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  1. Probefahrt im neuen ES am Freitagnachmittag ging es für mich nach der Arbeit nicht nur ins Wochenende, sondern auch auf direktem Wege ins Lexus Forum. Hier war nämlich eine Probefahrt mit dem neuen ES ausgemacht, worauf ich mich schon den ganzen Tag sehr gefreut hatte. Frisch gewaschen wurde der schwarze Vorführwagen lautlos (da elektrisch) vorgefahren und nach kurzer Einführung waren der ES und ich schon auf dem Weg. Der Vorführwagen war die Luxury Line-Ausführung mit entsprechender Vollausstattung, wodurch ich gleich zum ersten Mal ein Auto mit Head-Up Display kennenlernen konnte. Vorher kam ich immer sehr gut ohne aus, aber in den zwei Stunden Probefahrt hat´s mir dann eigentlich doch sehr gut gefallen. Praktisch ist, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen, sowie die eigene Geschwindigkeit nebeneinander sichtbar sind. Dadurch ertappte ich mich mehrfach dabei, schneller unterwegs zu sein, als ich dachte – weil das Auto extrem Leise ist. Komplett ohne Geräusch erfolgt das Starten: Man drückt den Startknopf, die Displays gehen an (etwas schneller wäre allerdings nicht schlecht), und dann… nichts. Ich habe dann erneut den Startknopf gedrückt, weil ich gemeint habe, irgendwas fehlt noch, aber dann war das Auto also wieder aus 🤣 Beim Losfahren in Elektromodus auch alles ohne Geräusch, was Hybridfahrer natürlich längst kennen, aber für mich eine neue Erfahrung war. Wenn etwas Geschwindigkeit dazu kommt, schaltet sich der Benzinmotor hinzu, was man bis auf den Sound überhaupt nicht merkt, ebenso wenig wenn er sich wieder abkoppelt. Im großen Display kann man anzeigen lassen, wie das Auto gerade Energie verbraucht, also ob Strom von der Batterie weg geht, oder ob der gerade geladen wird. Auf der Autobahn gut zu erkennen: Bremsen oder vom Gas gehen und die Batterie wird gleich wieder geladen. Schon ein tolles System! Wo wir eh gerade auf der Autobahn sind, natürlich habe ich dort auch mal Vollgas ausprobiert, da ich wegen der relativ moderaten Beschleunigungs- und Höchstgeschwindigkeitsangaben ein bisschen besorgt war, ob der ES nicht zu lahm sein würde. Nun, ich wurde überhaupt nicht enttäuscht: für meine Bedürfnisse reicht die Beschleunigung vollkommen aus. Man wird natürlich nicht in den Sitz gepresst und auch der Mageninhalt bleibt da wo er hingehört, aber bei Vollgas (oder auch weniger) geht der ES sehr ordentlich vorwärts. Natürlich, wenn man z.B. GS 450-Fahrer ist, wird man das negativer vergleichen, aber im Vergleich zu meinem Passat der 0-100 eine Sekunde schneller sein soll, habe ich nichts vermisst. Richtige Beschleunigung kenne ich durchaus auch aus eigener Erfahrung, denn ich hatte drei Jahre einen Ferrari 360 Modena und jetzt seit zwei Jahren einen Porsche 997.2 (=911) Carrera S Cabriolet. Trotzdem ist die Leistung vom ES 300h für mich wirklich in Ordnung – ich fahre mein Alltagsauto aber sowieso immer recht entspannt 🙂 Der ES liegt ziemlich satt auf der Straße, ist natürlich auch ein großes und relativ schweres Auto (20 Cm länger und 200 Kg schwerer als mein Passat). Ich fand das Fahrgefühl und der Komfort sehr angenehm – es ist vor Allem ein luxuriöser, unaufgeregter Gleiter. Perfekt für lange Fahrten, wo man gerne entspannt und komfortabel unterwegs ist (ich persönlich zumindest). Und perfekt zum Spritsparen in der Stadt – das ist Geld, das man wiederum für andere schöne Dinge ausgeben kann 🤗 Sehr gut gefallen hat mir das große Display, mit sehr schönen, klaren Anzeigen (ebenso klar übrigens das kleine Display hinterm Lenkrad). Ich würde unbedingt das Premium Navi nehmen, denn sonst ist das Display um über vier Zoll kleiner (8 statt über 12) und das wäre wirklich schade - für mich ist das große Display das Highlight im Armaturenbrett. Ich kam mit dem Touchpad auf Anhieb sehr gut zurecht - lustig ist, dass man es in der Fingerspitze spürt, wenn man z.B. von einem Radiosender zum nächsten bewegt. Man muss dabei schon den Finger ruhig bewegen, denn sonst überspringt man eventuell das, was man haben möchte. Aber wie gesagt, innerhalb kürzester Zeit kam ich damit sehr leicht zurecht und ich finde das System ganz gut. Lieber so, als ein Display voller Fingerabdrücke, wie jetzt in meinem Passat. Außerdem ist das große Display so groß, dass man ohne vorbeugen (beim Fahren also gar nicht praktisch und sicher) gar nicht überall hinkäme. Touchpad für mich super also! Auch super das Mark Levinson Soundsystem. Ich habe jetzt im Passat auch eine gute Anlage (Dynaudio aus Dänemark), aber das vom ES setzt noch mal einen drauf. Bei meinem Wunschmodell F Sport gibt es das Premium Navi (also das große Display) mit Mark Levinson gemeinsam für €2.200. Würde ich ohne Zweifel nehmen, das ist das extra Geld definitiv wert. Nicht ganz sooooo gut haben mir die Tasten im Armaturenbrett gefallen. Ich denke, Lexus könnte da schon ein bisschen mehr Liebe bzw. Design reinstecken. Es sind einfach… Tasten – die so auch in jedes andere (auch viel billigere) Auto verbaut sein könnten. Da gibt es also noch Luft nach oben. Die kleinen runden Tasten sind übrigens wirklich sehr klein. Das ist zwar kein Drama, aber sie sind einfach viel kleiner als man es aus anderen Autos gewöhnt ist. Naja, da gewöhnt man sich sicherlich dran. Ansonsten macht der Innenraum einen durchaus hochwertigen Eindruck. Ein Auto, worin man sich absolut sehr wohl fühlen wird. Es gibt auch hinten sehr viel Platz, was im Vergleich zur Konkurrenz ja einer der Stärken vom ES ist. In der von mir gefahrenen Luxury Line-Ausführung gibt es eine zusätzliche Bedieneinheit in der Mittelarmlehne der Rücksitze, womit sich z.B. auch elektrisch die Sitzlehne neigen lässt. Schon sehr schick – werde ich im F Sport aber nicht bekommen, da nicht lieferbar. Die Rückbank lässt sich – wie oft in den Foren und Internetkommentare kritisiert – nicht umklappen (es gibt lediglich eine kleine Durchreiche). Für mich persönlich kein Problem, denn ich habe in den vergangenen drei Jahren in meinem Passat noch nie den Rücksitz umklappen müssen. Aber es kann natürlich sein, dass andere Leute das doch öfters brauchen würden, je nachdem was die alles so an Sperrgepäck durch die Gegend fahren. Frontantrieb wurde auch oft kritisiert, besonders im Vergleich zum GS. Für meinen Fahrstil (eher entspanntes Gleiten, aber ohne zu kriechen), ist Frontantrieb überhaupt kein Problem – ich habe das bei der Probefahrt nie negativ bemerkt. Insgesamt war ich nach der Probefahrt vom ES begeistert und mein ursprüngliches Interesse hat sich noch deutlich verstärkt. Es kommt für mich eigentlich kein anderes Auto mehr infrage und ich freue mich sehr, ab Ende 02/2020 Lexus Fahrer zu werden! Jetzt nur noch die Wartezeit irgendwie aushalten, das wird hart… 😟