Nordmann

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    GS 450 H 2016 Luxury
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    Deutschland
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    Hamburg
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    Männlich

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  1. Wie Ihr wisst, bin ich ein ausgesprochener Fan von meinem GS450H BJ 2016. Da dieses Auto nicht mehr gebaut wird, und mein GS im November 2020 aus dem Leasing geht, habe ich in letzter Zeit schon einmal vorsorglich die Fühler ausgestreckt, was wohl nach dem GS in die Garage kommt. Mein Bericht über die Probefahrt des ES300h ist im ES Forum hier zu lesen. Für mich als ex LS und heutige GS Fahrer war der Schritt nach unten auf einen ES etwas zu groß. Da Lexus sieht, dass der eine oder andere GS450H Fahrer zukünftig "heimatlos" wird, wenn der ES nicht genug ist, hat man ein Programm nur für GS450H Leute aufgelegt, dass heißt "key4key" Wer also einen GS450h abgibt, kann einen LS500h in Grundausstattung bekommen, zu einer extrem akzeptablen Leasingrate, ein echtes "Friedensangebot" von Lexus. Wenn Lexus beim LS von Grundausstattung spricht, dann ist es nicht wie bei den deutschen Herstellern, die dann hölzerne Gartenstühle einbauen und Tretantrieb. Dann sprechen wir von einem Auto, dass praktisch alles das bietet, was unser GS450h auch dabei hat in der Luxury Ausstattung. Ja, es fehlt das Mark Levinson System, aber da ich beim Autofahren praktisch nie das Soundsystem an habe, ist das kein Problem für mich. Ich habe also die key4key Aktion und den Umstand, dass das Lexusforum Hamburg gerade einen LS zur Verfügung hatte, dazu genutzt, eine erneute Probefahrt zu machen, um zu sehen, wie das Auto sich entwickelt hat, nach der Vorstellung in Mailand (mein Bericht ist auch hier im Forum). Um es vorweg zu nehmen, ich bin rundweg begeistert!!!! Wie Ihr auf den Fotos hier unten sehen könnt, handelte es sich um einen LS in weiß mit dunklem Leder und mattem Edelholz, was sehr wertvoll aussieht. Das Fahrzeug hatte die Topausstattung mit Ottomane usw. Nun zu den Eindrücken: 1) Das Auto ist super leise. Die Reifen und das Fahrwerk sind fast "weg"! Endlich haben die Ingenieure die Rollgeräusche im Griff, was für ein Segen! Sämtlich Aussengeräusche bleiben einfach draußen! Man ist sehr schön abgeschirmt, aber nicht wie im Sarg, wo man gar nichts mehr mitbekommt. 2) Das Fahrwerk ist super, ich habe meine Teststrecken mit Kopfsteinpflaster, mit Kurven mit all den Dingen, die man testen will. Wir haben das Auto um Verkehrskreisel getrieben und es war einfach perfekt! Auch im Höchstgeschwindigkeitsbereich, (wir haben 258km/h geschafft) liegt das Fahrzeug super auf der Straße! Unebenheiten in der Straße werden sehr gut "weggebügelt", sehr viel besser, als beim GS. 3) Es klappert und knirscht nichts. 4) Das Auto macht einen sehr "massiven" Eindruck, gerade auch durch die Ruhe im Innenraum, aber es fährt sich sehr agil! 5) Das neue Armaturenbrett ist sehr schön geworden, der Tacho in der Mitte mit einer kleine Anzeige und dem Energieanzeiger. 6) Die Sprachsteurung für die Navi wurde vereinfacht, wenn man die Taste drückt, dann kommt auf dem Bildschirm ein Mikrophon zum Vorschein, das zeigt, dass das Auto "zuhört". Beim GS musste man noch sagen "Eine Adresse eingeben", dann die Adresse nennen, dann die Zeile nennen, in der der Eintrag ist, dann "Eingabe", usw usw. Dann musste man noch "starten" anklicken, das macht der GS nicht per Sprachbefehl. Beim neuen LS sagt man einfach "Ziel, Hamburg, Mönckebergstraße 5", der findet die Adresse und fragt, ob man die Navigation starten will. "Ja" reicht und es geht los! Absolut super. Ich persönlich mag die neue Tendenz nicht, wo Leute sagen "Hey Mercedes" und dann einen Befehl geben. Das bedeutet nämlich, dass alle Gespräche mitgehört werden, das will ich keinesfalls! 7) Kommen wir zum Bildschirm der Navigation. Bekanntlich ist das Bessere der Feind des Guten, aber leider kann ich mich mit dem neuen Bild nicht so richtig anfreunden. Bei GS ist es groß, breit, übersichtlich. Beim LS ist es, genau wie bei LC und ES, breit, aber flach. Ich verstehe nicht, warum man die ganze mögliche Höhe nicht ausnutzt und stattdessen oben in großen Buchstaben "Navigation" als Überschrift wählt, auch die Schrift wird ja dargestellt. Wer beim Anblick der Karte nicht weiß, dass er in der Navigation ist, der verdient so ein tolles Auto nicht! 8. Die Anzeigen: Im Tacho sind doch einige ziemlich kleine Beschriftungen, ich gehe kaum davon aus, dass die Zielgruppe der Käufer im sehr jungen bis jungen Alter liegt, das könnte bei dem einen oder anderen Fahrer etwas schwierig werden mit dem Lesen, aber, und da muss man gerecht sein, gibt es kaum eine andere Möglichkeit der Darstellung, es sein denn, man zieht einen oder zwei "gewaltige" Bildschirme ein, die dann alles groß darstellen können. Auch wieder eine Geschmacksache. 9) Die Schildererkennung hat mich zum lächeln gebracht. Endlich ist das praktisch perfekt. Ortsschilder werden erkannt, die richtige Geschwindigkeit wird eingeblendet, Ortsende Schilder werden erkannt, Landstraßengeschwindigkeit wird im Headup eingeblendet, so wie wir uns das immer gewünscht haben. Auch zwei Schilder werden gezeigt! Ganz selten kommt es einmal dazu, dass sich das System irritieren lässt, aber da muss man realistisch sein, wir als Fahrer wissen bestimmt öfter nicht, welche Begrenzung gerade anliegt, zumindest geht mir das so. 10) Der Blinkerhebel ist zur "alten Bedienung" zurückgekehrt, das heisst, dass er beim Abbiegen wieder in der Blinkstellung stehen bleibt und dann zurückspringt, wenn man wieder in die Gerade kommt. Das ist anders als beim GS, wo der Hebel nur Kontakt macht und immer in der Nullstellung verbleibt. Die LS Version finde ich persönlich besser, daran ist man gewöhnt. Der Hebel für den Tempomat ist verschwunden, die Bedienung ist jetzt im Lenkrad, finde ich auch gut. Eine Telefontaste hat man sich gespart, Telefon mein Abheben, oder Auflegen, was eben gerade möglich und logisch ist. 11) Das Overhead Display zeigt umfangreich die Infos, die man braucht, man kann die Anzeige verstellen in der Höhe, Helligkeit usw, allein, wenn man noch nicht daran gewöhnt ist, hat man das Gefühl dass man auch gerne eine leichte seitliche Verstellung hätte, weil einige Infos etwas sehr stark nach rechts unten in die Ecke gesetzt wurden, ist aber wahrscheinlich reine Gewöhnungssache. Ich war beeindruckt von der Fußgängererkennung, die Fußgänger werden auch im Overhead dargestellt. 12) Die Bedienung mit dem Touchpad ist ebenso Gewöhnungssache. Mir gefällt das Vergrößern und Verkleinern mit den Fingern wie beim Smartphone Foto. Man kommt ziemlich gut dort hin, wo man hin will auf dem Bildschirm, aber, die menschliche Motorik muss sich doch etwas anpassen. Man kann, wie bei Lexus gewohnt, extrem viele Dinge personalisieren und einstellen, die Bedienungsanleitung habe ich dazu nicht gebraucht, es erklärt sich praktisch alles von selbst, man sollte sich nur die Zeit nehmen, einmal durch die Menüs zu "reisen", da gibt es viele Dinge zu erfahren und zu konfigurieren. 13) Ich bin den Lexus Leuten sehr dankbar, dass man sich dazu entschlossen hat, für einige öfter gebrauchte Bedienungsschritte extra Tasten einzubauen. Der Sitz z.B. lässt sich in großen Teilen nach wie vor am Sitzgestell einstellen, das fand ich super. Dann hat man auch noch eine "Shortcut Taste" eingebaut, so dass man erweiterte Sitzeinstellungen im Menü mit einem Tastendruck vor der Armlehne aufrufen kann. Absolut perfekt!! Der Sitz in dem Auto hier konnte fast alles, "außer Kaffee kochen" 🙂 Im Moment bin ich noch etwas zu "old fashioned", um zu verstehen, ob ich Massage bräuchte, wenn sie denn im Auto wäre, kein Ahnung. 14) Für die Computer Kids unter uns gibt es sicherlich eine Menge Funktionen, die ich in der begrenzten Testzeit nicht ansprechen konnte und wollte, weil ich das Fahren für wichtiger halte. 15) Alle haben schon darauf gewartet, hier kommt es jetzt, meine Gedanken zum Antrieb. Wie hier im Forum nachzulesen, war ich in Mailand nicht glücklich mit der Abstimmung von Motor und Getriebe, man hatte das Gefühl, dass die Software mit der Wahl der richtigen Gänge etwas überfordert war und das hatte ich auch deutlich gemacht. Wie in den letzten Jahren vermehrt festgestellt, scheinen die Lexus Leute das Ohr genau "auf der Schiene" zu haben, um zu hören, was die Kunden denken, das wird dann auch relativ zeitnah umgesetzt und verbessert. Hier ist es jetzt so, dass ich beim Fahren nur noch grinsen musste!!! Das Auto hat, wie mein GS, fast immer den richtigen Gang zur Hand, hängt eng am Gas, keine Gedenksekunde oder so etwas, schaltet blitzartig herunter und schiebt ohne Ende!!! Besser kann man das nicht machen!!! Es fährt sich wie ein sportlich zugeschnittener Automat, der seine Gänge wirklich im Griff hat und nicht wild herumsucht. Ich frage mich, warum man 2017 nach Mailand nicht gleich nachgebessert hat, aber wahrscheinlich schreibt man so eine Software nicht mal eben so nebenbei. In der Sporteinstellung schaltet der Automat auch mit Zwischengas herunter, ist bestimmt witzig, und man scheint damit den BMSs und Audis nachzueifern, um mehr Fahrspaß und Fahrdynamik zu bringen. Die Lexusleute haben so etwas wie einen mehrstufigen Kick down gebaut. Daran musste sich mein vergleichsweise "schwerer" Gasfuß erst gewöhnen. Wenn man relativ wenig Gas gibt, dann schaltet das Getriebe nur einen Gang herunter, der Motor schiebt kraftvoll aber dezent, wenn man aber stärker Gas gibt, dann bemerkt die Antriebssteuerung, dass man Leistung sehen will und dann hat das Getriebe sofort einen noch niedrigeren Gang parat, der dann mit starker Motorleistung auch die gewünschte starke Beschleunigung bringt. Da hatte mich manchmal etwas zu viel des Guten angefordert, was ich nach kurzer Übung aber im Griff hatte. Der Motor klingt beim Beschleunigen so wie ein großer BMW Sechszylinder, man hört ihn relativ deutlich und er bringt so ein heiseres kehliges Sechszylindergeräusch. Da der Motor bei konstanter Fahrt wieder komplett im akustischen Hintergrund verschwindet, ist das für mich kein Problem. Wie oben schon erwähnt scheint die Fahrdynamik und der "Sound" so gewollt zu sein, damit nicht der Eindruck ensteht, dass das so eine lautlose, Gesichts- und Charakterlose "Opakutsche" ist. Keine Ahnung, wie sich das mit den zunehmenden Elektroautos vergleicht, die ja ziemlich geräuschlos sind und man sollte das auch gedanklich in Einklang bringen mit der Ottomane hinten rechts, auf der man sich bequem lang ausstrecken und schlafen kann. Wenn Herr "VIP" dort schläft, wird er es sicherlich nicht so ganz toll finden, von dem sportlichen Motorgeräusch geweckt zu werden, beim Beschleunigen. Da diese Autos aber bestimmt zu über 90 Prozent von Selbstfahrern bewegt werden, hat man so sicherlich den besseren Weg eingeschlagen. Ich hätte nie gedacht, dass man den GS doch noch toppen kann im Antrieb, aber mit der neuen Abstimmung ist das Auto absolut super! 16) Die Karosserie und das Design sind Geschmacksache, meine Meinung ist, dass das Design sehr gelungen ist, gleicher Meinung ist mein Sohn (27 Jahre alt). Meine Frau dagegen findet das Auto etwas spießig (was keiner von uns nachvollziehen kann) und würde lieber einen RC fahren, ist klar, ein Sportcoupe ist immer etwas sportlicher als eine Limousine. Das Heck erinnert hinten an der Seite schon etwas an den Porsche Panamera, ich finde das toll trotzdem eine eigenständige Linie, ich mag das. Wir waren mit dem Auto unterwegs, offensichtlich als weißes Auto an sich schon sehr auffällig und wir hatten mehr Aufmerksamkeit von den Fußgängern, als jemals gedacht. Mein Sohn meinte sehr passend, dass genau dieses Auto nicht unbedingt etwas für "inkognito" ist. 🙂 Es muss einem schon klar sein, dass man hier ein echt "erwachsenes" Auto fährt! Die Länge von über 5,2 m verschwindet nicht mal eben so in einer Parklücke, da muss man schon aufpassen. Beim Fahren ist das kein Thema, da hat man nie das Gefühl eine solche Länge zu bewegen, beim Abstellen ist das nicht ganz so, liegt hauptsächlich an unseren Parklücken. Mir gefällt die Rundum Kamera, die anspringt, wenn die Parkcontrol anspricht, das ist wirklich toll. Das hätte man gerne schon früher gehabt, dann hätte man die eine oder andere Felge retten können. Die Haube ist wieder pyrotechnisch ausgerüstet, beim Aufprall werden die Ladungen ausgelöst und die Haube springt um einige Zentimeter nach oben, als Fußgängerschutz. Der Kofferraum sah ziemlich geräumig aus, eine Durchlademöglichkeit gab es nicht. Die Scheibenwaschdüsen sind in den Scheibenwischerarmen eingebaut und bringen damit das Wasser gezielt auf die Scheibe. Die Rücksitze sind nach wie vor die absolute "show". Ottomane hinten rechts, Beifahrersitz faltet komplett zusammen vor dem Handschuhfach und man kann ausgestreckt liegen. Man kann fast alles von hinten bedienen, wirklich toll. Mit den fast völlig fehlenden Windgeräuschen und dem ruhigen Lauf, hat man das Gefühl, dass man von Hamburg nach München zum Mittagessen fahren kann und anschließend zurück, ohne Probleme. (Die einzigen Probleme werden durch unsere unzähligen Baustellen gemacht) Langer Rede kurzer Sinn, mein Sohn, der ja auch alle Lexus bei uns miterlebt hat, sagte nach den ersten Metern Fahrt: "Jap, das ist Lexus! So muss das sein!" Dem stimme ich vollkommen zu. Damit ist Lexus mit dem 400er damals in den Markt gekommen und sie beherrschen das Thema immer noch!!! Wir haben keine Nachtfahrt getestet, daher kann ich dazu nichts sagen, im Nachhinein schade, haben wir einfach vergessen. Ich habe das Auto gestern um 15:00h bekommen und heute gegen 10:00h zurückgeliefert und meine "Mir-Anvertraute" meinte auf der Rückfahrt in unserem GS 450h: "Irgendwie kommt mir unser schöner GS jetzt verdammt ärmlich vor!" Ich musste ihr irgendwie zustimmen. Der neue LS strahlt im Innenraum eine unglaubliche Wertigkeit aus, die alles andere "irgendwie ärmlich" aussehen lässt. Sorry, das Ganze ist jetzt doch etwas länger geworden, als gedacht, ich wollte Euch nur umfangreich das Update geben, was der neue LS bedeutet. P.s. Den Verbrauch haben wir so hoch getrieben, mit all den Fahrtests, die wir gemacht haben. Ich schätze, dass man regulär auch unter 9 L fahren kann.
  2. Wir können diese Diskussion ad infinitum weiterführen, nur noch einige kurze Bemerkungen: 1) Die meisten SUV riegeln ab, vielleicht keine BMW oder Porsche, aber ansonsten sind fast alle stranguliert. Habe jetzt gerade beim Geiger im Fernsehen gesehen, dass das "Gebirge von einem Blechfahrzeug", der Cadillac Escalade bei 179 dicht macht und das mit einem über 6 l großen V8, mit dem man wahrscheinlich auch den Acker umpflügen könnte. 2) Die E- Autos sind jetzt ein Hype, sind die vergebliche Hoffnung der Regierung, Ihre CO2 Werte in den Griff zu bekommen, was natürlich Unsinn ist, aber es muss in der kurzfristigen Denke der Politik ja so getan werden, also ob man Lösungen hätte. Die Abgasproblematik wird nur auf die Kraftwerke verschoben und Deutschland bzw Europa hat nicht annähernd genug Kraftwerkkapazitäten um 40 Millionen Elektroautos aufzuladen. Der Antrieb der Zukunft wird eine Mischung sein aus E Autos, Brennstoffzellen und LNG Antrieben. VW wird sich schwer verrechnen in der ausschließlichen Fokussierung auf E- Autos. Lexus / Toyota hat die Brennstoffzelle schon auf der Straße und wir werden demnächst sicherlich auch Lexus damit sehen. Dann kann ich hoffentlich den 2,5l 4-Zylinder umgehen.... 3) Der Dieselmotor ist, meiner Meinung nach, etwas für Leute, die sich mit UPS-, Fedex-, Brotlastern und anderen vergleichen wollen und keinerlei Gespür dafür haben, wie ein guter Verbrennungsmotor laufen muss. Für Leute, die den Verbrauch gut finden, mit der Kraftstoffsubvention der Regierung und weiter nichts. Mir kommt der Kaffee hoch, wenn ich auf meiner Terrasse sitze und einer meiner Nachbarn seinen Leichtöltanker anschmeißt. Allein vom Geräusch her sind das schon Umweltsünder. Egal, bei mir wird der GS 450h weiterlaufen und die Abgaswerte sind mir §§$%&egal.... Ich werde nicht die Welt retten und bei dieser Hysterie sicherlich nicht mitmachen. Nicht bei Verbräuchen um 8,5l.
  3. Rodlex, bitte vergiss nicht, dass wir nicht von dem S16 sprechen, sondern von der neuen Form, die ich nach wie vor ober genial finde und das nicht nur als Lexusfan... Warum würde ein Japaner billiger sein müssen? Weil er aus einem Hochlohnland kommt, wie Japan? Oder weil er "nur" ein Asiate ist? Wenn ich ein Auto kaufe, dann so, wie bei Lexus. Hier ist das Fahrzeug, fertig ausgestattet, mit allem, was ich jemals brauchen werde. Dann kann ich noch 2 oder 3 Einzelheiten zusätzlich ordern und ich bin durch. Sei fair und vergleiche die Deutschen mit exakt der gleichen Ausstattung. Dann entschweben die Preise in Regionen, die nicht mehr nett sind. Hinzu kommt, wenn ein Hersteller mich einladen würde, beim Konzept eines Autos mitzuwirken, dann würde mich das sehr interessieren. Als Käufer jedoch, will ich mich damit nicht beschäftigen. Wenn ich bei den Deutschen schon lese: "Wenn das XY Paket geordert wird, dann muss die größere Lichtmaschine geordert werden, wenn die große Lichtmaschine geordert wird, dann muss auch die größere Batterie geordert werden...." Geht's noch? Wer hat den Lust aus seitenlangen Zusatzausstattung irgendetwas auszusuchen, nur damit ich nachher von einem "individualisierten Auto" erzählen kann? Mein "Japaner" ist so exklusiv, dass ich kaum ein anderes Auto davon auf der Straße treffe.
  4. Die Frage nach der zusätzlichen 4 stufigen Untersetzung kommt nur auf, wenn man sich an das stufenlose Getriebe gewöhnt hat, so wie ich. Anfangs komisch, aber dann begreift man schlagartig, dass es super intelligent ist, bei der Beschleunigung den Motor auf die optimale Leistung zu bringen und dann über das Getriebe die Beschleunigung zu regeln. Wenn man dann länger ein stufenloses Getriebe gefahren hat und weiß, dass das Getriebe niemals "nach einem Gang suchen" oder runterschalten muss, dann wird noch deutlicher, wie gut das System ist. Man hat immer den richtigen Gang, das Auto schiebt ohne Verzögerung. Damit freut man sich über einen optimalen Antrieb und dann kommt ein nachgeschaltetes 4 Stufen Getriebe. Wieder geht es um die Verzögerungssekunde nach dem Gas geben, wieder geht es um Schaltvorgänge, die nicht schnell genug kommen könnten. Es ist wie immer, erst waren wir etwas zögerlich bezüglich des stufenlosen Getriebes, jetzt, da wir uns daran gewöhnt haben, sind wir wieder zögerlich davon abzugehen. Das alles wird uns eingebrockt, wegen der %%&?! Abgasdiskussionen, weil wir in Deutschland/ Europa die Welt retten müssen. Nochmals, kommerziell war der ES ein guter Schritt, auch für den Käufer, da gibt es keine Diskussionen. Nur für uns Luxusfahrzeugfahrer ist es schwer abzusteigen. Als Alternative könnte man den ES mit dem 3,5l V6 und Hybrid anbieten, dann aber auch im Innenraum noch etwas mehr Richtung Luxusausführung. Ich bin schon lange der Meinung, dass ein langsam laufender V8 der bessere Motor ist, als diese aufgepusteten Minimotoren. Langsam laufend heisst dann aber auch, dass spätestens bei 4500 oder 5000 U/min Schluss ist. Der V8 hat eine vergleichbare Kurbelwelle zum 4 Zylinder. 4 Kurbelzapfen mit je 2 Pleueln. Gleich Anzahl Grundlager Reibwiderstand usw. Nur die zwei Köpfe mit den Nockenwellen sind aufwendiger und ja, man hat die Reibung von 8 Kolben in 8 Zylindern. Ich brauche keine 4 Nockenwellen, eine zentrale Welle mit Stößeln reicht. Kein Turbogeraffel und so lange Standzeiten, dass man die Motoren noch auf dem Schrottplatz mit dem Hammer "totschlagen" muss. Unsere großen Corvettemotoren drehen bei 200km/h etwas über 2500 U/min. Egal, ich schweife ab, sorry....
  5. Wie bereits geschrieben, kommerziell, für Lexus und auch für den Käufer, macht der ES eine Menge Sinn, im Vergleich zu anderen Herstellern steht er gut da, ist günstig, gut im Verbrauch, ohne Diesel zu sein und würde sich sicherlich auch super als Taxi eignen. Es ist sicher nicht ganz fair, den ES mit dem GS zu vergleichen, andere Klasse, anderes Preisgefüge. Fakt ist, dass die Kundschaft den GS anscheinend nicht zu schätzen gewusst hat und damit war er überflüssig. Fakt ist auch, dass damit das Zwischenmodell zwischen ES und LS fehlt.
  6. Heute war es endlich soweit, der Test des ES 300h stand an. Offen gesagt, für mich schon eine etwas "vorbelastete Geschichte". Ich habe bisher einen GS 300 gefahren ( das 4 Augen Modell 1997) dann 2 x LS 430, einen LS 460 und 2 x GS 450h, (BJ 2012 und BJ 2916). Alles Neuwagen. Warum schreibe ich das hier? Weil ich damit deutlich machen will, dass ich eher aus der Luxusklasse komme, von V8 über V6 und jetzt beim ES 300h bei einem 2,5 l 4- Zylinder lande. Ich meine, dass es schon ein großer Unterschied ist, ob man von einem Toyota auf einen 214 PS ES 300 h umsteigt, oder ob man von 345 PS V6 auf den ES 300h kommt. Jetzt zu meinem Test. Der erste Eindruck war: Nicht schlecht..., aber das reicht mir leider nicht. Ich will grinsen, wenn ich einen Lexus fahre und das jeden einzelnen Tag! Der braune Innenraum mit den hellen Sitzen ist sicherlich Geschmacksache. Ich finde, dass wir bei Lexus von liebevoller und luxuriöser Ausstattung kommen, der legendäre LS 400 war der Anfang. Im ES 300 h ist deutlich, dass Lexus eine andere Zielgruppe ansprechen möchte. Das Auto sollte günstig sein, die Zielgruppe größer und die Anzahl der verkauften Autos höher, mit der Hoffnung auf größeren Profit. Kein Problem, wenn man solche Autos im Programm hat, aber man sollte dann auch Fahrzeuge, wie den GS weiterbauen, die Luxus, Leistung und Wertigkeit bieten. Also, um es vorweg zu nehmen, man kann diesem ES 300h eigentlich nichts vorwerfen. Viel Platz, gute Straßenlage, schönes Design usw, fährt gut, läuft bis 187 laut Tacho und scheint das Tempo gut und ohne große Mühe durchhalten zu können, aber.... .... für mich ist es nicht mehr das, was ich mir von Lexus erwarte!! Ich will kein Auto, dem man nichts vorwerfen kann, das funktioniert und das ist es!!! Ich hatte bisher Wertigkeit, Leder, Vollmetall und jetzt kommt der ES mit Plastikteilen, kleinem Motor, Windgeräuschen hinten, Plastikknöpfe usw. Das ist kein Nachfolger für den GS 450h. Der Motor ist einfach zu laut, klingt nicht gut, bringt Vibrationen beim Anfahren! Lexus, möchtet Ihr noch mal den 400er V8 daneben laufen lassen? Wie wäre es mit Ausgleichswellen? Da kommen wir her, wo seid Ihr heute? Die Souveränität, die wir als Lexusfahrer gewohnt sind, ist weg. Das "mühelose" Fahren, der V6 Klang usw. Die Wind- und Abrollgeräusche hinten sind zu laut. Beim Zuschlagen der hinteren Türen scheppert das Blech, total unakzeptabel. Ehrlich gesagt, mir geht es nicht leicht über die Finger, das hier so zu schreiben, denn, wenn es einen Lexusfan gibt, dann bin ich das, und ich verstehe, dass Lexus Geld verdienen muss und dass es auch einfachere Autos geben muss, aber ich möchte meinen "kleinen LS" haben, in der Klasse in die er hineingehört. Das Gegenstück zum BMW 5er. Bisher gab es praktisch keinen Beifahrer, der noch nie in einem Lexus saß, der nicht begeistert war von meinem GS, Verarbeitung, Leistung, geringes Geräuschniveau und unglaublich niedrigem Verbrauch. Ich grinse jedes Mal, wenn ich in den GS steige und mein Spruch ist schon öfter zitiert worden: "Lexusfahrer kennen keine Entfernung". Zurück zum ES: Das Vernunftauto!!! Günstiger als der GS in der Anschaffung, geringerer Verbrauch, wahrscheinlich größerer Kofferraum, mehr Platz im Innenraum, alles super, aber.... .... die Emotion, das Glücksgefühl stellt sich nicht mehr ein, der V6 Druck fehlt, die Geräuschkulisse stimmt nicht usw. Das Grinsen fehlt. ich weiß genau, wenn ich das Auto kaufen würde, dann wäre ich nicht glücklich, ich müsste wieder die Türen auseinandernehmen lassen, um die Aussenhaut zu dämmen, den Blechklang loszuwerden, ich müsste nach dem Grund der Windgeräusche hinten an den Fenstern suchen usw. Tut mir sehr leid, aber der ES wird nicht der Nachfolger meines GS 450h und der LS ist mir zu groß, zu teuer usw.. Der Frontantrieb hat mich nicht gestört, bis auf eine starke Beschleunigung in einer engen Kurve, in der er die Lenkung etwas zuzog, war kein Problem. Mein Appell an Lexus: Der ES ist ein schönes Auto, das günstig ist und sicherlich geliebt werden wird von Leuten, die von Toyota und anderen kommen. Wir (traditionellen Lexus Kunden) brauchen ein Model zwischen LS 500 und ES, einen kurzen LS, nennt ihn, wie Ihr wollt, aber kommt uns nicht mit einem 4 Zylinder. Bringt dem 3,5 l V6 die Abgaswerte bei, die wir hier leider haben müssen, aber bitte ohne die nachgeschaltete 4 Stufen Automatik. Den jetzigen GS Antrieb kann man nicht perfekter machen, absolut unmöglich!! Fazit: Der ES kommt bei mir nicht in die Garage. Ich übernehme meinen GS 450h nach dem Leasing und fahre / genieße ihn weiter, bis er aufgibt, oder ich, oder es einen würdigen (!) Nachfolger gibt. Sorry!
  7. Fakt ist, dass man als Sportwagenfahrer laufend herausgefordert wird. Wenn ich mit der Corvette unterwegs bin und an der Ampel stehe, dann gibt es garantiert einen "Rasenmäherfahrer" ,der mir mit laufendem Gas geben signalisiert, dass er mit mir ein Rennen veranstalten will. Nota Bene, ich verliere diese Rennen alle, weil ich nicht mitmache. Gleiches gilt für Geschwindigkeitsbegrenzungen, das Losfahren von der Tankstelle und dergleichen, das passiert bei mir im Rahmen der Leerlaufdrehzahl. Mir geht es so, dass ich um so defensiver fahre, je mehr Leistung ich fahre. Man muss niemandem etwas beweisen. Fakt ist, wenn man emotional wird und sich hinreißen lässt bei solchen Fahrzeugen, dann kann man sich sehr leicht "die Ohren abfahren". Wir haben diverse Kameraden verloren im Corvetteforum und das braucht man ganz sicher nicht. Andreas hat Recht, vorsichtig fahren, rücksichtsvoll fahren, an andere denken, dass macht den wirklichen Gentleman aus. Man will dann aber auch nicht angefeindet werden, wenn man einen großvolumigen Verbrenner fährt, das ist dann auch die andere Seite der Medaille.
  8. Behaltet immer die Worte von JP Performance im Kopf, der gesagt hat, dass Lexus so perfekte Autos baut, die kann man nicht sinnvoll tunen... Alles was daran herumgeschraubt wird, ist, sorry, verbastelt. Weisst Du, ob der Rückbau Werks getreu gemacht wurde?
  9. Lemmy, gerne, ich konnte bisher nicht fahren, weil mein Lieblingsverkäufer im Moment noch kein Auto für mich hatte.. Das geht demnächst los. Momentan bin ich noch ernsthaft am Überlegen, ob ich den GS 450h nach dem Leasing übernehme. Ich habe jeden meiner Lexus "geliebt", aber dieses Auto ist einfach Perfektion!!
  10. So langsam ist der Bruder mit seinem "Schleifstein"? Nicht mehr Leistung auf dem Bock, oder was? 😁
  11. Ich kann die Autos aus allen möglichen Ländern hereinholen, ist schließlich mein Job, aber das Problem ist nachher die Konfiguration des Autos und die Zulassung. Ich hole jetzt gerade einen Silverado Diesel aus USA, 6,6l V8 Diesel. Der wird nie eine Chance auf eine Zulassung haben bei uns, aber der Junge will das Ding. Soll er, ich hole ihn her. Aus Dubai geht vielleicht, die müssten große Kühler haben usw. Gebrauchtwagen sind da super billig, leider sind die Lex teurer als alle anderen mit gleicher KM Leistung und Alter. Selbst teurer also deutsche Edelkarossen. Trotzdem, das würde wahrscheinlich gehen. Mein Verkäufer sagt, ich werde den ES lieben, alle GS 450 h Kunden, die bisher wechseln mussten, sind beim ES gelandet und glücklich. Wenn das Ding mal zu langsam ist, dann muss ich eben ein V8 Monster aus der Garage holen... 🙂 Trotzdem gilt für mich, je mehr Leistung ich fahre, umso gelassener und unauffälliger fahre ich.. Ehrlich gesagt, ist mir eigentlich ein bisschen viel Gerede um die Batterie. Die lässt man laufend checken und dann vergisst man das Ding, für 10 Jahre, 11 Monate und 29 Tage und danach denkt man immer noch nicht daran, sondern fährt einfach weiter. Das ist völlig egal ob langsam oder schnell gefahren wird, das Ding ist da und funktioniert. Nicht so akademisch rangehen... Der Computer lässt Dich nicht rein elektrisch fahren, wenn der Verbrenner nicht auf Betriebstemperatur ist! Der GS ab 2012 hat keine Gangstufen im Automatikbetrieb, nur im Shift Paddle Betrieb.
  12. Batterien halten 10 Jahre und 11 Monate... Solange bekommst Du Garantie, wenn Du laufend Hybrid Check machst. Halten natürlich länger.... 🙂
  13. Kein Problem, sieh hier: https://www.lexus.ae/new-cars/gs-h/
  14. Weltweit? Halte ich für ein Gerücht... https://www.lexus.com/models/GS