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  1. 6 points
    Anleitung Toyota Techstream / Mini VCI Hallo zusammen, Ihr möchtet bei eurem Lexus oder Toyota selber Persönliche Einstellungen vornehmen und noch mehr. In dieser Anleitung erkläre ich euch Schritt für Schritt, wie man die Techstream Software und ein Mini VCI OBD2 Adapter auf einem Windows 64 bit System zu laufen kriegt. Die Anleitung basiert auf einem Windows 10 System mit dem April 2018 Creators Update. Was brauche ich dazu: Laptop Mini VCI OBD2 Adapter auf USB Toyota Techstream Software / Mini VCI Treiber / Registry Eintrag / Download Vorweg über Mini VCI Allgemein: Der Markt ist überschüttet mit Fakes Mini Vci's. Es sind Klone des Mini Vci der Firma Xhorse Electronics. Einen echten zu finden der alle Protokolle beherrscht und damit alle Funktionen von Techstream ausführen kann, ist schwer. Deshalb müsst Ihr jetzt nicht einen für 60€ kaufen und damit denken, es wäre der Originale. Man sollte zwischen 15€-30€ für eine Vci ausgeben. Teuer ist nicht besser und die können alles nur das selbe. Der Unterschied ist nur, welche Firmware drauf ist. Ich kann euch leider nicht Garantieren, dass Ihr mit einem Vci den ich habe (Firmware 1.4.1), jeden Toyota / Lexus Personalisieren könnt. Es läuft aber auf meinem 2012 Lexus IS 250 XE2. Vorweg über Mini VCI mit der Firmware 1.4.1: Mit der Firmware 1.4.1 könnte Ihr laut meinen Recherchen keine RDKS Sensoren auslesen und anlernen, natürlich können wir damit Personalisierte Einstellungen vornehmen. Last euch nicht von den Preisen verwirren. Da gibt es von 20 - 60 € für einen mit der Firmware 1.4.1. Teuer muss nicht besser sein, die können alles das selbe und es gibt da keine Unterschiede bis auf die Firmware die drauf ist. Unten findet Ihr mein Mini Vci Adapter. Ich habe Ihn nicht von der verlinkten Seite gekauft. Ich wollte euch nur zeigen wie meins aussieht und was drauf steht. Vorweg über Mini VCI mit der Firmware 2.0.4: Mit einem Vci, der die Firmware 2.0.4 drauf hat, kann man RDKS ID's auslesen und neue reinschreiben. Bevor hier jetzt alle los stürmen und sich ein Vci mit dieser Firmware kaufen, haben meine Recherchen folgendes ergeben. Leute die sich so ein Vci gekauft haben, konnten zwar die ID's auslesen aber beim Beschreiben neuer ID's zum Steuergerät, wird der Vorgang abgebrochen. Das liegt unter anderem daran, dass auf dem Markt nur Fakes VCi's zu finden sind und ein entsprechender Protokoll fehlt um die ID's zu übertragen. Ich weiß nicht wo man einen Originalen Vci der Firma Xhorse Electronics kriegen kann. Diese Adapter kosten auch teilweise mehr als die mit der Firmware 1.4.1. Mein Mini VCi Adapter mit der Firmware 1.4.1 Vorweg über Toyota Techstream: Ich nutze die Techstream Software ausschließlich zum Personalisieren. Zum Fehler auslesen und löschen nutze ich ein OBD2 Adapter BT & Wlan und dazu die Torque Pro App auf dem Smartphone. Das ist viel komfortabler und man muss sein Laptop nicht zum Auto schleppen. Ich möchte an dieser Stelle nochmal erwähnen, dass euch bewusst sein muss, dass Ihr mit Techstream auch euer Auto im Schlimmsten Fall Schrotten könnt, wenn Ihr dort rum spielt, wo man nicht sollte. Solange Ihr euch nur bei den Personalisierten Einstellungen austobt , kann euch nicht schlimmes passieren. Bitte seit euch im klaren, dass ich hier keine Haftung übernehme und die Benutzung der Techstream Software auf euer eigenes Risiko zu verwenden ist! Schritt 1: Toyota Techstream Software installieren Als erstes installieren wir die Toyota Techstream Software, diese könnt ihr entweder aus meinem Download Link nehmen oder habt eine gekaufte oder andere Version, wie auch immer. Die Software installiert Ihr wie auch ein X-beliebiges Programm auf einem Windows System. Nach der Installation, startet Ihr die Techstream Software und trägt überall wo Ihr nach Daten gefragt werdet mit "Unbekannt" ein. Habt Ihr euch durch gekämpft müsstet Ihr auf diesem Bildschirm landen. Schritt 2: Techstream Online Funktion abschalten Jetzt schließt die Techstream Software und wir stellen alle Onlinefunktionen des Programmes aus, da wir ja ohnehin keinen Zugang zum Toyota Netzwerk haben. In dem Installationsverzeichnis in folgender Datei diese Änderung vornehmen: C:\Programme (oder x86)\Toyota Diagnostics\Techstream\Env\IT3System.ini Das suchen und ändern: TISFunction=1 zu TISFunction=0 Schritt 3: Mini VCI Treiber installieren Jetzt installieren wir den Windows Treiber für den Mini VCI Adapter. Entweder nehmt Ihr den Treiber auf der Mini CD, die mit dem Adapter geliefert wurde oder Ihr nehmt es von meinem Download Link oben. Wir erstellen jetzt einen Ordner auf der Partition C mit dem Namen Temp. In dem Temp Ordner legen wir die Datei "MVCI Driver for TOYOTA", die Ihr entweder von der Mini CD habt oder aus meinem Download Link. Jetzt starten wir als Admin die Windows Eingabeaufforderung auf. In die Eingabeaufforderung fügen wir diesen Text ein"msiexec /a "C:\temp\MVCI Driver for TOYOTA.msi" /qb TARGETDIR=c:\temp\mvci" und drücken Enter. Die Installer Datei wurde jetzt gesplittet und es wurde ein Ordner erstellt mit dem Namen mvci in dem Ordner Temp. Jetzt gehen wir in den gerade erstellten mvci Ordner und löschen folgende Datei "MVCI Driver for TOYOTA". Jetzt kopieren wir alles aus dem Ordner "mvci" der in dem erstellten Ordner Temp liegt. Jetzt gehen wir zum Pfad C:\Program Files (x86) und erstellen dort den Ordner mit dem Namen "XHorse Electronics". In dem Ordner XHorse Electronics erstellen wir einen Unterordner mit dem Namen "MVCI Driver for TOYOTA TIS". In dem Ordner MVCI Driver for TOYOTA TIS fügen wir alle kopierten Dateien aus dem Ordner mvci der in dem Ordner Temp liegt. Es muss bei euch jetzt so aussehen. Den Temp Ordner brauchen wir nicht. Wer möchte kann den jetzt löschen. Schritt 4: Mini VCI an Laptop anschließen Jetzt stecken wir den Mini Vci in irgendein USB Port am Laptop. Unter Windows 10 kommt jetzt eine Info, Gerät wird eingerichtet. Wir warten bis Windows das Gerät Fertig eingerichtet hat. Wir Navigieren jetzt zum Geräte Manager. Da Windows 10 selber passende Treiber bei der Einrichtung für unseren Mini Vci installiert hat, taucht im Geräte Manager keine Einträge mit dem Namen Unbekanntes Gerät mit gelben Ausrufezeichen auf. Unter Windows 7 oder andere könnten diese Unbekannten Einträge stehen, da Windows das Gerät nicht einrichten konnte. Umso besser, da wir diesen Unbekannten Geräten spezifische Treiber zur Kommunikation mit dem Rechner geben möchten. So und nun müssen wir in dem Fall, wo keine Einträge mit Unbekannten Geräte angezeigt werden, die beiden Anschlüsse für den Vci im Geräte Manager suchen. So wir klappen im Geräte Manager die Rubrik USB-Kontroller auf, die andere Rubrik heißt Anschlüsse (Com & LPT). Die letzte Rubrik taucht bei mir nur auf, wenn ich den Mini VCi am Laptop einstecke. Habt Ihr, die Rubrik USB-Kontroller aufgeklappt, könnt Ihr durch rein und raus stecken des Mini VCi am Laptop erkennen, was sich durch einstecken bzw raus stecken ändert und welche neuen Einträge eingefügt werden. So siehts bei mir aus, wenn ich den Mini VCI am Laptop einstecke. So nun müssen wir für diese beiden Einträge die Treiber aus dem Installer installieren. Bei denen wo Unbekannte Einträge mit Gelben Ausrufezeichen stehen wählen für jeden Eintrag per Rechtsklick die Treiber Aktualisierung aus und dann auf dem Computer durchsuchen. Beim durchsuchen geben wir diesen Pfad vor C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS und machen das Häkchen an Unterordner einbeziehen. Bei denen es aussieht wie bei mir auf dem Bild, nach dem ersten einstecken, könnten zwar auf die Treiber Aktualisierung verzischten, ich weiß aber nicht ob das ganze mit den Treiber läuft, die Windows bei der Einrichtung installiert hat. Deswegen zeige ich euch, wie wir jetzt Treiber aus dem Pfad C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS für die bereits installierten Einträge aktualisieren. Würden wir jetzt genau das machen wie beim Punkt 2, würde eine Meldung kommen "Es ist bereits der beste Treiber für diese Gerät installiert" und Windows würde den Treiber nicht aktualisieren. Unter Pfad C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS, gibt es zwei Ordner mit den Namen ftdiport und ftdibus, ftdi ist der Hersteller für die Treiber. Jetzt gucken wir uns die 3 Bilder unter an und aktualisieren so die beiden Einträge. Schritt 5: Mini VCI Prüfen So nach dem wir die Treiber aktualisiert haben, könnten wir jetzt Prüfen ob der Mini VCi mit Windows funktioniert. Wir Navigieren zum Pfad C:\Program Files (x86)\XHorse Electronics\MVCI Driver for TOYOTA TIS, und starten dort das Programm FirmwareUpdateTool. Dieses Tool funktioniert bei mir unter Windows 10 nicht, wenn es bei euch startet, sehen wir folgendes wenn der Vci am Laptop hängt. ACHTUNG!!! Bei denjenigen wo das Tool funktioniert, verwenden wir es ausschließlich nur zum gucken ob dort beim Status Connected steht. Wir nutzen es nicht zum Firmware Update für den Vci, weil nach meinen Recherchen geht bei einem Update dieser Fakes Vci's der Adapter kaputt und Ihr könnt den in die Tonne schmeißen. Schritt 6: Registry Verweiß für Toyota Techstream Wir laden uns aus meinem Dropbox Link ganz oben die Registry Datei runter und legen diese auf dem Desktop ab. Wir führen jetzt diese Datei als Admin aus, keine Angst, euer Windows System geht dabei nicht kaputt. Dieser Registry Eintrag dient unter anderem dazu da, damit Techstream unseren Xhorse Adapter sieht und den 32 bit Treiber, den wir über Umwege installiert haben. Die Datei könnt ihr nach dem Ausführen vom Desktop löschen. Schritt 7: Ab zum Auto Jetzt starten wir die Techstream Software und gehen oben auf den Reiter "Einrichten>VIM" und wählen jetzt unseren Xhorse Mini Vci an und drücken ok. Jetzt nehmt Ihr euer Laptop und den Mini Vci und geht zum Auto. Steckt den Adapter in die OBD2 Schnittstelle und den USB ins Laptop. Jetzt machen wir die Zündung an, Motor muss nicht gestartet werden. Startet die Techstream Software und wählt aus " Mit Fahrzeug Verbinden" Jetzt bietet Techstream euch euer Fahrzeug an mit unterschiedlichen Ausführungen, wählt ein aus. Und jetzt können wir unser Auto Personalisieren wie wir möchten. Ich hoffe es versteht wirklich jeder diese Anleitung. Viel Spaß beim Personalisieren!
  2. 5 points
    Das heisst, dass ich Scheuklappen am Hirn habe, weil ich den Druck des GS 450H behalten will? Ist das der Weg, wie wir miteinander umgehen wollen?
  3. 5 points
    Hallo ihr Forum-Leser und -schreiber, da ich seit letzten Freitag nun ein (wirklich) stolzer Besitzer des UX 250h bin, möchte ich gern meine ersten Eindrücke mitteilen, da ich so manche Kritiken nicht teilen kann. Zunächst zum äußeren Erscheinungsbild: ich finde ihn sehr gelungen, vor allem von vorn eine stattliche, kraftvolle Erscheinung. Von der Seite sieht er meiner Meinung nach in der von mir gewählten Farbe (titaniumsilber) auch gut aus, da in dieser Farbe die wellige Form sehr schön zum Ausdruck kommt. Das Heck hätte man vielleicht anders gestalten können, allerdings finde ich dieses wegen der durchgehenden Lichtleiste auch ziemlich gelungen. Es ist natürlich immer subjektiv, wenn man Äußerlichkeiten bewertet, aber wenn mir der Wagen nicht gefallen würde (und vor allem meiner Frau), hätte ich ihn nicht gekauft. Und an die Adresse von Emerald (Eintrag vom 13. März) möchte ich sagen, ich bin Nichtraucher und ich trinke auch keinen Alkohol - will damit sagen, dass ich eine solch intolerante und fast schon beleidigende Meinung in diesem Ausdrucksstil an die Adresse der Designer, aber auch an die Käufer und Liebhaber dieses Autos, schon als sehr grenzwertig und eigentlich für ein solches Forum unwürdig finde!!! Nun zurück zum Auto. Natürlich ist für eine umfassende Meinungsbildung noch zu früh, aber die ersten Eindrücke sind sehr, sehr positiv - und das nicht nur von mir, sondern von allen, die bisher mit oder selbst gefahren sind. Das Auto fährt extrem leise (nicht nur im reinen EV-Modus), ist wirklich toll gedämmt, die Verarbeitung ist (wie eigentlich nicht anders erwartet) tadellos, man gleitet wirklich dahin in einer Ruhe, die eines Oberklasse-Autos würdig ist. Nun kann man ja alles Mögliche kritisieren (das kann man sicher bei fast jedem Auto), z.B. der relativ kleine Kofferraum, wenig Platz im Fond für große oder auch für 3 Leute, Auto könnte etwas kräftiger und schneller sein usw.. Aber es kommt doch wohl darauf an, wer und zu welchem Zweck sich jemand diese Auto anschafft. Die Zielgruppen waren für Lexus von vornherein nicht 5-köpfige, junge Familien mit Hang zum Rasen auf Landstraße und Autobahn und dann noch einem Wohnanhänger hintendran. Wir sind nur zu zweit (dafür reicht der Kofferraum, übrigens mit Plasteschale), ich werde wohl keine langen Reisen im Fond machen (bin knapp 1,80 m groß, kann eigentlich ganz bequem hinten sitzen), mein Hunger an schnellen Fahrten weit über der 200er Marke ist längst gestillt (ist ja auch nicht mehr allzu oft ohne großes Risiko möglich) und eine Anhängekupplung habe ich mir vor allem für den Fahrradträger anbauen lassen! Zum Motor kann ich bisher vor allem sagen, dass die Aussage, er würde beim starken Beschleunigen laut aufheulen, wohl nur von jemandem getroffen worden sein kann, der bisher nur ältere Lexus-Modelle gefahren ist (und den UX noch nicht fahren konnte, aber trotzdem ein Urteil abgeben sollte oder musste). Denn dieses Urteil ist einfach nicht wahr. Selbst im Sport-Modus ist der Motor wirklich leise. Das größte Lob für den UX kommt jedoch von meiner Frau. Ich mussvielleicht voraus schicken, dass unser Vorgänger-Auto ein Mercedes GLA 200 in der PEAK-Edition (AMG-Line) war und wir ihn im zarten Alter von 20 Monaten bei Lexus in Zahlung gegeben haben. Meine Frau jedenfalls war schon als Beifahrerin vom UX begeistert, ist aber heute das erste Mal selber gefahren. Und sie als wirklich nicht Auto-Fanatikerin ( "ein Auto muss Gas, Bremse und Licht haben und sollte möglichst gut aussehen"), sagte nach ihrer ersten fahrt: "Es ist zwar eigentlich traurig, dass man das sage muss, aber der UX ist ja in allen Belangen um Welten besser als der GLA, und das ist immerhin ein Mercedes!!!" Übrigens ist unser Modell eine Launch-Edition zum Einführungspreis von 32.000,- €. Aber selbst der Listenpreis von 39.900,- liegt noch fast genau 4.000.- € unter dem Preis des GLA in der obigen Ausstattung. So viel vielleicht auch zu dem ständig wiederkehrenden Totschlag-Argument der deutschen Automobil-Tester, dass Lexus sich den UX teuer bezahlen lässt! Für uns und unsere Bedürfnisse ist der UX jedenfalls ein absolut stimmiges Auto, bei dem wir den Kauf überhaupt nicht bereut haben (ich hoffe und gehe davon aus, dass das auch so bleibt) !!! : P.S Ach und ein Kriterium ist für meine Frau bei einem Auto auch noch wichtig (wobei hier der GLA die Ausnahme war, da Notkauf) : sie möchte stets ein Auto fahren, welches nicht Jeder hat - und dies ist beim UX unbestritten so und wird es wohl auch bleiben
  4. 5 points
    Nachdem ich diese Tage erstens die vier Wochen voll hatte und zweitens die 3.000 km überschritten, möchte ich ein kleines Update geben für diejenigen, die es interessiert. Zunächst muss man sich eines bewusst machen, dann fällt einem manches leichter: du fährst ein iPad/Smartphone auf Rädern. Denn: ab und zu kam es schon vor, dass der Bildschirm nicht gleich so wollte wie ich. Oder beim Rückwärtsfahren kurz die Kamera nicht an war. Oder auf der Autobahn der Bildschirm schwarz wurde und der Rechner zehn Sekunden lang neu bootete. Das ist alles easy zu nehmen, wenn man sich dessen BEWUSST ist. Wenn man klassisch "Auto" denkt, herrscht gleich Panik. Auch hatte ich schon zwei Fehlermeldungen: E-Call geht nicht richtig und Ladeanschlussklappe geht möglicherweise nicht auf. Beides waren einfach nur Hinweise und das erste war nach Booten wieder weg, das zweite ging trotzdem. Da natürlich viele Nachbarn und Freunde (mit-)gefahren sind, ist immer wieder die Beschleunigung ausprobiert worden. Auch die Höchstgeschwindigkeit (250 km/h) hatte ich vor dem Update mal ausprobiert. (dazu gleich mehr). Deshalb liegt der aktuelle Durchschnittsverbrauch seit Übernahme bei 21,1 kWh/100 km. Heißt, würde ich zuhause laden, die kWh für 0,28 Cent, dann wären das für die 3.000 km knapp 180 Euro gewesen. (Bei einem Benziner mit 7 Liter/100 km wären es 210 Liter Benzin mal 1,3 Euro sowas, also 270 Euro Benzinkosten gewesen. Und es gibt kein Öl, keine Inspektionen. Ja, ich brauche wohl mehr Reifen. Peinlich. Fahre ich sparsam, was ich mit dem LS auch machte, also aus meiner Sicht ganz normal, dann komme ich im Schnitt mit 19 kWh auf 100 km aus. Also nochmal etwa 10% weniger. Ist bei weniger am 200 Euro im Monat aber letztlich egal. Für mich sowieso, weil ich ja - wisst Ihr ja - SPARFUCHS bin. Ich kaufe seit jeher bei Kaufland ein. Kaufland hat eine kostenfreie Schnell-Ladestation für Kunden (bis zu 50 Kw Laden). Das heißt: ich gehe normal einkaufen - etwa 30 Minuten - mit allem drum und dran und lade in der Zeit gut 100 km Reichweite nach. Einmal pro Woche gehe ich in die "Arcaden" hier im Münchner Westen. Auch Einkaufen, andere Sachen. Wer die App der Arcaden auf dem Smartphone hat, kann Donnerstags zwei Stunden kostenfrei parken. Nutze ich auch schon immer. In der Tiefgarage sind kostenfreie Ladestationen (11 kw), d.h. in den zwei Stunden, die ich pro Woche dort bin, lade ich auch gut 100-150 Kilometer dazu. Unterwegs, also längere Strecken, hatte ich auch schon öfters, lade ich bei Tesla an den Superchargern. Dort habe ich bis September kostenfrei, danach fallen im Durchschnitt wie zuhause etwas 30 Cent/kwh an. (Heißt bei 20 kWh auf 100 km - was bei einem Lexus ISh z.B. vielleicht 6 Liter auf 100 km entsprechen würde - dann eben 6 Euro auf 100 km, entspricht wohl rund 4,5 Liter Benzin auf 100 km) Damit bin ich auch einverstanden. Wenn ich Hotels aussuche, schaue ich nach Ladestationen. Neulich musste ich einen Vortrag halten, zwei Stunden. Wollte rechtzeitig da sein und war danach noch zum Mittagessen eingeladen. Heißt, ich war mehr als 3 Stunden vor Ort. Das Hotel hatte, wie viele, einen Tesla Destination Charger, d.h. ich kann dort kostenfrei laden. In drei Stunden waren dann, weil es ein Langsam-Lader war, wieder rund 33 kWh drin, also knapp 200 km Reichweite nachgeladen. Ohne Kosten. Man darf nicht vergessen, dass 200 km mit dem Verbrenner etwa 12 Liter Sprit sind, die 15 Euro kosten. So wie es bei einem LS Hybrid Spaß gemacht hat, bei 445 PS System-Leistung nur 9 Liter Sprit zu verbuchen, statt 14 mit ner S-Klasse, so ist das jetzt hier. Ja: wer sich einen LS kauft, der kann sich auch die paar Liter Sprit-Differenz kaufen. Aber irgendwie macht es doch Spaß. Ein ganz eigenartiger Moment war, als ich meinen IQ zum letzten Mal tankte und ihn den neuen Eigentümern nach Hause brachte. Danach war die Mission "Tanken" beendet. Hab das auch auf Instagram gepostet mit einem Supercharging Bild. Und heute kann ich sagen: wenn sich nicht wesentliches ändert, werde ich (ausgenommen Leihwagen oder sowas) voraussichtlich nie wieder tanken gehen. Einmal Elektro, immer Elektro. Womöglich als Technik-Nerd eher: einmal Tesla-Elektro, immer (Tesla-)Elektro (die anderen holen sehr gut auf und deshalb kann ich mir auch gut vorstellen mal ein anderes Auto zu fahren, keine Frage). Aber Ihr merkt schon eins: es führt kein Weg zurück. Keiner. Wer wie ich, Elektro-Antrieb (da hatte ich ja schon seit 2006 mit dem GSh Blut geleckt) mag und dann noch das Bedienkonzept ohne Knöpfe und Co incl. WLAN/LTE-Updates, etc, der ist verreckt. Manche mögen Elektro, viele nicht. Manche finden das "iPad" in der Mitte cool (sonst kaum was vorhanden), manche finden es schrecklich. Beides ist jeweils legitim, klar. Ich mag Elektro und ich bin schon immer ein Apple Jünger. Jetzt kommt in einem Auto quasi alles zusammen. Sollte hier also jemand lesen, der auch mit Star Trek und Star Wars, mit K.I.T.T. und Zurück in die Zukunft aufgewachsen ist UND es liebt(e), der darf auch KEINEN FALL, auf GAR KEINEN FALL, eine längere Probefahrt machen. Auf keinen Fall! Letzten Freitag besuchte mich ein Freund, da er in München seinen Audi A5 nach Leasing Ende abgegeben hatte und eine Woche vorher seinen neuen BMW 440i erhielt. Wir tauschten per WhatsApp Bilder und Geschichten zum neuen 440er und dem Model3 aus. Dann gab er seinen A5 hier ab und ich holte ihn ab und fuhr ihn zum Flughafen. In der Zwischenzeit (rund 2 Stunden) sind wir einfach gecruist und ich ließ ihn auch fahren. Seitdem sagt er: er genießt jetzt noch die zwei Jahre Leasing mit dem 440i und dann wechselt er - kein anderer Weg. Ich kann 100% verstehen, wenn jemand "das" nicht mag. Völlig in Ordnung. Wer ein biiiiiiischen drauf steht, ist verratzt, wenn er es ausprobiert. Auch klar ist, dass z.B. ein Wechsel von einem Lexus IS zu einer Renault Zoe oder einem Nissan Leaf (Grüße an test, der hier immer mitliest: hässlichstes Auto, das ich kenne, haha....naja, der ganz Neue geht. Da ist der alte Multipla doch noch hässlicher) nicht diesen enormen Effekt hat, wie der Wechsel von einem Lexus IS auf ein Model 3 von Tesla. Komme ich mal zu den Dingen, bei denen man Abstriche machen muss: Ja, die Haptik, die Sitze, wie die Türen ins Schloss fallen (wobei das geht), die Qualität bei Auslieferung, die Kommunikation -> derzeit, das ist alles schon auch manchmal anstrengend und bedarf drei Augen, die man zudrückt. Ich selbst hatte da mega Glück. Alles hat perfekt gepasst. Am Wagen sind minimale Lackschäden, die ggf. noch gemacht werden, wenn ich das will. Das ist nicht schön, aber sobald - das ist das Problem - man einmal eingestiegen und gefahren ist, denkt man eh nicht mehr daran. Ist wirklich so. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion starten, die ich aber gerne generell führe, hier muss man klar sagen, dass sowohl Elektro, als auch Tesla im Massenmarkt noch neu sind und Fehler leider einfach passieren. Mit den alten (und noch dazu deutschen) Qualitätsmaßstäben ran gehen, sorgt ein wenig für Ernüchterung. Ich kenne aber wenige (aber die gibt es, keine Frage), die nicht darüber hinweg sehen, es reparieren lassen und einfach begeistert sind. Immer wenn man ein neues oder besonderes oder polarisierendes Auto fährt, egal welches, wird man angesprochen, es wird geschaut, es gibt Reaktionen. Das kennt Ihr auch. Wir Lexus-Exoten kennen das zu gut, genießen es und geben meist Auskunft. Hier ist das genauso. Anfangs dachte ich: Supercharger, laden, warten, Laptop raus, was arbeiten, E-Mails beantworten, etc. NIX GEHT. NIX. Entweder (wir) die Tesla-Fahrer quatschen untereinander (wie wir/die Lexus-Fahrer), denn es ist irgendwie an jedem Supercharger wie ein kleines Tesla-Treffen oder wenn der Supercharger an einem Autohof ist, kommt irgendjemand und die Konversation beginnt mit "...Entschuldigung, ist das dieses Model 3....? Ist das gut? Darf ich es mal anschauen oder fotografieren...? Ich liebe es. Also, Fazit: als ich den GSh leaste, fand ich ihn wow und war begeistert. Als ich den LSh kaufte, fand ich ihn wow und war begeistert. Als ich das Model 3 kaufte, war ich....echt ein bisschen gerührt. Dass ich jetzt so n Ding habe. Seitdem fühle ich mich (nochmal) zehn Jahre jünger. Das Auto ist wirklich cool und es wird durch die Updates immer besser, je länger man es fährt. Das ist wirklich eine ganz andere Welt. So wie du bei Samsung oder Apple das Major Release erwartest, wenn auf z.B. iOS 12 oder 13 erhöht wird. Oder als letzte oder vorletzte Woche das EKG-update auf der Apple Watch ankam. Geil. Gute Funktion. Und plötzlich hast du sowas auch im Auto. Abends kommt alle drei bis sechs Monate eine Push Nachricht, dass ein neues Update da ist und du drückst auf Installation. Morgens (max 45 Minuten später) hast du ggf. neue Funktionen oder Verbesserungen im Auto. Das ist wirklich krass. Wenn man old-School-verhaftet ist, dann ist das schon auch ein bisschen skurril. Wir sind es gewohnt, ein paar Einstellungen am Auto selbst vorzunehmen. Das geht hier auch, sehr. Dann kannst du zu Lexus fahren und ein paar Sachen in der Werkstatt verändern lassen. Hier kommt einfach eine GANZ NEUE FUNKTION zum Auto hinzu. Ich muss selbst jetzt, als ich das schreibe, ein bisschen ungläubig den kopf schütteln, da ich ja schon ein Major update mitgemacht habe. In den nächsten Tagen bekomme ich 2019.12 als Update. Damit werden dann auf der Autobahn auch die Spurwechsel und Überholvorgänge alleine gemacht und ich muss nicht mehr den Blinker zum Freigeben (denn er macht es eigentlich auch so schon alleine) betätigen. Dieses NoA (Navigate on Autopilot) zum Beispiel, deutsch: Navigation mit Autopilot (weil manche fragen: es ist alles Deutsch im Wagen). Ich wohne im Münchner Westen. Vorletzte Woche musste ich nach Nürnberg. Da ich meine Termine im iPhone führe und dort auch die Adressen für die Orte hinterlege, werden diese Daten bereits an den Tesla übergeben. Im Auto, morgens, wird dann der Kalender angezeigt und ich tippe einfach auf den Kalendereintrag und das Ziel ist berechnet. Bis zur Autobahn fahre ich normal. Auf der Abbiegespur zur Autobahn stelle ich den Autopiloten ein. Ab dann übernimmt "Blue Steel" (so heißt meiner - bin gespannt, wer den Namen kennt). Heißt: er beschleunigt auf die von mir eingestellte Geschwindigkeit (bei mir 150 km/h, so weit geht der Autopilot). Auf dem Beschleunigungsstreifen gibt er Gas, setzt den Blinker und fädelt ein. Selbst!!! Wenn auf der rechten Spur dann Lkw oder andere Fahrzeuge sind, schlägt er mir vor, zu wechseln. Derzeit muss ich das mit Antippen des Blinkers frei geben, mit 2019.12 nicht mehr. Dann setzt er den Blinker, geht auf die Überholspur und überholt, geht danach ggf. wieder zurück auf die rechte Spur. Am Autobahnkreuz München West setzt er den Blinker, fädelt rechts ein, fährt in die Schnecke und kommt auf der Autobahn A99 oder A9 wieder auf die Autobahn, setzt den Blinker, fädelt wieder ein, etc. ALLE, die bislang mitgefahren sind, fanden das Spooky. Neue Welt. Alles anders. Das System hat Grenzen. Wenn man bereit ist, miteinander zu lernen, klappt es wirklich klasse. Wenn man beim ersten Mal "Fehlerversuch" beim Überholen (weil halt doch einer von hinten kommt und der Tesla aus Sicherheitsgründen das Ausscheren abbricht - wo ich mich selbst vielleicht rein gequetscht hätte) dann gibt es viele, die sagen "äh...Scheiß System....taugt nix". Dass er dazu lernt, d.h. ich habe aktiv freigegeben, dass jedes Mal, wenn ICH den Autopiloten übersteuere, d.h. er einen Fehler macht aus meiner Sicht, dass dann diese Situation, GPS-Daten, Verkehrsdaten, Kamera-Bilder, etc. an Tesla gesendet werden und die KI hinter dem System die Situation analysiert und verbessert. Ende des Jahres wird in den USA das Ganze auch innerorts klappen. am 22. auf 23.4. könnt Ihr den Live-Stream dazu auf Teslas Webseite verfolgen, da wird die neue Hardware 3.0 (bekomme ich kostenfrei getauscht, da ich "Full Self Driving" gekauft habe) vorgestellt. Ich bin sehr gespannt. Was in anderen Ländern (siehe YouTube) schon geht ist: Advanced Summon. (Summon heißt bei uns "herbeirufen", dann denke ich, dass es "erweitertes Herbeirufen" heißen wird). Damit steigst du bei OBI auf dem Parkplatz aus vor der Türe und der Tesla sucht (leider in Schrittgeschwindigkeit) einen freien Parkplatz. Bist du fertig, rufst du ihn wieder (und JA, es geht über die Apple Watch - KITT lässt grüßen), dann kommt er wieder und holt dich ab. Nachdem ich ein kleines Fazit angekündigt habe und nun schon wieder Zentnerweise schreibe, hier also das Ende: Ich bin SEHR zufrieden. Sehr. Ich bin sicher, dass ich auch noch Probleme haben werden, die das Service Center oder der Ranger Service lösen werden muss. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Das ist das Los, wenn man was absolut Neues kauft. Early Adopter. Ich kann damit leben. Wenn Lexus einen LCe bringt, schau ich mir den an. Hat er wenige Knöpfe, dann kann es gut sein, dass ich so einen nehme. Ansonsten, kein Scherz, spare ich auf den Next Gen Roadster. Ich kenne jemanden gut, der einen gewonnen hat, diesen vielleicht drei bis sechs Monate fahren und dann mit ggf. 25% Rabatt verkaufen wird. Das ist dann wohl meiner im Jahre 2022. Sofern Tesla nicht pleite ist. Wie alle drei Monate. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Ganz am Ende möchte ich noch sagen: ich bin FEST davon überzeugt, dass wir alle in zehn Jahren keine (außer echte Oldies) Benziner oder Diesel mehr fahren werden, sondern elektrisch. Ich bin, was dieses Thema betrifft, nicht ganz ungebildet und habe mich extrem damit beschäftigt. Ich freue mich auf sehr viele Diskussionen mit Euch und danke Euch, dass ich auch als ehemaliger Lexus Fahrer hier solche Dinge posten darf. Mr. Zulu, Energie!
  5. 5 points
    Besser als Blondinen- und Polenwitze, möchte ich meinen.
  6. 5 points
    Sorry, aber bevor es hier ausufert, habe ich alle Beiträge, die mit Selbstjustiz gefüllt waren, versteckt... Bitte haltet Euch an die LOC-Regeln... Vielen Dank. Was vorgefallen ist, ist schlimm genug... Mediatorischer Gruß vom Todde
  7. 5 points
    Appropo "Exempel statuieren" Ich kann Dich voll und ganz verstehen. Erst recht vor dem Hintergrund, dass auch Du vor 30 Jahren...……. ...aber mach' Dich bitte nicht unglücklich !!! Nicht für den Kerl... Guter gemeinter Gruß vom Todde
  8. 4 points
    Um maximale Beschleunigung zu erreichen, muss der Motor seine maximale Leistung abgeben. Bei den meisten Ottomotoren liegt die Nenndrehzahl bei etwa 6000 U/min. Ein Getriebe stellt dafür die passende Übersetzung bereit. Im Idealfall liegt dabei konstant die Nenndrehzahl an. Bei Stufengetrieben ist dies aber nicht möglich, vielmehr nähert man sich diesem Zustand mit immer mehr Stufen (inzwischen ja bis zu zehn) an. Es ist also kein Zufall, dass die Getriebe immer mehr Übersetzungsstufen haben. Am besten wäre es natürlich, unendlich viele Stufen zu haben, dafür ist der Aufwand aber immens. Es sei denn, man benutzt ein stufenloses Getriebe. Wenn man keine maximale Beschleunigung will, und weniger Kraftstoff verbrauchen will, hat man die Möglichkeit, für hohe Zugkraft den Motor in einem Bereich mit hohem Drehmoment zu fahren und dafür eine längere Übersetzung zu wählen. V8- Motoren sind da natürlich prädistiniert dafür, weil sie das Drehmoment sehr früh abgeben und keine hohen Drehzahlen benötigen. Verbrauchsarm sind sie aber grundsätzlich aufgrund ihres Hubraumes und ihrer Reibungsverluste überhaupt nicht. Da beim Hybrid über das E-CVT zusätzliches Drehmoment von den E-Motoren zugeführt werden kann, kann man verbrauchsärmere Ottomotoren verwenden, die nach dem Atkinsonprinzip arbeiten. Jetzt lässt sich der Motor für hohe Beschleunigung auch mit niedrigen Drehzahlen fahren und dabei kann das Getriebe den Motor im Bereich des niedrigsten spezifischen Kraftsoffverbrauchs halten, indem zum Beispiel durch Lastaufschaltung des zweiten E-Motors die Drosselklappe weiter geöffnet werden kann. Das steigert den Wirkungsgrad, weil ja die aufgeschaltet Last in die Batterie fließt. Drei Dinge hätte ich noch: 1. Toyota sollte einen eigenen Begriff für das Getriebe verwenden, offenbar haben normale CVT, wenn auch unberechtigt, ein schlechtes Image. Leider scheinen aber selbst Autojournalisten den Unterschied zwischen den Getrieben nie verstanden zu haben. 2. Das Hybridgetriebe hat ohne zusätzliche Übersetzungsstufe bis ca. 100 km/h (gilt für den 300h) nicht die Möglichkeit, die Nenndrehzahl anzufahren, weil der E-Motor am Sonnenrad des Planetengetriebes sonst mit zu hohen Drehzahlen arbeiten müsste. Relativ gesehen, ist die Beschleunigung bis 100 km/h deswegen niedriger als möglich, ab 100km/h dann aber wirklich gut. Dafür ist der Antrieb für einen Ottomotor unglaublich sparsam, leise und damit meines Erachtens konkurrenzlos. Andere Vierzylinder unter Volllast klingen mithin meistens deutlich angestrengter. Den Motor nimmt man in den meisten Fällen überhaupt nicht wahr. Nebenbei: Ein V6 ist schwingungstechnisch weniger ausgewogen als ein Vierzylinder mit Lancasterausgleichswellen. Hier lassen sich sämtliche freien Massenkräfte und Momente vollständig ausgleichen. Diesen Aufwand betreibt Lexus ja beim 300h. Der Motor klingt dadurch wesentlich seidiger als ein normaler Vierzylinder ohne Massenausgleich. 3. Das Getriebe arbeitet ohne Kupplungen, ohne Zahnräder für den Rückwärtsgang und ohne Zugkraftunterbrechung. In meinen Augen eine der genialsten Erfindungen der Antriebstechnik.
  9. 4 points
    Manche Dinge ändern sich nie... diese Aussage bezieht sich in diesem Fall aber nicht auf das Elektroauto... 😁
  10. 4 points
    Wie versprochen die Einzelheiten zur perfekten Analyse und Reparatur der Hybrid Batterie mit NiMh Akkus. Zuerst der Link zum Englisch sprachigen Video. Einzelheiten in deutsch werden folgen.
  11. 4 points
    Den UX kenne ich bislang nur vom Probesitzen. Insofern will und kann ich die Fahreindrücke der AB-Redakteure nicht sachlich kommentieren. Jedoch fällt bei diesem Testbericht auf, wie auch bei vielen anderen, dass die Schreibgewandtheit in Bezug auf (beeinflussende) Betonungen, Nebensätze und Bildreichtum einen subjektiven Eindruck beim Leser erzeugen kann, der die Ergebnisse der reinen Fakten nicht unbedingt widerspiegelt. Ob dies gewollt und zielgerichtet so beabsichtigt war, sei mal dahingestellt. Die Testzusammenfassung von RodLex einige Post vorher zeigt, was bei ihm als Leser angekommen ist. Was soll die Erwähnung und Wortwahl, dass der UX zum „Brettern“ und „Kurvenräubern“ nicht geeignet ist? Interessiert das die Zielgruppe? Ist das ein Bewertungskriterium für solch ein Fahrzeug? Ein Verbrauch bei Vollgas in Richtung auf die 20-l-Marke wird erwähnt, obwohl das nahezu bei jedem Fahrzeug so sein wird. Diese drastische Erwähnung vernebelt den ebenfalls - aber nur in der Tabelle - aufgeführten Wert für den „Sportverbrauch“ mit 6,9 l, der in der Praxis eher für den Käufer ausschlaggebend ist. „Aber vielleicht lieben Sie ja Autos, die so aussehen, als habe man ein Stück Blech mit Hammer und Axt bearbeitet“. Wer kann nach diesem Angriff auf die eigene Stilsicherheit als Leser da noch zustimmen? Andere Redakteure belassen es bei der Beschreibung des Designs und überlassen dem Leser die Wertung. Kurz: Die Fakten im AB Testbericht mögen objektiv alle stimmen, die gesetzten Schwerpunkte in der Aussage sind subjektiv. Gut gemacht, wenn dies beabsichtigt war. Schlecht, wenn man neutral berichten wollte. Frage: stimmt die Angabe der Garantiezeit (5 Jahre)? Oder sind es 3 für das Fahrzeug und 5 nur für die Hybridkomponenten?
  12. 4 points
    Die Welt ist schon immer in einem stetigen Wandel. Es gab schon immer bahnbrechende oder einschneidende Veränderungen und es wird diese auch zukünftig immer wieder geben. Für die ewig gestrigen sind es halt mehr einschneidende Veränderungen, für den Rest mehr bahnbrechende. Ist halt eine Sache der Einstellung, aber wie bereits von anderen gesagt, wenn alle immer am Alten festhalten würden, würden wir noch in Höhlen leben und wilde Tiere jagen. Und ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber wie alt bist du eigentlich in 2040?
  13. 4 points
    Ausländische Premiummarken haben/hatten es immer schon schwer gegen die etablierten Premiummarken wie Audi, BMW, Mercedes hier in Deutschland anstinken zu können. Anders im Rest von Europa. Dort ist man nicht so verbohrt und schaut auch schon mal über den Tellerrand und kauft was gut ist und gefällt. Erschwerend für solche Marken mit relativ überschaubaren Stückzahlen kommt nun auch noch die leidige Geschichte mit den Abgasnormen. Ständig neue Schadstoffgrenzen und Prüfscenarien die für die Hersteller immer teurer und aufwändiger werden. Eine europäische (und deutsche) Gutachtenwut die mittlerweile den Sinn und Nutzen verloren hat und kaum noch bezahlbar für Hersteller ist, die ohnehin nur wenig Stückzahlen in Europa/Deutschland verkaufen können. Ab 2020 gilt eine CO²-Schadstoffgrenze von 95 gr/km. Das entspricht einem Verbrauch von 3,6 Liter Diesel oder 4,1 Liter Benzin. 2025 soll das noch um 15 %, 2030 um 37,5 % weiter gesenkt werden. Verständlich das irgendwann das Maß voll ist und man sich lukrativeren/vernünftigeren/einfacheren Märkten zuwendet und Westeuropa den Rücken zukehrt. Die Europäer sind langfristig unzuverlässig und unberechenbar mit ihrem Umweltschutzgerangel geworden. Für Nissan/Infiniti kommt noch hinzu dass der drohende Brexit die Produktion in GB unberechenbar macht. Ich denke nicht das ein Mißmanagment den Ausschlag für den Austritt aus Westeuropa (Osteuropa/Rußland scheint wohl nicht davon betroffen zu sein, oder? Warum wohl?) gegeben hat. Im Gegenteil, die werden sich genau überlegt haben warum sie (nur) Westeuropa den Rücken zukehren. Die Marke Infiniti ist ja nicht verschwunden, sie existiert nach wie vor weiterhin, nur eben nicht mehr in solchen Ländern die ihre eigene Automobilindustrie mit ihrem Abgaswahnsinn langsam aber sicher abwürgen.
  14. 4 points
    Ich meine, dass man auch hier mal einen Schritt zurücktreten muss: Wer eine absolute Fahrmaschine sucht, ist mit dem GS 450H F Sport, mit Allrad Lenkung sehr gut bedient. Wie auch von mir beschrieben kann das Fahrzeug Fahrmanöver "wegstecken", von denen so mancher Supersportwagen nur träumen kann. Wer aber, wie ich, eine Luxuslimousine sucht und entsprechend komfortable Fahrweise bevorzugt, Kilometer "frisst", der braucht die Allradlenkung nicht unbedingt.. Offen gesagt, viele der heutigen Assistenzsysteme und "Features" sind gut und unterstützen, aber wer Auto fahren kann, kann auch ohne diese Dinge leben...
  15. 4 points
    Ein Irrglaube. Der Benziner wird auch auf der Bahn immmer wieder durch den E-Motor unterstützt. Daraus resultieren auch auf der Langstrecke niedrigere Verbräuche als beim reinen Verbrenner, wenngleich das Sparpotenzial bei viel Stop&Go natürlich größer ausfällt.
  16. 4 points
    Selbst im großstädtischen Berufsverkehr habe ich es stets genossen, am Steuer zu sitzen. So waren die Fahrten oftmals die schönsten Stunden am Arbeitstag. Und der Feierabend begann nicht erst zu Hause, sondern schon beim Einstieg ins Auto. Zudem blieb mir die Freiheit, unterwegs umzuplanen und noch spontan ein Zwischenziel anzufahren. Angenehm auch, die Fahrzeiten selbst bestimmen zu können und nicht von starren Fahrplänen abhängig zu sein. Die äußerst seltenen Fahrten mit dem ÖPNV dagegen empfand ich als unschön und wenig kommod. Begünstigt wurden diese Empfindungen sicher auch dadurch, immer das Auto zu fahren, was meinen leistbaren Wünschen entsprach.
  17. 4 points
    soo .. runde ich das ganze mal ab ... wenns euch einfach nicht gefällt dann: ignoriert es Wenn euch die videos von JP nicht mehr interessieren schaut sie nicht mehr an ! soll ich jetz mal nen beitrag auf machen was mir an den autos anderer foren member nicht gefällt oder was mir an der Nase des jenigen nicht passt ? Seht Ihr .. will auch keiner .. macht keiner .. also ruhe.. wenns euch interessiert dann schreibt hier was dazu .. wenn nicht .. dann nicht !.. lasst es doch einfach .. Ich bin bei weitem kein JPFanBoy .. respektiere aber die arbeit von jedem .. wenn mir was nicht gefällt spreche ich das eventuell mal persönlich bei demjenigen an .. aber ich würde nie übers netz rum"haten" .. das zeigt nur eins .. NEID ;)... in diesem sinne .. frohen valentinstag 😛
  18. 4 points
    Das finde ich furchtbar! Gift in den Boden zu pumpen, aus dem man sein Trinkwasser gewinnt und auf dem man seine Nahrung anbaut, um kurzfristig billige Energie zu gewinnen finde ich in etwa so schlau wie sein eigenes Haus anzuzünden um Heizkosten zu sparen.
  19. 4 points
    Nabend, 1. tag nur Bestandsaufnahme, weil Psychologischer Gutachter nicht bei sein konnte. Der 2. Dolmetscher hat gefehlt. 2. Tag gestern insgesamt 4 Dolmetscher, 2 von den saßen rum und durften gehen, der Herr Angeklagte wollte dann doch nur arabischen Dolmetscher, von den persern fühlte er sich nicht richtig verstanden. 4 Zeugen seinerseits wie ausgelernt den gleichen mist erzählt. Seit ca 2015 knapp 20 Polizeieinsätze, Widerstand gegen Beamte , angriffe auf Polizisten, angriffe auf rtw helfer, Bushaltestellen zerstört, Unterkunftszimmer zerstört, 4 verschiedene Namen, 4 verschiedene Geburtstage, als Isis Kämpfer randaliert und Menschen bedroht, ständige Alkoholexzesse, angeblich Drogenkonsum, die DNA spuren meint er kommen dadurch das er die Brücke runter gepisst hat, macht auf Psycho, als Revolutionär. Ich scheine den Leuten im Saal bissl angst zu machen, die Sitzungen werden jetzt mit 2 weiteren JVB s begleitet. In diesem geliebten Land fühlt man sich nur noch Vogelfrei...
  20. 4 points
    Ich finde das einfach nur lächerlich! Das Fahrzeug hat nichts mit einer Supra zu tun, beschämend für eine MK4 wenn man sich die mal ansieht. Da stellen sie einen Z4 hin, übernehmen den BMW Motor+Fahrwerk, das ZF Getriebe und liefern selbst nur Elektronikkomponenten an, gekrönt vom BMW Innenraum... Entweder man will ein Image Projekt für den Sportsgeist der Marke oder eben nicht. Das ist doch einfach nur hingepfuscht und lächerlich: die machen immerhin 16 Milliarden Gewinn und da wären 3 Milliarden nicht drin gewesen? Honda baut auch einen viel zu teuren, sich nie lohnenden NSX. Ford hat den GT wiederaufleben lassen. Der LFA hat Lexus' Ruf geprägt. Und nun? Stottert sich einen GT86 aus dem Leib, ist schon da nur am jammern und zimmert dann Kabelbaum und Blech bei Magna um den Z4? Come on 😡
  21. 4 points
    Zum Interview: Es handelt sich um ein Interview mit dem Entwicklungschef bei Toyota in Brüssel, der seit 1992 bei Toyota ist, welches im Spiegel veröffentlich wurde. Unabhängig zunächst vom Inhalt, auf den ich gleich ja noch eingehe: ganz sicher wird dieses Interview vor Veröffentlichung redigiert. Und ganz sicher - selbst, wenn er eine andere Meinung hätte (glaube ich nicht, dann hätte er dieses Interview wohl nicht gemacht) - würde er diese in dem Interview nicht postulieren. Dann ist er ne Woche später kein Entwicklungschef mehr. Aber: er wird zu seiner Meinung stehen, logisch. Dass jemand, der seit 1992 bei Toyota (in Führungspositionen) arbeitet, das positiv sieht, was der Arbeitgeber macht und entwickelt, ist auch nachvollziehbar. Ich bin sicher, dass auch bei VW und Co. nicht alle Ingenieure pauschal Verbrecher waren/sind, die bewusst alle gemeinschaftlich alle Verbraucher täuschen und betrügen wollten. Sondern, dass viele wirklich von dem überzeugt waren, was sie da forschten und entwickelten. Herr Kil.mann hier im Interview wird sicher auch zu 100% von dem überzeugt sein, was er entwickelt und dementsprechend darüber sprechen. Das machen sogar wir hier im LOC - wir begeistern andere von Lexus, weil wir (jeder auf seine Art und mit seinen Details) davon überzeugt sind. Über dem Interview ist ein Toyota Mirai an einer Wasserstoff-Tankstelle abgebildet, mit Quellenangabe "Toyota" unter dem Bild. Der Artikel könnte auch ein Advertorial von Toyota darstellen, dann müsste er sogar gekennzeichnet werden. Ist aber eine Grauzone, die ich selbst als Autor in einer anderen Branche selbst oft nutze. Könnte also insgesamt auch als Werbung von Toyota durchgehen, dementsprechend sind einige Aussagen zu werten. Ich bin sicher, wenn es ein Doppel-Interview mit dem Entwicklungschef von Daimler oder BMW und ihm gewesen wäre, dann wäre es anders gelaufen, da die beiden Hersteller Wasserstoff begraben haben. Frage an ihn: "Herr K., gibt es einen Antrieb, den Sie als Motorenspezialist in Zukunft nicht mehr fahren werden?" Antwort: " Ich wohne in der Stadt und arbeite am Stadtrand, da fahre ich am Tag 30 Kilometer und drei, vier Mal im Jahr Langstrecke. Für dieses Fahrprofil würde ich mir keinen Diesel mehr kaufen, da ist ein Hybrid die bessere Wahl." Lexington: Dass ein Hybrid die bessere Wahl für dieses Fahrprofil ist, ist eine Behauptung, ein Aussagesatz, der vom Laien so angenommen wird, da der Fachmann das gesagt hat. Er arbeitet bei Toyota, da gibt es nur Diesel, Benziner, Hybride und Brennstoffzelle. Bei 15 km einfacher Strecke pro Tag kommt der Hybrid (in Brüssel) nahezu nicht in P4 und wird dadurch zum einen kaum rekuperieren und der Motor wird die ersten Kilometer immer mitlaufen. Wenn er Plug-in-Hybrid gesagt hätte, gäbe ich ihm Recht, hat er aber nicht (und ich bin sicher, er kann schon sehr genau unterscheiden). Ein Benziner wäre auch eine ordentliche Wahl oder noch besser ein Erdgas-Wagen, aber huch, hat Toyota ja nicht werksseitig. Bei seinem Fahrprofil ist der Wagen lange Zeit in der "kalten" Phase, für dieses Fahrprofil wäre ein Batterieelektrischer PKW das Beste. Er fährt nur 30 km am Tag und nur drei, vier Mal pro Jahr Langstrecke, Wenn er dabei dann eine Stunde länger unterwegs wäre, würde er es verkraften können. Diese Antwort ist also aus meiner Sicht nichts wert. Sie stellt Aussagen in den Raum, die so pauschal nicht stehen gelassen werden können, aber die den Leser prägen. Weiter: "Also hat der Diesel für Sie keine Zukunft mehr?" Antwort: "Doch, auch der Diesel wird bei Fahrzeugen, die lange Strecken mit kurzen Standzeiten zurücklegen müssen, noch länger nachgefragt sein. Den Verbrenner an sich wird es auch in zehn bis 15 Jahren noch geben. Denn dann werden batterieelektrische Autos, aber auch die mit einer Brennstoffzelle, immer noch recht teuer sein. Der Verbrenner wird nötig sein, um Menschen mit niedrigeren Einkommen passende Fahrzeuge anbieten zu können. Allerdings wird es sich dabei oft um Hybride handeln, die in Städten lokal emissionsfrei fahren können." Lexington: Der Diesel KANN EINE Alternative sein für Fahrzeuge, die lange Strecken und kurze Standzeiten zurück legen müssen. Die Definition von langen Strecken und kurzen Standzeiten fehlt. Für den einen ist eine lange Strecke 100 km, für den anderen 1.000km. Für den einen ist eine kurze Standzeit 10 Minuten, für den anderen eine Stunde. Zurück bleibt beim uninformierten Leser der Eindruck: Diesel für lange Strecke - alternativlos. Nächste Aussage: "...denn dann werden bev Autos immer noch recht teuer sein..." In 15 Jahren? Ich frage mich: ist er Hellseher? Schon heute kostet ein vergleichbarer Benziner nur unerheblicher weniger in der Anschaffung, als ein Elektrowagen. Wird total cost of ownership gerechnet, dreht sich die Rechnung, wie selbst ADAC und Autozeitschriften mittlerweile vorrechnen können. Ein BMW 330i in ordentlicher Ausstattung kostet heute nicht weniger als ein Tesla Model 3. Die Kosten für Akkus fielen in den vergangenen 10 Jahren jedes Jahr erheblich, so dass wir davon ausgehen können - inkl. neuer technischer Errungenschaften wie z.B. Feststoffbatterien - dass Elektro-Pkw mittelfristig AUCH in der Anschaffung gleichwertig oder gar günstiger werden. Im Unterhalt sind sie es heute schon. Menschen mit niedrigerem Einkommen kaufen heute auch schon Gebrauchtwagen. Das werden sie auch in Zukunft machen. Und eben auch diese, bev-PKW, werden dementsprechend günstig genug, damit auch Gebrauchtwagenkunden zuschlagen können. Dass es sich dabei "oft um Hybride handeln wird.." steht als Aussage mal so da - und wird gefressen. Menschen mit recht niedrigem Einkommen kaufen auch heute keine Hybriden, obwohl es diese als sehr günstige Gebrauchte gibt. Weil sie im Verhältnis teuer und wenn sie älter sind, dank der doppelten Technik-Fülle, auch mehr teure Mängel aufweisen können. Deswegen fahren die Leute eher kleine alte Benziner. Und selbst die sog. Mittelschicht greift kaum zum Hybrid, sondern mittlerweile eher zum Benziner, auch wenn der mehr verbraucht. Frage: " Toyota setzt für die Zukunft auf die Brennstoffzelle, batterieelektrische Fahrzeuge haben allerdings einen großen Vorsprung, was Ladeinfrastruktur und Stückzahlen angeht, die Brennstoffzelle steht dagegen noch am Anfang der Serienfertigung. Wie soll sie sich da in so kurzer Zeit durchsetzen?" Antwort: "Durch spezielle Nutzungsszenarien, zum Beispiel als Taxi. Das fährt 24 Stunden, mehrere Hundert Kilometer am Tag. So ein Auto können Sie nicht acht Stunden irgendwo zum Laden anhängen, der Fahrer will ja ein Geschäft machen. Das Gleiche gilt auch für Schwerlastwagen, die Tausende von Kilometern fahren. Die Brennstoffzelle wird sich im Langstreckenbereich, bei Fahrzeugen mit wenig Standzeiten und im Nutzfahrzeugbereich durchsetzen." Lexington: Ich fahre häufiger Taxi. Gelegentlich in München, oft in Köln, Bonn und Hamburg. Ein normaler Taxi-Fahrer in den genannten Städten hat - laut Aussage auf Fragen von mir - pro Schicht etwa 8-12 Fahrten. Eine Fahrt davon liegt im ausserstädtischen Bereich, z.B. zu einem Flughafen o.ä. Leerfahrten auf der Suche nach neuen Kunden kann sich kaum ein Taxiunternehmer leisten, deshalb stehen Taxen pro Tag die meiste Zeit (am Taxi-Ruf, wo es Strom gibt). Ein Taxi fährt in der Regel nicht mehrere Hundert Kilometer am Tag, sondern in der Regel sind es kürzere Strecken von ca. 10 km, von diesen in allen Schichten zusammen rund 20-25 Fahrten. Die restliche Zeit stehen die meisten. Für ein Taxiunternehmen wäre ein Elektro-Wagen ideal, da pro Tag meistens eben keine hunderte Kilometer gefahren werden und eine lange Zeit an definierten Haltepunkten gewartet (und geladen?) wird. Also sehe ich das genau gegenteilig. "...so ein Auto nicht acht Stunden irgendwo zum Laden..." Was ist denn das für eine Aussage? Warum sollte "so ein Auto" acht Stunden laden müssen? Taxen stehen mindestens 12 Stunden innerhalb eines Tages. Und zwar nicht "irgendwo", sondern entweder in der Taxi Zentrale, am Bahnhof, am Flughafen oder ausgewiesenen Taxi-Punkten. Überall dort gibt es Strom. Und überall dort steht das Taxi mindestens 30 Minuten herum (oft läuft der Diesel, damit es der Fahrer schön warm drinnen hat - lecker). Bei dieser Wartezeit könnte der Wagen problemlos geladen werden. "Schwerlastwagen, die Tausende von Kilometern fahren..." In der Kurzstrecken-Logistik setzen sehr viele Spediteure mittlerweile auf elektro. Allen voran DHL. Gerade hier sind es kurze Halte und wenig Strecke. DHL kommt kaum über 100 km pro Tag pro Fahrzeug, nachts stehen die Transporter in den Zustellzentren und laden. Perfekt. Der Kleine Schwerlastverkehr (also Zulieferer für den Einzelhandel, etc.) fahren fest definierte Routen (also Z.B. McDon-Filialen beliefern, ALDi, etc.) Auch hier liegt die Strecke von den Logistik-Zentren zu den Filialen bei maximal wenigen Hundert Kilometern. Hier gibt es schon einige Anbieter, Merced.s ist da aktuell sehr gut aufgestellt. Im Fernverkehr sind vier Stunden (glaube ich) die Obergrenze, die gefahren werden darf. Zwei Fahrer an Board sind äußerst selten, d.h., ein Fahrer, der dann (mind 30 und nach acht Stunden dann vier Stunden oder so, bitte korrigieren) Pause machen muss. Der LKW darf 80 km/h fahren, schafft also bei reinem Autobahnverkehr ohne Stau und Baustellen, maximal 320 km bis zum ersten Stopp von 30 Minuten (Laden) und dann nochmal 320 km bis zum langen Laden. Das schaffen schon heute die großen Anbieter, auch Tesla wird da mit dem Semi hineinstoßen. Da beim gewerblichen Kraftverkehr UNSER Thema "Spaß" und "Liebe" zum Auto völlig irrelevant sind, sondern nur die Kosten zählen, wird sich auch hier der wesentlich geringere Unterhalt bei den Fahrzeugen durchsetzen. Ich baue da auf die Aachener, Stuttgarter, den Münchner und den Kalifornischen Hersteller. Und zum Thema Standzeiten nochmal: Oftmals wird der Lkw vom Fahrer selbst be- und entladen. Dabei kann ge-laden werden. Und: diese Be- und Entladungen zählen nicht zu den Ruhezeiten, diese kommen noch hinzu! ...jetzt esse ich mal was...danach mache ich mit dem Zerlegen weiter, wenn es Euch interessiert.
  22. 4 points
    Es gibt mehr als genug Interessenten, gerade viele der F Besitzer haben noch andere Lexus Modelle oder kaufen regelmäßig neue Wagen wie LC500 etc.. zumal die Performancemarken immer Zugpferd der Marken selbst sind, wenn man von Mercedes redet denken Enthusiasten zum Großteil zuerst an AMG Modelle, wer von BMW redet der hat sich unweigerlich M3 im Kopf.. Die F Modelle transportieren einfach mehr Emotionen als ein CT, die wenigsten Kinder würden fasziniert vor einem CT200 stehen, aber sehr viele stehen vor den F Modellen wenn wir eine Ausfahrt machen oder ausstellen. Es gibt keinen rationalen oder berechtigten Grund das es so läuft wie es läuft, man verpasst einfach alle Marketingchancen die es nur gibt.. Oktober 2016 hat der RCF GT3 beim VLN Rennen AMG GT, M6 und viele mehr zerstört und erstmalig in der Geschichte des Nürburgrings als asiatisches Auto ein Rennen gewonnen, keine Meldung von Lexus... Diverse andere Gesamtsiege von Lexus im Ausland, keine Meldung.. In Filmen wie BlackPanther massive Lexus Werbung und der neue LC500 wurde gezeigt, vor keinem einzigen Kino wurde auch nur ein LC500 ausgestellt während der Laufzeit, Kinos vor denen Austos ausgestellt werden gibt es genug. Beim Filmklassiker zurück in die Zukunft (mit dem Hoverboard) bei dem man ja in der aktuellen Gegenwart landete nach der Zeitrechnung hatten alle anderen Hersteller passende Witze, Posts etc. parat... Nur Lexus die tatsächlich als einzige ein funktionsfähiges Board wie im Film haben hatten natürlich keinen einzigen Post zum Thema gebracht.. Auf der offiziellen Homepage war über Wochen der RCF als Biturbo V8 angegeben(trotz Saugmotors..) Trotz diverser Hinweise auch von RCF Kunden hat es Ewigkeiten gedauert bis der Fehler korrigiert wurde. Solche Dinge kann ich zu Hauf aufzählen und der Kontakt ist nur noch frustrierend. Irgendwann hat man auch als Enthusiast keine Lust mehr sich in irgendeiner Form einzubringen, ist doch ein Witz das andere Hersteller die Arbeit sehen und uns abwerben wollen während die Marke an der das Herz hängt und für die man alles umsonst macht keinen Finger rührt.
  23. 4 points
    Och Leute... adaptiert euch doch mal ein bisschen 😄 Ist natürlich leichter sowas zu akzeptieren wenn man in der Design Branche unterwegs ist aber die Lexus Design Abteilung macht mit unter den Besten Job - sowohl für das Design im Automobil bereich als auch sonst geben sie den Designer den größten Spielraum - ein LC und LS der neusten Generation sind Innenraum und Äußerlich nicht zu schlagen! -
  24. 4 points
    Moin moin glaube nicht, das gerade du Leute auf Offtopic hinweisen musst. Leute, die selber noch nicht begriffen haben, für was ein ABS gut ist, und dann mit irgendwelchen Bremsspurvideos ihre Unwissenheit noch untermauern, sind natürlich der kugelsichere Beweis, dass uns die Autoindustrie umbringen will.
  25. 4 points
    Ich finde deine Aussage der LC 500 sei eine Proll und Zuhälterkarre schon etwas gewagt und anmaßend. Aber vielleicht trägt auch der Neid zu solchen Aussagen bei. Ich bin fast 60 Jahre alt und kein Zuhälter und würde mir trotzdem eventuell einen LC kaufen. Es gibt auch etliche 25 jährige Familiengründer, die sich Fahrzeuge in dieser Preisklasse leisten können und wollen. Ich kann mir zum Beispiel keinen Ferrari leisten , bezeichne aber deshalb nicht jeden Ferrari Besitzer als Proll oder Zuhälter. Anscheinend fehlt dir die Fähigkeit anderen hart arbeitenden Menschen ihr Geld zu gönnen.
  26. 4 points
    Da mein GS450h leider gemeint hat den hinteren Teil seiner Abagsanlage in Rost zu verwandeln, war ich auf der Suche nach einer preiswerten Edelstahllösung ohne a: ein Vermögen auszugeben, b: das Geräuschniveau so niedrig zu halten wie es geht. Nach einiger Rechereche was denn so aus dem Baukasten Lexus so passen könnte, zeigte sich das IS250 quasi die perfekte Ausgangsbasis war, gleiche Anlagenkonstruktion und vor allem Edelstahl, also flugs auf Ebay Kleinanzeigen mal so einen IS 250 Auspuff gekauft. Bis auf kleine Änderungen passt der Kram unter den 450H, Anlage hat die gleichen Durchmesser wie .org.:) Einzig der Anschluss an den Mittelschalldämpfer muss umgearbeitet werden, und für Detailfanatiker wären längere Blenden nicht schlecht, Wer sich an das Projekt traut sollte auf jeden Fall Gewindenieteinsätze organisieren da die Hitzeschutzbleche meist schon mehr oder weniger defekt sind siehe Bilder, zur Verbindung des .org Mittelschalldämpfers braucht man noch eine 64,5mm Rohrschelle,und einen Winkelschleifer, vermutlich passt der ganze Kram auch bei 300 & 430 und 460.Anbei Bilder.
  27. 4 points
    Für so ein Elektroauto mit sehr geringem Universalgebrauchswert würde ich NIE viel Geld ausgeben. Als Nahverkehrstransporter einfach viel zu teuer und universell kaum einzusetzen. Warum schleichen ALLE Elektroautos auf der Autobahn wohl so , Tesla inclusive ? Weil sie panisch Angst davor haben, dass sie ohne Strom liegenbleiben könnten. Ich hatte ja mal den Leaf 1 als Ersatzwagen, musste die geplante kleine Tour abbrechen, weil die Reichweite viel zu schnell zurückging. Das System Tesla ist das einzige, was überhaupt halbwegs Sinn macht, aber wer gibt 100000 € für ein schlecht verarbeitetes und nicht problemfreies Autos aus ? Dann doch lieber die Hälfte und einen Stinger o.ä. fahren und Freude dran haben. RodLex
  28. 4 points
    Hallo Ulrich, ich habe mittlerweile auch die 2. Seite getauscht. Die Fahrerseite war aber sonderbarer weise komplett OK, auf der Rechten Seite war das Lager bei mir ja schon komplett zerlegt. Das ganze ist nicht sehr kompliziert, jeder versierte Selbstschrauber sollte damit zurecht kommen. Ich hatte die meisten Probleme damit die Schrauben der Stabilisatoren auf zu bekommen, rechts half nur noch die Flex, deshalb habe ich beide getauscht. Ich versuche dir mal das vorgehen zu beschreiben: Luftfederung ganz runterlassen Auto mit dem Wagenhaber hochheben, Bühne geht natürlich auch falls vorhanden Rad abschrauben Motohaube auf, Plastikabdeckung über dem Federbein herausnehmen die 3 Schrauben der Schutzkabbe vom Federbein abschrauben, ist schlecht zugänglich, Schrauben nicht reinfallen lassen, Schutzkappe entnehmen Die Schraube der Lufleitung am Federbein lösen und den Einsatz herausziehen, nicht erschrecken, zischt laut und das Auto sinkt nachmal ab (Seite ohne Wagenheber) Plastikhalter mit der Luftleitung aus Halterung am Federbein herausziehen Die 3 Schrauben vom Federbein lösen und entfernen Stabilisator abschrauben und herausnehmen Die beiden großen Schrauben unten am Federbein lösen und Entfernen (ein oder 2 kleinigkeiten mussten noch ab, sieht man aber sofort) Federbein herausnehmen Kunststoffhalter oben am Federbein abziehen, Schraube darunter lösen und Domlager vom Fesebein abnehmen Jetzt wirde etwas anstrengend, Das Kugellager wird von einem Blechrand festgehalten, dieser muß mit Hammer und Meisel nach aussen geklopft werden Wenn das Lager gelockert ist, von der Gegenseite mittels pssendem Runden Metallstück das Lager heausklopfen Neues Lager einsetzen und den mühsam weg geklopften Blechrand wieder zurück klopfen, schön gleichmässig und darauf achten das das Kugellager ganz aufliegt und kein Spiel mehr hat. Das habt bei mir länger gedauert als das lösen des Kugellagers. Falls vorhanden lässt sich das vielleicht mit einer Presse eleganter erledigen Dann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammen bauen. und dann die 2. Seite tauschen. Zeitaufwand war bei mir Rechts ca. 4-5 Stunden , Links 2 Stunden. Beim 1. mal wusste ich alles noch nicht und war viel vorsichtiger, der Stabilisator lies sich nicht abschrauben und die Überreste vom Kugellager waren richtig fest auf der Stange des Federbeins. Bei dem ganzen sollte man immer zu zweit sein. Benötigtes Werkzeug bei meinem Austausch - Ratschenkasten, Gabelschlüssel, 3 Hämmer, 2 Meisel, Winkelschleifer, Werkbank mit schraubstock, diverse Schraubenzieher, offener Ringschlüssel für die Luftleitung (solte aber auch mit Gabelschlüssel gehen), guter Schlagschrauber. Ich hatte mir voher einen defekten Satz Federbeine organisiert, habe Ihn aber nicht benötigt. Bei allen Arbeiten darau achten wie herum waren z. B. die Domlager montiert (nicht symetrisch) teilweise sind Muttern an den Domlagern unterschiedlich. Es hilft auch alles vor und während dem Zerlegen zu fotografieren, um beim Zusammenbau mal nachsehen zu können. Viele werden vielleicht bedenken haben auf dem Domlager herum zu Klopfen, ich hatte mir testhalber das Domlager von einem RX ohne Luftfederung bestellt, hier wurden Domlager und Kugellager auch separat geliefert und hätten nach der gleichen Methode verbunden werden müssen. Ich habe neue Kugellager von SKF genommen, ein anderes Modell das stabiler ist und die gleichen Abmessungen hat habe ich nicht gefunden. Ich hoffe die"Anleitung" hilft weiter, ich übernehme natürlich keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Nachmachen erfolgt immerauf eigene Gefahr. Gruß Irakima
  29. 4 points
    Für Autohändler im Besonderen heißt es: "Zeit ist Geld" Die wollen nicht lange mit einem potentiellen Kunden reden, wenn ihre Menschenkenntnis sagt: "Der redet nur, oder will den Wagen nur kaufen, wenn ich 50% runtergehe im Preis" Die meisten Händler haben da ein Gespür... Speziell wenn man als Käufer das erste Mal anruft und gleich auf die Missstände aufmerksam macht... Beim ersten Telefonat lässt man sich vom Verkäufer erst mal etwas einlullen... Er soll Dir etwas mehr vom Wagen erzählen. Im lockeren Telefonat kann man ihm evtl. auch etwas herauslocken, was später beim Verhandeln vor Ort nicht uninteressant ist... Dann entweder selbst oder Bekannte den Wagen besichtigen bzw. vorbesichtigen lassen. Probefahrt und Fahrzeug Inspizieren... Erst dann beim Verhandeln kommen Themen wie Zahnriemen, Reifen, Bremsen, Lack- und allgemeiner Zustand, Scheckheft usw. ins Spiel... Und wenn man nicht zusammenkommt, hilft auch gern mal, wenn man seine Daten (Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer) da lässt... Meistens überdenken sich die Verkäufer ihre Preise nochmal, und wenn kein weiterer Interessent da ist, geht das Fahrzeug auch mal mit einem kleinen Minus raus... Speziell bei einem V8 sollten nicht allzu viele Interessenten warten... Dies nur mal so als Tipp... Gruß vom Todde
  30. 3 points
    Erstens heißt Euer Bundesland NRW , und zweitens : so 'ne Knutschkugel ist für den Nahverkehr ja sinnvoll , und der Herr Laschet verdient auch genug, sich sowas relativ Teures nur für den Nahverkehr anzuschaffen, hat sicher ein Haus, wo er den laden kann, aber das ist ja eine Ausnahme. Der Normalbürger will EIN Auto für die Familie, mit dem er auch weit in Urlaub fahren kann, und dafür ist ein Elektroauto weitgehend ungeeignet, und wird es auch noch für lange Zeit bleiben RodLex
  31. 3 points
  32. 3 points
    😂🤣😂 Deine BILD Zeitungsausschnitt hier zu posten, hast dich aber nicht getraut. Nun zur Haube. Klar kann man nie sicher sein, wo die produziert wird, und klar kann es sein, dass die Passgenauigkeit bei dem Preis nicht gut ist. Dann kauft man sich halt Seibon. Aber diese Art des Thread-Erstellers, dass alles was er hat oder kauft Gold ist, und alles andere Sch..., geht halt gar nicht. Bestes Beispiel war doch der PPE-Krümmer Thread, wo er schreibt, Fächerkrümmer nehmen Leistung, und einen Tag später überlegt er sich einen Fächerkrümmer zu kaufen. Oder der Felgen Thread von Dimi, wo lt. Yoshi die Lackierung das entscheidente Qualitätsmerkmal einer guten Felge ist. Es ist unerträglich, und dies hier wird auch die letzte Antwort meinerseits auf sein geschwafel sein.
  33. 3 points
    Naja... Ich sehe das etwas anders... Nur den LKA habe ich auch sehr selten an. Wenn man nämlich mal über eine Linie fährt piept er störend... Manchmal muss man ja auch mal über Fahrbahnmarkierungen fahren...und dann nervt es... Aber auf der Autobahn - zusammen mit dem Tempomaten fährt er mit LKA nahezu autonom, wenn man auch die Hände oder wenigstens eine Hand am Steuer behalten muss. Gerade dann macht der LKA Sinn und es macht wirklich Spass, fast wie von selbst über die Autobahn zu gleiten... Gruß vom Todde
  34. 3 points
    Es wir immer Leute geben, die lieber Briketts in ihren Kachelofen stecken und so die Temperatur in ihrer Wohnung selber im Griff haben wollen. Und es aber auch Leute geben, die das alles den Thermostaten ihrer Heizung überlassen wollen. Niemand zwingt dich, einen LC kaufen zu müssen, wie auch niemand dich zwingen kann in eine Wohnung mit automatischer Heizungzsregelung ziehen zu müssen.
  35. 3 points
    Klar, man kann immer anderer Meinung sein, und den Geschmack der Anderen nicht teilen, aber warum muss den andersdenkenden immer der Konsum von irgendwelchen Drogen nahegelegt werden, nur weil sie einen anderen Geschmack haben, oder weil sie eventuell sogar der Zeit voraus sind?
  36. 3 points
    Gut, dann vergleichen wir diese Beiden. In der Stadt verbraucht der hybride LS600h wesentlich weniger Benzin als der LS460. Auf der Autobahn verbraucht der LS600h nur etwas weniger als der nichthybride LS460. Ich sehe in beiden Fällen keinen wirklichen Vorteil für einen LS460, es sei denn, man will unbedingt das V8 Brumm Brumm incl. hörbarer Schaltvorgänge in seinen Ohren genießen. Dann gewinnt natürlich der LS460. Die nicht wirklich erklärbare Angst vor dem "unbekannten Monstrum" Hybridantrieb wird mehrheitlich von Menschen geäußert, die selber noch nie einen Hybrid über Jahre besessen und gefahren haben. Fahre also selber über mehrere Jahre einen Hybrid und dann können wir hier an dieser Stelle weiter reden. Bin gespannt, wie deine Meinung sich dann gewandelt hat.
  37. 3 points
    Das betrachte ich ehrlich gesagt etwas differenzierter. Meiner Meinung nach kaufen z.b. in der Schweiz viele Autokäufer das "Performance Modell" einer Baureihe nicht primär wegen der hohen Leistung, sondern eher weil sie sich gegenüber den vielen anderen Käufer dieser Baureihe etwas absetzen möchten. Diesen Umstand nutzen viele Autohersteller sehr geschickt aus, und spendieren dem Topmodell ein unverkennbares (meist etwas bulligere) Blechkleid, und statten sie auch innen mit einem speziellen Interior und technischen Spielereien aus, die es nur für das Topmodell gibt. Das sind dann auch meistens Autos die der "Normalsterbliche" mehr oder weniger erkennt, und sie irgendwo einordnen kann. Wer sich für einem Lexus, und ganz im speziellen für einen ES300h entscheidet, den es nur in dieser Motorisierung gibt, der differenziert sich doch schon bei der Wahl der Marke von den meisten anderen Autokäufer. Die meisten können das Auto doch nicht mal so richtig zuordnen, geschweige denn wissen sie dass dieser Wagen "nur" 180 km/h Spitze läuft. Was kratzt es mich, wenn ich zügig und sehr gediegen auf 180. beschleunigen kann, und sofern es die Strassenverhältnisse zulassen mit dieser Geschwindigkeit eine Zeit lang dahin gleiten kann? Wer schneller fahren will, soll doch an mir vorbei ziehen, auch wenn er einen VW Polo fährt! Muss ich einem anderen Verkehrsteilnemer irgend etwas beweisen? Wenn die Getriebeuntersetzung passt, komm ich doch heute mit fast jeder Möhre (früher oder später) auf meine 200 km/h. Da muss man doch einfach drüber hinweg sehen können, und das Individuelle Design und das angenehme dahingleiten im Lexus geniessen können.
  38. 3 points
    So... Jetzt sollt ich ein paar Minuten haben um einen kleinen Bericht zu verfassen. Eigendlich war ja nur geplant den ESh kurz zu besichten. Daraus wurde dann eine gut 45 minütige Probefahrt. Das neue Design polarisiert. Die L-Finesse oder wie das heisst, hat jeder Lexus dran, fast schon wie der Single Frame bei Audi, wo alle gleich, aber doch anders ausschauen. Der ES ähnelt dem LS sehr, von der Front und vom Design. Die Länge ist 4,97m lang. Eine stattliche Limo. Optisch etwas von den Coupe Limos, aber hinten nicht so weit runter gezogen. Tja... ungewohnt. Optisch ansprechend, aber im Hinterkopf das es ein Frontkratzer ist.. und das bei Lexus? mh.... Gefühlschaos. Ein kurzes Plauscherl mit Chris und ich hatte schon den Schlüssel in der Hand, viel Spass gewünscht, Erklärung braucht der Boergy ja keine Eines was mir gleich aufgefallen ist beim Rundgang, die hinteren Türen sind lang, keine halben Türen, die haben richtig Länge. Ah.. da ein F-Sport Emblem.. Aja.. Chris erwähnte, alles drin was es gibt . 19" Alus, anderer Grill, andere Sitze? Da weiß der ein oder andere sicher mehr ob der F-Sport beim ESh auch andere Sitze hat. Im Wagen Platz genommen war das Gefühl von "daheim sein" gleich da. 2-3 kurze Drücker an der Sitzverstellung, Lenkrad raus und bisschen runter, Spiegel kurz eingestellt, fertig! Das Lenkrad ist schön griffig, auch beheizt was man echt gut spürt (sogar 2-stufig bzw automatik). Die Sitze bieten echt guten Seitenhalt, ohne zu klammern. Unten in der Mitte ist eine Erhöhung, etwas ungewohnt, zentriert aber irgendwie. Innen fühlt sich der Wagen nicht eng an, kein Gefühl von Schießscharten. Beim Rückspiegel raus wirds hinten eng, aber da seh ich bei meinem HH auch nicht mehr. Den Startknopf gedrückt und los gehts. Man hört und spürt ganz leicht, da sind 4 Häferl unter der Haube. Es wirkt etwas ungewohnt, wenn man grad aus einem Wagen mit V6 kommt. Nicht ungut, aber halt ungewohnt. Gestern Abend der neue Rav4 war rauher und mehr merkbarer. Knopf am Schalthebel gedrückt und auf D. Ungewohnt, am HH zieht man einfach, hier entriegelt mal seitlich.. für was? (Beim Rav4 drückt man vorne hoch, gaaaaanz komisch). Der ESh rollt sauber los, kein ruckeln oder jaulen. Er hängt echt gut am Gas, die 1740kg merkt man nicht. Nicht beim rollen, nicht beim beschleunigen, nicht in den Kurven. Echt sauber hinbekommen. Er fährt sich leichtfüssig, anders als erwartet. Das Gaspedal braucht mehr Kraft als im HH, ähnlich wie im SC400, das vermittelt eher das Gefühl was schweres, hochwertiges zu fahren. Beim direkten Umstieg vom HH merkbar, sonst wahrscheinlich nicht. Ich kenn noch den F-Sport vom CT und IS mk.III. Beide sehr straff/hart, beim IS sehr sportliche Sitze. Das ist hier nicht so. Für mich schön sportlich, straff, kein bocken, kein drücken von den Sitzen. Als wäre er angepasst worden. Beim starken beschleunigen spürt man schon das er ein FWD ist, vorn kratzt es ein bisschen, überhaupt wenn man etwas eingeschlagen zügig vom Stand rausbeschleunigt. Es reisst keinem das Lenkrad aus der Hand, es gibt gut Feedback fürn Fahrer. Lexusunlike? Nein, nicht schlecht, einfach ungewohnt. Der Wagen hat gut Grip, schiebt auch wenn man den Kreisverkehr zügiger fährt, nicht vorne über. gut gemacht! Es geht raus aus dem Industrieviertel in Wien und ab ins Umland. Endlich die Ortstafel 50km/h am Tacho und Pedal to metal . Er zieht sauber weg, keine Rakete, aber auch nicht lahm. Schon fast spritzig. Merklich agiler als mein V6 beim ansprechen, sehr wenig Gummiband. Im Sport Modus wird der Antrieb noch spritziger, es wahr mir persönlich schon zu viel, es passt nicht zum Wagen. Im Normal-Modus fährt er sich schön ausgeglichen, nicht zäh aber auch nicht zu nervös. Nach ein paar Kilometern hab ich dann doch endlich einen Parkplatz gefunden, wenn auch keine perfekte Fotokulisse, für ein paar Fotos vom ESh.
  39. 3 points
    Sorry, aber ich kann doch bevor ich zum TÜV fahre meine Beleuchtung überprüfen oder nicht. Wenn dann irgendetwas nicht brennt brauche ich erst gar nicht zum TÜV zu fahren ausser man hat zuviel Geld. Später zu weinen über den bösen Mann vom TÜV finde ich schon ziemlich ........
  40. 3 points
    Bitte hört mal auf so viel Panik zu schieben 😄 Wir haben kein VW/BMW wo die Kette ohne Ankündigung reißt ... Sowas gab es hier in diesem Forum gar nicht - und es gibt genug GS mit über 500tsd km ... So wie ich Lexus Kenne werden die auch ordentliche Ketten benutzt haben von der Dicke ....
  41. 3 points
    Da möchte ich jetzt widersprechen. Wieviel fahren schon täglich (privat) mehr als 240 km? Das wären z.b. 120 km zur Arbeit und wieder zurück. Klar gibt es einige die einen solch weiten Arbeitsweg haben, aber entweder könnten sie beim Arbeitgeber laden, oder sie müssen halt noch ein Verbrenner fahren. Aber deswegen kann man ein Elektroauto nicht allgemein als "ungeeignet für den Alltag" bezeichnen. Hättest Du gesagt sie sind für Aussendienstler oder als Langstreckenfahrzeug ungeeignet, dann hätte ich dem durchaus noch beipflichten können.
  42. 3 points
    Bin auch gespannt, weil bei vielen Herstellern richtig gute Autos - und vor allem mal richtig Neue, nicht immer nur das alte weiter entwickelt - in der Pipeline sind. Das mit den seltenen Erden ist eine mühsame Diskussion, die leider auf oft falsch geführt wird. In Internet-Foren, vor allem, wenn oftmals nicht die Bereitschaft besteht, sachlich und ergebnisoffen zu diskutieren, macht sie in der Regel keinen Sinn. Das Thema "seltene Erden" ist bei einem Verbrenner Wagen in der Auswirkung WEIT schlimmer. Mir fehlt da auch in der öffentlichen Diskussion etwas: die Bereitschaft, sich weiter zu bilden. Denn viele haben einen oberflächlich gebildete Meinung, von der sie nicht bereit sind, abzuweichen und diese wird dann durchgekaut und wiederholt.
  43. 3 points
    Denke ich auch. Aber solange nicht jeder im Privathaushalt Ökostrom kauft, kann man das Steinchen in seinem Glashaus auch liegen lassen. Und solange Deutschland nachts Strom an Dänemark verschenkt, kann der Bürger auch weiter Braunkohlestrom nehmen.
  44. 3 points
    So, es ist geschafft.........die geplante - immerhin mit mehr, als 4 Wochen - Probefahrt mit einem LS 500 F-Sport konnte nicht stattfinden. Von Lexus Köln bestand ja die Zusage, dass ein Pressefahrzeug für den 7.11. bei einem Händler meiner Wahl zur Verfügung stehen sollte. Soweit die Theorie. Die Praxis war aber, dass dort ein LS F-Sport stand, jedoch als „h“. Da ich nun die 70 km Anreise in Kauf genommen hatte, fuhr ich das Fahrzeug über ~ 400 km unter Alltagsbedingungen. Die Sitze sind perfekt und übertreffen den Sitzkomfort des „normalen“ LS und auch den des Panamera‘s. Nicht begeistern konnten mich jedoch die Fahrleistungen, auch wenn durch die Mischbereifung fahrwerksseitig alles ok war und in der Verbindung mit der mitlenkenden Hinterachse war das Handling und die Dynamik im Stadtverkehr sehr gut. Leider rubbelte die Bremse, die WR hatten Unwuchten und das konnte auch die Verarbeitungsqualität nicht kompensieren. Ich kann „aus der Haut fahren“, wenn sich ein Fahrzeug dieser Klasse solche Mängel leistet. Nun ja, alles in allem ein sehr gelungenes Fahrzeug, jedoch konnte die Leistung nicht mit dem Panamera mithalten. Mich hat auch die Lust verlassen, um eine Probefahrt weiter zu betteln. Wenn Lexus Deutschland eben so mit möglichen Kunden umgeht, dann sind die Zulassungszahlen erklärt. So gewinnt man keinen Kunden zurück. Grüsse, lexnew
  45. 3 points
    Haha, ich wollte das Ganze bisl auflockern... Ich finde die Anfragen von VGA haben etwas von Pfennigfuchserei......( Kann er aber gern, obwohl mich das nervt). Wer ewig fragt was alles kostet sollte keinen Lexus in Betracht ziehen.... Meine Meinung..... PS: Mein GS ist ein 430 von 12. 2006 und bisher noch keine Reparatur außer Bremsklötze, 2 Xenonbrenner, und Wartung. Gruß Gerd
  46. 3 points
    Am Reisbrennen hat jemand seinen GS450H S19 auf die Rollen gestellt. Ergebnis waren 750Nm, haben den 3x gemessen, da die das selber nicht glauben konnten 😄
  47. 3 points
    Hallo Bernhard Wie Uslex schon schrieb, kommt es da wirklich auf dein eigenes Empfinden und deine Wünsche an. Beim Luxury lassen sich die Sitze 18-fach elektrisch verstellen, beim F-Sport " nur 12-fach" ! Die mitlenkende Hinterachse hatte ich mal bei einem Infinity zur Probefahrt. Wenn man da sensibel ist, hat man auf der Landstrasse das Gefühl zu driften. In der Stadt ist es ein deutlicher Komfortgewinn, da der Wendekreis kleiner wird z.B. beim Einparken. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenkt die Achse entgegengesetzt und ab einer definierten Geschwindigkeit in gleicher Richtung wie die Vorderachse. Dadurch zieht es Überland eben mehr in die Kurve rein. Viele Menschen machen sich ständig Gedanken, was Alles kaputt gehen kann und verzichten dann lieber auf Extras aus Angst vor Defekten! Würden diese Leute auch auf Kinder verzichten, weil die sich ja auch mal verletzen können oder schon "defekt" zur Welt kommen könnten? Sorry für den Vergleich, aber für mich ist das kein Grund, auf Kinder zu verzichten. Ich fahre den Vor-Facelift GS450h L10 Luxury und möchte keine der Komfort-Ausstattungen missen. Trotzdem ist der Luxury auch ohne mitlenkende Hinterachse sportlich genug für schöne Pässe über die Berge. Es hilft also wirklich nur Testen und Vergleichen, um den für dich passenden Lexus zu finden. Grüße aus Radebeul Janos
  48. 3 points
    Grüße Leute . Da mein ML. Woofer angefangen hat zu kratzen Habe ich ein bisschen Rumgesucht und in einen Russ. Forum was über den ML. Woofer gefunden und gleich ausprobiert . Das Ende der Geschichte ist das er wieder klingt wie am 1 Tag ohne zu kratzen !!! Habe paar Fotos hochgeladen was ich gemacht habe ( nicht wundern , wahr zu erst provisorisch zum testen 😉😉. Würde danach umgelötet damit es nicht so schebig aussieht 😁😁)). Das kratzen Kamm zu Stande weil eine leitung einen Bruch hatte ( die von den Anschluss zu spulle ging ) . Sorry für die Grammatikfehler 😋😋
  49. 3 points
    Danke dir 👍 Man sieht ja bei den Kommentaren genau worum es geht, alle sind sich einig wie klar und einfach das Ganze umzusetzen ist, und dann einige Beiträge später hat man plötzlich wieder 10 verschiedene Meinungen wie das Problem zu lösen sei. Daher stand für mich von Anfang an fest das wir uns bei kleineren Teilen wie den Streben 1:1 an Konzepten orientieren die 100% funktionieren und sich bewährt haben. Bei größeren Projekten wird die Aerodynamik im Windkanal/Im Simulator/auf der Rennstrecke und Autobahn getestet. Dann hat man 100% Gewissheit und keine Spekulationen.
  50. 3 points
    Schade um das schöne Auto...
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