit man auch von hinten Freisprechen kann. 20) Der Kofferraum ist viel größer geworden, auch da hat man dem Kunden die Wünsche erfüllt. 21) Es ist mir im neuen Ls mehr als deutlich geworden, dass ich bisher in den neuen Lexusautos vielleicht eine halbe Stunde alles konfiguriert habe, beim neuen LS mit Vollausstattung ist das wohl im Stundenbereich angesiedelt. 22) Der Verkauf wird darauf trainiert werden, dass man technisch nicht so versierten Zeitgenossen das Fahrzeug komplett vorkonfiguriert, so dass der Kunde nur noch fahren muss. Samstagabend gab es dann ein sehr nettes Treffen mit den anwesenden Lexuskunden und den Vertretern von Lexus Deutschland und anschließend ein super Dinner. Heute Morgen, am Sonntag ging es wieder früh zu Strecke nach Vairano. Insgesamt 7 LS standen bereit, um die in 2 Gruppen aufgeteilten Kunden die Autos erfahren zu lassen. Die eine Gruppe übernahm 4 LS, je 2 Benziner und 2 Hybrid und fuhr im Konvoi einen ca 1 Stündigen Kurs in der Umgebung ab, mit Fahrzeugwechsel nach der Hälfte der Zeit, sodass man jeweils einen Benziner und einen Hybrid fahren konnte. Die andere Gruppe wurde auf die Teststrecke gebracht, wo 3 Fahrzeuge standen, auch Hybrid und Benziner ausgerüstet mit den Ottomanen Sitzen. Wir konnten alle Funktionen unter Anleitung ausprobieren und bekamen einen Eindruck von dem hohen Luxus, den das Auto bietet, bzw bieten kann. Man denkt immer, wenn man einen neuen Lexus übernimmt, dass es wohl kaum noch besser geht, und dann steht man vor dem neuen LS und muss einsehen, dass es schon wieder einen Quantensprung gegeben hat. Das hat nichts mehr mit leichter Überarbeitung oder dergleichen zu tun. Hier kommt eine wirklich neue Generation auf den Käufer zu. Nach der Einweisung in das Rear Entertainment und die Möglichkeiten der Rücksitze ging es dann auf die Rennstrecke. Die erste Runde wurde vom Fahrtrainer gefahren, angefangen im Komfort Modus, dann Sport plus usw. Die zweite Runde wurde Fahrerwechsel gemacht und man durfte das Auto selber über den Kurs fahren, auch in verschiedenen Modi. Die Fahrten waren wirklich beeindruckend. Absoluter Wahnsinn!! Das von mir so gehasste Abrollgeräusch der Reifen ist praktisch nicht mehr wahrnehmbar. Es ist weg!!! Windgeräusch sind auch weg, die abgedichteten Spaltmaße tun ihren Teil. Im Komfortmodus gleitet man dahin, so dass auch ein hässlicher Arbeitstag schnell vergessen ist. Das Auto lässt dich wirklich in Ruhe, im wahrsten Sinne des Wortes. So ein geräuschempfindlicher Mensch wie ich, weiß wovon er redet. Deutlich ist, dass man im Komfortmodus nicht unfairerweise „Rennen“ fahren sollte auf der Rennstrecke, das geht, ist aber nicht sportlich genug. Wenn man so etwas machen will (darf), wie wir heute, dann stellt man auf Sport plus um und dann wird es interessant. Das Fahrwerk ist dann sehr schön straff abgestimmt und die Kurven machen eine Menge Spass. Auf der langen Geraden haben wir dann volle Beschleunigung getestet, die Strecke ist nicht unendlich, aber wir haben es auf über 150km/h gebracht, die am Ende zusammengebremst werden wollten. Schönes, präzises Bremsgefühl. Danach also in die zweite LS Flotte, zur Fahrt über Landstraßen und durch Ortschaften. Die Straßen um Vairano herum sind in einem ziemlich schlechten Zustand mit unglaublich vielen Löchern, die vom Luftfederfahrwerk sauber weggebügelt werden. Machte auch sehr viel Spass! Die Autos waren alle Vorserienfahrzeuge, die super verarbeitet waren, selbst für meine kritischen Augen, aber trotzdem hat uns die Lexus Crew vor Ort deutlich gemacht, dass noch nicht alles auf dem Endstand der Serie sei und dass man das bitte nachsehen möge. Es hat uns allen das Herz gebrochen, hören zu müssen, dass diese ganzen Fahrzeuge in wenigen Monaten „platt gemacht“ werden, also verschrottet. Vorserie, nicht gut genug, darf niemals in die Öffentlichkeit kommen. Ihr könnt Euch vorstellen, dass wir abends an der Bar sämtliche Variationen durchgespielt haben, wie wir die Autos retten könnten, einfach verschwinden lassen, nicht wieder auffindbar machen, stehlen, usw. Alles vergebens, natürlich. So, es ist ziemlich lang geworden, und das Wort „sehr“ lang zu vermeiden, aber ich hoffe, dass Ihr trotzdem an dem neuen Flaggschiff so interessiert seid, wie ich. Die Frage blieb bisher offen, ob jetzt also alles perfekt ist, oder ob mir doch etwas aufgefallen ist, wohlgemerkt bei den Vorserienfahrzeugen?? Offen gesagt, ich war nicht glücklich mit der Abstimmung von Motor und Getriebe bei beiden Versionen. Der Benziner fährt einen 10 Gang Automaten, der super arbeitet, da ist alles in Ordnung aber es gibt, meiner Meinung nach, eine zu große Verzögerung zwischen dem Gasbefehl und dem Antritt. Du fährst hinter einem Auto her, willst aufholen in der Kolonne, gibst Gas und es dauert über eine Sekunde bevor das Auto beschleunigt. Das ist kein Turboloch, denn die Leistung ist ja da, das ist noch ein Softwarethema, das hoffentlich bis zur Serie abgestellt ist. Beim Hybrid war ich nicht so glücklich darüber, dass das neue Getriebe, CVT plus 4 Gang Automat, wie aus dem LC, fast immer, auch bei relativ kleinen Gaspedalbewegungen so etwas wie einen Kick Down gemacht hat. Man will beschleunigen, noch ziemlich moderat, und der Motor dreht hoch, wie beim Kick down, was völlig unnötig ist. Speziell wo das auch bei Geschwindigkeiten unter 70 Km/h der Fall ist. Auch hier, Vorserie, auch hier wohl hauptsächlich Software, das muss aber bis zur Serie noch in den Griff gebracht werden. ( Mein Vater sagt immer: „Man darf Narren nie eine halbfertige Arbeit zeigen!“ Das muss hier auch bestimmt in Betracht gezogen werden, wobei ich dann wohl die Rolle des Narren übernehmen müsste) Ich frage mich, welcher Testfahrer hat diese Software abgenommen und durchgewunken? Hat Akio Toyoda das Auto nicht gefahren und das nicht gemerkt? Der ist doch sonst kritisch bis zum Abwinken. Egal, wir vergessen das jetzt mal, weil es ein traumhaft schönes Auto sicher nicht sehr beeinträchtigt. Ich möchte mich nochmals ausdrücklich bei Lexus Deutschland und der Crew vor Ort bedanken für dieses tolle Erlebnis!! Bilder folgen!
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  12. Guten Morgen allerseits, hier gibts dann mal den versprochenen autokauf Bericht mit ein paar Bildern leider viel zuwenige. Sonntag morgen halb 6. Viel zu früh für unseren Kater der ja erst um 5 nach Hause gekommen ist ;-) 6.20uhr Abfahrt mit Mutters Fabia 1,2 Gegen 13 Uhr ankunft in Calais warten auf Boarding. Dann gehts weiter in England bis nach Bristol. Um 19.30 uhr Ortszeit sind wir da endlich angekommen. Eigentlich ne gute Fahrzeit da man normalerweise in UK sehr schlecht durchkommt aber Sonntags geht das etwas besser und immerhin waren es ja auch 990KM. Vor Ort dann direkt den ersten LS angesehen. 92er in wunderschönem Rot mit 120tmls. Leider von innen total verrammelt. Das Leder total verhunzt, Radlager kaputt und der Motor klackert aber von aussen hätte man nur polieren müssen dann hätte er echt top ausgesehen. Der Lack war super. Für 1000 Pfund aber eindeutig zu teuer. Man bedenke das ich für meinen schwarzen nur 1200 bezahlt habe mit 80Tmls und in sehr gutem Zustand. Also kurz überlegt (ich hab ja alle Teile in gut daheim) und gesagt ich würde 500 bezahlen aber ich müsste nochmal drüber schlafen. Naja per email haben wir uns dann nochmal geschrieben und sie meinten das 750 unterste Grenze sei. Kurz überlegt aber das wäre zuviel Arbeit gewesen für das Geld. Für 500 hätte ich es gemacht. Dann erstmal im Bed and Breakfest in Bristol eingecheckt. Können wir echt empfehlen. www.thebase.vg. Schöne saubere Zimmer und das Frühstück wird zum zugucken gemacht. WLAN umsonst auf dem Zimmer genutzt um den Plan für den nächsten Tag zu machen. Montag. Nach dem super Frühstück auf nach Birmingham um einen schwarzen MKII anzuschauen für 998 Pfund. Laufleistung war nicht ganz definiert und so sah er dann auch aus. Überall schlecht nachlackiert und innen naja. Kofferraum war dann auch noch schimmelig. Das beste war das originale Lexus Telefon. Direkt abgedampft ohne Probefahrt. Vor ort dann noch gleich einen grünen 98er mit 102Tmls für 2000Pfund angerufen. Sehr netter Verkäufer (privat). Direkt ne Probefahrt gemacht. War OK. Leider Rost am Dach am Frontscheibenrahmen, Reifen total fertig und der ominöse Ölverlust am Motor. Ich hab gesagt 1500 aber er wollte nur auf 1900 runter gehen. Das war mir zu teuer. Sonst ein feines Auto. Vor allem Grün mit Beige. Die Briten haben einfach den besseren Farbgeschmack. http://cgi.ebay.co.u...e=STRK:MEWAX:IT Ein bisschen Demotiviert habich noch versucht mit anderen Verkäfern in Kontakt zu treten aber da war keiner da oder es hörte sich schon am Telefon nicht so an als obe s sich lohnen würde nochmal 100 meilen zu fahren. Dann sind wir zurück nach Bristol und haben uns das Lexusforum angesehen. Dienstag. Abfahrt richtung London. Dort gab es noch 4 Interessante Wagen zum angucken. Ein weisser 94er mit 90Tmls für 1495 hörte sich zwar teuer an aber wenn er gut war hätte man es machen können. Der Wagen war nicht schlecht allerdings das Dach komplett nachlackiert und bei Weissmettallic sieht das einfach sch... aus und innen war er Blau was zwar nich so schlimm war wie befürchtet aber schön is was anderes. Dazu kam das die Klima nicht ging, Kofferraum schimmel und irgendwie war er zwar nicht schlecht aber für das Geld viel zu teuer. Da es ein Händler war hab gerechnet das ich ihn vielleicht für 1200 kriegen kann was aber immernoch zuviel war. Und dann stand da in einer Ecke noch die graue MKIII Maus. Meine Frau "lass uns den mal angucken". (ich wollte keinen MKIII) aber für 995 angepriesen (was für das Modell selbst in UK recht günstig ist) habn wir mal geschaut. 150Tmls gelaufen erschien mir erstmal viel aber es stellte sich heraus das der Wagen echt gut da stand. Also Probefahrt gemacht den Papierkram gesichtet (eine menge Belege die signalisierten das sich immer um den Wagen gekümmert wurde) und dann nochmal versucht am Preis was zu machen aber der Händler blieb hart und so blieb es bei 950 Pfund. Dann sind wir weiter nach Folkestone in ein Hotel. Noch ein bisschen das Hafengelände angesehen. man merkt das die goldenen Zeiten an Englands Urlaubsküsten vorbei sind. Alles ist alt (innen wie aussen). Schade. Folkestone war bestimmt mal richtig lebendig und sauber. Tja und gestern abend sind wir dann problemlos daheim angekommen.
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  13. Hallo zusammen, die ersten 5 Tage mit dem ES 300h sind absolviert. Wegen den Ostertagen und deshalb vorher erfolgten Verpflichtungen habe ich allerdings erst rund 500 Km auf dem Tacho. Die Begeisterung über Materialien, Haptik und Laufruhe ist natürlich ungebrochen. Logischerweise vergleiche (und häufig auch verwechsele) ich die Handhabung des Lexus mit meinem Mercedes. So habe ich bereits mehrmals nach dem Start statt den Gang einzulegen die Scheibenwischer betätigt. Der Mercedes hat die Lenkradschaltung genau da, wo der Lexus halt den Wischerhebel hat. Auch wenn es keine besondere Einfahrvorschriften gibt, fahre ich ihn die ersten 1000 - 2000 Km zurückhaltend. Das hat u.a. dazu geführt, dass ich Heute nur 26,25 Ltr. für 483 (5,43 Ltr. auf 100 Km) gefahrene Km tanken musste. Dass der ES deutlich weniger agil ist, als der Mercedes habe ich gewusst und stört mich nicht. Mehr stört mich der Frontantrieb und damit verbunden der größere Wendekreis. Beim vorwärts einparken in eine Parktasche schlage ich häufig zu spät ein und ähnlich geht es mir bei meiner Garage in die ich von einer engen Spielstraße einbiege. Das wird noch ein wenig dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe. Der Concierge ist wirklich prima. Lenkradheizung, Luftstrom, Sitzheizung alles automatisch betätigt und reguliert. Wenn man aufs Auto im dunklen zugeht schaltet sich, wenn man rund 2 Meter vom Auto entfernt ist. die Beleuchtung der Türgriffe und die Innenbeleuchtung kurz an. Nicht lebensnotwendig, aber hübsch. Nicht ganz so glücklich bin ich mit der Lexus App. Obwohl Connected Services laut der App aktiviert ist, kann ich die angegebenen Funktionen nicht nutzen, da sie in der App nicht erscheinen. Salopp gesagt, ein Button um z.B. die Türen, Seitenscheiben oder Schiebedach zu öffnen oder zu verriegeln, gibt es nicht. Ebenfalls nicht lebensnotwendig, aber schön wenn es da wäre. Genial ist der Komforteindruck beim Fahren. Der Wagen ist leise und extrem komfortabel. Der Federungskomfort ist, nach meinem empfinden, deutlich besser als in der C-Klasse. Obwohl dort die AIRMATIC also die Luftfederung verbaut war. Das für mich neue HUD ist wirklich klasse. Nach sehr kurzer Eingewöhnungszeit ist das mir so vertraut, als ob ich es immer schon genutzt hätte. Natürlich habe ich auch eine Testfahrt in völliger Dunkelheit durchgeführt. Ich wollte wissen wie gut oder schlecht das Licht des ES ist. Insbesondere wollte ich auch die Automatikfunktion des adaptiven Licht testen. Test bestanden! Einfach großartig. Sehr breite Ausleuchtung der Straßenränder. Helles und weites Fahrlicht. Sehr gutes aussparen von einem vorausfahrenden bzw. entgegenkommendem Fahrzeug. Das gilt im übrigen auch bei Autobahnfahrten. Sicherlich dem ebenfalls guten Licht des Mercedes ebenbürtig und sogar ein wenig besser. Das soll als erster Eindruck genügen. Ich werde sicherlich noch öfters berichten, aber dafür möchte ich ein wenig detailreicher sein. Gruß des begeisterten Bonner
    7 points
  14. Hallo, ich hatte heute einen Probefahrt Termin mit einem Tesla Model 3 in Stuttgart Sindelfingen. Naiv wie ich bin, dachte ich, es gibt einen Showroom zu bestaunen. Ich wurde eines besseren belehrt. 😄 Ein großer Raum mit ein paar Prospekten und Miniaturmodellen, das war es. Ok, deswegen bin ich ja nicht gekommen. Die Tage vorher habe ich mich mit Hilfe von Youtube in die grundlegenden Funktionen eingefuchst. So war das erste kennenlernen nicht ganz konfus, da die Bedienung in manchen Dingen doch grundlegend anders ist. Den Schlüssel (oder Scheckkarte) von den sehr sehr jungen Verkäufern erhalten und los ging es. Ein Tesla Model 3 ist kein Raunwunder im Innenraum. Ein luftiges Gefühl wollte nicht wirklich in mir aufkommen. Ich fasse meine Eindrücke nun zusammen: Elektrisches Fahren: Absolut überzeugend. Ich kann verstehen, wer einmal Blut geleckt hat, will nicht mehr antiquierte Verbrenner fahren. Der Vortrieb ist absolut überzeugend ohne das giftige Gase aus dem Popo entweichen und das man von Verbrennungsgeräuschen gestört wird. Ich mag es. One Pedal Drive: Sehr beeindruckend und ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Man kann im normalen Starssenverkehr quasi auf das Bremspedal verzichten. Multimedia/Internetfähigkeit: Top. Wie von einem anderen Stern. Lexus ist da keine Jahre, sondern Lichtjahre davon entfernt. Der Sprachassistent ist so viel flexibler in der Spracherkennung, das habe ich so noch nicht bei Mercedes oder Audi erlebt und wesentlich konsequenter umgesetzt. Auch das Navi funktioniert Top, bei gestochen scharfer Grafik. Innenraumverarbeitung: Da ist alles in Ordnung. Es hat nichts geknarzt oder geklappert. Damit kann man bei mir massig Punkte sammeln Materialanmutung: Diese fällt für mich eher (unter)durchschnittlich aus. Das Kunststoff ist zwar aufgeschäumt, beim Holz war ich mir nicht sicher ob das wirklich Holz ist. Auf jeden Fall sieht es nicht besonders wertig in meinen Augen aus. Die Haptik des Lenkrads ist nicht schön. Die Knöpfe pfui. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Innenraumgefühl: Wie kurz angesprochen. Ein Raumwunder ist er nicht. Den Fahrersitz auf meine Größe (1,87m) eingestellt und hinter mir war nicht mehr viel Platz. Auch vorne empfand ich den Abstand zur Türe und zum Mitteltunnel nicht besonders üppig. Dieses Empfinden ist natürlich subjektiv und hängt vom jeweiligen Fahrer ab. Fahrzeugdimensionen: Man kann weder das Fahrzeug von vorne noch von hinten einschätzen. Man braucht die ganzen Kameras aber die machen ihren Job sehr gut. Mag sein, dass sich das Thema nach einer Eigewöhnung erledigt, aber ich hatte nur 1h. 🙂 Fahrwerk: Dieses kann ich nur als absolute Katastrophe bezeichnen. Ich kenne Sindelfingen ganz gut und bin ein paar schlechte Wege gefahren. Man hoppelt von einer Unebenheit zur anderen. Für mich ich das Fahrwerk viel zu hart und unharmonisch abgestimmt. Ich könnte mir vorstellen, das selbst einem sportlich geneigtem Fahrer dieses Fahrverhalten auf die Dauer stören könnte. Für mich ein absolutes NoGo. Ich bin zum Abschluß noch mal mit meinem ES300h die Strecke abgefahren um einen Vergleich zu haben. Kein Vergleich, der ES schluckt die Unebenheiten so gelassen weg, das kaum Unruhe im Innenraum aufkommt. Aussengeräusche: Im Vergleich zum ES dringen mehr Geräusche in den Innenraum, aber für mich weit weg von störend. Insgesamt (Autobahn mit ca. 100km/h - 120km/h) und Innenstadtverkehr vollkommen in Ordnung. Ablenkung: Das große Zentraldisplay ist Käse. Ständig zwingt es einen darauf zu schauen um seine Geschwindigkeit zu erfahren. Ein Head-Up Display ist eine sinnvolle Ergänzung zur Erhöhung der Fahrsicherheit, meiner Meinung. Dies gibt es bei Tesla schlicht nicht, da es zu Ihrer Philosophie nicht passt. Macht es aber nicht besser in meinen Augen. Ich musste schon länger nicht mehr so viel meine Augen und Kopf bewegen. 🙂 Das waren so meine gesammelten Eindrücke, welche ich während der 1 stündigen Probefahrt gesammelt habe. Würde ich mir ein E-Fahrzeug kaufen? Unbedingt. Würde es ein Tesla werden. Aktuell definitiv nein. Dafür stimmt in meinen Augen das Preis/Leistungsverhältnis nicht. Ich brauche Wertigkeit und ein schönes Ambiente, ein komfortables Fahrwerk und Ruhe. Das leistet Tesla im Model 3 für mein empfinden nicht. Hier noch ein paar Bilder.
    7 points
  15. 🤢 Aussagekräftige Thementitel wären ein Zeichen intelligenter Freundlichkeit und erhöhten die Findewahrscheinlichkeit der Problemlösungen bei späteren Suchen. 🙂
    7 points
  16. Vor einigen Wochen hab ich damit gerungen mir ein E-Auto anzuschaffen und meinen SC430 dafür her zu geben. Ich fing schon an zu rechnen und den SC430 heraus zu putzen um ihn gut verkaufen zu können. Ich hab sogar die Gunst der Stunde genutzt und mir eine geförderte Wallbox in der Garage installieren lassen (auch für den Fall falls meine Tochter uns mit ihren E-Corsa besuchen kommt und Ladebedarf hat). Nachdem er aber dann blitzeblank dastand hab ich mir an den Kopf gefasst und zu mir gesagt ob ich noch ganz sauber bin diesen wunderschönen Wagen her zu geben. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hab stand fest: NIEMALS ! Auch wenn der SC430 seit vielen Monaten kaum noch bewegt wird (wird nicht mehr täglich benötigt) kann ich mich nicht von ihm trennen. Ich genieße jeden Meter den ich mit ihm auf der Straße unterwegs sein kann. Ganz besonders dann wenn man "oben ohne" fahren kann. Einfach herrlich.
    7 points
  17. Die Nachrichten über unsere LS werden immer spärlicher, was sicherlich daran liegt, daß der Wagen einerseits nicht mehr gebaut wird und andrerseits die Fahrzeuge mittlerweile in die Jahre gekommen sind und möglicherweise von ihren Besitzern abgestoßen wurden. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, daß die Fahrzeuge bei entsprechender Pflege und Wartung ein unendliches Leben haben. Obwohl aus 2004, d.h. nach nunmehr fast 17 Jahren, hat mein LS 300.000 km gefahren, davon 240.000 km mit mir in den letzten 10 Jahren. Der Wagen ist technisch einfach unkaputtbar. Was für ein Fahrzeug! Er wird natürlich auch gut gepflegt – durchgehend alle Services und alle notwendigen „Reparaturen“. Nachdem meine Suche nach einem LS 600 bisher wenig erfolgreich war, habe ich die notwendigen Arbeiten am Fahrzeug alle noch mal machen lassen (Kerzen, Wasserpumpe, Zahnriemen, linker Stoßdämpfer vorne links; kostete im Internet als gebrauchter 200 €, dazu der Einbau bei Lexus für 230 € und die normale Inspektion, neue Reifen); jetzt ist er wieder fit für die nächsten 150.000 km. Er läuft tatsächlich wie am ersten Tag. Weder die Laufleistung noch das Alter sieht man dem Wagen an. Kein erhöhter Benzinverbrauch, 10,3 l/100 km über die gesamte Distanz, kein Ölverbrauch. Und er ist für alle noch ein richtiger Hingucker. Kein Rost, keine Farbabstumpfung oder –veränderungen. Hier und da einige „Lackschädchen“ auf der Motorhaube im Bereich des Kühlergrilles durch Steinschläge, die immer mal wieder überpinselt werden. Der Innenraum ist nahezu klinisch rein und auch die Lederpflege erfolgt regelmäßig. Außer Familienmitgliedern sitzt hinten kaum jemand. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich in ihn einsteige und die luxuriöse Atmosphäre genießen kann. Beim nächsten Lexustreffen bei Oskar – sofern Corona das zuläßt – könnt ihr ihn alle bewundern. Bis dann.
    7 points
  18. Ich kann dir hierzu keine Lösung nennen, da ich den Sinn dahinter nicht erkenne. Es ist nur meine persönliche Meinung, aber Sicherheitsfeatures gehören nicht abgeschaltet auch wenn sie zuweilen lästig erscheinen, wie in deinem Fall. Was spricht eigentlich dagegen, sich auch für die paar Hundert Meter anzuschnallen? Das sind doch nur Sekunden die man fürs an- und abschnallen braucht.
    7 points
  19. Ja Gert, selbstverständlich kann hier im Forum jede/r seine Meinung äussern, aber wie sagt der Franzose in solchen Situationen gerne: „C'est le ton qui fait la musique“. Manchmal kommt es auf den Ton an wie man es sagt. Jeder hat im Leben seine Beweggründe und Prioritäten. Ich gehe ja auch nicht an eine Hochzeit und kritisiere die Braut oder den Bräutigam, nur weil er/sie nicht meinem Geschmack entspricht, oder weil sie nicht meinen Prioritäten entsprechen. Der ES ist nun mal ein Luxuriöser Gleiter welcher sehr auf Effizienz getrimmt wurde. Wenn nun jemand dieses Fahrzeug unter anderem gekauft hat weil ihm diese Eigenschaft fasziniert dann finde ich es fehl am Platz ihn als Erbsenzähler zu betiteln. Es soll ja auch nicht wenige Tesla Model S Fahrer mit gratis SC geben, die möglichst sparsam unterwegs sein wollen.
    7 points
  20. Und wenn Du @lexibär noch so viele Artikel hier postest, es geht um was ganz anderes: Die waren Enthusiasten der klassischen automobilen Fortbewegung sind keine Poser, Ampel-Sprinter, pubertäre Flachhirne und erst recht nicht die Lex- und ExLex-Fahrer. Nur wirkliche Petrolheads verstehen wohl, was es heißt auf einsamen Straßen eins zu werden mit dem Fahrzeug und der Technik und ein einer Wolke aus Dynamik und Sound den Alltag hinter sich zu lassen. - Dass diese Einstellung den neue grünen Tugendwächtern so ganz gegen den Strich geht und dringend mit immer noch mehr Vorschriften beendet werden muss, ist bekannt. Da fährt man dann mit schlechtem Gewissen, völlig emotionslos nur surrend elektrisch, in der einzigen Absicht von A nach B zu kommen. Und während dieser Fahrt wird man dauernd von neurotischen CO2-Ängsten gequält und dann kommt beim Gedanken an den nächsten Urlaub auch noch diese bohrende "Flugscham" auf. Aber es gibt ja glücklicherweise Abhilfe: Wieso steigt wohl der Absatz verschreibungspflichtiger Anti-Depressiva von Jahr zu Jahr so markant an? Die Grünen und Grüninnen, haben ja Zulauf genug, insbesondere bei der jungen Generation die in deren Verkündern schon den neuen Messias sieht; aber uns Petrolheads kriegen sie nicht! - Wir genießen weiter ohne eingeredetes schlechtes Gewissen und warten einfach ab, bis nach dem Klimatisten-Hype eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Das war dann mal das Wort zum Samstag von Emerald.
    7 points
  21. ich glaub ich bin zu alt geworden. wenn ich die preise sehe für einen mittelklassewagen für dessen gegenwert ich in den metropolen nur noch eine 1-raum-wohnung 70er jahre bekomme, hab ich entweder mein gehalt die letzten 20 jahre nicht mehr angepasst oder viele hier im loc leben für ihr auto von der hand in den mund oder wohnen in irgendwelchen baracken. wie heisst gerade der aktuelle geschäftsführer von LD? ich denke es steht mal wieder ein wechsel an. ich will sein gehalt fürs nichtstun! überhaupt gibt es mmn. keine autos mehr von lexus die hierzulande irgendwen hinter dem ofen vorholen. weder für lieschen cash noch für leasing wulff - das finde ich eigentlich schade. stuttgart21 und wulff haben bewiesen wer deutschland regiert - schwarz - schwarz - schwarz - und nochmals s-klasse. vom konzernboss bis zum kleinsten betrügermeister in den kommunen. alle dreck am stecken, nur noch vetterleswirtschaft, nur noch gegen aussenseiter, back to the konservativ. der abstieg begann mit 400PS motor im LS460. downsizing verpasst. hut ab vor jedem der sich einen 2002er RX300 kauft mit wenig km und mit dem noch zigmal um den erdball fährt. ein praktisches und unzerstörbares auto. wie sagte doch diese woche ein ehemaliger lexus-verkäufer zu mir: "wissen sie, es macht einfach keinen spass die besten autos anzubieten die niemanden haben will." wo sind wir gerade? bei 1942 autos für 30 foren? keinen einzigen kombi? nur riesige limos mit winzigen inneräumen die ausgekleidet sind wie das bernsteinzimmer für dink-familien die während dem fahren iphones und joysticks gleichzeitig bedienen sollen und für 80000 nicht mal gekühlte getränke auf der reise in den süden geniessen dürfen? ja ok dafür gibt es ja die raststätten die 1 euro fürs pissen aufrufen und 9,50 euro für eine kleine stange toblerone. wie auch immer, den neuen GS braucht niemand mehr. nichtmal mehr die amerikaner. vor nicht wenigen jahren war der GS der armeleute einstiegs-lexus aber dank 4 euro für 4 liter und CT, HS und IS als einstiegsdroge ist der GS auch dort obsolet. und wer will schon blosse mittelklasse sein? bist du könig oder untertan?
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  22. Hi, falls es jemand interessiert ... da unser Fahrzeug sehr selten ist und man dafür fast nichts zu kaufen bekommt, habe ich mir eine Klappenabgasanlage per Maßanfertigung machen lassen. Natürlich mit Eintragung, da bei TÜV Parameter flüsterleise. Da die Jungs wirklich klasse Arbeit gemacht haben, möchte ich auch ein bissel Werbung für die machen - hier ein kurzes Video von meinem Wagen bei denen. Falls jemand Kontakt mit denen aufnehmen möchte bitte mit Gruß von Rudi 🙃
    6 points
  23. Tag zusammen , nach fast sechsstündiger Überführungsfahrt ist er nun endlich in der Heimat angekommen. Mit dem GS 250 hatte ich vor drei Jahren angefangen und es ist wirklich ein sehr schönes Auto. Der LS ist aber noch einmal einen andere Welt, er kann einfach alles eine Nummer besser. Es war ein cruisen ohne Vergleich, wollte fast schon nicht mehr aussteigen. Es war ein ermüdungsfreies Fahren, Verbrauch nach 600 km 8,3 Liter. Ok, getreten habe ich ihn nicht, immer so 120 - 130 km, überrascht hat es mich trotzdem. Es ist ein 2005 Facelift mit Presi-Ausstattung, Schiebedach und sogar Anhängerkupplung. Die original Felgen sind nicht mehr wirklich schön, sind Winterreifen drauf, aber die neuen Felgen kommen nächste Woche und dann gibt es die nächsten Fotos. Wie zu sehen, außen Schwarz, innen beige und die siebzehn Jahre merkt man ihm nicht wirklich an. Er braucht noch ein bißchen Kosmetik, aber technisch ist er auf den neuesten Stand.
    6 points
  24. Diese zwei Aussagen stehen in einem Zusammenhang, den ich als Ü60er vielleicht klarer sehe als Du. Also wenn Gruftis zu onkelhaften Ausführungen anheben, sind die leider grundsätzlich .... grundsätzlich. Ich bin seit 20 Jahren hier im LOC und erinnere mich an viele viele Beiträge von jungen Einsteigern, was sie sich so wünschen und vorstellen und wozu wir "Kenner" raten würden, für kleines Geld. Meist wurde nix draus. Aber manchmal schon, am ehesten dann, wenn der Kandidat aus dem Kfz-Bereich kam oder technisch so versiert war, dass er mit Mut, Meißel und Messgerät doch Erstaunliches zuwege brachte. Aber das waren die Ausnahmen. Hier ein Beispiel, das vielleicht ein gutes Ende genommen hat: https://euro.lexusownersclub.com/forums/index.php?/topic/43250-lexus-neuling-braucht-hilfe-bei-is-300/ (Der Kollege war nicht lange mit von der Partie, auch das ist recht typisch.) Planen bedeutet, sich den Fährnissen des (automobilen) Daseins anzupassen. Ob Dir in zwei, drei oder fünf Jahren der Sinn nach einem anderen Auto steht, weiß ich nicht, weißt Du auch nicht. Aber oft hab ich hier gelesen, dass wenn ein ehemals hochpreisiges Fahrzeug fürn schmalen Taler erworben wird, es nicht lange dauert, bis die ersten unverhofften Probleme auftauchen, und das Auto, gekauft für X Euro, nach 18 Monaten weitere X Euro gefressen hat. Was nicht lexus-spezifisch ist. Das muss nicht passieren, aber drauf gefasst sein solltest Du. Wenn Du etwas Geld in der Hinterhand behältst, für Tuning, wie Du schreibst, dann sollte auch noch was übrig sein für Reparaturen und Teile. Lexusteile sind nicht billig, falls original. Ansonsten wirst Du viel Korrespondenz haben mit Rockauto, Amayama & Co. Dranbleiben!
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  25. Gestern durfte ich den RZ selber Probefahren und möchte die Erlebnisse hier mitteilen. Seit über 2 Jahren bin ich im Alltag rein elektrisch unterwegs und konnte so einige Erfahrungen sammeln. Wobei ich inzwischen die Eigenheiten, Wirrungen und unsinnigen Berichte welche die Elektromobilität betreffen weglassen möchte. Wie bei allen früheren Autos geht es mir um das Fahrgefühl, die Handhabung, den Komfort und um die Optik. Bereits beim Einsteigen spürte ich, dass das ein Oberklasse Auto ist. Ich bin ein permanenter Nörgler, Besserwisser und Kritiker, aber hier konnte trotz aller Suche nichts finden, das nicht passte. Die Ruhe, Gelassenheit und Entspanntheit die ich erfahren durfte war einfach herrlich. Mein gleitet unaufgeregt über Landstrassen wie über die Autobahn und hat einfach nur Freude. Unebenheiten, Querrillen und anderes Übel auf dem Strassenbelag werden irgendwo entsorgt, dringen aber nie bis zum Fahrer. Kurven nimmt der RX wie ein Sportwagen, ohne den Komfort zu verlieren. Kurz gesagt ein erstaunliches Auto zum gerne weiter und weiter zu fahren. Das Platzangebot ist sehr gut und auch da konnte ich keine Mängel finden. Nur mit den elektronischen Helferlein konnte ich mich nicht auf Anhieb anfreunden, aber es wurde mir erklärt, dass das meiste auch ausschaltbar ist. Zum Glück hat es doch noch die eine oder andere mechanische Taste und man ist nicht vollständig dem Display ausgeliefert. Das Design ist natürlich Geschmackssache. Für mich ist es nicht der absolute Burner, aber ich könnte mich damit anfreunden. Zum Glück kann der RZ auch ohne Panoramadach geordert werden. Da ich mich nun über 2 Jahre mit einem Panoramadach arrangieren muss, habe ich nun die Schnauze voll von diesem Unsinn. Mit weniger Gewicht, komischen Felgen und anderen Gimmicks wird versucht der Energieverbrauch zu senken. Und dann pappt man ein Panoramadach drauf, das wieder mehr Gewicht bringt, im Winter mehr Energie zum Heizen und im Sommer mehr Energie braucht zum Kühlen. Der Kopf wird bis auf 45 Grad aufgeheizt und durch die Helligkeit sind die Displays kaum mehr abzulesen. Aber wer es mag, kann es haben. Zu einem so tollen und empfehlenswerten Auto, erwarte ich auch die passende Lexusvertretung. Das ist bei mir seit vielen Jahren und vier Autos nach wie vor die Garage Reichlin in Baar. Für die Schweizer Lexusfahrer kann ich diese Adresse wärmstens empfehlen. Wie üblich stand der Demowagen bei meiner Ankunft schon bereit. Die Erklärungen waren genau richtig dosiert, das was notwendig ist und der Rest auf Anfrage. Nicht dutzende Antworten ohne eine einzige Frage. Für alle die ein sehr komfortables Auto schätzen und elektrisch unterwegs sein möchten, sollte der RZ zuoberst auf dem Wunschzettel stehen. Beste Grüsse mopar
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  26. Hallo zusammen Ich habe heute einen GR86 bestellt. 😅 In der unten abgebildeten Farbe "Ignition Red". Sport+ mit Handschaltung. Es ist meine erste Blindbestellung. Das Auto habe ich nie live gesehen, noch gefahren. Nur den Vorgänger GT86. Somit ist das Kribbeln und die Spannung, was denn da tatsächlich geliefert wird noch grösser. Der Liefertermin ist unbekannt. In Deutschland war die Jahresproduktion 2022 innerhalb weniger Tage ausverkauft. Siehe hier. Update, 21.04.22: In Grossbritannien bereits nach 90min. Siehe hier. Update, 27.05.22: In Italien nach immerhin nach 2 Tagen ausverkauft. Siehe hier. Ob ich Glück habe und die Schweiz ein eigenes Kontingent hat, wird sich zeigen. Ich finde man bekommt viel Auto für das Geld. Und der Wertverlust ist vielleicht kleiner als sonst, weil: - er nur 2 Jahre produziert wird - es in Zukunft durch die Elektrifizierung nur noch Automaten geben wird - Elektroautos selten 1275kg wiegen Und ich kann in 9 Jahren meinem Sohn noch beibringen, wie man früher Auto gefahren ist... 🙂 Vorfreudige Grüsse aus der Schweiz Oskar
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  27. HY! Nachdem ich immer wieder anfragen habe zu den Gutachten, mache ich jetzt einen Thread wo alle ihre Gutachten hochladen können, damit auch andere einen Zugriff dazu haben können 🙂 H&R Federn 29435.pdf TTE Federn AM27620_IS300 TTE Federn IS200.pdf TTE Stabis (Eibach) TTE Eibach Stabis IS200.pdf TTE Stoßstange vorne AM27626_IS200_IS300 Frontspoiler.pdf TTE Heckansatz AM27635_IS200_IS300 TTE Heckschürze.pdf Goodridge Stahlflexleitungen Type1 Gutachten Universal Goodridge.pdf TTE Kompressorkit Gutachten Gutachten Kompressor.pdf KAW Fahrwerk IS200 Lexus IS200 KAW Fahrwerk.pdf Sebring Endtopf IS200 Sebring-toyota-919-e4-030530.pdf TTE Endtopf IS200 TTE-ESD-Gutachten f. IS200+300.pdf TTE Speedline 8x18 GT One Felgen SL1472_8x18.pdf TEIN Superstreet Confirmation Tein gutachten.pdf LEXUS Seitenschweller IS200/300 TUV_Side_Skirts_08150_53810_Lexus_IS200_1999.pdf TANABE Gewindefahrwerk IS300 Tanabe Fahrwerk IS300.pdf Bitte so weiter führen und einfach eure gesammelten Gutachten hochladen. Danke! Boergsn
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  28. Ein Fazit nach knapp 100.000 Kilometern mit dem Tesla Model 3 Performance. (Baujahr 03/2019) Auch, wenn es tatsächlich noch nicht so weit ist, da aktuell erst rund 97.000km auf dem Tacho sind, schreibe ich schon heute ein paar Zeilen eines Fazits und ergänze, falls es auf den restlichen 3.000 Kilometern noch Veränderungen gibt. Prolog Vorweg für diejenigen, die mich - als alten Hasen hier im LOC - nicht so kennen und um nachvollziehen zu können, wie ich zum Tesla kam: 1999 war ich in New York und lernte dort die Marke Lexus (zumindest bewusst) kennen und fand sie klasse. Ich fuhr einen Audi A4 Avant TDi (als Neuwagen geleast). 2001 traute ich mich dann. einen Lexus SC430 probe zu fahren und war total begeistert. Der Preis, ich erinnere mich (korrigiert mich gerne) von rund 140.000 DM hatte mich geschockt, den hatte ich niedriger erwartet. Ich war gewillt, den Wagen zu nehmen (damals in braun mit braunem Leder innen). Aaaaaaber: der Kindersitz hinten passte nicht. Keine Chance. Aaargh. Cabrio Feeling fand ich cool (hatte früher auch schon mal eins) und deswegen wurden es dann ein Audi A6 4.2 Quattro (2,5 Jahre alt, ich kannte den Vorbesitzer) und ein Peugeot 206 CC. Erst als ich den A6 weiter verkaufen wollte, das war dann Anfang 2006, kam mir Lexus wieder in den Sinn. Natürlich. Die Geschichte um den BMW 6er, den ich kaufen wollte, und dann doch 30 Minuten später bei Lexus landete, kann man hier im LOC nachlesen. Am Ende bestellte ich blind den damals noch nicht erhältlichen GS450h (weil technik- und leistungsbegeistert), bekam den auch am Tag des WM-Eröffnungsspiels 2006 dann ausgeliefert. Ich war hin- und weg. Ein saugeiles Auto. Das Leasing lief 4 Jahre, ich hatte 25.000km pro Jahr vereinbart, aber schon ein Jahr vor Ende mitgeteilt, dass, wenn mal ein LS600hL als Leasingrückläufer reinkäme, ich durchaus Interesse hätte. Kurz bevor die magische Grenze von 100.000km im GSh erreicht waren, bat man mich, den nicht mehr zu fahren, damit er für die Autoplattformen unter 100k bliebe, kurz danach kam ein LS rein: 2,5 Jahre alt, 36.000km drauf. LS600hL in Vollausstattung mit hellem (grau) Innenraum (Pflicht bei mir, der Audi war Vanillefarben, der GS auch creme). Und nach langen, sehr harten, Verhandlungen wurden wir uns im Juli 2010 dann einig und ich durfte meine absoluten Traum(-Rentner-)Wagen mit nach Hause nehmen, über den es hier auch einen eigenen Thread gibt. Immer wieder fragte ich mich, was „nach“ dem LS kommen sollte. Meine Antwort war jedes Jahr: nichts. Es ist einfach nach wie vor geil. (auch wenn mir viele meiner Freunde immer wieder das Alt-Herren-Image bescheinigten). Ich mochte ihn und deshalb fuhr ich ihn immer weiter und weiter. 2012/2013 lernte ich auf der IAA zum ersten Mal das Tesla Model S als Dummy-Ausstellungsstück kennen. Fand ich - wie vieles anderes auf der IAA - faszinierend und interessant. Später, ich würde sagen (weiß es nicht mehr genau), 2017 sowas, sollte ich für eine Reportage in einer Fachzeitschrift (nicht Auto, sondern Finanzen) ein Model S testen, ob man damit schon Alltag erfahren konnte. So kam ich wieder enger an die Marke und besuchte in München den Store. Dort schaute ich den Roadster an, den fand ich cool. Der Preis und der nicht wirklich vorhandene Kofferraum machten mir klar, dass wir keine Freunde werden. Das Model S hätte ich gerne genommen. Dazu musste der LS weg. Einen IQ hatte ich damals noch parallel. Aber ich bin bei aller Emotionalität bzgl. Autos (und wegen herber Wiederverkaufsverluste der Vergangenheit) dann doch an manchen Tagen noch Realist und wollte für den LS einen normalen Preis erzielen und ihn nicht verschenken. Das zog sich und zog sich. Niemand wollte ihn und wenn, dann nur „was isse letzte Preis“-Händler, die eigentlich noch ne Zahlung zur Abnahme von mir erwarteten. Zwischenzeitlich kam das Model 3 in den USA auf den Markt. Ich fand es klasse. Es war zwar deutlich kleiner als mein LS und spartanischer, aber durch (gefühlt) eine Million YouTube Videos hatte ich dieses unbedingte Haben-wollen-Gefühl. Vor allem - Ihr erinnert Euch - wegen technikaffin und leistungsbegeistert. Zu Fahren gab es den in Deutschland noch nicht und so bestellte ich ihn am ersten Tag, an dem man ihn in Deutschland bestellen konnte (21.12.2018). Tesla Model 3 Performance, aussen blau, innen weiß, mit FSD, Preis all inkl 74.930 Euro. Voraussichtliche Lieferung Februar-März 2019, auf dem ersten Model 3 Schiff nach Deutschland (aus USA). Achso, der LS: da ich keine 74.930 Euro auf meinem Konto hatte - haha - habe ich das Gleiche gemacht, wie damals beim GS450h. Den Restwert meines Autos (in diesem Fall sogar zwei, also IQ und LS) berechnet und die fehlende Summe als Zielvorgabe für mein eigenes Einkommen für die folgenden Monate bis zur Auslieferung angesetzt. Ende Februar bekam ich das Auslieferungsdatum (für die letzte Februarwoche) mitgeteilt. Da ich das Geld noch nicht zusammen hatte (was ich Tesla aber nicht mitteilte, sondern dass ich noch auf einer Geschäftsreise bin und erst Anfang März in München zurück bin), bekam ich dann für den 11.3. einen neuen Auslieferungstermin. Am Tag der Auslieferung, morgens, konnte ich erst die letzte von vielen kleinen Zahlungen leisten, hatte dann die Gesamtsumme überwiesen und durfte mein Auto mitnehmen. 100.000km unter Strom Gleichzeitig mit mir (wir waren zum angesetzten Termin nur zu Zweit) bekam ein Herr (65) mit einem Lexus RX400h sein Model 3 (witziger Zufall, haben uns toll unterhalten). Ich hatte wirklich Glück, denn mein Model 3 war in sehr gutem Zustand. Es gab zwei, drei klitzekleine Lackeinschlüsse. Dafür wurde ein Termin vereinbart und die Stellen wurden korrigiert. Aber keine Spaltmaßthemen oder sonstwas vorhanden. Ich war mit Übergabe und Fahrzeug sehr zufrieden. Es war keine Übergabe wie bei Lexus. Es gab (damals noch!) zwar eine Schleife auf der Haube, aber das war es dann auch. Einfache Halle. Ganz ehrlich: ich wollte auch los! Ja, ich mag es auch gepampert zu werden. Am Ende zahle ich auch dafür. Bei diesem Hersteller war mir klar, dass es das nicht gibt, wie auch keine Rabatte damals. Es war wirklich so, wie ich es schreibe. Ich hätte auch keine Lust auf Tamtam gehabt. Ich wollte die geile Kiste und auf die Straße - wohlgemerkt, ich hatte ja keine Probefahrt gehabt. Ich erinnere mich an das erste Mal Vollstrom. Puh. Im Vergleich zu GS450h, zu LS600hL und zu allem anderen, was ich bis dahin jemals gefahren war, war das abartig. Ich war glücklich. Das Supercharger Netzwerk war noch sehr übersichtlich. Es gab einen in der Nähe in Jettingen/Scheppach und ein paar in Deutschland verteilt. Das sollte erst nach und nach losgehen, man musste schon genauer Planen. Eine meiner ersten Strecken war München-Bonn, danach dann München-Gardasee und schließlich auch gleich in die Toskana. In 100.000 Kilometern hatte ich drei Mal wirklich Schweißperlen auf der Stirn, weil ich sehr, sehr leichtsinnig geplant hatte. Wirklich mit Null am Supercharger ankommen oder einmal sogar die letzten Kilometer hinter nem LKW herzuckeln. Das hab ich aber auch mit allen anderen Autos gemacht, ich wollte immer wissen, wie weit man mit einer kompletten Tankfüllung wirklich kommt. Bei meinem Model 3 waren es im Sommer bei gemütlicher Fahrweise (120-150km/h), eher bei 120-130, mit Baustellen zwischendrin, 400km, die ich mit einer Ladung kam. Im Winter eher gut 300. Was ich aber sehr schnell lernte war, dass diese Zahl wenig wert ist (für mich). Denn: in aller Regel fuhr ich mit Autopilot (damals max 150km/h, heute 140 km/h). Nur als Einschub: auch 264 km/h im Display (eingetragen mit 261 km/h) habe ich natürlich öfters gemacht, aber das ist - schon rein verkehrstechnisch - nicht die Regel. Und das bedeutete eben, dass ich mit einem Durchschnitt von meist etwa 110km/h auf langer Strecke so etwa drei Stunden unterwegs war, bis ich Kaffee und/oder Wasser loswerden wollte. Dazu dann an den Supercharger fahren, einstecken und dann erst zur Toilette und ggf. was Essen/Trinken. Nachladen von z.B 5% auf 70% geht dann recht zügig (20-25 Minuten). Das hat für meine Strecken dann meistens gepasst. Heißt: bei langer Strecke fuhr ich ziemlich voll los, dann erste Strecke so 350km, 25 Minuten Pipi, Kaffee, weiter und dann die restlichen 250km-300km zum Zielort. Meine(!) Strecken pro Tag, wenn ich Langstrecke mache, sind tendenziell bei 600-700km (also München-Toskana oder auch mal München-Hamburg/Norden). So kam ich meist mit „Null“ dann am Zielrot an. Passte für mich recht gut. Ein paar Worte zu Kosten: der Strom kostete „damals“, vor dem Krieg (das ich sowas wirklich nochmal schreiben müsste, krass, schlimm) etwa 25-28 Cent pro kWh. Mein Verbrauch hatte sich irgendwann bei rund 20 kWh pro 100km eingependelt. Somit also 20 kWh mal 28 Cent, waren 5,60 Euro auf 100km an Kosten. Heute zahle ich zuhause 37 Cent und unterwegs meist 48 Cent. Bedeutet, dass ich im Idealfall 7,40 Euro, aber auch mal 10 Euro pro 100km zahle. Dass es immer noch Geschäfte und Hotels, etc. gibt, die statt Punktesysteme auch mal Strom an Kunden verschenken und dadurch dann keine Kosten anfallen, Nice to have. Benzin hat mir noch keiner geschenkt, das ist bei Strom leichter. Da ich kein Buch über diese Kosten führe und in der Tesla App nur das letzte Jahr sehe kann, kann ich sagen, dass ich von 02/2022 bis 01/2023 insgesamt 2.149 Euro an Stromkosten hatte. In den vergangenen 12 Monaten bin ich rund 20.000km gefahren, hatte also knapp etwas mehr als 10 Cent pro Kilometer an Stromkosten, kommt also mit den 10 Euro pro 100km ganz gut hin. Welche Reparaturen fielen an? Gleich nach Auslieferung ließ ich die kleinen (also wir sprechen von nicht einmal einem Viertel eines Stecknadelkopfes) Lackeinschlüsse machen, kostete natürlich nichts. Einmal (nach etwa 30.000km) fuhr das Lenkrad nicht mehr heraus nach der Parkstellung. Es gab minimales Ruckeln im Motor, er wurde also angesteuert, aber es schien festzusitzen. Ich fuhr beim Service-Center vorbei, weil es in der Nähe war (hätte ich der Ranger, kommen wir gleich dazu) machen können. Dort ließ man eine Software im Wagen laufen, die alle Motoren einmal komplett prüft und von „ganz links nach ganz rechts“ laufen lässt. Danach ging alles wieder. Dann (bei etwa 35.000km) gab es den ersten echten Defekt: Die Lendenwirbelverstellung funktionierte nicht mehr. Vermutlich hätte ich es nie gemerkt, da ich die eigentlich einmal eingestellt hatte und nicht mehr verändert, aber - warum weiß ich nicht mehr - ich wollte sie verstellen, dann tat sich nichts. Hab in der App dann einen Termin vereinbart. Bin hin, die Rücklehne wurde in 20 Minuten getauscht und weg war ich wieder. Garantie. Der zweite Defekt (nach etwa 60.000km) war die Sitzheizung: Auf dem Fahrersitz (Sitzfläche) kleine Hitze mehr. Lehne schon. Termin in App vereinbart, der Ranger (mobiler Tesla Kundenservice) kam zum vereinbarten Zeitpunkt an einem von mir benannten Ort und reparierte die Heizung (altes Heizelement raus, neues rein). Garantie. Bei der Gelegenheit ließ ich (hätte ich mir drei Handgriffen auch selbst machen können, aber auch Räder wechsle ich nicht mehr selbst) die Pollenfilter der Klimaanlage austauschen. Dauerte 10 Minuten, kostete inkl. Material etwa 50 Euro. Zwei Steinschläge hatte ich in der Scheibe, kann der Tesla nichts dafür, wurden getauscht. Gezahlt durch Versicherung. Zwei Mal hatte ich einen Marderschaden. Einmal kostete er 240 Euro, einmal 370 Euro. Beide Mal leistete die Versicherung. Einmal hatte ich einen Nagel eingefahren und schleichenden Luftverlust gleich am Anfang. So reichte es, einen Reifen neu drauf zu machen. Kann der Tesla auch nichts dafür. Bei knapp 80.000km (da erlischt die normale Fahrzeug Garantie) habe ich (weil ich das wollte) einen Garantie-Check machen lassen, der kostete 207,06 Euro. Dabei stellte man fest, dass die Querlenker nicht mehr in Ordnung waren. (das selbe Thema hatte ich beim GS und beim LS auch, manches Mal ein leichtes Quietschen oder Knarren bei feuchtem Wetter. Das ist Fett raus gepresst worden und muss nachgefettet werden oder eben ausgetauscht, wenn ggf. angeschlagen). Querlenker wurden dann beide auf Garantie getauscht. Da hat Tesla mittlerweile den Zulieferer gewechselt und es sollte jetzt besser sein. Es gab für manche Model 3 einen Rückruf, da musste der Kabelbaum in der Heckklappe ersetzt werden, da ggf. sonst die Rückfahrkamera ausfallen konnte. Wurde kostenfrei gemacht. Da ich das FSD (Full Self Driving) Paket gekauft hatte, habe ich nach etwa 60.000km einen neuen Computer verbaut bekommen, eine neue Generation. Wurde kostenfrei getauscht/upgegraded. Reifen: da habe ich noch die Original Sommerreifen (20 Zoll) von der Auslieferung (einen wegen Nagel gleich anfangs getauscht) und auch noch die Winterreifen aus dem Winter 2019/2020. Auf beiden ist noch gesetzlich ausreichend Profil, aber hier werde ich wohl im Frühjahr 2023 mal neue Sommerreifen drauf machen, da ich welche mit 500km Laufleistung im Forum gekauft habe und die zuhause liegen. Kfz-Steuer fällt die ersten zehn Jahre keine an. Die Kfz-Versicherung ist vergleichbar mit jeder anderen (ich zahle 1000 Euro pro Jahr inkl TK mit 0 Euro und VK mit 300 Eur), das passt. Inspektionen gibt es keine. Außer Strom (=Benzinersatz) und Versicherung hat mich dieses Auto bezogen auf Kosten, die alleine der Besitz nach sich zieht (also Dinge wie Inspektionen, Ölwechsel, Luftfilterwechsel, Zündkerzen, Getriebe-Öle o.ä.,) bislang nichts gekostet. Nichts. Das fasziniert mich heute immer noch so, dass ich es nochmal schreiben muss: nichts. Wenn ich - für mich(!) eine Rechnung aufstelle, dann sähe die so aus: ein BMW M3/M4 als vergleichbares Fahrzeug, mit dem wäre ich sicher auch bei 10 Liter Benzin auf 100km raus gekommen. Das wären in jedem Fall Richtung 15 Euro auf 100km. Dazu in den knapp 100.000km mindestens zwei Ölwechsel, vielleicht auch mal Zündkerzen und mindestens zwei oder gar drei vorgeschriebene Inspektionen a mind. 250-300 Euro. So habe ich statt 15 Euro eher 10 Euro pro 100km, also ein Drittel weniger, keinerlei Inspektionskosten oder Öle oder Bremsbeläge/-Scheiben, etc. Nach drei Jahren musste ich zum TÜV. Da meine Bremsen - wie auch bei GS450h, bei LS600hL und bei IQ nicht benutzt wurden, waren die Scheiben total vergammelt (der IQ kam auch nicht durch den TÜV deswegen). Vier Wochen vor dem TÜV Termin habe ich die Rekuperation (dass das Auto mit den Motoren bremst und Strom dabei gewinnt) heruntergesetzt und auch Kriechen (wie bei einer Automatik) eingeschaltet. Auch beim Ausfahren von der Autobahn hab ich dann auf „N“ gedrückt und im Leerlauf stark runter gebremst. Hat in Summe gereicht, um durch den TÜV zu kommen. Bremsen werde ich nun etwas häufiger. Ich rechne bei den Bremsbelägen und den Scheiben mit einer Haltbarkeit bis etwa 200.000 km, so auch die Einschätzung eines Bekannten mit Werkstatt. Man bremst halt zu 75-80% (gefühlt) mit den Motoren, dadurch braucht man keine Zusatzbremse. Das Fahren mit dem Model 3 war für mich wirklich um Welten günstiger als jedes andere, vergleichbare, Fahrzeug. Was ist noch zu erwähnen? Es gab Software-Update. Viele. Viele. Viele. Wenn ich mal ein sehr großes Fazit ziehe: das Auto ist heute, 100.000km nach erster Inbetriebnahme, um so viel besser geworden. Es gab so viele neue Funktionen und Verbesserungen, unfassbar. Manches nur Spielereien, manches wirklich sehr gute Dinge, bis hin zu Sicherheitsverbesserungen oder wie in meinem Fall (Performance Modell) auch eine Leistungssteigerung. Die Updates kosten nichts. Was ich hinzu gekauft habe, nachdem der kostenfreie Probezeitraum zu Ende war: für 10 Euro pro Monat den Internetanschluss für google Maps, YouTube, Browser, (plus bei mir, weil Proivat vorhanden, auch: Netflix, Disney+ und Apple Music) etc. Das ist es mir wert. Was man bei Tesla wirklich lernen muss (unabhängig zum elektrischen Antrieb): Software wird mal besser, dann gibt es wieder einen kleinen Rückschritt, der nervt, dann wird es wieder zwei Schritte besser, etc. Gut, man kann warten mit einem Update, bis man in den Foren gelesen hat, dass es keine kleinen Bugs mehr gibt und erst dann installieren. So bin ich aber halt nicht. Gleich drauf, zack. Auch heute wieder. Update angeboten, installiert. Ende. Und was einen auf der einen Seite sicher nerven kann, auf der anderen Seite profitiert man ggf. auch davon: Tesla baut Verbesserungen/Änderungen in die Autos, wenn sie eine gefunden haben. Ende. Nicht am Anfang eines neuen Jahres, nicht nach einem Model-Zyklus (den es so auch nicht wirklich gibt), sondern immer dann, wenn sie es fertig haben. Das bedeutet, dass du ein Auto in KW5 bekommst und in KW6 kommt vielleicht ein neues Teil serienmäßig ins Auto. Beispiel Lenkradheizung oder Wärmepumpe oder Doppelverglasung der Scheiben, etc. Man kann sich also sicher sein, dass zum Bauzeitpunkt man das (aus Sicht Teslas) beste Auto hat. Aber der, der eben ein halbes Jahr später sein Auto bekommt, bekommt wieder ein besseres. Andere Philosophie. Ich finde sie gut, aber verstehe auch, dass jemand lieber seine Modellwechsel und Facelift-Zeiträume von 3-4 Jahre bzw. 7-8 Jahre haben möchte. Epilog Würde ich mir wieder einen Tesla kaufen? Wenn nein, warum nicht, wenn ja, den gleichen oder einen anderen? Ich kann mir heute, das mag und wird sich ggf. ändern, keine Frage, ich kann mir heute nicht vorstellen, in den nächsten Jahren ein anderes Auto als einen Tesla zu fahren. Puh. Ich weiß, wie sich das liest, bin ja nicht doof. Also nicht richtig doof. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Schlichtes, „clean“ Design (vor allem innen) mag ich sehr (ist auch zuhause so). Das Gesamtpaket (Platz im Auto, Motoren, Akku, Batteriemanagement, Bedienkonzept, Wartungsfreiheit, Superchargernetzwerk, aber vor allem die over-the-air-Software-Updates) ist für mich so gut, dass es dies beim keinem anderen Hersteller so gibt. Ohne Frage, können viele Hersteller anderes besser. Für meinen Use-Case gibt es kein besseres Auto. Ich bin zu 100% glücklich. Also, ja, ich würde mir sofort wieder einen Tesla kaufen. Habe ich schon aktiv einen neuen gesucht? Ja. Das Model S Plaid ist reserviert. Aber die Bestellung werde ich nicht auslösen. Nach jetzt fast vier Jahren ist der Verkaufspreis für mein Model 3 bei etwa 50% vom Neupreis. Das ist gut. Aber als absolute Zahl natürlich trotzdem eine ordentliche Summe. Das Plaid könnte ich für 127k bekommen. Nachdem die Tesla Aktie 75% an Wert verloren hat, ist diese Summe mal nicht so eben „über“. Haha. Heißt also: das einzige Auto, welche ich mir derzeit kaufen würde (übrigens habe ich anderen schon zu Fahrzeugen anderer Hersteller für deren Anwendungsbereich geraten), ist mir einfach zu teuer, hilft nix. Da muss ich Realist sein. Vielleicht überkommt es mich wieder. Ich soll probefahren. Das habe ich abgelehnt bislang, da ich weiß was dann passiert. Vermutlich wird es sogar so sein in 2023: das Jaguar Leasing meiner bessren Hälfte läuft bis 12/2023. Aktueller Plan ist der: das sie das Model 3 auch sehr mag und wir eigentlich keine zwei Autos „brauchen“ (klar is es angenehm), werden wir vermutlich nur noch das Model 3 haben und sie wird es im Einsatz mehrmals pro Woche bewegen. Der weiße Innenraum sieht immer noch super aus. Seit einiger Zeit hat das Auto eine einfach Keramikversiegelung, er steht hervorragend da. Der alte Lexington, sorry, manchmal schreib ich echt viel. tztztz. Wenn Ihr Fragen habt, gerne. Aber wenn ich Euch um eines bitten darf: jeder soll seine Meinung haben und vertreten. Lasst uns über die Sache sprechen, nicht über uns. Seid nett und freundlich zu einander und respektiert meine Meinung, meine Gedanken, so wie ich Eure akzeptiere und respektiere. Widersprecht sachlich immer! Bleibt bitte fair und immer gute Fahrt!
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  29. Hallo zusammen, heute stand die vorerst letzte Probefahrt mit einem Genesis GV60 Sport Plus an. Die Probefahrt fand in Böblingen bei der Motorworld statt. Dort bietet Genesis für das Wochenende Probefahrten an. Leider nur für 45min. Danke an @Andreas (vonderAlb) der mir dir Info zukommen lies. 👍 Es standen zwei GV60, ausschließlich Sport Plus, für eine Probefahrt zur Verfügung. Ich durfte den weißen (Matt) fahren. Elektrisches Fahren: Sport Plus, bedeutet, Allrad mit 360 kW / 490 PS und 700 Nm. Wie man sich denken kann ging der Wagen unglaublich gut ab. Ein Druck aufs Gaspedal resultierte in einer beeindruckenden Beschleunigung und man wurde ordentlich in den Sitz gedrückt. Zur Erinnerung, Genesis = Hyundai Konzern, die Nähe zum Kia EV6 ist unverkennbar. Jedoch, der GV60 hängt besser am Gas und reagiert merklich schneller auf Gaspedalbefehle. Das One Pedal Drive konnte ich nicht nutzen, es kam eine Mitteilung im Kombiinstrument, dass diese Funktion nicht aufgerufen werden kann. OK. Ich bin im Comfort Modus gefahren, bei Autobahntempo von ca. 120km/h blasen sich die Seitenwangen des Fahrersitzes auf und halten den Fahrer ordentlich fest. Nettes Gimmick. 🙂 Multimedia/Internetfähigkeit: Kurz, ich könnte den Text aus dem Kia EV6 hier kopieren. Die graphische Darstellung ist im GV60 moderner und ansprechender gestaltet. Das Navi und die Sprachsteuerung hat einwandfrei funktioniert und man konnte in Umgangssprache seinen Zielort eingeben, dabei war es egal wie man formuliert hat, zuerst Stadt oder zuerst Straße, das System versteht einen. Die Kameras, wie beim EV6, allererste Sahne. Eine ganz tolle Idee ist die Einblendung der Frontkamera ins Kombiinstrument. Wenn man dann noch die Zielführung aktiv hat, wird dir deine Fahrspur mit Navigationssymbolen (siehe letztes Bild) angezeigt. Klasse! Innenraumverarbeitung: Ich machs kurz, allererste Sahne. 👍 Materialanmutung: Ja, man kann mit Fug und Recht bestätigen, dass es sich beim Genesis um die Edelmarke des Hyundai Konzerns handelt. Alles ist nicht nur eine Ecke, sondern deutlich wertiger als in einem Hyundai oder auch dem Kia EV6. Aber auch hier bei diesem Wagen ist nicht alles perfekt. Die Temperatursteller der Klimaanlage sind nicht so hochwertig verarbeitet, wie man erwarten darf, der Türgriff ist etwas labberig in der Hand und ja es gibt auch in diesem Wagen Hartplastik. Die hintere Lenkradverkleidung zum Beispiel. Das soll keine Wertung, sondern eine Feststellung sein. Hat auch jedes mir bekannte Fahrzeug. Die untere Hälfte der Türverkleidungen haben eine ganz ganz leichte Unterschäumung, während andere Fahrzeug dort hartes Plastik aufweisen. Ob das den GV60 wertiger macht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Armaturenbrett ist sehr wertig und auch unterschäumt, aber nicht so weich wie man es evtl. erwarten würde. Das Leder ist über jeden Zweifel erhaben und hat eine sehr gute Qualität. Die Mittelarmlehne weist ein paar härtere Materialien auf und gibt etwas nach, hat mich etwas überrascht. Alles in allem aber eine sehr hochwertige Materialauswahl die meiner Meinung nach gegenüber Lexus einen Hauch abfällt, aber wirklich nur einen Hauch. Inneraumgefühl: Der Innenraum ist sehr luftig gestaltet und man fühlt sich wohl, wenn man im GV60 sitzt. Die Sitze sind quasi identisch zum EV6, nicht ganz so komfortabel und wollen sportlich sein. Fahrwerk: Kurz, der Wagen ist sportlich ausgelegt, wie beim EV6. Ich behaupte, es ist das gleiche Fahrwerk. Zudem waren auf dem Wagen 21 Zöller aufgezogen, das mag zusätzlich dazu beigetragen haben, dass man noch etwas deutlicher das Fahrwerk bei schlechten Straßenverhältnissen bemerkt hat. Beim Sport Plus sind 21 Zoll Serie, beim Sport gibt es 20 Zoll, wie stark die "kleinere" Felge dem Fahrkomfort entgegen kommt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aussengeräusche: Ja, hier wurde mehr Dämmung eingesetzt. Windgeräusche bleiben angenehm leise. Sehr schöne Verbesserung. Ablenkung: Keine Überraschung, analog zum EV6 lenkt das Touchdisplay ab. Was aber sehr gut gelöst ist und meiner Meinung nach zur Fahrsicherheit beiträgt ist das hervorragende Head-Up Display mit richtig tollen Features. Im Head-Up Display wird der Totwinkelwarner eingeblendet. Man muss also nicht erst den Blick zum Außenspiegel tätigen. Klasse! Ein weiteres Feature, was mich sehr anspricht, im Kombiinstrument wird beim setzen des Blinkers, die entsprechende Kamera für den rückwärtigen Verkehr eingeblendet. Und das mit einer Auflösung, die einfach nur beindruckt. Die Rückfahrkamera bzw. die Kameras beim einlegen des Rückwärtsgang, ist ein sehr gelungenes Feature. Was das rangieren etwas erschwert ist die mächtige C-Säule, man ist also auf die Hilfe der Kameras angewiesen und sollte den Schulterblick nutzen. 😉 Leider sind die elektrischen Außenspiegel ein Flop. Das ist meiner Erfahrung nach jetzt nichts Genesis Spezifisches, so habe ich es bislang bei allen Fahrzeugen erleben müssen. Die Möglichkeiten welche die elektrischen Außenspiegel bieten könnten überzeugen, aber aktuell sind die Systeme noch nicht ausgereift mit allen Umwelteinflüssen zurecht zu kommen. Hier ein Beispiel, wenn die Sonne von hinten auf die Kamera scheint. Da habe ich mich auf der kurzen Autobahnetappe etwas unwohl gefühlt beim Spurwechsel. 🙂 Dieses Kreuzchen würde ich in der Aufpreis Liste definitiv nicht setzen. Verbrauch: Auf meiner kurzen Runde (ca. 30 km), kam ich auf 19,8kWh/100km. Eine kurze Autobahnetappe war dabei, den Boost Knopf habe ich nicht benutzt. Ich fuhr die ganze Zeit im Comfort Modus. Fazit: Der GV60 ist ein richtig gutes Auto. Man sieht, fühlt und nimmt es ihm ab, dass es die Edelmarke des Hyundai Konzerns ist. Für mich ist der Mehrpreis zu Kia und Hyundai vertretbar und abgesehen vom Fahrwerk überzeugt mich der GV60 mehr als jedes andere vorher gefahrene Fahrzeug. Auch wenn ich finde, dass die Materialqualität im ES300H einen Tick wertiger ist, ist sie ganz weit oben anzusiedeln. Wenn jetzt Genesis ein Auto mit den Komfortqualitäten eines Lexus baut, dann hat mich die Marke, denn vor allem beim Multimedia/Infotainment ist Genesis Lichtjahre Lexus enteilt. Ja, ich weiß, ein "electrified" G80 zum Beispiel wird sicher meinen Komfortansprüchen mehr entgegen kommen, jedoch ist für mich ein E-Auto auf Basis einer Verbrenner Architektur nicht interessant. Den G80 gab es dort natürlich auch zu besichtigen. Die kurze Sitzprobe war recht überzeugend.
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  30. Hallo Zusammen, Nachdem ich meinen LC mittlerweile gut ein Jahr habe, hier mal ein kleines Fazit. Ich bin immernoch sehr zufrieden mit dem Lex, Probleme gab's in den ca 20tkm bisher fast keine. Einmal hat er mich im Stich gelassen, indem er in Frankreich eine 12mm Schraube aufgelesen hat und trotz Runflatreifen kein Weiterfahren mehr möglich war. Zum Glück ist es nur ca. 100m vom Hotel entfernt passiert. Einen neuen 21"Reifen über Lex zu bekommen hat sag und schreibe 5 Tage gedauert, dies war das Negative, aber Lex hat für die Zeit die Hotelrechnung anstandslos übernommen, immerhin fast 2000€. Der durchschnittliche Benzinverbrauch hat sich mittlerweile auf 11.8l eingependelt. Außreiser nach oben mit ca 17l und nach unten mit sehr erstaunlichen knapp9l ( ohne ein Verkehrshindernis zu ssein sind zu vermelden. Da ich die Winterreifen auf den originalen Felgen nutze war für die Sommerreifen ein neuer Felgensatz notwendig. Die Auswahl an 21" Felgen kann man getrost als dürftig bbezeichnen.Felgen die mir gefielem hatten mittlerweile sehr lange Lieferzeiten oder sahen auf den Bildern toll aus, konnten dies in der Realität aber nicht ansatzweise erreichen. So sind es recht unbekannte Felgen ggeworden, welche nach meinen Wünschen beschichtet wurden. Fazit: ich kann den LC500 nur empfehlen und würde ihn nochmal kaufen. Gruß Andy
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  31. Hallo in die Runde und gleich ein herzliches Danke für den freundlichen Empfang! 😎 Wie es sich gehört, wollen wir uns jetzt mal offiziell vorstellen, obwohl wir gleich schon einen Thread mit vielen Fragen gestartet hatten... - aber dazu später. Wir kommen aus dem Raum Ulm und Sohn Viktor brauchte jetzt wieder zum Studienstart ein zuverlässiges und schönes Gefährt. Das hat er sich ein Jahr lang - statt "gap year" in einem Handwerksbetrieb selbst erarbeitet hat - worauf ich sehr stolz bin.💪 Und getreu dem Motto: Das Leben ist zu kurz für kleine hässliche Autos 😇, hat er sich abseits des mainstreams für ein richtig tolles Auto entschieden. Geworden ist es ein GS 300 in luxury line. Zwar schon 202tkm gelaufen, aber für sein Alter von 15 Jahren steht er top da. Nachdem Viktor´s erstes eigenes Auto ein 320er BMW war, der mit Schülerbudget komplett abgerockt und rostig war, sollte es jetzt etwas sein, dass das Studium über hält, sicher ist und auch für Touren zur Freundin, Familie und Urlaub komfortabel und entspannt taugt. Klar, dass auch dieser Gebrauchte ein paar Mängel mitbringt - dazu könnt Ihr hier im Detail nachlesen - und wird ständig aktualisiert und ergänzt.😉 Aber dennoch sind wir sicher, dass sich der Kauf gelohnt hat. Kein Rost, keine üblen Geräusche von Motor oder Fahrwerk, Bremsen waren schon vom Vorbesitzer gemacht, K-Sport "street"-Fahrwerk und 8-fach bereift.😍 Eigentlich sollte es ja ein Mercedes CLS350 werden, da wir schon sehr lange Mercedes fahren (im Hintergrund unser aktueller S212, E400 4matic). Aber da passten Preis, Zustand, Ausstattung und die "Erzählungen" nie wirklich zusammen. Und so hat Viktor am Ende deutlich mehr Auto für´s Geld bekommen.😇 Und auch ich als "ewiger" Daimlerfahrer hab schon viel gestaunt über die technischen Lösungen, die Qualität und die schon 2006 verbaute komplette Ausstattung. Schrauben tun wir beide auch gern (siehe unten), hatten nur etwas Stress, denn der "Dicke" musste Anfang der Woche soweit gewartet und repariert sein, dass er Viktor zur Uni nach Augsburg bringen konnte. - Mission completed!💪 Und jetzt wird so nach und nach noch ein wenig optimiert und es sind auch noch diverse Kleinigkeiten zu erledigen. Im Großen und Ganzen aber ein wirklich toller Kauf, ein tolles Auto - und ein tolles Forum!👍 In diesem Sinne - schon jetzt vielen Dank für die ersten Tipps und viele Grüße. Viktor & Karsten
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  32. Guten Tag, Bei meinem "neuen" GS300 hatte ich nur einen Schlüssel (Sender und Schlüssel). Ein neuer Schlüssel kann nur angelernt werden, wenn noch Einer vorhanden ist, sonst muss das ganze Keyless ausgetauscht werden, was richtig teuer wird. Ich habe mich also offiziell nach einem Ersatzschlüssel erkundigt: 563.- waren (für mich) etwas hoch, wobei bei diesem Preis das Anlernen noch nicht inbegriffen ist. Ich habe mich auf dem Internet „erkundigt“ und mit https://www.abkeys.com einen Lieferanten gefunden. und bestellt. Samstag bestellt, Mittwoch da. Den Schlüssel hat mir ein Kollege angelernt (10 Minuten). Man braucht einen Lexus-Diag der ONLINE zu Lexus ist. (Beim S16 ging es ja noch mit "Drücke da und schalte dort im takt") Ok, der Key-Less funktioniert, aber die Schlüssel, das was ich bekommen habe (Minimum Order 3 Stück for 8.- ) sind Rohlinge. Das nachfräsen bei einem Schlüsseldienst hat nicht geklappt (Weil eventuell die Fräsung an den Kanten fehlte). Sicher gibt es auch Schlüsseldienste die das besser können, so dass es funktioniert, aber ich habe in meiner Region keinen gefunden. Ja, dan giesse ich mir doch eine Kopie: Silikon-Gussmasse (Wäre in diesem Fall auch Hitzebeständig bis 300 Grad was zum Zinngiessen reichen würde) und Vernetzer (Härter). Als Gussform eine Abfeschnittene 20ml Spritze. Den Originalschlüssel mit Trennmittel etwas eingepinselt (Trocknen lassen) und dann in die Silikonmasse gesteckt. Nach 3 Stunden ist der Silikon fest und der Schlüssel kann entfernt werden. (Je nach Schlüsselform eine 2Teilige Form machen oder wie in meinem Fall mit einer Klinge eingeschnitten um den Schlüssel leichter zu entfernen) Nun habe ich eine Form. Versuche mit Epoxy-Giesharz, Alu-Spachtel oder 2k Araldit ergeben schöne Abgüsse aber ich traue der Stabilität nicht. Also habe ich einen Rohling genommen und mit der Feile auf eine "Klinge" reduziert. Die Form mit Alu-Spachtel blasenfrei befüllt und den Schlüsselrohling reingesteckt. Am nächsten Tag hatte ich (mit leichtem nacharbeiten einer Gussbraue) einen funktionierenden Schlüssel. Von links nach rechts: Rohling, Original, Abguss mit Aluspachtel und Rohling, Epoxy Abguss, Silikon Giessform, Behälter für die Giessform Sicher gibt es stabilere Giessharze oder mit GFK oder Karbon durchsetztes Materialien, aber da habe ich mich nicht ran getraut diese Blasenfrei in die Gussform zu bringen Anstelle von 600.- habe ich 230.- Investiert und etwas über Silikonabguss gelernt. Grusse Techi-Tom
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  33. Perfect weather 😍
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  34. Heute war es endlich soweit, der Test des ES 300h stand an. Offen gesagt, für mich schon eine etwas "vorbelastete Geschichte". Ich habe bisher einen GS 300 gefahren ( das 4 Augen Modell 1997) dann 2 x LS 430, einen LS 460 und 2 x GS 450h, (BJ 2012 und BJ 2916). Alles Neuwagen. Warum schreibe ich das hier? Weil ich damit deutlich machen will, dass ich eher aus der Luxusklasse komme, von V8 über V6 und jetzt beim ES 300h bei einem 2,5 l 4- Zylinder lande. Ich meine, dass es schon ein großer Unterschied ist, ob man von einem Toyota auf einen 214 PS ES 300 h umsteigt, oder ob man von 345 PS V6 auf den ES 300h kommt. Jetzt zu meinem Test. Der erste Eindruck war: Nicht schlecht..., aber das reicht mir leider nicht. Ich will grinsen, wenn ich einen Lexus fahre und das jeden einzelnen Tag! Der braune Innenraum mit den hellen Sitzen ist sicherlich Geschmacksache. Ich finde, dass wir bei Lexus von liebevoller und luxuriöser Ausstattung kommen, der legendäre LS 400 war der Anfang. Im ES 300 h ist deutlich, dass Lexus eine andere Zielgruppe ansprechen möchte. Das Auto sollte günstig sein, die Zielgruppe größer und die Anzahl der verkauften Autos höher, mit der Hoffnung auf größeren Profit. Kein Problem, wenn man solche Autos im Programm hat, aber man sollte dann auch Fahrzeuge, wie den GS weiterbauen, die Luxus, Leistung und Wertigkeit bieten. Also, um es vorweg zu nehmen, man kann diesem ES 300h eigentlich nichts vorwerfen. Viel Platz, gute Straßenlage, schönes Design usw, fährt gut, läuft bis 187 laut Tacho und scheint das Tempo gut und ohne große Mühe durchhalten zu können, aber.... .... für mich ist es nicht mehr das, was ich mir von Lexus erwarte!! Ich will kein Auto, dem man nichts vorwerfen kann, das funktioniert und das ist es!!! Ich hatte bisher Wertigkeit, Leder, Vollmetall und jetzt kommt der ES mit Plastikteilen, kleinem Motor, Windgeräuschen hinten, Plastikknöpfe usw. Das ist kein Nachfolger für den GS 450h. Der Motor ist einfach zu laut, klingt nicht gut, bringt Vibrationen beim Anfahren! Lexus, möchtet Ihr noch mal den 400er V8 daneben laufen lassen? Wie wäre es mit Ausgleichswellen? Da kommen wir her, wo seid Ihr heute? Die Souveränität, die wir als Lexusfahrer gewohnt sind, ist weg. Das "mühelose" Fahren, der V6 Klang usw. Die Wind- und Abrollgeräusche hinten sind zu laut. Beim Zuschlagen der hinteren Türen scheppert das Blech, total unakzeptabel. Ehrlich gesagt, mir geht es nicht leicht über die Finger, das hier so zu schreiben, denn, wenn es einen Lexusfan gibt, dann bin ich das, und ich verstehe, dass Lexus Geld verdienen muss und dass es auch einfachere Autos geben muss, aber ich möchte meinen "kleinen LS" haben, in der Klasse in die er hineingehört. Das Gegenstück zum BMW 5er. Bisher gab es praktisch keinen Beifahrer, der noch nie in einem Lexus saß, der nicht begeistert war von meinem GS, Verarbeitung, Leistung, geringes Geräuschniveau und unglaublich niedrigem Verbrauch. Ich grinse jedes Mal, wenn ich in den GS steige und mein Spruch ist schon öfter zitiert worden: "Lexusfahrer kennen keine Entfernung". Zurück zum ES: Das Vernunftauto!!! Günstiger als der GS in der Anschaffung, geringerer Verbrauch, wahrscheinlich größerer Kofferraum, mehr Platz im Innenraum, alles super, aber.... .... die Emotion, das Glücksgefühl stellt sich nicht mehr ein, der V6 Druck fehlt, die Geräuschkulisse stimmt nicht usw. Das Grinsen fehlt. ich weiß genau, wenn ich das Auto kaufen würde, dann wäre ich nicht glücklich, ich müsste wieder die Türen auseinandernehmen lassen, um die Aussenhaut zu dämmen, den Blechklang loszuwerden, ich müsste nach dem Grund der Windgeräusche hinten an den Fenstern suchen usw. Tut mir sehr leid, aber der ES wird nicht der Nachfolger meines GS 450h und der LS ist mir zu groß, zu teuer usw.. Der Frontantrieb hat mich nicht gestört, bis auf eine starke Beschleunigung in einer engen Kurve, in der er die Lenkung etwas zuzog, war kein Problem. Mein Appell an Lexus: Der ES ist ein schönes Auto, das günstig ist und sicherlich geliebt werden wird von Leuten, die von Toyota und anderen kommen. Wir (traditionellen Lexus Kunden) brauchen ein Model zwischen LS 500 und ES, einen kurzen LS, nennt ihn, wie Ihr wollt, aber kommt uns nicht mit einem 4 Zylinder. Bringt dem 3,5 l V6 die Abgaswerte bei, die wir hier leider haben müssen, aber bitte ohne die nachgeschaltete 4 Stufen Automatik. Den jetzigen GS Antrieb kann man nicht perfekter machen, absolut unmöglich!! Fazit: Der ES kommt bei mir nicht in die Garage. Ich übernehme meinen GS 450h nach dem Leasing und fahre / genieße ihn weiter, bis er aufgibt, oder ich, oder es einen würdigen (!) Nachfolger gibt. Sorry!
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  35. Ich habe das Auto bei Toyota Schweiz (via Hertz) angemietet. Ist eine tolle Aktion diesen Sommer. Kann ich jedem empfehlen. Preis/Leistung ist super. Die ersten 1000 km sind geschafft. Meine subjektiven Eindrücke: Technik Die Eingewöhnung ist vorbei. Die war etwas länger als sonst, da die Bedienung =BMW ist. Halt anders ein anderer Toyota/Lexus. Aber das hochgelobte Bedienungssystem von BMW hält was es verspricht. Ich finde die Systembedingung grundsätzlich gut und intuitiv. Besonders die Navi-Eingabe und Führung. Da ist BMW dem Toyota-Konzern voraus. Ausnahme: die Dame spricht nicht mehr so erotisch wie beim Lexus - sondern die müsste mal in die Linguistik... - halt maschinengeneriert à la Google. Allerdings habe ich bisher nicht herausgefunden wie ich ich simpel das nächste Lied oder den nächsten Ordner von meiner Liederdatenbank ab Memory-Stick wählen kann. Dafür gibt es keinen physischen Knopf am Lenkrad. Ist über den Kippschalter zwar möglich, aber unnötig umständlich... Vielleicht finde ich es noch heraus. Intuitiv ist es dann aber nicht. Generell ist das Auto hochmodern. Ist vollgepackt mit Radar, Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, Querverkehrswarner, Schilderkennung, "Intelligente Fischaugen-Rückfahrkamera" (zeichnet z.B. Gegenstände auf dem Boden ein), usw. Der Spurhalteassistent mit Lenkeingriff brachte mich bei der ersten Ausfahrt auf die Palme. Musste als erstes ausgeschaltet werden. Sonst kann man nicht mehr ungestört die Kurve etwas schneiden. Die Schilderkennung finde ich eine ganz tolle Sache. Die würde ich im nächsten Auto auch unbedingt wollen. Sowie der Komfortblinker. Simpel aber Genial. Sowie der Totwinkelwarner. Sowie die intelligente Rückfahrkamera. Gute Idee: Nach dem Rücksetzen bleibt die Kamera noch aktiv bis zum Einfädeln. Das ist praktisch um den Verkehr in einem spitzen Winkel sehen zu können. Innenraum Man sitzt tief. Übersicht ist schlecht. Sehr schlecht. Schon einfache Leitplanken können ein Hindernis sein, dass man nicht sehen kann, ob man nun zum Überholen ansetzen kann oder nicht. Ebenso ist das Dach sehr tief gezogen. Man fühlt sich wie in einem Ritterhelm. Hat einen kleinen Schlitz, wo man die Strasse sieht. Bei Alpenfahrten kann man sich die Berge vorstellen. 😄 Kaum Aussicht. Ebenso ist die B-Säule so dominant, dass man beim Links-Abbiegen niemals im schräg zur Querstrasse stehen darf. Sonst ist man schlicht "blind" (ohne Beifahrer) und muss via Manöver das Auto erst im 90°-Winkel zur Querstrasse ausrichten. Auch bei Passfahrten ist man um einen Beifahrer froh. Weil das Dach so tief gezogen ist, sieht man in einer Rechtskurve bei ansteigender Strasse nicht ob Gegenverkehr von oben rechts kommt. Ist natürlich nur bei rasanter Fahrt ein Problem. Das tiefgezogene Dach ist dem coolen Design geschuldet. Jemand anders würde sich vielleicht wohl und geborgen fühlen. Ich persönlich finde es etwas beklemmend. Das Dach ist so nah, dass man die Dach-Haltegriffe weglassen musste, damit der Kopf noch Platz hat. Die Sitze sind gut, sehr gut situiert. Vielleicht etwas hart. Und schweißtreibend. Ledersitze ohne Sitzkühlung halt. Die Fenster kann man leider nur immer zu 1/4 öffnen. Sonst gibt es ab 60 kmh einen unangenehmen Überdruck (auch wenn beide Fenster offen sind). Liegt einfach an der Aerodynamik. D.h. Klima ist im Sommer immer an. Die Klimabedingung (2-Zonen) ist sehr gut gelöst. Mehr noch als beim Lexus kann man nicht nur die Temperatur individuell pro Person einstellen, sondern auch die Luftaustritte (oben, mitte, unten). Das Auto ist ein Neuwagen. 2500km auf der Uhr. Er riecht auch danach. Aber ganz klar nach BMW. Den Lexus-Neuwagengeruch habe ich besser in Erinnerung. Ich habe beim Auto keinen Lastesel erwartet. Aber die Ablagemöglichkeit ist noch kleiner als erwartet. In die Seitenfächer bei den Türen kriegt man nichts Schlaues (Strassenkarte, Flaschen oder so) rein. Das Handschuhfach ist schon voll mit Mietunterlagen. Also bleiben nur noch 2 Getränkehalter und eine Box in der Ohrwättchenschachtelgrösse. Wenn man Portemonaie, Mobilephone und Schlüssel nicht im Hosensack behalten will, sind diese Ablagen schon vom Fahrer besetzt. Der Beifahrer geht dann schon leer aus... Der Kofferraum ist für ein solches Auto angenehm großzügig. Fahren Die Parade-Disziplin. Sensationell ! Geil. Punkt. Ich habe das Auto bisher in den Kurven nie zum Quietschen gebracht, da ich immer selbst an das Limit komme, zu viel Respekt habe bzw. das Auto noch nicht genug kenne. Aber die Kurven-Geschwindigkeiten sind naturgemäß sehr hoch. Vermutlich wie beim GT86. Das Auto fühlt sich sehr leicht an. Ist fix beim Anbremsen und Beschleunigen. Kurven sind fast irrelevant. Das "Hüftgold-Gefühl" wie beim ISF ist absolut nicht vorhanden. Diese Leichtigkeit ist extrem erfrischend. Macht sehr viel Spass. Motor/Getriebe Der Motor von BMW ist gut. Die 4.3 Sekunden von 0-100 dürften jedoch nur mit der Launch-Control zu erreichen kann. Die habe ich nie ausprobiert. Ansonsten ist der Vortrieb mit dem des ISF vergleichbar. Wobei der ISF (Sauger) für konstanteren, souveräneren Vortrieb aus dem Hubraumkeller sorgte. Hier ist mehr Kravall und Feuerwerk angesagt. Die Gänge werden "reingeknallt" und der Turbo zieht an. Das Doppelkupplungsgetriebe Wandlergetriebe von ZF macht sehr gute Arbeit, ist etwas ruppiger als das spezielle "Direktschaltgetriebe" vom ISF. Maximal auf der gleichen Höhe.(ZF ist etwas schneller - Lexus geschmeidiger) So gesehen, war Toyota mit dem ISF 2008 und diesem neuen Getriebe schon auf der Höhe der Zeit von ZF im Jahr 2020 🙂 Beide Getrieben haben 8 Stufen. Beim Schnellfahren ist das ZF-Getriebe ideal. Jedoch bei Innerortsfahrten oder 30er-Zonen "hakelt" das Getriebe etwas. Das Fahren ist nicht auf gleichem Niveau wie beim ISF. Denn beim Supra kriegt man bei Langsamfahrten die Schaltvorgänge einfach mit. (ACHTUNG: Otto Normalverbraucher dürfte das nicht bemerken. Ich meckere hier auf sehr hohen Niveau. Da ich sonst verwöhnt bin vom stufenlosen Getriebe vom Prius und der ISF schlicht unbemerkt schaltete) Der Sound des Autos ist gut. Besonders beim Starten. Automatisches Zwischengas ist auch dabei und ein leichtes Turbo-Pfeiffen. Nicht dasselbe wie beim tief brummenden ISF, aber nicht schlecht. Gefällt. Showeffekt Wie ich früher schon erwähnte, der Showeffekt übertrifft sämtliche getunte BMW, Mercedes, Maseratis etc. im Umfeld. Das Auto kommt sehr gut an. Die Leute interessieren sich für das Auto. Es ist die ideale Poser-Karre. 🙂 Ich finde, das Auto sieht auch sehr gut aus. Optisch ganz klar das beste was Toyota im Portfolio hat (Hmm... ausser vielleicht noch der LC...) Aura Er schaut aus wie ein Toyota. Ist es aber nicht. Es ist ein BMW. Wenn man ihn fährt spürt man BMW. Nüchtern betrachtet ist das nicht schlecht. Sofern die Zuverlässigkeit eines Durchschnitt-Toyotas dann auch erreicht wird (muss sich zeigen). Aber wenn man Toyota-Fan ist, ist es halt doch irgendwie aus dem Herzen nicht dasselbe. Die Aura leidet... Ob andere auch so denken wie ich ? Wird sich am Erfolg und der Nachfrage zeigen... Fazit 4.0 von 5.0 Sternen. 🙂 >> Berichtergänzung siehe weiter unten... Liebe Grüsse Oskar
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  36. Die Fragen zum Unterschied dritter und vierter HSD-Generation kann sie beantworten: kein einziges Bauteil wurde unverändert übernommen. Als Benziner ist zwar bei beiden Generationen der 2ZR-FXE verbaut, mit dem Prius 4 (2016) wurde dessen Wirkungsgrad allerdings von 38,5% auf 40,0% gesteigert, der ideale Lastpunkt liegt etwas niedriger, wodurch der Motor mit 200-400 U/min weniger betrieben werden kann und in jeder Situation sparsamer ist. Bei der dritten Generation sind ICE (Benziner), PSD (Power-Split-Device, Planetengetriebe), MG1 und MG2 (Motor-Generator, wobei MG2 der "Hauptmotor" ist) auf einer Achse angeordnet und MG1 ist durch ein zweites Planetengetriebe untersetzt, um die Drehzahlen zu senken. Bei der vierten Generation wurde der MG2 hinter MG1 und PSD angeordnet, das zweite Planetengetriebe zur Untersetzung ist dadurch weggefallen, wodurch die ganze Transaxle kleiner, leichter und effizienter wurde. Der Inverter (bzw. die Power Control Unit) ist ebenfalls kleiner und leichter und die elektrischen Verluste wurden um 10% reduziert. (da der Benziner ständig einen Teil seiner Leistung über den MG1 an Batterie oder MG2 abgibt sind diese Verluste kriegsentscheidend) Schließlich die Batterie: die NiMH-Batterie wurde ebenfalls kleiner und leichter, aber bei immer mehr Baureihen (Corolla, C-HR ab Facelift, Prius je nach Version) wird auf Li-Ion Batterien umgestellt, welche - du ahnst es - nochmal kleiner, leichter und auch effizienter sind. Insgesamt ist die 4. Generation in der Praxis 10-15% sparsamer als die dritte Generation. Immerhin ein halber Liter. Von den unterschiedlichen PS-Angaben darf man sich übrigens nicht verwirren lassen: das neuere Hybridsystem ist keine 14PS schwächer, diese 14PS hatten wir CT-Fahrer (bzw. Auris oder Priusfahrer) einfach nie zur Verfügung. Toyota berechnet die Systemleistung seit dem Prius 4 anders, wodurch eine realistischere Angabe raus kommt. Abgesehen vom Hybridsystem unterscheidet Auris, CT und Corolla übrigens auch die komplett neue Fahrzeugbasis. Auris und CT basieren auf der New MC Platform, welche ursprünglich mit dem Prius 1 (1997) eingeführt wurde, während der Corolla auf dem TNGA-C aufbaut, welcher 2016 mit dem Prius 4 eingeführt wurde.
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  37. Seit 18 Jahren in meinem Besitz und ich finde ihn immer noch toll.
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  38. Es gibt Leute die beschreiben lieber 5 Minuten ein Problem als es in 2 zu lösen 😉
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  39. Geposteten Artikel oder auch nur den extra rauskopierten Text überhaupt gelesen?? Der Wagen hat 0,0 BMW Teile verbaut, weder der Motor noch das Getriebe sind vom BMW und auch der gesamte Rest des Wagens hat nichts mit einem Serien Supra gemeinsam, genauso wie nahezu jeder Super GT, GT3 Rennwagen etc. Immer Wahnsinn wenn man sich Mühe gibt mit Fotos, Infos Posts etc. und die Leute nichtmal 2 Sätze lesen können oder wollen, Hauptsache die üblichen Parolen rufen 😉
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  40. Einfach nur bescheuert der ganze SUV wahn, denke das ist der Grund für das aussterben der Limousinen. Vermehrt höre ich als Begründung warum es ein SUV sein muss das es keine Kombis mehr gibt. Mir kommt sogar vor dass viele lieber einen Kombi hätten als einen SUV aber mangels Angebot eben auf den SUV ausgewichen sind. Ein Kombi würde doch auch weniger verbrauchen als ein gleichwertiger SUV wo wir wieder beim CO2 Thema wären wo es doch heisst „immer schwieriger die Grenzwerte einzuhalten..“ Also irgendwie beisst sich der Hund doch in den Schwanz ?! 🤷🏼‍♂️
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  41. Übrigens sehr unhöflich ohne Vorstellung mit der Tür ins Haus zu fallen, nach kürzester Zeit an einem Sonntag fordernd zu fragen warum es keine Antwort gibt, sich nichtmal 2 Minuten Zwit nehmen um einen zusammenhängenden Text mit allen Infos wie BJ, Ausstattung etc. zu verfassen und sich dann nach Erhalt aller gewünschten Infos nichtmal in einem einfachen „Danke für die Auskunft“ zu bedanken. Solchen Kunden/Leuten hilft man genau ein mal und danach nie wieder, immer wieder schade zu sehen das viele nichtmal einfachste Umgangsformen umsetzen können.
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  42. Bekennerschreiben auf indymedia, das sagt doch schon alles... noch nix im Leben geleistet, aber anderen alles vorschreiben wollen. Und die Medien bezeichnen die, die hinter den "Bekennerschreiben" stehen, nicht als das, was sie sind - nämlich Terroristen - sondern als Aktivisten. Läuft!
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  43. Du scheinst Deine Wortwahl tatsächlich nicht zu reflektieren: klobig, hochbeinig, billig, schlimm, SUV bleibt natürlich SUV... Und jetzt unterstellst Du mir auch noch ich hätte mir das falsche Auto ausgesucht! Die Art Deiner Meinungsäußerung stiftet Unfrieden.
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  44. Todde hat mich schon während sein LS beim Lackierer stand in sein Vorhaben eingeweiht. Ich denke es ist unnötig zu erwähnen, dass auch ich es kaum erwarten konnte die ersten Bilder von der Lackierung zu sehen. Zu lesen wie der Lack aufgebaut ist, ist das eine. Aber dann auch mal so richtig live auf sich wirken lassen ist einfach eine andere Geschichte. Natürlich kam es wie es kommen musste und anstatt einfach mal so irgendwie den Wagen zu sehen, entschieden wir uns direkt ihm das passende Finish mit entsprechender Versiegelung zu spendieren. Da ich die Arbeit des Lackierers schon vom IS-F kenne, wusste ich zumindest, dass da was Gutes bei raus kommt. Also planten wir mit maximal 10h. Nach gefühlt einer halben Ewigkeit war es dann endlich soweit. Der flammblau-mica LS rollte entspannt zu mir. Beeindruckend - selbst "dreckig" ein Traum in blau! Auto mal kurz mit unserer speziellen Waschtechnik (ohne fließend Wasser) vom Schmutz befreit, damit man dann mal so richtig gucken kann was Sache ist. Puuuuuuh. Mich hätte fast der Schlag getroffen. Lackierung war ja wirklich gut, aber Schleifen und Polieren ist einfach für die meisten Lackierer pure Quälerei. Teilweise kann ich es ja nachvollziehen, aber bei einer kompletten Lackierung hätte ich schon mehr erwartet. Hier mal ein Bild. Jedes Stückchen Tape signalisiert eine Fehlstelle. Und wir reden hier wirklich nicht über "sieht man nur mit ultra krassem Licht". In Summe waren es >40 Fehlstellen. Also ran an den Speck und mal schauen welche Waffen gewählt werden müssen, um die geplanten nicht-stressigen 10h irgendwie halten zu können. Mal ein paar Bilder wie die Fehlstellen dann im einzelnen aussahen. Garnicht so einfach für die Kamera das festzuhalten bei diesem krassen Blau-Metallic-Effekt Mal etwas näher. Man sieht schön, wie der Lack dadurch an Glanz verliert. Und so kann es dann aussehen, wenn man mit Poliermaschine und co sich entsprechend Zeit nimmt. Auch im Sonnenlicht kann sich das Ergebnis sehen lassen Dann war es irgendwann Zeit fürs Coating Und trotz ungeplantem Mehraufwand und tatkräftiger Unterstützung des LS Kapitäns war es nicht ganz nach 10h fast eine Punktlandung Im Hintergrund wartet schon der nächste Kandidat. Selbst unser Blau-Fanatiker Todde konnte dem roten MX nette Worte über die Farbe widmen ;) Teilweise war es schon etwas sportlich dieses Schiff mit der Ausgangslage in 10h auf wirklich 99% hinzu bekommen. Auf der Motorhaube wurden auch noch zwei Steinschläge-Ausbesserungen poliert. Mussten etwas länger geschliffen werden, da doch etwas viel Klarlack verwendet wurde :-D Es war mir eine riesen Freude dieses Sahnstück so geil glänzen zu lassen. Er sieht ja auf den Bildern schon stark aus, aber in Echt glänzt er in der Sonne noch viel, viel intensiver. Der Lack ist der Knaller!
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  45. Fahr mal so einen Akkuschrauber, es lohnt sich! Habe, denk ich, gute Vegleichsmöglichkeiten. Nach Infiniti m35h, Lexus RX 450H und Lexus ISF, um nur die letzen 3 Autos zu nennen. Das Platzangebot im Tesla ist riesig, das Drehmoment und Leistungsverhalten, da wo ich es brauche, phänomenal. In keinem Auto kann ich 1100 km innerhalb eines Tages so souverän und entspannt fahren wie im Tesla. Habe dies mit allen beschriebenen Fahrzeugen erlebt und erprobt. Morgens los vom Bodensee nach Bonn (ca 510 km) mit meiner Mutter zu Mittag gegessen, gequatscht, kaffe getrunken, kleinen Ausflug gemacht, dann wieder zurück an den Bodensee. Das ganze kostet mich nichts. Zu Hause lade ich mit der eigenen Solaranlage, unterwegs am Supercharger, davon hat es 6 bis 8 an einem Ort alle 200 km. Auf langen Strecken ist der Tesla aus meiner Sicht unschlagbar, auch der Autopilot tut übrigens das seinige dazu.Es gibt hier schlicht kein Reichweitenproblem, das ist ein Presseproblem aber kein reales aus meiner Erfahrung. Es sei denn das Ziel ist nicht, zügig und entspannt zu fahren und anzukommen, sondern in Rekordzeit die Strecke zu absolvieren. Nur in dem war der ISF klar überlegen. Aber sehr hohes Tempo, ständiger Geschwidigkeitswechsel, eine sehr hohe Konzentration kostet auch seinen Preis, in mehrfacher Hinsicht. Wenn der Tesla ein Prototyp ist, dann frag ich mich was die anderen Autos sind. 35'000 km seit einem Jahr, ohne das geringste Problem, keine Macke nichts, keinen Service, nur Waschwasser aufgefüllt und Sommer/Winterreifenwechsel, fertig Feierabend. Einfach fahren,. Ich war begeistert von Lexus und bin es immer noch, aber die Erde hat sich weitergedreht und die nächste Generation Antrieb ist serienreif, erprobt und total alltagstauglich auf dem Markt. Ich erlaube mir dies in Deutlichkeit zu schreiben, da das Thema lautet "Alternative zu Lexus" und ich immerhin drei besessen habe (auch noch ein CT 200h zu den bereits genannten). sollte Lexus Elektrofahrzeuge entwickeln, bin ich der Erste der mit Interesse Probe fährt, aber sie sind definitiv noch nicht so weit, eigentlich schade. gruss bli
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  46. Was ist denn das für eine Umfrage? ich habe hier im LOC als Banner schon Werbung für Opel gesehen. Das möchte ich nicht. Andere Werbung sah ich noch nicht. Oder sind - nen anderen gibt es ja nicht - tests schlechte "isch besorg dir, bekomm isch rein, schei55billig VOLL VOLL VOLL Beiträge" damit gemeint? Der niveauvolle Leser lächelt müde darüber und liest brav die "isch-mach-mein-Lexus-etz-noch-tiefer-lauter-breiter-und-mit-mehr-geile-Spoiler"-Beiträge. Gibt es dazu auch ne Umfrage?
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  47. Hallo Ich bin gestern mit meinem Lex liegengeblieben. Nach dem einfahren auf die Autobahn habe ich Vollgas bis in den Kickdown gegeben und bin dann normal weitergefahren... nach ca. 1km ging der Motor aus und ich konnte zu glück bis zur nächsten Ausfahrt ausrollen. Das Fahrzeug liess sich nicht mehr starten (Anlasser drehte). Analyse: Benzinpumpe läuft nicht (Pulsdämferschraube geht nicht hoch also kein druck) Workaround: 12v direkt auf die Benzinpumpe (Fuel-Relay Ausgang ) So umgehe ich die meisten möglichen Ursachen, bis auf eine defekte Benzinpumpe. (Bedingt natürlich ein Voltmeter etwas Werkzeug und ein Stück Kabel ) und die Benzinpumpe läuft, Glück gehabt. Also ab nach Hause und Fehlersuchen. Mögliche Ursachen gemäss Manual): Stromzuleitung ok (12V auf den Sicherungen) Sicherungen ok EFI main relay ok (Relay schaltet und hat Duchgang Benzinpumen relay ok (Relay Schaltet, ist normal geschlossen, und hat Durchgang Fuel pump resistor ok (Von vorne links hinter dem Scheinwerfer gut sichtbar ok 0.7 – 1.0 Ω) Hmmm… Ich messe keine Spannung auf den Eingängen (Schalt und Leistung ) vom Benzinpumpen Relay. Das müsste doch vom CIR-OPN Relay die 12V kommen (Das Relay gleich links vom Fuel Pump Relay) Das Klickt aber... und die Benzinpumpe müsste auch ohne das Fuel Pump Relay laufen, da das nur den Benzinpumpen wiederstand umgeht um den Druck bei Vollast und beim Starten erhöht (12V direkt mit dem Relay geschaltet und normal über den Widerstand wird die Benzinpumpe mit ca.9V betrieben ) Ich wälze Schaltschema und zweifle an dem was ich Messe (Wer misst misst Mist)... Da Muss doch Spannung kommen vom CIR-OPN Relay, ich habe Spannung am Relay eingang und es Klickt. Aber es Klickt halt nur und jemand hat mal bei Einbauen zu stark die Kappe zusammengedrückt und die Schaltwippe war verbogen, aber hat halt bis jetzt funktioniert. Lösung:Schaltwippe richtig positioniert und alles ist wieder ok. Und... ich habe wider mal etwas über meinen Lex gelernt. Allzeit gute Fahrt
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