CareAllend

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    NX300h
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    Luxemburg
  1. Also wenn Du schon ein CTEK 5.0 hast, prima, dann würde ich ein 500W 12V-220V Spannungswandler (< 30€) zwischen die Powerbank und den CTEK schalten. Dann bist Du mobil, und für wirklich alle Fälle gewappnet.
  2. Bezogen auf die AGM Batterie scheint mir Deine Powerbank eher ungeeignet: die von Lexus verbauten Batterien sollen nicht mit mehr als 4.2A (5.0A max.) geladen werden, und deshalb benötigst Du ein Ladegerät, welches den Strom zuverlässig auf diesen Wert begrenzt, z.B. ein CTEK Lader (muss allerdings in die 220V-Steckdose zum Laden). Höhere Ströme vermindern die Batterie-Lebenszeit empfindlich (bei 7 Jahren würde ich eh an einen Austausch denken). Bezogen auf die Bord-Elektronik ist die Spannungsdifferenz von Belang. Die Expertenmeinungen gehen weit auseinander, aber nach meinem erlebten Worst-Case Fall rate ich zur Vorsicht: falls die Bordbatterie auf z.B. unter 9.6V gefallen ist, und Du greifst ihr mit der Powerbank und den 15-16V unter die Arme, geschehen zwei Dinge: 1) ein starker, "ungebremster" Stromstoss, welcher im Bordnetz sehr hohe Spannungstransiente induziert, 2) die ECUs, elektronische Module, Relais usw. erwachen zum Leben, und fühlen diese Spannungsspitzen, welche durchaus zu ihrem Exitus führen können. Persönlich würde ich ein CTEK Ladegerät o.ä. (mit 5A Strombegrenzung auf jeden Fall) anschliessen, abwarten bis die AGM Batterie sanft auf etwa 12V aufgeladen wurde, und erst dann den Startknopf drücken. Dauert etwas länger, aber die Elektronik (und die AGM Batterie) wird das zu schätzen wissen 🙏
  3. Dein NX300h stammt noch vor dem 2017 Update: hier ist das Kartenmaterial noch auf einer microSD-Karte gespeichert. Ich kaufte bei meinem vorherigen NX bei www.lexus-mapupdates.eu eine neue Karte für 216€, war aber sehr enttäuscht, da die Navigationsdaten zwei Jahre hinterherhinkten (Man sagte mir, das sei "normal" bei Toyota/Lexus). Ich würde auch dazu abraten (bei dem Preis). Bei dem "neuen" NX300h wird das Kartenmaterial per USB-Stick aufgeladen (dauert etwa 1 Stunde). Vor zwei Wochen machte mein Vertragshändler das umsonst.
  4. Dein ADAC-Einsatztechniker war sehr klug nachzufragen. Ich vermute, dass er bei Bejahung die Starthilfe an abgeklemmter 12V Batterie durchgeführt hätte (d.h. er hätte die Batterie genügend aufgeladen, und sie dann wieder dem elektronischen Bordnetz seiner Bestimmung übergeben). Dauert ein bisschen länger, aber ... ... auf einem amerikanischen Forum las ich, dass diese Vorgehensweise induzierte ECU-Schäden, so unwahrscheinlich und selten sie sein mögen, zu 100% ausschliesst.
  5. Ich weiss nicht, ob Lexus eine "Post-Mortem"-Analyse am Steuergerät durchführt, wahrscheinlich nicht bzw. wird das Resultat nicht mitteilen. Im Nachhinein bin ich sehr verwundert, dass der vielgepriesene Lexus EuroAssistance Pannendienst mich nach der erfolgten Starthilfe nachdrücklich auf die Reise schickte, ohne ein Diagnose-Scanning am OBD2 durchzuführen, trotz Fehlermeldungen bezüglich Ausfall sicherheitsrelevanter Systeme. Durch Schaden wird man klug… und dieses Forum hilft zum Glück, Erfahrungen auszutauschen.
  6. Ich bin auch von der sehr hohen technischen Zuverlässigkeit der Toyota/Lexus Hybrid-Autos überzeugt, die Statistiken scheinen das ja auch zu belegen. Ich bin mir nur nicht im Klaren, in welchem Masse die Werkstätten mit den wenigen, wie bei mir aussergewöhnlichen, Problemen umzugehen geschult sind. Die nächsten Lexus-Werkstätte sind 60 bzw. 150km entfernt, aber nach einer Woche wollte ich tatsächlich meinen Wagen zu einem 2. Gutachten (wie von Dir vorgeschlagen) zum nächsten Fachmann fahren (Er lief noch perfekt, nur eben ohne ABS, AWD und Cruise Control...). Leider dachte ich nicht daran, die Fehlercodes selbst auszulesen. Da ich keine besondere Lust hatte, die Kosten der Reparatur zu tragen, ohne Gewissheit eines nächsten GAUs, bot mir der Händler einen Neuwagen aus dem Lager an, zu einem fairen Preis und 5-Jahres Garantie. Er nahm den alten NX300h zum Marktpreis zurück, abzüglich (!!) der 5500€ Reparaturkosten. Ich bin somit "einigermassen" zufrieden, nur stört mich der Gedanke, nicht genau zu wissen, was genau passierte, besonders wo der Wagen knapp 3 Wochen zuvor die vorgeschriebene Revision verliess… defekte 12V Hilfsbatterie ?, defekte ABS-Einheit ?, schlampige Pannenhilfe ? mangelhafte Diagnose ?. Verärgert hat mich auf jeden Fall die mangelnde Kulanzbereitschaft von Lexus... nachdem ich jede Wartung (keinen km verspätet) nach Buch durchführen liess. Aber gut: "Einmal ist keinmal", und ich bin noch treuer Kunde.
  7. Danke uslex, deine Antwort ist schon beruhigend, allerdings benutzte der Lexus Pannendienst ein externes Batterie-Startgerät, keinesfalls seine Onboard-Batterie. Trotzdem passierte das Malheur... Der Chefmechaniker meinte, die Anschlusskabel seien vielleicht kurz vertauscht worden, was ich mir allerdings kaum vorstellen kann (leider stand ich abseits des Wagens, und hatte beschränkte Einsicht über das Tun und Handeln des Technikers). Im Nachhinein frage ich mich, ob das ABS-Steuergerät überhaupt kaputt war, oder ob die momentane Unterspannung in der ECU die Fehlermeldungen generierte. Dies wurde ja auch vom Pannendienst als mögliche "normale" Konsequenz bewertet. Darüber hinaus frage ich mich, welche Diagnosetiefe die Lexus-Diagnosegeräte überhaupt zu liefern vermögen. "Keine Kommunikation zum ABS" wurde vom Chefmechaniker als sicheres Zeichen des ABS-ECU Ausfalls gedeutet --> bedeutete Austausch der kompletten Einheit und 5500€ Kosten. Sehr nachdenklich machte mich folgender, empfehlendswerter Fachartikel: http://www.ricksfreeautorepairadvice.com/can-a-jump-start-damage-a-car/ Demnach kann auch eine externe Batterie durchaus ECUs beschädigen, wenn die 12V Hilfsbatterie sehr stark entladen ist (unter etwa 9.6V). Dann entstehen nämlich trotzdem Spannungsspitzen beim Anschluss.
  8. Mittlerweile stelle ich mir die Frage, ob ein Lexus Hybrid ohne Gefahr Starthilfe annehmen soll ? Begründung: Vor zwei Monaten startete mein NX300h (4.5 Jahre, 137000 km) eines Morgens nicht, der herbeigerufene Lexus Pannendienst stellte fest, dass die 12V Hilfsbatterie unterhalb der zulässigen Schwellenspannung lag, mit Starterkabel und Jumper-Pack startete das Hybrid-System problemlos, ABER... … es blieben einige Fehlermeldungen im Display (AWD, ABS, Cruise Control etc. … "Contact your dealer"), Der freundliche Mechaniker meinte, das sei normal, ich sollte so eine halbe Stunde fahren, die Fehlermeldungen würden dann durch internen Reset der ECU verschwinden. Da die Fehlermeldungen blieben, fuhr ich zu meiner Händlerwerkstatt. Dort wurde erstaunlicherweise einen Totalschaden am ABS-Steuergerät (elektronische Einheit) übers Diagnosegerät festgestellt ("No comms…"). Vom Chefmechaniker vermutete Ursache: "Aufgetretene Spannungsspitzen während des Startvorgangs hätten die Elektronik zerstört". Kostenpunkt der Reparatur: 5500 € (Austausch der ABS-Einheit + Lohnkosten), da Garantiezeit abgelaufen !! Sämtliche Verhandlungen über etwaige Kulanzreparatur wurden abgelehnt (650 € wurden von der Werkstatt getragen...). Im Internet gehen Expertenmeinungen auseinander, ob externe Starthilfe ECUs beschädigen kann oder nicht? Auch stelle ich mir die Frage, wie treffsicher die Diagnosefähigkeit der Lexus-Vertragswerkstätten ist? Werden da nicht mal Komplett-Module ausgetauscht, obwohl der Fehler anders hätte behoben werden können? Wer hatte schon Probleme mit ECUs?
  9. Das ist in der Tat nicht die schlechteste Idee. Ich mach das auch, obwohl mein induktives Handy locker in die Schale passt. ABER...mit Schutzhülle (OTTER-Box) ist das induktive Laden eher grenzwertig bzw. dauert ewig.
  10. Diese hier könnte funktionieren: https://www.amazon.de/Seecode-Qi-Standard-Induktives-Smartphone-Ladeadapter-Schwarz/dp/B07B4ZY7RK Im "neuen" NX (ab Mitte 2017) ist die Ladeschale ab Werk grösser, so dass eigentlich alle Handys reinpassen.
  11. Meine Erfahrung zu diesem Thema ist differenziert (BMW X5, Mercedes CLK-, E-, ML-Klasse, Lexus NX300h): Alle genannten Autos sind "ziemlich" zuverlässig, obwohl die erstgenannten durchaus Probleme bereiteten: Radlager, GPS, Standheizung, Piezoinjektor,... ABER diese wurden in der Regel schnell behoben, auch mal auf Kulanz, wenn die Garantiezeit abgelaufen war. Der Lexus NX300h ist mein erster Wagen, welcher 4.5 Jahre (137000 km) ohne irgendwelche Panne lief. Allerdings: vor 2 Monaten startete er nicht wegen Unterspannung der 12V Hilfsbatterie; der herbeigerufene Lexus-Pannendienst startete ihn per Kabel, jedoch kamen jede Menge Fehlermeldungen, welche nicht verschwanden. Die Händlerwerkstatt diagnostizierte ein defektes ABS-Steuergerät, Kostenpunkt 5500 € !! Die Frage nach Kulanz wurde nach 2 Tagen angenommen, dann zwei Tage später wieder verneint. Da kam Freude auf... Mein persönliches Fazit: LEXUS baut technisch SEHR zuverlässige Autos, ist aber dem Kunden gegenüber absolut stur, wenn es um Kostenbeteiligung ausserhalb der Garantiezeit geht: ein ABS-Steuergerät sollte "eine ganze Lebenszeit" halten, wenn nicht, hat der Kunde eben Pech gehabt! Als eher Nischen-Premium-Marke in Europa hätte ich mir von Lexus grössere Flexibilität erwartet. Für den Kunden bedeutet "praktische Zuverlässigkeit": technische Zuverlässigkeit X Kompetenz der Werkstatt X Kulanz (im Falle eines Fehlers, welcher eigentlich dem Kunden nicht zuzumuten ist).