Schwarzwaldfahrer

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    RX 400h, vorher IS 300 Sportcross,beruflich ICE
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    Deutschland
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    76359 Marxzell
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  1. Kannst Du mir bitte mal sagen wo der Ölfilter sitzt? Ich habe ihn heute ohne Erfolg gesucht.
  2. Habe da auch einen Tip-läuft bei mir ständig..alles ohne Werbung,Nachrichten und ein guter Mix von allem. Vorallem aber immer mal zwischendurch zum schmunzeln... http://www.ffn-comedy.de/
  3. Die Knallerbsen wurden vor etlichen Jahren bei der DB abgeschafft(außer auf den Fahrzeugen wo sie vorgeschrieben werden für den Auslandsverkehr). Die DR hatte auch immer 2x3 an Bord. Die Magnatfackel kenne ich von der BR 181. Das ist die Zwei-Systemlok mit der ich nach Frankreich fahre. Wir haben mal eine im Rahmen der Ausbildung vor einigen Jahren gezündet. Glaubt mir-die übersieht man nicht. Brennt ewig und sehr hell. Wundert mich immer wieder, dass die um Silvester herum nicht "ausverkauft" sind.... :D
  4. Wie gesagt, habe extra gestern darauf geachtet. Wir haben im Display eine Verbrauchsanzeige-die habe ich extra auf Null gestellt bei Übernahme/Abfahrt.Will ja schließlich schon ordentliche Antworten geben. ^_^
  5. Ist wirklich das doppelte..sind ja dann 1000 t statt 500 t Eigengewicht. Habe es gestern aber extra nochmal geprüft..Karlsruhe-Köln zweiteilig Köln-Karlsruhe einteilig. Kw/h Verbrauch entsprechend.
  6. Nein leider nicht aus folgenden Gründen. Der TGV ist bremstechnisch ein Zug aus der Steinzeit. Er hat keine Wirbelstrombremse und am gesamten Zug nur 4 Magnetschienenbremsen ( der Vorläufer der WB). Bei der DB hat jeder lumpige IC Wagen an jedem Drehgestell zwei Magneten. Mir fehlen auch sämtliche Grunddaten zur Bremsberechnung und auch der Verzögerungsfaktor. Ich werde mich aber mal umhören. Wir haben da eventuell einen Spezialisten. Mal noch etwas interessantes zum Thema. Falls Ihr euch mal gefragt habt wieviel kw/h so ein ICE 3 verbraucht nenne ich mal einen Wert. Auf der Strecke Basel- Köln(ca. 500 km) etwa 8000 kw/h, abzüglich der ca.1500 kw/h Rückspeisung durch die elektrische Bremse. Bei einem Doppelzug entsprechend ×2.
  7. Dieser bitter Kelch ist in den über 30 Dienstjahren bisher Gott sei Dank an mir vorbei gegangen..das war bisher sehr großes Glück..bin damit aber in der Minderzahl. Ich kenne Kollegen die haben schon 13(!!!) Kerben im Vierkant. Ach so..mal noch ein Hinweis falls Ihr wieder in der Presse lesen tut das der Zugführer den Zug gebremst hat. Hat er nicht..das macht immer noch der Lokführer! Der Zugführer ist der Kollege hinten im Zug der für Fahrkartenkontrolle und Betreuung der Fahrgäste zuständig ist. ^_^
  8. Sag das mal den Leuten die meinen sie müssen über die Gleise laufen...mit Kind an der Hand und einem Fahrrad auf der Schulter.. oder Kopfhörer im Ohr...alles schon mehrmals gesehen...
  9. Ich danke Euch für die interessanten Antworten und für die Beteiligung. Hier jetzt die Antwort. Der ICE 3 hat drei Bremssysteme die von einem Bremssteuergerät über einen Bremsmanager gesteuert werden. Die drei Bremsenformen sind die pneumatische,also Druckluftbremse, die Wirbelstrombremse und die elektrische (rückspeisend) Bremse. Das Fahrzeug hat Trieb-und Laufdrehgestelle. Die Triebdrehgestelle verfügen über beidseitig angeordnete Radscheibenbremsen. Die Laufdrehgestelle sind mit drei Wellenbremsscheiben pro Radsatz ausgerüstet. Die elektrische Bremse wirkt von Vmax bis kurz vor Stillstand und speist Energie gleichzeitig wieder in die Fahrleitung. Die Wirbelstrombremse wirkt von 330-50 km/h. Der MVB Segmentbremsmanager übermittelt die Sollwerte vom Zugbremsmanager zu den einzelnen Bremssteuerkomponeneten.. Dabei gilt folgende Reihenfolge. Wenn ich als Lokführer das Führerbremsventil bediene, spricht als erste Bremskomponente die eletrische Bremse an gefolgt, bei höherer Bremsanforderung meinerseits, von der Wirbelstrombremse(WB). Als letztes schaltet sich die Druckluftbremse hinzu. Die WB wirkt folgendermaßen. Um mit der WB eine Bremskraft zu erzeugen, muss das zugehörige Antriebssteuergerät einen Erregerstrom für die WB Magnete freigeben. Dabei ensteht Wärme in den Magneten. Diese Temperatur erhöht sich während eines Bremsvorgangs.Das lokale Bremssteuergerät überwacht die Temperatur und sperrt die WB bei Überschreiten von bestimmten Grenzwerten(max.200 Grad). Bei einer Betriebsbremsung werden aber die Werte so gewählt, dass stets eine Temperaturreserve für eine Schnellbremsung vorhanden ist. Die eigentliche Wirkweise ist folgende. Polspulen der WB Magneten erzeugen in Schienenlängstrichtung ein Magnetfeld mit abwechselnden Nord-und Südpolen. Durch das Bewegen dieses Magnetfeldes(Fahrt des Zuges) entstehen Wirbelströme in den Schienen, welche ein der Bewegung des Zuges entgegen wirkendesMagnetfeld erzeugen. Hierdurch entsteht zwischen Schiene und WB Magneten eine Bremswirkung. Die Bremskraft einer WB entspricht bei einer Schnellbremsung 168 kn. Nachdem ich Euch jetzt mit dieser Abhandlung hoffentlich nicht gelangweilt habe nun zur eigentlichen Antwort auf meine kleine Umfrage. Ein ICE 3 braucht folgende Bremswege um von 300 km/h nach 0 km/ zu bremsen. Bei normalen Wetterbedingungen wird ein Verzögerungsfaktor von 0,9 m/s im Quadrat zu Grunde gelegt. Hier beträgt der Bremsweg 3650 m! Bei widrigen Witterungsverhälnissen kommt ein Faktor von 0,7/ s im Quadrat zur Berrechnung. Dann beträgt der Bremsweg 4690 m! Ich hoffe ich habe Euch das Bremsprinzip so halbwegs verständlich erläutern können und Euch nicht zu sehr gelangweilt,aber Bremse ist doch ein recht komplexes System. LG SWF
  10. Ich habe mal eine Schätzfrage an das werte Forum. Was glaubt Ihr, wieviel Meter Bremsweg braucht dieser Zug bei einer Geschwindigkeit von 300 km/h mit maximaler Bremskraft(also Schnell-bzw. Notbremsung) bis zum Stillstand. Eine kleine Hilfe gebe ich noch. Es gibt zwei Werte. Einer bei optimalen Bedingungen und ein Wert für widrige Wetterverhältnise. Schätzt bitte einfach mal ohne Dr Google zu fragen. Es interessiert mich einfach mal was Ihr so für Vorstellungen habt. Viel Spaß und ich bin gespannt auf die Antworten. LG SWF
  11. Doch,doch..es sind schon 40 Promille Gefälle..zum Thema WC..geht natürlich nicht während der Fahrt da es sonst eine Zwangsbremsung gibt-Stichwort SIFA(also der Taster der regelmäßig quittiert werden muss um dem Fahrzeug zu bestätigen das man noch gesund,fit und anwesend ist). Ansonsten haben wir ja regelmäßige Halte wo es möglich ist mal nach hinten zu verschwinden. Für die Jungs vom Güterverkehr ist es natürlich ungleich schwieriger..da ist Blasentraining angesagt... :D...ansonsten hat sich mein Berufsbild natürlich in den letzten 30 Jahren sehr gewandelt..jede Zeit hatte seine schönen Seiten..auch wenn sich einiges zum schlechten gewandelt hat so bin ich immer noch gerne Lokführer...zum Thema der Person C.W. sage ich nichts..bin zwar in der GDL,aber glücklich bin ich mit unserer Führung im Moment auch nicht.
  12. Ist der Zugang ins Allerheiligste-sprich Führerstand. Die Schränke rechts und links sind reine Elektronikschränke.