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dasun

Tips zum effizienten Hybridfahren

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Hallo zusammen,

nachdem ich mittlerweile über 5.000 km mit meinem RX 450h gefahren bin und ziemlich zufrieden mit meiner Entscheidung bin, frage ich mich immer wieder, wie ich noch effizienter mit dem Hybrid fahren könnte. Aktuell liege ich bei ca. 8,5l (50% Stadt, 40% Umland, 10% Autobahn), bin aber sicher, dass bei meinem Streckenprofil noch Optimierungspotential gegeben ist. Eigentlich ist mir auch unverständlich, warum Lexus kein Fahrtraining o.ä. speziell für Hybride anbietet, zumindest ist mir nichts bekannt.

Mir fällt vor allem auf, daß der Wagen im Kaltzustand viel verbraucht. Könnte man das ggf. umgehen, indem man immer im Elektomodus startet? Aktuell nutze ich auch immer den EV-Modus, und finde schon, dass der Verbrauch ggü dem Normalmodus etwas zurückgegangen ist. Auf jeden Fall macht aber der Normalmodus deutlich mehr Spass.

Hier sind meine persönlichen Erfahrungswerte, wie man den Wagen effizienter bewegen kann (wenn ich irgendwo falsch liege, bitte korrigieren, andernfalls gerne ergänzen :) :

- EV Modus nutzen

- Lieber schnell beschleunigen & die Geschwindigkeit halten, als konstant langsam zu beschleunigen

- Autobahnen vermeiden :)

- Vorausschauend fahren, und den Wagen oft & lange ausrollen lassen

- Im Stadtverkehr langsam anfahren

- Im Tachodisplay den momentanen Verbrauch anzeigen lassen

- Kurze Strecken im Winter vermeiden :)

Was könnte ich noch machen, um meinen Verbrauch unter 8,0 l zu drücken? Wie ich schon oben geschrieben habe, denke ich, dass ich vor allem morgens auf dem Weg zur Arbeit zu viel verbrauche, da der Wagen ca. 5-7 Minuten benötigt, um warm zu werden und in der Zwischenzeit ständig der Motor läuft...

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Hallo dasun!

Lass Dich mit der Frage " wie bekommen ich meinen 299 PS SUV unter 8 Liter (bei 50% Stadtanteil)" bloß nicht im Mercedes- oder BMW-Forum erwischen :tooth:

Ist schon komisch wie der Hybrid einen erzieht, oder?

Gruß

biker

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Da sind Tchaikovski und Erwin die absoluten Fachleute.

Von beiden gibt es schon mehrere Posts zu dem Thema, die ich aber momentan auf die Schnelle nicht finde.

Wenn sie die Frage hier entdecken werden sie sicher ein paar alte Posts dazu ausgraben können.

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... Lass Dich mit der Frage " wie bekommen ich meinen 299 PS SUV unter 8 Liter (bei 50% Stadtanteil)" bloß nicht im Mercedes- oder BMW-Forum erwischen :tooth:

Ist schon komisch wie der Hybrid einen erzieht, oder? ...

Hi biker,

wohl wahr, das zeigt wie genial der Sch... Werbeslogan "Geiz ist geil" im Kern doch war, so sehr ich auch ein Verfechter der Philosophie "gutes Geld für gute Arbeit" sein mag.

Aber man muss auch dem Feind Respekt zollen, wenn er es denn mal verdient. ;)

LG, DrHybrid

Edited by DrHybrid

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Tjaaa, also - das ist ein weites Feld. :rolleyes: Dem Verbrauch nach zu schliessen machst Du soweit schon mal alles richtig. Wenn Du das letzte rauskitzeln möchtest, solltest Du Dich zunächst mit den vier Stadien (Stufen, Modi, Stages) vertraut machen, die jeder leistungsverzweigte Hybride des Toyota-Konzerns nach jedem Kaltstart durchläuft.

Es steckt nämlich insbesondere in der Phase bis zum Übergang in den Vollhybrid-Modus (= Stufe 4) noch nennenswertes Sparpotenzial, sofern man das Verhalten des Hybrid-Systems verstanden hat und es durch ein paar kleine Kniffe unterstützt. Dazu kann in bestimmten Momenten auch der Einsatz des EV zählen, der wegen der Wandlungsverluste sonst fast immer (!) kontraproduktiv ist.

Alle notwendigen Basisinformationen findest Du hier: KLICK.

Bei Spritspar-Ambitionen ergeben sich daraus im Wesentlichen zwei Konsequenzen:

  • Wenn die dort beschriebenen Voraussetzungen für einen Übergang in Stage 4 nicht vorliegen und der Verbrenner läuft: Mit EV Abschalten erzwingen, sofern EV möglich.
  • Wenn die Voraussetzungen vorliegen, aber die Steuerung trotz Stillstand keinen Übergang versucht: Getriebe auf P, mit kurzem Druck aufs Gaspedal Verbrennungsmotor anwerfen. Übergang findet statt, System schaltet den Verbrenner ab und befindet sich ab dann in Stage 4.

Damit Du nicht den ganzen Kram durcharbeiten musst, hier kurz die Essenz für den Übergang von Stufe 3 in Stufe 4: Um diesen Schritt zu absolvieren, muss der Verbrenner mindestens acht Sekunden lang bei einer Geschwindigkeit von unter 10 km/h (oder im Stillstand) ungestört - also ohne dass er Leistung für den Antrieb beisteuern muss - laufen können. Der Übergang geschieht mit einem leichten Ruckler, der je nach Modell stärker (Prius, Auris h, RX 400h) oder schwächer (GS 450h, LS 600h) wahrnehmbar ist. Ab dann befindet er sich im Vollhybrid-Modus, und zwar solange, bis die Kühlmitteltemperatur wieder unter 66 Grad absinkt. Das hat eine Reihe von Vorteilen, die sich unterm Strich ganz einfach so zusammenfassen lassen: Der Verbrenner wird häufiger abgeschaltet.

Im Bekanntenkreis habe ich noch einen spritspar-ambitionierten Hybrid-Fahrer, der nicht im LOC aktiv ist. Er verwendet zum Anfahren grundsätzlich den EV und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Ich selbst mache das allerdings nicht, weil ich vermute, dass das langfristig nicht gut für die Traktionsbatterie ist. Konkrete Hinweise darauf gibt es allerdings keine.

Ich empfehle konsequentes Verwenden von spritmonitor.de, um den Erfolg zu kontrollieren. Das motiviert. ;)

Viel Erfolg!

Viele Grüße, Erwin

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Hallo dasun,

lass Dich nicht verrückt machen, ein Schnitt von 8.5l ist schon gut.

Meiner Erfahrung nach sollte man sich nicht zu viel Gedanken um den Antrieb machen, dass macht der schon selber. D.h. je weniger ich mich um den Antrieb kümmere, um so besser regelt dieser selber den Hybriden!

Ein kleiner Tip: Zügig beschleunigen und dann die Geschwindigkeit halten. In der der Stadt fahre ich viel mit Tempomat bei 58km/h, hier wird fast nur elektrisch gerollt.

Ich nutze den EV Mode nur zum Rangieren oder leise aus der Garage schleichen.

Mein Schnitt liegt auch bei 8.6l, ohne das ich zu viel Augemerk auf den Verbrauch lege. Das Fahren soll ja auch noch Spaß machen, sonst hätte ich keinen RX gekauft.

Gruß

Kotti

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da der Wagen ca. 5-7 Minuten benötigt, um warm zu werden und in der Zwischenzeit ständig der Motor läuft...

Versuch mal in der früh die Heizung erst anzumachen, wenn der Motor warm ist. Dann geht der Motor auch schon aus, wenn er noch nicht ganz warm ist. Zumindest geht das bei meinem GS so.

Zu Erwins Ausführungen bezüglich Stufe 4 usw. Bei meinem GS ist das tatsächlich genauso nachvollziehbar wie Erwin es geschildert hat. Teilweise fahre ich durch komplett München, dann über Autobahn und wundere mich zuhause plötzlich warum der Motor nicht ausgeht - einfach weil er noch keine Chance hatte, in die Stufe 4 zu gelangen. Man muß aufpassen, dass man das richtig erkennt. Fährt man nämlich über 55 km/h und geht vom Gas und lässt bis zum Stillstand rollen oder bremst, dann ist der Verbrenner aus bzw. kann elektrisch segeln, d.h. aber noch nicht, dass man in Stufe 4 ist. Beschleunigt man dann wieder auf über 55 km/h und verzögert dann wieder auf 0 ohne Verbrenner, kommt man theoretisch nie in Stufe 4. Man merkt das dann, wenn man dann mal auf unter 55 km/h beschleunigt, z.B. im Stop&go und plötzlich der Verbrenner nicht mehr ausgeht und teilweise mehrere Minuten mit laufendem Verbrenner dahintuckelt und sich den Verbrauch dadurch verhagelt, nur weil man es nicht schafft, zwischendurch für > 9sek mal wirklich zu stehen.

Ganz ehrlich, warum das so ist, kann ich nicht nachvollziehen. Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass man erstmal sobald der Motor warm ist, nen Parkplatz anfahren muß, ihn dann in Stufe 4 zu bringen, damit, falls es zum Stop&go auf der Autobahn kommt, nicht 15 Minuten mit laufendem Motor und knallvoller Batterie rumfahren muß, nur weil es im Stop&go keine > 9sek Chance gibt in Stufe 4 zu kommen. Das ist Schwachsinn. :thumbdown:

Mein Punkt hier ist, dass ich mal für 3 Tage das Vergnügen hatte, RX Hybrid zu fahren. Dabei ist mir dieses Verhalten NICHT aufgefallen. Ich habe hier sehr speziell darauf geachtet, weil ich es als den größten Schwachpunkt beim GS Hybrid sehe. Beim RX 450h war es nie so, dass der Motor plötzlich nicht mehr ausging, weil er noch nicht in Stufe 4 war und ich ewig lang mit laufendem Motor getuckelt bin. Er ging immer so aus, wie ich es erwartet hatte. Also irgendeinen unterschied muss es zwischen dem GS Hybrid der 2. Generation und dem RX Hybrid in der 3. Generation geben. Meines erachtens ist der Hybrid im RX perfekt. Ich konnte hier keine Schwachstellen ausfindig machen.

Genauso ist das Verhalten bei leerer Batterie im RX viel besser als im GS. Der GS brauch teilweise im Stop&go ewig (Rekord: 17 Min) um die Batterie wieder halb voll zu bringen, damit der Verbrenner ausgeht. Beim Rx war das immer ne Sache von 5 Min, dann war der Verbrenner wieder für 2-3 Minuten aus, obwohl die Batterie nicht halb voll war.

OK, bisschen abgeschweift... Es ging ja ums Benzinsparen :blink:

Nochmal mein Punkt: Heizung / Klima erst an, wenn der Motor warm ist. ;)

Das mit dem Beschleunigen - ich hätte auch gesagt, zügig Beschleunigen, weil dann der E-Motor unterstützt, aber ich habe das auch mal verglichen Anhand der Balken in der Verbrauchsanzeige, von 0 - 50 sehr zügig beschleunigt, dann elektrisch weiter im Vergleich zu langsam beschleunigt und dann elektrisch weiter. Der Balken war beim 2. mal niedriger. Seitdem bin ich etwas hin und her gerissen.

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Da muss man sich etwas reindenken. Bitte mal mitdenken, es ist nicht so schwer zu verstehen:

- Rollen im Leerlauf (Stufe N): Es wird überhaupt keine Energie rekuperiert, aber er rollt dabei frei und weit.

- Rollen (in Stufe D): Es wird wenig Energie rekuperiert und gespeichert, aber er rollt dabei leicht gebremst und nicht so weit.

- Bremsen (in Stufe D): Es wird viel Energie rekuperiert und gespeichert.

Was bedeutet das in der Praxis? Nun, Rekuperieren ist zwar an sich eine tolle Sache, aber gleichzeitig ein eigentlich ineffektiver Vorgang, weil durch die dem Hybrid-System innewohnenden Wandlungsverluste weniger Vorwärts-Bewegung dabei rauskommt, als wenn ich das Auto einfach im Leerlauf ausrollen lasse.

Daraus folgt: Wenn ich ein Hindernis sehe und es durch Rollen und bei abgeschaltetem Verbrennungsmotor erreichen kann, ist das immer effizienter, als wenn ich bis kurz davor aktiv draufzu fahre und dann kräftig abbremse. Obwohl ich beim kräftig Bremsen ja ganz toll viel Energie rekuperieren kann, ist das trotzdem ineffektiv.

Das geht sogar noch einen Schritt weiter: Wenn ich durch Einlegen des Leerlaufs frei auf ein Hindernis zurolle (im Leerlauf kann er nicht rekuperieren!), dann ist das in der Regel besser, als wenn ich zwar rekuperierend darauf zurolle, aber wegen des höheren Rollwiderstands etwas Gas geben muss, um überhaupt bis an das Hindernis heranfahren zu können.

Soviel zur Theorie. Das verbrauchstechnisch optimale Verhalten (zum Beispiel langsam im Leerlauf auf eine Ampel zurollen) lässt die Verkehrssituation im Alltag häufig überhaupt nicht zu. Dann ist es selbstverständlich allemal besser, zu rekuperieren, als die Bewegungsenergie nutzlos in Wärme und dabei Bremsbeläge in Feinstaub zu wandeln. Es ist aber ein typischer Hybrid-Fahrer-Anfängerfehler, durch entsprechende Fahrweise möglichst viel Energie rekuperieren zu wollen. Das gibt dann zwar eine tolle Display-Anzeige, führt aber unterm Strich nicht zur angestrebten Spritersparnis.

Viele Grüße, Erwin

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Es ist aber ein typischer Hybrid-Fahrer-Anfängerfehler, durch entsprechende Fahrweise möglichst viel Energie rekuperieren zu wollen. Das gibt dann zwar eine tolle Display-Anzeige, führt aber unterm Strich nicht zur angestrebten Spritersparnis.

Welcher der drei Fahrstile, die Du beschrieben hast, ist für die der typische Hybrid-Fahrer-Anfängerfehler? Du meinst, volle Batterie, aber trotzdem zuviel Sprit verbraucht durch zu langes Gas geben und dann abbremsen?

Grundsätzlich kann man glaube ich sagen, je weniger man die Bremse benutzt, umso effektiver ist man unterwegs egal ob Hybrid oder Nicht-hybrid, da keine Energie durch Wärme verloren geht auch wenn beim Hybrid ein Teil der Energie der Batterie zufließt, aber leider ja nicht alles. Das meiste verpufft immer noch.

Das gleiche gilt auch für Nicht-Hybriden. Dabei nervt mich immer, dass diverse Autozeitschriften oder Spritspartipps immer propagieren, dass man eingekuppelt ausrollen soll, da man ja in dem Modus kein Sprit verbraucht im Vergleich zum Leerlauf und somit spritsparender unterwegs ist. Man vergißt dabei jedoch, wie du ja auch schon erwähnt hast, dass man im ausgekuppelten Zustand bereits wesentlich früher losrollen kann, z.B. auf eine Rote Ampel und man somit weniger Sprit verbraucht, als wenn man dem Gas bleibt, weil die Entfernung noch zu weit ist, um vom Gas gehen zu können. Sobald es aber dann ans Bremsen geht, weil man z.B. noch zu schnell ist, macht es Sinn, wieder in einen niedrigeren Gang einzukuppeln, da man eben 1. dann nichts mehr verbraucht und 2. weniger die Bremsen beansprucht.

Problem ist, das haben die wenigsten bisher gecheckt und wahrscheinlich ist das Benzin immer noch zu billig als dass sich die Leute mal eine andere Fahrweise aneignen. Erst gestern wieder in München. Ich brav an eine rote Ampel zugerollt, ca. 100m entfernt ich mit gut 40 km/h unterwegs auf 60er Straße auf die Ampel zugerollt. Habe gesehen, dass der Kreuzungsverkehr gerade losfährt, also war klar, dass noch ne ganze Weile rot sein wird. Hinter mir Golf-Fahrer an Stoßstange geklebt und dann ganz aggressiv an mir rechts vorbei und mir wieder vorne eingeschert. Tolle Leistung! :thumbup: Natürlich hat er dann voll an der roten Ampel abbremsen müssen. Als ich dann ankam, hat die Ampel wieder umgeschaltet und ich konnte ohne komplett stehenbleiben zu müssen genau hinter ihm mit anrollen. Er hat mir sogar dann auch noch groß gestikuliert als ich wieder hinter ihm war. Der hat wahrscheinlich gar nicht gecheckt, dass er ungefähr 1/4l Sprit durch's überholen und wieder anfahren rausgefeuert hat, nur um letzendlich genauswoweit zu sein wie ich, der in der gleichen Zeit gar nichts verbraucht hat.

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Welcher der drei Fahrstile, die Du beschrieben hast, ist für die der typische Hybrid-Fahrer-Anfängerfehler? Du meinst, volle Batterie, aber trotzdem zuviel Sprit verbraucht durch zu langes Gas geben und dann abbremsen?

Der typische Fehler ist es, durch die Fahrweise möglichst viele Rekuperations-Symbole auf dem Verbrauchs-Display (Balkenanzeige) erzeugen zu wollen. Egal, wie Du das machst, es ist in jedem Fall ein Fehler. Wenn es sich nicht vermeiden lässt und von selbst passiert (Berg runter zum Beispiel), dann natürlich nicht.

Grundsätzlich kann man glaube ich sagen, je weniger man die Bremse benutzt, umso effektiver ist man unterwegs egal ob Hybrid oder Nicht-hybrid

Ja, das kann man durchaus so sagen. Die Hypermileager, deren Hobby es ist, möglichst wenig Sprit zu verbrauchen, sagen dazu "Bremsen ist böse!". Nur ist es bekanntlich so, dass man bei uns im normalen Verkehrsalltag ums Bremsen nicht so recht herumkommt, das sollte man vielleicht dazu sagen. :) Wenn man ohne Verbrenner an eine Ampel heranrollen kann, ist das eine prima Sache. Wenn man dabei rekuperieren kann, war man eigentlich schon zu schnell, ist also von der Ideallinie abgewichen. Wenn man auch noch bremsen muss, war man viel zu schnell. Aber das sind bei unserer Verkehrsdichte ziemlich theoretische Erkenntnisse, die man nur sehr selten in die Praxis umsetzen kann, denn man möchte ja den Verkehrsfluss nicht behindern.

[...] gilt auch für Nicht-Hybriden. [...] Spritspartipps [...] dass man eingekuppelt ausrollen soll, da man ja in dem Modus kein Sprit verbraucht im Vergleich zum Leerlauf und somit spritsparender unterwegs ist. Man vergißt dabei jedoch, wie du ja auch schon erwähnt hast, dass man im ausgekuppelten Zustand bereits wesentlich früher losrollen kann, [...]

...und wesentlich länger rollt, ganz richtig! Es gibt aber trotzdem einen deutlichen Unterschied:

Bei konventioneller Motorisierung sehen die beiden Zustände so aus:

- Weit rollen im Leerlauf, dabei aber Spritverbrauch - weil der Verbrenner läuft.

- Nicht so weit rollen mit eingelegtem Gang, dabei Spritverbrauch Null - weil Verbrenner in der Schubabschaltung.

Bei leistungsverzweigten Hybriden sehen die beiden Zustände so aus:

- Weit rollen im Leerlauf, dabei Spritverbrauch Null - weil Verbrenner unter ca. 70 km/h abgeschaltet.

- Nicht so weit rollen mit eingelegter Fahrstufe, dabei Spritverbrauch Null - weil Verbrenner abgeschaltet, und ausserdem wird dabei sogar noch etwas Energie rekuperiert und zwischengespeichert.

Die Vorteile des Hybridsystems sind offensichtlich. Bei beiden Antriebskonzepten bleibt es aber letztlich dem Gefühl des Fahrers überlassen, zu entscheiden, welche der jeweils beiden Methoden in der aktuellen Verkehrssituation die sinnvollere ist. Beim Hybriden kann er tendenziell weniger falsch machen, das System ist auch ohne manuellen EIngriff ziemlich clever, die zusätzlichen Optimierungsmöglichkeiten halten sich in engen Grenzen.

Oder man interessiert sich nicht die Bohne fürs Spritsparen und fährt einfach drauflos, das geht auch. Aber danach war hier ja nicht gefragt, sondern es ging um die Feinheiten.

Der hat wahrscheinlich gar nicht gecheckt, dass er ungefähr 1/4l Sprit durch's überholen und wieder anfahren rausgefeuert hat, nur um letzendlich genauswoweit zu sein wie ich, der in der gleichen Zeit gar nichts verbraucht hat.

Natürlich hat er das nicht gecheckt, und wenn doch, wäre es ihm sehr wahrscheinlich piepegal gewesen. Hauptsache, er hat Dir gezeigt, wie man spochtlich Auto fährt. Aber das muss natürlich jeder selbst wissen. Ich habe keine Mission, aber mitunter staune ich. :huh:

Viele Grüße, Erwin

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Mir leuchtet das alles soweit ein, aber unterm Strich besagt doch die tolle Display-Anzeige auch, dass man weniger Sprit verbraucht hat?

Sicher, wenn man weniger Sprit verbraucht hat, dann sagt die das, die Anzeige. Sie sagt aber auch, wieviel Energie zurückgewonnen (rekuperiert) wurde, was aber - je nachdem, warum rekuperiert wurde - nicht zwangsläufig zu niedrigerem Vebrauch führen muss. Und genau das ist der Punkt: Durch überflüssige/mutwillige Rekuperation kann man auch sehr leicht mehr verbrauchen, als eigentlich notwendig gewesen wäre. Das zeigt die Anzeige dann aber auch, keine Sorge. ;)

Macht denn das der Automatik (auf Dauer) nichts aus, dass man in "N" rollt und wenn beispielsweise die Ampel auf grün schaltet, dann in "D" während des rollens beschleunigt?

Nein. Du kannst noch ganz andere Dinge machen, zum Beispiel während des langsamen Vorwärtsrollens schon mal den Rückwärtsgang einlegen und entgegen der Fahrtrichtung beschleunigen. Der macht das tatsächlich, und der kann das auch ab. Das System ist mechanisch als auch elektronisch ziemlich unempfindlich. Gut, man muss es ja nicht unbedingt drauf anlegen, aber schon sehr lange, bevor wirklich etwas passieren würde, quittiert das System eine Fehlbedienung mit einem Doppelpiep und verweigert die Ausführung. Der Doppelpiep bedeutet soviel wie User out of mind-Error.

Ich glaube ich würde allein schon aus Komfortgründen doch immer auf "D" lassen, ist bei mir wie mit der Klimaautomatik: die lasse ich Sommer wie Winter an und regel nur die Temperatur.

Dann mach das so, kein Problem. Durch Experimente der oben genannten Art kannst Du ohnehin nur noch ein kleines Quäntchen rauskitzeln. Es gilt im Wesentlichen das Pareto-Prinzip in nochmals verschärfter Form.

Erwin mir fällt noch was ein: was mich bei (unserer) CT-Probefahrt wunderte ist, dass es keine Temperaturanzeige für den Verbrennungsmotor gibt.

Du kannst damit beim leistungsverzweigten Hybrid soviel anfangen, wie mit einem Drehzahlmesser: Nichts. Die Anzeige würde natürlich auch nichts schaden, aber letztlich auch nichts nutzen. Da Du keinen direkten Einfluss auf die Motordrehzahl hast, nützt Dir die Erkenntnis der niedrigen Kühlmittel-Temperatur wenig. Das Auto selbst und vor allem dessen Steuerung interessiert das umso mehr:

Alle Lexus/Toyota-Hybriden arbeiten in Hybrid stage 1, also unmittelbar nach einem Kaltstart, mit deutlich späterem Zündzeitpunkt, um durch mutwilliges Absenken des Wirkungsgrads den Kat gezielt und schnell aufzuheizen. Insider nennen das "Flammenwerfermodus": Heisser und mit mehr Spritverbrauch als eigentlich notwendig, aber die kalifornischen Abgasvorschriften werden so bestens erfüllt. In dieser Phase erfolgt der Antrieb rein elektrisch, obwohl gleichzeitig (!) der Verbrenner läuft. Damit hast Du unmittelbar nach dem Kaltstart schon mal gar keinen Einfluss auf die Verbrenner-Drehzahl.

Es sei denn, Du prügelst ihn und zwingst ihn durch hohe Leistungsanforderung dazu, die Aufheiz-Sequenz abzubrechen und zusätzlich die Verbrennerleistung für den Vortrieb zu nutzen. Keine gute Idee, aber Fahrerwunsch hat Vorrang. Dass man ein Auto nach einem Kaltstart nicht sofort prügelt, sollte aber jedem auch ohne Anzeige der Kühlmittel-Temperatur klar sein. Da er automatisch den Zündzeitpunkt wieder verstellt und sein Verhalten ändert (stage 2,3,4), wenn das Kühlmittel warm genug ist, musst Du Dich wirklich um nichts kümmern. Einfach nur im Kopf behalten: Nach Kaltstart nicht sofort draufhufen wie doof. Den Rest macht das Auto.

Viele Grüße, Erwin

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Alle Lexus/Toyota-Hybriden arbeiten in Hybrid stage 1, also unmittelbar nach einem Kaltstart, mit deutlich späterem Zündzeitpunkt, um durch mutwilliges Absenken des Wirkungsgrads den Kat gezielt und schnell aufzuheizen. Insider nennen das "Flammenwerfermodus": Heisser und mit mehr Spritverbrauch als eigentlich notwendig, aber die kalifornischen Abgasvorschriften werden so bestens erfüllt. In dieser Phase erfolgt der Antrieb rein elektrisch, obwohl gleichzeitig (!) der Verbrenner läuft. Damit hast Du unmittelbar nach dem Kaltstart schon mal gar keinen Einfluss auf die Verbrenner-Drehzahl.

Wieder was gelernt, besten Dank Erwin :clap:

Ich hatte mich schon gewundert, warum meiner nach dem Starten trotz laufendem Verbrenner, bei friedlicher Fahrt durch eine Tempo 30 Zone in rd. 1 km Entfernung die Hybridbatterie leert und nicht lädt - kein Wunder wenn sich der RX auf das Aufheizen des KAT konzentriert während man eigentlich elektrisch durch die Nachbarschaft fährt...

Gruß

Bernd

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Für mich ein SEHR spannendes Thema, da ich ja demnächst mit dem CT auch zur "Hybrid-Pilotin" werde :clap:

Ich habe da mal eine Frage bzgl. meines momentanen Fahrzeugs:

Zurzeit fahre ich ja noch den Yaris mit Start-Stopp-System. Früher bin ich auch immer langsam an rote Ampeln heran gerollt um möglichst gar nicht zum Stehen zu kommen, sondern bis zur einsetztenden Grünphase zu rollen und dann im 2. Gang weiter fahren zu können. Aber seit ich das Start-Stopp-System habe, erscheint es mir sinnvoller, zügig an die rote Ampel heran zu fahren und dort zum Stehen zu kommen, weil ja dann mein Motor aus geht und kein Sprit verbraucht wird. Besonders bei Ampeln mit langen Rot-Phasen mache ich das so. Nur wenn klar ist, dass die Ampel gleich wieder auf Grün schaltet, versuche ich möglichst nicht zum Stehen zu kommen.

Ist denn meine Logik da falsch? Bringt das Start-Stopp-System überhaupt etwas, oder wäre es spritsparender langsam an rote Ampeln o.ä. heran zu rollen???

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Naja mein logischer Verstand sagt mir, dass alles Energie die ich vernichte ich auch wieder anwenden muss um zu beschleunigen.

Somit ist das widerstandlose Anrollen an Ampeln immer noch das sinnvollste trotz Start-Stopp, oder irre ich?

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So lang der Motor läufu verbraucht er Benzin, ergo schnell zum stehen kommen, der Motor ist aus und verbraucht keinen Sprit.

Optimal wäre, wenn du den Motor beim heranrollen an die Ampel in die Schubabschaltung bekommst (Drehzahl beim heranfahren ist über 1200 U/min, dann Fuß vom Gas = kein Spritverbrauch).

Besser gehts nicht, bzw. NUR mit einem Hybriden sparst du noch mehr.:thumbup:

PIT

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Optimal wäre, wenn du den Motor beim heranrollen an die Ampel in die Schubabschaltung bekommst

Man, was ist das alles kompliziert hier! Könnte es sein, dass sich hier jeder zuviel Gedanken um das Hybridsystem macht, dieses kann es selber sicher besser.

Zum Thema "Ampelschleicher" will ich nur anmerken: Es nervt mich fürchterlich, wenn sich jemand an die rote Ampel anschleicht. Heute haben die meisten Ampeln eine Kontaktschleife und wenn ich mich mit der erlaubten Geschwindigkeit nähere, habe ich meisten grüne Welle. Dies klappt in 75% meiner Fahrten.

Also fahre ich mit gleichbleibender Geschwinigkeit an die Ampel ran und bremse bei Bedarf dann spät ab. Wenn ich merke, dass es nicht grün werden wird, nehme ich früh den Fuss vom Gas. Der RX rollt dann fasst unvermindert schnell weiter und mein Hintermann dankt es mir.

Meine Bitte an alle: Bei allem Verständnis für Sparsamkeit nehmt auch mal "Rücksicht", der Hintermann dankt es, wenn er nicht unnötig langsamer werden muss. Ein gleichmässiger Verkehrsfluss ist auch ein Beitrag zum Energiesparen, nur haben hier alles was von.

Edited by Kotti

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Heute haben die meisten Ampeln eine Kontaktschleife und wenn ich mich mit der erlaubten Geschwindigkeit nähere, habe ich meisten grüne Welle. Dies klappt in 75% meiner Fahrten.

Meine Bitte an alle: Bei allem Verständnis für Sparsamkeit nehmt auch mal "Rücksicht", der Hintermann dankt es, wenn er nicht unnötig langsamer werden muss. Ein gleichmässiger Verkehrsfluss ist auch ein Beitrag zum Energiesparen, nur haben hier alles was von.

In München hast Du selten eine Ampel, an der nicht schon mindestens ein Auto bei rot davor steht. Also kann man ausschließen, dass da Kontaktschleifen sind, bzw. sind die auch zeitgesteuert, d.h. die gehen dann nur induktionsgesteuert auf grün, wenn sie vorher eine gewisse Mindestzeit auf Rot waren. Ansonsten würden die Kreuzungsteilnehmer ja verrückt werden, wenn nach 3 sek. grün sofort wieder rot würde :huh:

Selbst wenn die Ampel eine Kontaktschleife hat, braucht sei eine Weile, bis sie reagiert und die reagiert sicher nicht, wenn Du mit 50 angeschossen kommst. Desweiteren liegt die Kontaktschleife meistens direkt vor der Haltelinie (damit sie eben beim ersten haltenden Fahrzeug aktiviert wird) und da haste sicher keine 50 mehr drauf (Hoffe ich doch ;), sondern du stehst bereits. Ganz ganz vereinzelt habe ich auch schon Ampel gesehen, die haben tatsächlich bereits 50m vor der Ampel eine Kontaktschleife um den Verkehrsfluß aufrecht zu erhalten aber das ist wohl schweineteuer oder sogar Kamera. Wenn ich das sehe, bzw. Weiß, dass dort eine ist. werde ich auch nicht langsamer.

Du sagst es, gleichmäßiger Verkehrsfluß heißt eben genau NICHT stark abbremsen vor ner roten Ampel sondern im Optimalfall zu versuchen, dass man rollend durch die Kreuzung kommt, ohne vorher komplett zum Stehen gekommen zu sein (wie ja das Wort "Fluß" schon sagt :g: ). Wannimmer man stehen bleiben muß bzw. generell in einer Kolonne beschleunigen muss, kommt der Sägezahneffekt, d.h. jedes Auto braucht ein wenig länger zum Losfahren oder warum meinst Du dauert es so lange bei grüner Ampel und 10 Autos vor Dir, bis du losfahren kannst? Und jetzt stelle Dir die gleich Kolonne von 10 Autos vor, die rollend auf die rote Ampel zukommt, mit vielleicht 10 km/h. Welche Kolonne denkst Du ist a) schneller durch und b ) hat weniger Sprit verbraucht? :g:

Das mit den 75% ist ja traumhaft. Vielleicht hast Du einen besonders guten "Draht" zu den Ampeln. Bei mir ist es eher so, dass 75% der Ampeln rot bleiben, wenn ich darauf zu komme und sie nur seltenst zu früh auf grün umspringen und ich noch zu weit weg bin, d.h. ruhig hätte schneller fahren können. Man kann die dauer der Rotphase relativ gut abschätzen anhand der Autos, die bereits davor stehen bzw. fährt der Kreuzungsverkehr schon oder steht er schon usw, insbesondere, wenn man die Strecke öfters fährt.

Edited by lexluger

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Man, was ist das alles kompliziert hier! Könnte es sein, dass sich hier jeder zuviel Gedanken um das Hybridsystem macht, dieses kann es selber sicher besser.

Zum Thema "Ampelschleicher" will ich nur anmerken: Es nervt mich fürchterlich, wenn sich jemand an die rote Ampel anschleicht. Heute haben die meisten Ampeln eine Kontaktschleife und wenn ich mich mit der erlaubten Geschwindigkeit nähere, habe ich meisten grüne Welle. Dies klappt in 75% meiner Fahrten.

Also fahre ich mit gleichbleibender Geschwinigkeit an die Ampel ran und bremse bei Bedarf dann spät ab. Wenn ich merke, dass es nicht grün werden wird, nehme ich früh den Fuss vom Gas. Der RX rollt dann fasst unvermindert schnell weiter und mein Hintermann dankt es mir.

Meine Bitte an alle: Bei allem Verständnis für Sparsamkeit nehmt auch mal "Rücksicht", der Hintermann dankt es, wenn er nicht unnötig langsamer werden muss. Ein gleichmässiger Verkehrsfluss ist auch ein Beitrag zum Energiesparen, nur haben hier alles was von.

Herzliche Einladung nach Frankfurt - die Ampelschaltung im Berufsverkehr ist augenscheinlich darauf ausgelegt, den Pendlerverkehr abzublocken, nicht zu unterstützen - wenn es Kontaktschleifen mit Abstand zur Ampel gibt, dann nur um diese bei zuviel Verkehr auf Rot zu schalten... :blink:

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In München hast Du selten eine Ampel, an der nicht schon mindestens ein Auto bei rot davor steht. Also kann man ausschließen, dass da Kontaktschleifen sind, bzw. sind die auch zeitgesteuert, d.h. die gehen dann nur induktionsgesteuert auf grün, wenn sie vorher eine gewisse Mindestzeit auf Rot waren. Ansonsten würden die Kreuzungsteilnehmer ja verrückt werden, wenn nach 3 sek. grün sofort wieder rot würde :huh:

Naja - München und Frankfurt sind ja auch nicht gerade "autofreundlich" :bleh:

Hier am Niederrhein und teilweise im Ruhrgebiet funzt die Kontaktschleife recht gut und ist meist schon 100-200m vor der Ampel. Auch eine kurze Rot-Phase von "3 sek" habe ich schon gesehen - Nur der Vordermann ist dann brav bei Grün stehengeblieben und ich dann gaaaanz knapp dahinter :scared: .

Ich geb Euch aber Recht, in vielen Großstädten kann man eher von der roten Welle reden - hier ist ganz egal, wie man an die Ampel ranfährt. Besonders schlimm war vor Kurzem die Situation in Münster, da stand ich tatsächlich an jeder Ampel.

Auch hier in Wesel gibt es auf der Hauptstraße nach Wesel rein eine "rote Welle". Dies dient zum "hereintropfen" der PKW und soll den Innenstadtring entlasten. Bis jetzt werden aber die Schleichwege "belastet".

Wirklich gute Verkehrsflussregelung ist wohl immer noch ein Wunschtraum von mir. Technische gute Lösungen sind vorhanden, aber dann würde man ja weniger Kraftstoff brauchen und der Fiskus hätte weniger Steuern. Das gleiche sieht man ja jetzt beim E10: 5% Mehrverbrauch bei gleichen Preisen bingt halt mehr Steuern ein - Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt.

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Hallo,

nach 3 Jahren RX400h und ca. 50Tkm fahre ich seit Okt.10 einen RX450 "Ambiente Line", HU und Schiebedach, hatte zunächst keine Spritersparnis gegenüber dem 400h.

Nach jetzt knapp 7Tkm verbrauche ich bei 50% Stadt, 30% Landstr. und 20% AB(bis max.160km/h) ca. 9l/100km.

Während der letzten 400km habe ich festgestellt, dass der Verbrauch um fast einen Liter/100km gesenkt werden kann, wenn der Wählhebel anstelle auf "D" auf den "S-Modus, Gangstufe 6" gestellt wird. Der Motor läuft seltener und mit geringerer Drehzahl(überprüft mt Scangauge II).

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Gruß

lexiwa

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Hallo ihr lieben.

Mal eine ganz andere Frage. Wenn ich bremse, dann meist so, das ich möglichst viel Energie zurück gewinne. Trotzdem spühre ich ein "schleifen" der Bremsen. Nutze ich die damit mehr ab, oder ist das Gefühl irreführend, weil die E-Motoren "bremsen"? :g:

Gruß Andreas

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Wenn du wirklich mit den Belägen bremst, dann werden sie abgenutzt.

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Hallo lexiwa

auch ein CVT ist eine Automatik die man mit dem Gaspedal in den "Großen Gang" bewegen kann.

Geht sowohl beim RX450h als auch beim 600er - auf die gewollte Geschwindigkeit beschleunigen

und dann das Gas etwas zurück nehmen. Beim 600 gibts ja noch ein Drehzahlmesser - da sieht man dann

die Nadel nach unten rauschen - beim RX kann ich das nur mit Mühe am Motorgeräusch erkennen,

da ich nicht so gut wie Du ausgestattet bin. - auch den SC und die alten LS'en konnte man so

zur Niedertourigkeit überreden.

Wenn Du die Berichte von Lexington liest fallen Dir auch die niedrigen Drehzahlen bei hoher

Geschwindigkeit auf - der Kollege hat eben einen sensibelen Gasfuß und weiß wie es geht.

LG

Lexuh

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Hallo an die Runde,

wenn ich so Eure Berichte lese, dann scheint mir, dass ich (unbewusst) wohl alles richtig mache :clap: . Denn ich habe nach anfänglich 9 Litern, jetzt nach gut 2000 Km den Verbrauch bei ca. 8 Litern. Ich wohne ländlich und wenn ich hauptsächlich in der Umgebung fahre, komme ich auch teilweise mit 7,5 Litern aus. Meine Fahrweise: Nicht zu hart beschleunigen und wenn ich meine Geschwindigkeit erreicht habe, nehme Gas weg, so dass die Drehzahl (nach Gehör) zurückgeht und auch der Eco-Anzeiger (oder wie der heisst) sich möglichst im grünen Bereich oder kurz davor hält. Damit bin ich bisher gut gefahren wie es scheint. :rolleyes:

Gruß sisu

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Du kaufst Dir einen Wagen für rund 70.000,- Tacken und schielst dann nur auf den Tankzeiger und lamentierst, nicht unter 8,5 ltr. zu kommen?

Vielleicht wäre Dir mir einem VW Lupo 3L mehr gedient gewesen.

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