thehoern

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Everything posted by thehoern

  1. Es gibt ja zwei Einstellmenüs, einmal im Kombiinstrument, einmal im Naiv unter "Einstellungen" --- Fahrzeug. Die Sitzeinstellung wird über das Navimenü vorgenommen. Vielleicht hilft das.
  2. Zum Autobild-Test: Die Aussage: „...als VW noch Spaltmaße wichtig waren...“, lässt ja nicht Gutes ahnen. Endlich bekommt der allseits nachgeplapperte Werbebegriff ein Attribut: „Minderwertigkeit neu erleben.“ Dass VW es geschafft hat, ein Skateboard mit Motor zu bauen, ist ja wirklich beachtlich. Dass das dann Heckantrieb und nicht Hinterradantrieb hat, muss eine Fachzeitschrift ja nicht wissen.
  3. Was ich nicht verstehe: früher war Umweltschutz und der sparsame Umgang mit Rohstoffen Ehrensache, heute stellen das einige als politisch motiviert dar und meinen, wir können so weiter machen wie bisher?
  4. Das widerspricht ja nicht meiner Aussage. Fährt man konstant, fährt das System mit niedrigen Drehzahlen. So muss es sein und dafür ist das Auto gedacht. Versucht man aber ständig, Polos und Ibizas auszubeschleunigen, bewegt man sich im ineffizienten Bereich. Jetzt haben wir: viel Hubraum, hohes Gewicht, hohe Drehzahlen, Volllast. 9 Liter sind da eigentlich ein guter Wert.
  5. Ich glaube eher, dass der Verbrauch mit dem Fahrstil zusammenhängt. Wenn ich das Auto ständig am Limit bewege, hat er auch ordentlich Leistung. Aber auch ein Hybrid kann die Physik nicht überlisten. Unter Volllast und bei dem zu schleppenden Ballast wird der 2,5 Litermotor zum Säufer. Das sollte einem vor den Kauf aber klar sein. Wenn man sich auch nur ein bisschen zügelt und hybridgerecht fährt, reduziert sich der Verbrauch wesentlich.
  6. Wenn mein Nachbar seinen Diesel anschmeißt, weil er zur Arbeit muss, stört mich das weniger als wenn ein Spätpubertierender mitten in der Stadt seine DSG-Furzgeräusche oder seine Auspuffflatulenzen in die Gegend brüllt und meint, in den mitleidigen Blicken der Passanten stecke ein Funken Bewunderung. Ein sanft dahingleitender Hybrid oder ein Elektroauto ist dagegen eine echte akustische Wohltat. Also Pro ES300h im EV-Modus, egal ob mit Vierzylinder oder 11-Zylinder-Sternmotor. Ich habe eben einen neuen A6 genauer betrachtet. Mit seinen unsäglichen sichtbaren Radarsensoren, den Kunststoffblenden im Stoßfänger, die man früher noch nicht einmal an einen VW Fox geklebt hätte und den Spaltmaßen einer alten DS (okay, ganz so schlimm ist es dann doch nicht), sowie welligen Tiefziehblechen wohin das Auge reicht, braucht sich der ES hinsichtlich der Detailqualität bei Weitem nicht zu verstecken.
  7. Was passiert, wenn man im Premiumsegment ausschließlich auf Hubraum und Pseudohybridtechnik setzt, zeigt ja gerade Infinity mit ihrem Rückzug vom deutschen Markt. Gäbe es inzwischen nicht auch Kunden, die auf die Sparsamkeit in Verbindung mit hoher Zuverlässigkeit und Eigenständigkeit setzen und denen das Prestige eines Sechszylinders nicht wichtig ist, wäre es in Deutschland mit Lexus wahrscheinlich schon vorbei. Selbst Volkswagen hat den Phaeton vom Markt genommen und hat ihn durch den ausschließlich vierzylindrigen Arteon auf Golfbasis ersetzt. Volvo leistet sich den Aufwand ebenfalls nicht mehr. Audi baut in den S6 nicht einmal mehr einen Ottomotor ein. Bei der derzeitigen Unsicherheit über die zukünftige Antriebstechnologie muss eben etwas technische Faszination und das Besetzen jeder Nische auf der Strecke bleiben. Den meisten Käufern ist es doch vollkommen egal, was vorne unter der Haube steckt. Im eigentlichen Sinn eines Fahrzeuges als Transportmittel ist das auch völlig nachvollziehbar. Sehr schön kann man diesen Weg in meinen Augen an Citroën sehen. Vom CX Prestige Turbo 2 mit Hydropneumatik, Diravilenkung und einem Design vom anderen Stern über den XM bis zum technischen Einheitsbrei im heutigen SUV.
  8. Dass es den GS nicht mehr gibt, finde ich auch schade. Selbstverständlich kann man den ES300h aber nicht mit dem GS 450h vergleichen, sondern eher schon mit dem GS300h. Diesem ist er dann zumindest in Bezug auf das Platzangebot auf den Rücksitzen deutlich überlegen, hier bietet der GS ja für seine Klasse eher Unterdurchschnittliches. Der Rest ist gut gemacht, mehr aber auch nicht. Technisch ist der Wagen als Fronttriebler bis auf den Hybridantrieb nicht weit von einem Golf entfernt, leider. Für die deutsche Kundschaft ist ein GS- Nachfolger allerdings wohl überflüssig. Den Oberklassekuchen im Geschäftswagenbereich teilen sich die deutschen Premiumanbieter mit echten Ramschpreisen auf. Der gesetzte, solvente Privatkunde thront entweder im SUV oder kauft ein Alkovenmodell auf Fiat Ducato-Basis. Der GS 300h hatte übrigens Ausgleichswellen.
  9. Dann müsstest du bitte deinen Beitrag noch mal überarbeiten, der steckt leider voller nebulöser Andeutungen. Denk daran: es ist ein Autoforum ;).
  10. Also Ölqualitätssensoren gibt es sehr wohl. Durch Änderung des Wassergehaltes ändern sich Viskosität und Dielektrizität. Diese werden dann mit kapazitiven Sensoren gemessen. Bei Dieselmotoren mit Partikelfiltern gibt es einen hohen Kraftstoffeintrag zur Temperaturerhöhung zwecks Regeneration des Filters. Bei viel Kurzstreckenbetrieb kann dadurch schon sehr früh die Ölqualität abnehmen. Um Motorschäden bei sehr langen Ölwechselintervallen zu vermeiden, wird die Ölqualität dann tatsächlich gemessen. Manche Hersteller verlassen sich leider nur auf Algorithmen, die zum Beispiel die Anzahl der Kurzstrecken und Kaltstarts berücksichtigen. Da der Hybrid aber genau dafür ausgelegt ist, keinen Dieselmotor hat und sehr kurze Wechselintervalle, müssen wir uns darüber keine Gedanken machen. Der Text im Bordbuch ist übrigens tatsächlich etwas missverständlich. Nebenbei gibt es inzwischen Ölstandssensoren, die mit Ultraschall arbeiten. Also Hightech allerorten.
  11. Welche Aussage im Handbuch lässt denn darauf schließen, dass es einen Sensor geben soll? Bei den kurzen Intervallen ist der meines Erachtens eher nicht vonnöten.
  12. Wenn die 1000km bis zum nächsten Ölwechsel abgelaufen sind, wird die Meldung dauerhaft im Display angezeigt. Das war bei meinem vor kurzem auch so.
  13. Dann stimmt da etwas nicht. Bei diesem Fahrprofil müsstest du deutlich unter 6 Liter kommen. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass man einen Fehler lokalisieren kann, sofern keine Fehler gespeichert sind. So intelligent ist das Motorsteuergerät schon, zumal einige Sollwerte dann wesentlich aus der Reihe tanzen müssten. Luftfilter und Zündkerzen setze ich jetzt mal als i.O. voraus und selbst wenn, wäre der Einfluss nicht derart? Wie sieht es denn mit Reifendruck, Bremsfreigängigkeit etc. aus?
  14. Das ist schon ein heftiger Preis. Ich habe in meinem Lexusforum für die 30.000er beim IS Incl. Bremsflüssigkeitswechsel, Hybridcheck, Differenzialölwechsel, Motorölwechsel , Innenfilter und kostenlosem Leihwagen knapp über 400,00 Euro bezahlt. Warum verwenden die denn Öl von Shell?
  15. Wie lang ist denn deine Strecke?
  16. Bei meinem sieht es gut aus, der ist aber auch noch keine zwei Jahre alt. In der Tat ist hier trockener Schmutz zu sehen. Dass dort Feuchtigkeit hinkommt, lässt sich wohl kaum vermeiden. Sieht auch ein bisschen nach Kontaktkorrosion durch den dort befindlichen Halter aus. War es den bei den beiden auch so weit fortgeschritten wie bei dem in GB?
  17. Sieht gut aus. Allzeit gute Fahrt mit deinem Atkinsonallradler.
  18. Ein Lexus Hybrid kann zwar ein paar hundert Meter rein elektrisch fahren, dafür ist das Antriebssystem aber nicht gedacht. Im Landstraßenbetrieb schaltet in der Tat der Verbrenner bis etwas 70km/h ab und das Fahrzeug fährt elektrisch. Das bestimmt aber das Steuergerät und nicht der Fahrer. Die großen Hybride über 400h haben eine zusätzliche Übersetzungsstufe, die eine höhere Endgeschwindigkeit ermöglichen. Alle darunter sind zwischen Tacho 190 und 210 abgeregelt.
  19. Um maximale Beschleunigung zu erreichen, muss der Motor seine maximale Leistung abgeben. Bei den meisten Ottomotoren liegt die Nenndrehzahl bei etwa 6000 U/min. Ein Getriebe stellt dafür die passende Übersetzung bereit. Im Idealfall liegt dabei konstant die Nenndrehzahl an. Bei Stufengetrieben ist dies aber nicht möglich, vielmehr nähert man sich diesem Zustand mit immer mehr Stufen (inzwischen ja bis zu zehn) an. Es ist also kein Zufall, dass die Getriebe immer mehr Übersetzungsstufen haben. Am besten wäre es natürlich, unendlich viele Stufen zu haben, dafür ist der Aufwand aber immens. Es sei denn, man benutzt ein stufenloses Getriebe. Wenn man keine maximale Beschleunigung will, und weniger Kraftstoff verbrauchen will, hat man die Möglichkeit, für hohe Zugkraft den Motor in einem Bereich mit hohem Drehmoment zu fahren und dafür eine längere Übersetzung zu wählen. V8- Motoren sind da natürlich prädistiniert dafür, weil sie das Drehmoment sehr früh abgeben und keine hohen Drehzahlen benötigen. Verbrauchsarm sind sie aber grundsätzlich aufgrund ihres Hubraumes und ihrer Reibungsverluste überhaupt nicht. Da beim Hybrid über das E-CVT zusätzliches Drehmoment von den E-Motoren zugeführt werden kann, kann man verbrauchsärmere Ottomotoren verwenden, die nach dem Atkinsonprinzip arbeiten. Jetzt lässt sich der Motor für hohe Beschleunigung auch mit niedrigen Drehzahlen fahren und dabei kann das Getriebe den Motor im Bereich des niedrigsten spezifischen Kraftsoffverbrauchs halten, indem zum Beispiel durch Lastaufschaltung des zweiten E-Motors die Drosselklappe weiter geöffnet werden kann. Das steigert den Wirkungsgrad, weil ja die aufgeschaltet Last in die Batterie fließt. Drei Dinge hätte ich noch: 1. Toyota sollte einen eigenen Begriff für das Getriebe verwenden, offenbar haben normale CVT, wenn auch unberechtigt, ein schlechtes Image. Leider scheinen aber selbst Autojournalisten den Unterschied zwischen den Getrieben nie verstanden zu haben. 2. Das Hybridgetriebe hat ohne zusätzliche Übersetzungsstufe bis ca. 100 km/h (gilt für den 300h) nicht die Möglichkeit, die Nenndrehzahl anzufahren, weil der E-Motor am Sonnenrad des Planetengetriebes sonst mit zu hohen Drehzahlen arbeiten müsste. Relativ gesehen, ist die Beschleunigung bis 100 km/h deswegen niedriger als möglich, ab 100km/h dann aber wirklich gut. Dafür ist der Antrieb für einen Ottomotor unglaublich sparsam, leise und damit meines Erachtens konkurrenzlos. Andere Vierzylinder unter Volllast klingen mithin meistens deutlich angestrengter. Den Motor nimmt man in den meisten Fällen überhaupt nicht wahr. Nebenbei: Ein V6 ist schwingungstechnisch weniger ausgewogen als ein Vierzylinder mit Lancasterausgleichswellen. Hier lassen sich sämtliche freien Massenkräfte und Momente vollständig ausgleichen. Diesen Aufwand betreibt Lexus ja beim 300h. Der Motor klingt dadurch wesentlich seidiger als ein normaler Vierzylinder ohne Massenausgleich. 3. Das Getriebe arbeitet ohne Kupplungen, ohne Zahnräder für den Rückwärtsgang und ohne Zugkraftunterbrechung. In meinen Augen eine der genialsten Erfindungen der Antriebstechnik.
  20. Ist das der Stückpreis? Und wir haben im Citroenforum immer gestöhnt, dass ein Federbein für die Hydropneumatik, wenn denn mal eines undicht wurde, 280 Euro kostet!
  21. Das System arbeitet aufgrund der zu geringen Reichweite nicht mit Ultraschall, sondern mit Radarsensoren. Diese sind unsichtbar unter dem hinteren Stoßfänger verbaut. Mit Ultraschall wäre ein sich näherndes Fahrzeug erst sehr spät erkennbar.
  22. Ich habe ja immer die Hoffnung, dass dort irgendwann die Naviupdates angezeigt werden. Für das Premiumnavi 2. Generation ist das leider ausschließlich nur über eine Händlerbestellung möglich.
  23. Vor kurzem wurde ja hier das Video über diese „freie Werkstatt“ in Kenia und die Reparatur eines RX gepostet. Da konnte man sehen, dass die Batterie bei diesem Modell in drei Teile aufgeteilt ist und über jeweils einen eigenen Lüfter verfügt. Wie ist das beim GS? Laut der bisherigen Bilder scheinen die Zellen ja alle in einer einzigen Reihe wie beim Prius zu liegen. Wie hoch ist denn beim GS die abrufbare Leistung beim Laden und Entladen? Laut Hybridassistent ist diese beim IS 300h dynamisch und auf maximal 29KW begrenzt. (woraus man dann auch die Systemleistung von ca. 162 KW berechnen kann. Beim GS 450 und bei den älteren Prius ist die Differenz zwischen Systemleistung und Motorleistung ja ähnlich, beim aktuellen Prius deutlich niedriger.
  24. Es scheint jetzt auch die Wartungshistorie abrufbar zu sein. Dazu muss eine Adresse hinterlegt werden, das funktioniert bei mir aber nicht, sondern es kommt eine Fehlermeldung.