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Ganz ehrlich?

Beim Maserati Quattroporte könnte ich sehr schwach werden.

Nicht nur das ich das Design sehr schön finde und die Kiste sich einfach nur herlich bewegen lässt, nein dazu kommt ein Sound von allerfeinster italienischer Schule.

Beim Quattroporte erinnert mich das Heck zu sehr an ältere Jaguars und sogar ein bisschen an Lancia.

Der Gran Turismo ist allerdings richtig schick. Vorne fast schon zu böse, hinten schön anzuschauen und einen Sound zum niederknien :-)

Alternative zum Lexus? Derzeit keine, rundum glücklich mit meinem :)

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Alternative zum Lexus? Derzeit keine, rundum glücklich mit meinem :)

So geht das wahrscheinlich den meisten hier,

und diesen Schlussatz findet man wohl auch in diversen anderen Foren, man muss nur Lexus durch Audi, BMW, Mercedes, Porsche, Fiat, Lada, Dacia... ersetzen.

Meine Meinung zu diesem Downsizing-Gedöns habe ich ja schon hinreichend kundgetan.

Aber wenn es tatsächlich so kommen sollte, wie von Dr.Hybrid geschildert, dann werde ich so lange irgend möglich (so lange es also finanzierbar bleibt) "richtige" Fahrzeuge bewegen.

Einen kastrierten Kriecher oder eine überzüchtete Drehorgel schaffe ich erst an, wenn der Tankvorgang anfängt, die Tränen in die Augen steigen zu lassen.

So kann ich dann hoffentlich dermaleinst meinen Enkeln davon erzählen, was Opa für tolle Schlitten gefahren hat. :rolleyes:

Die wiederum werden dann entweder ungläubig reagieren (so wie bei Käpt'n Blaubär...) oder, was ich noch eher vermute: Verständnislos!

Denn es zeichnet sich ja schon jetzt bei den Jugendlichen ein Trend ab, dass der Besitz eines individuellen Fortbewegungsmittels dramatisch an Stellenwert verliert.

Heute ist Party angesagt, wie man da hinkommt ist zweitrangig.

Gruß von Motus

bearbeitet von Motus

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So sieht vielleicht schon bald die nahe Zukunft eines BMW Fahrers aus. klick :ph34r: :tooth:

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Die einzigste Alternative zum Lexus die mich momentan fasziniert, exclusiv nicht zu toppen ist, die Laufruhe eines 8 oder 12 Enders in den Schatten stellt, Spritverbrauch absolut kein Thema ist und keine Probleme mit Rußpartikelfilter, Turbolader oder Direkteinspritzertechnik kennt ist für mich dieser hier:

model-s-signature-red_960x640_e_1.jpg

oder noch besser der hier weil er Allrad hat:

00.jpg

Du Zuverlässigkeit sollte auch gegeben sein, was soll schon an so einem Auto kaputt gehen?

Wenn nur nicht der Preis wäre.

bearbeitet von Andreas (vonderAlb)

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Du Zuverlässigkeit sollte auch gegeben sein, was soll schon an so einem Auto kaputt gehen?

Wenn nur nicht der Preis wäre.

Da wird den Herstellern schon noch etwas einfallen, keine Bange!

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Du Zuverlässigkeit sollte auch gegeben sein, was soll schon an so einem Auto kaputt gehen?

Wenn nur nicht der Preis wäre.

Naja, mittlerweilen haben auch die deutschen Hersteller die Mechanik mehr oder weniger im Griff, aber was die Besitzer dieser Autos zeitweilen in den Wahnsinn treibt, ist die liebe Elektronik ...und davon hat auch ein Tesla mehr als genug an Bord. :ph34r: :rolleyes:

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Die einzigste Alternative zum Lexus die mich momentan fasziniert, exclusiv nicht zu toppen ist, die Laufruhe eines 8 oder 12 Enders in den Schatten stellt, Spritverbrauch absolut kein Thema ist und keine Probleme mit Rußpartikelfilter, Turbolader oder Direkteinspritzertechnik kennt ist für mich dieser hier:

model-s-signature-red_960x640_e_1.jpg

oder noch besser der hier weil er Allrad hat:

00.jpg

Du Zuverlässigkeit sollte auch gegeben sein, was soll schon an so einem Auto kaputt gehen?

Wenn nur nicht der Preis wäre.

Hmmm, :g:

die sehr eingeschränkte Reichweite, der je nach Steckdose 4- bis 12-stündige Nachladevorgang, die relativ kurze Akkulebensdauer und der exorbitante Akkupreis wären Dir also egal, wenn nur der Einkaufspreis erschwinglich wäre?

- Mir nicht, ich nähme den Tesla nicht mal geschenkt, so wie das jetzt ist.

Spritverbrauch wäre in der Tat kein Thema mehr, aber Energieverbrauch schon:

Irgendwas muss schließlich verbrannt werden, um den Strom für die Aufladung zu erzeugen.

Uran, Öl, Gas, Kohle: Alles Dreck!

Windenergie? Würde sich schon lohnen, aber erstens was tun bei Flaute und zweitens nur unter erheblichem Protest aller möglichen Gruppierungen von den Häuslebesitzern bis zu den Vogelschützern durchzusetzen.

Sonnenenergie? In unseren Breiten nur lohnend dank erheblicher Subventionen, ohne die sofort tot. Schon die leichte Kürzung der Subventionierung wie soeben geschehen führt bereits zum Fast-Kollaps.

Und richtig lohnend nur in den Gegenden, wo auch schon jetzt die Drecksäcke sitzen, die das Öl haben.

Und last not least:

Was glaubst Du denn, was die Bundesregierung als allererstes tun würde, wenn über Nacht alle ein Stromauto anschaffen würden?

RICHTIG: Es würde eine "Traktionssteuer" oder eine Ökosteuer oder wie auch immer erhoben in Höhe von 1,20 EURO pro in den Akku getankte Kilowattstunde!

Nee, nee, wer in Zukunft mobil bleiben will, muss zahlen (können).

Aber ich gebe Dir insofern Recht:

Elektrisch fahren hat schon was, nur mit der Geräuschkulisse kann ich mich nur ganz schwer anfreunden:

Ich finde dieses dezente Zirpen eher nervig als den Sound von auf- und abgehenden Kolben.

Bin eben ein Neandertaler...

Gruß (oder UGA, UGA) von Motus

bearbeitet von Motus

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die sehr eingeschränkte Reichweite, der je nach Steckdose 4- bis 12-stündige Nachladevorgang, die relativ kurze Akkulebensdauer und der exorbitante Akkupreis wären Dir also egal, wenn nur der Einkaufspreis erschwinglich wäre?

Das hab ich nicht gesagt.

Es reicht schon der Anschaffungspreis um mich von einem Kauf abzuhalten.

Wie lange ein Akku lebt und was er kostet weiss ich nicht. Wissen denn die Lexus-Hybridbesitzer was da in ein paar Jahren auf sie zukommt?

Die Reichweite von 450 km (ja ich weiss = theoretisch) reicht für 99 % aller Fahrstrecken locker aus. Und getankt wird Nachts und lt. Tesla kann man die Batterie in 3 Minuten wechseln (fragt sich nur wo).

Irgendwo hab ich mal gelesen wenn alle nur noch rumstromern würden würde das unseren gesamten Stromverbrauch nur um 3 % belasten. Der Großteil geht für Industrie und Haushalt drauf.

bearbeitet von Andreas (vonderAlb)

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Das hab ich nicht gesagt.

Es reicht schon der Anschaffungspreis um mich von einem Kauf abzuhalten.

Wie lange ein Akku lebt und was er kostet weiss ich nicht. Wissen denn die Lexus-Hybridbesitzer was da in ein paar Jahren auf sie zukommt?

Die Reichweite von 450 km (ja ich weiss = theoretisch) reicht für 99 % aller Fahrstrecken locker aus. Und getankt wird Nachts und lt. Tesla kann man die Batterie in 3 Minuten wechseln (fragt sich nur wo).

Hi Andreas (Mittagspause, wa?),

ich würde auch in Zukunft gerne ab und zu mit dem Auto in Urlaub fahren, ohne schon nach drei Stunden (wenn's gut läuft) eine Zwischenübernachtung einzulegen.

Von hier bis z.B. Toskana: 1300 km. Was tun? :sleeping:

Die Traktionsbatterien von Toyota/Lexus-Hybriden werden von der Elektronik gehätschelt und gepflegt, zudem nur zu 20-40% ausgelastet. Daher die gute Lebensdauer. Gehen sie allerdings kaputt nach 8 oder 10 Jahren, würde das den wirtschaftlichen Totalschaden des Autos bedeuten, fürchte ich!

Ein Akku, der wie beim Tesla den Antrieb zu 100% stemmen muss (und noch Klima, Heizung, Licht, Radio...) wird weit mehr belastet und lebt viel kürzer.

Und das mit dem Batteriewechsel wird wohl für immer Utopie bleiben, denn es würde voraussetzen, dass ALLE Hersteller sich auf ein einheitliches System einigen, so wie heute auf den Tankstutzen. Das würde jahrhundertelange Verhandlungen bedingen...

Pause beendet,

Gruß von Motus

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Alles völlig richtig, Motus.

Um in Urlaub zu kommen könnte man es mit einem Mietwagen versuchen der Rest ist leider zu den heutigen Gegebenheiten das KO-Kriterium für einen Stromer. Solange die Fragen bzgl. auftanken und Langlebigkeit bzw. vernünftige Kosten für Batterien für den Verbraucher/Anwender geklärt sind werden es hier im Lande Stromer sehr sehr schwer haben Fuß zu fassen.

Die Technik ist aber faszinierend und Tesla baut endlich mal ein wirklich hübsches Elektroauto das nicht nur zwei Sitze hat und ein paar Meter weit kommt.

Wie gesagt, wenn all die Fragen zur Zufriedenheit geklärt wären dann wäre für mich ein Tesla eine Alternative zum Lexus.

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Um in Urlaub zu kommen könnte man es mit einem Mietwagen versuchen der Rest ist leider zu den heutigen Gegebenheiten das KO-Kriterium für einen Stromer.

ich würde auch in Zukunft gerne ab und zu mit dem Auto in Urlaub fahren, ohne schon nach drei Stunden (wenn's gut läuft) eine Zwischenübernachtung einzulegen

Wer sich auf der Tesla-Seite ein wenig intensiver umgeschaut hat, dem dürfte schon aufgefallen sein, dass es eine Schnelllademöglichkeit geben wird/soll, bei der das Fahrzeug seine volle Reichweite (größte Batterie 480 km Reichweite) in 1/2 bis einer Stunde zurück erlangt - solche Schnellladestationen wurden schon in Deutschland errichtet.

Was hieße das für den Durchschnittsurlaub? Man fährt seine 3-4 Stunden, macht dann eine gemütliche Essenspause und läd nebenbei den Wagen - wo ist da also das Problem?

Ok, vor Fahrtantritt sollte man sich informieren, wo auf der Strecke eine Ladestation ist, aber ich glaube das ist zumutbar.

bearbeitet von Kiwi1702

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Was hieße das für den Durchschnittsurlaub? Man fährt seine 3-4 Stunden, macht dann eine gemütliche Essenspause und läd nebenbei den Wagen - wo ist da also das Problem?

Ok, vor Fahrtantritt sollte man sich informieren, wo auf der Strecke eine Ladestation ist, aber ich glaube das ist zumutbar.

Das mach ich ja mit meinen beiden Autogasern jedesmal bevor ich eine größere Fahrt unternehme. Ich suche mir auf meiner Route alle Gastankstellen. Da gibt es genügend in ganz Deutschland (ca. 6.500 Stück). Bei Gas überhaupt kein Problem.

Aber mit den Schnellladestationen dürfte es bedeutend schwieriger werden eine zu finden die auf meinem Weg liegt. Und wenn es eine geben sollte kann man nur hoffen das sie nicht durch andere bereits belegt ist (Warteschlange?).

400_1_D_Stuttgart_480.jpg

Die meisten Ladestationen befinden sich teilweise auf abseits liegende Firmengelände oder Hinterhöfen für die man dann entweder eine Kundenkarte benötigt, vorher einen Autostromvertrag abgeschlossen hat (RWE), sich vorher telefonisch anmelden muß oder nur mit Hilfe eines langen Ladekabels erreichbar ist. Such mal ne Stromtanke an einer Autobahnraststätte. Viel Erfolg.

In ganz Tübingen, der Stadt des grünen Bürgermeister Palmer, gibt es nur zwei ganze Stromtankstellen die auf dem Gelände der Stadtwerke stehen. Als Fremder auf der Durchreise kannst du nur in der Zeit von 8-18 Uhr tanken. Weitab vom Stadtzentrum.

In Reutlingen gibt es eine Steckdose in einem Parkhaus auf dem allerobersten Deck. Wer mit schlapper Batterie ankommt schafft es nicht mal bis zur Steckdose (1xSchuko 230V/3kW/16A).

1328_1_D_Reutlingen_480.jpg

Und dann ist nicht gesagt ob diese Station überhaupt in der Lage ist meinen Stromer zu laden. Da kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und es gibt mehrere unterschiedliche Stecker und Ladestärken. Kann ich mit einem Tesla an die gleiche Station fahren wie ein Smart oder Mini? Nein. Die Infrastruktur für Stromer in Deutschland ist gelinde gesagt lächerlich.

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Bin eben ein Neandertaler...

Gruß (oder UGA, UGA) von Motus

Naja die Primaten haben wenigstens nicht die endlichen Ressourcen der Erde innerhalb eines Jahrhunderts in die Luft geblasen, denn sonst hättest Du jetzt nicht mehr die Möglichkeit dies zu tun. :rolleyes: ;)

So gesehen waren sie dir mindestens einen Schritt voraus. :ph34r: :lol:

Warum wehrst du Dich so gegen den Wandel, und schaust nicht, dass Du den Wandel aktiv mitgestalten, oder sogar davon profitieren kannst?

Mein Onkel wurde unlängst von seinem Stromlieferant, von dem er jedes Jahr für mehr als 200'000 CHF Strom kauft, auf seine perfekt nach Süden ausgerichteten Dachflächen angesprochen. Sie würden darauf gerne eine 1MWp PV-Anlage montieren, und ihm als Entschädigung (Dachmiete) 20% des produzierten Stroms gratis und franko liefern.

Was will man mehr? Keine Investitionskosten, kein Risiko, einzig die Zusicherung dass die Dächer für mindestens 20 Jahre benutzt werden können.

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Das ist hier ja auch ein Lexus-Forum und wer fährt da schon solch einen TDI?

WTFFFF

und weil wir alle lexus fahren, dürfen wir uns nicht für andere marken interessieren ?!

ich hab auch ein TDI-häusl zuhaus neben dem lex.

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Und richtig lohnend nur in den Gegenden, wo auch schon jetzt die Drecksäcke sitzen, die das Öl haben.

Ist es möglich dass ich da aus deinen Worten eine gewisse Missgunst oder Frustration rausspühren kann? :unsure:

Nein im ernst, hast Du wirklich das Gefühl, wir Mitteleuropäer würden uns besser/korrekter verhalten wenn wir auf Milliardenschweren Ölquellen sitzen würden, von denen alle etwas haben wollen, es davon aber zu wenig gibt?

Auch wenn ich nicht glücklich darüber bin, wie sich der Mensch in so einer Situation verhält, so lässt es sich wo kaum verhindern. Oder hast Du mal beobachtet wie sich die Leute bei uns verhalten wenn sie über Nacht zu Bauland Besitzer werden?? :ph34r: :(

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Angeblich soll der 1er und der Mini noch dieses Jahr (oder 2013) einen 1,5L 3-Zyl. Motor bekommen?! :g:

Ja, aber das ist kein BMW-Motor, der kommt von PSA. :tooth:

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... Aber wenn es tatsächlich so kommen sollte, wie von Dr.Hybrid geschildert, dann werde ich so lange irgend möglich (so lange es also finanzierbar bleibt) "richtige" Fahrzeuge bewegen. ...

So macht es DrHybrid ja auch. :thumbup:

Den Zeitraum der Finanzierbarkeit dehne ich heute schon proaktiv durch vermehrten Fahrradeinsatz! :lol:

bearbeitet von DrHybrid

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... Von hier bis z.B. Toskana: 1300 km. Was tun? :sleeping: ...

In D bleiben, die Toskana wird überschätzt! :bleh:

Ostsee ist auch schön, sind nur 1000 km vom mir. :tooth:

bearbeitet von DrHybrid

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...

400_1_D_Stuttgart_480.jpg

...

Mann sind die alle häßlich!

Warum erinnert mich das Bild jetzt an die Ökotussenparties aus meiner Jugend? :tomato:

Duck und weg!

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Naja die Primaten haben wenigstens nicht die endlichen Ressourcen der Erde innerhalb eines Jahrhunderts in die Luft geblasen, denn sonst hättest Du jetzt nicht mehr die Möglichkeit dies zu tun. :rolleyes: ;)

So gesehen waren sie dir mindestens einen Schritt voraus. :ph34r: :lol:

Warum wehrst du Dich so gegen den Wandel, und schaust nicht, dass Du den Wandel aktiv mitgestalten, oder sogar davon profitieren kannst?

Mein Onkel wurde unlängst von seinem Stromlieferant, von dem er jedes Jahr für mehr als 200'000 CHF Strom kauft, auf seine perfekt nach Süden ausgerichteten Dachflächen angesprochen. Sie würden darauf gerne eine 1MWp PV-Anlage montieren, und ihm als Entschädigung (Dachmiete) 20% des produzierten Stroms gratis und franko liefern.

Was will man mehr? Keine Investitionskosten, kein Risiko, einzig die Zusicherung dass die Dächer für mindestens 20 Jahre benutzt werden können.

Hi Gufera,

bevor Dein Onkel seine Dachflächen auf 20 Jahre vermietet, lässt er den Vertrag am besten von einem ganz gewieften Rechtsanwalt prüfen:

Da stehen manchmal Klauseln drin, die dem Dachbesitzer den Ruin bringen könnten!

Es könnten z.B. aus irgendwelchen Gründen Reparaturen am Dach notwendig werden. Dann wollen die Stromlieferanten sich den Ausfall der Stromerzeugung beim Dachbesitzer zurückholen. Und zwar 100%.

Zudem müsste vor jeder Arbeit am Dach die Anlage abgeschaltet werden und meistens auch demontiert und wieder errichtet. Alles auf Kosten des Dachvermieters.

Da die Feuerwehren sich mancherorts weigern Häuser zu löschen, die eine Solaranlage ohne aufwendige und teure Notabschaltsysteme tragen (Lebensgefahr wegen Stromschlag), steigt dadurch die Vericherungsprämie in astronomische Höhen. Und so weiter und so fort...

Du siehst, auch ich Neandertaler habe mich bereits über solche alternativen Energiegewinnungsmaßnahmen informiert aber dankend abgewunken, als ich den Durchblick hatte bei den "Nebenwirkungen".

Mag sein, dass die Betreiber in der Schweiz fairer mit ihren Kunden umgehen.

Hier in D jedenfalls nicht und darum habe ich den Gedanken an Dachflächenvermietung wieder begraben.

Es gibt ja etwas, das wir hier in Mitteleuropa genug haben: Wind. Aber die Windverstromung lohnt nur in ganz großem Maßstab und da gibt es die hinlänglich bekannten Probleme bezüglich Landschaftsverschandelung, Schattenwurf, Geräuschentwicklung usw.

Es bleibt also schwierig und das wohl noch ziemlich lange.

Gruß von Motus

P.S.: Natürlich wird es irgendwann den "Wandel" auch bei den Autos geben, aber nicht unter Verwendung dieser Akkutechnik (die notwendigen seltenen Erden werden schon jetzt sehr knapp und steigen unaufhaltsam im Preis). Brennstoffzelle wäre die Lösung, weil sie mit Wasserstoffgas betrieben wird, das wiederum aus Ökostrom erzeugt wird. Es ist gut zu transportieren und der Tankvorgang würde ähnlich dem heutigen mit Benzin ablaufen. Unser Forschungszentrum in Jülich hält derzeit den Weltrekord: Sie haben eine Brennstoffzelle seit 40.000 Stunden im Dauerbetrieb. Leistet wenn ich mich recht erinnere 5 kW und ist eher für stationären Einsatz gedacht, nicht für die Traktion. Aber darin steckt noch Potential!!!

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Siehe dazu folgenden Vergleich <<< KLICK >>>

Boooh,

muss ich jetzt den ganzen Kram lesen? :scared:

-Ich habe es mal überflogen und die Quintessenz lautet ja wohl: Der "kleine" fährt sich :pooh: und verbraucht sogar mehr als der "große" Motor. Richtig? - Na, dann vielen Dank, BMW...

Danke für den Link, geht mir runter wie Öl...:clap:

Gruß von Motus

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Hi Gufera,

bevor Dein Onkel seine Dachflächen auf 20 Jahre vermietet, lässt er den Vertrag am besten von einem ganz gewieften Rechtsanwalt prüfen:

Da stehen manchmal Klauseln drin, die dem Dachbesitzer den Ruin bringen könnten!

Es könnten z.B. aus irgendwelchen Gründen Reparaturen am Dach notwendig werden. Dann wollen die Stromlieferanten sich den Ausfall der Stromerzeugung beim Dachbesitzer zurückholen. Und zwar 100%.

Zudem müsste vor jeder Arbeit am Dach die Anlage abgeschaltet werden und meistens auch demontiert und wieder errichtet. Alles auf Kosten des Dachvermieters.

Da die Feuerwehren sich mancherorts weigern Häuser zu löschen, die eine Solaranlage ohne aufwendige und teure Notabschaltsysteme tragen (Lebensgefahr wegen Stromschlag), steigt dadurch die Vericherungsprämie in astronomische Höhen. Und so weiter und so fort...

Du siehst, auch ich Neandertaler habe mich bereits über solche alternativen Energiegewinnungsmaßnahmen informiert aber dankend abgewunken, als ich den Durchblick hatte bei den "Nebenwirkungen".

Mag sein, dass die Betreiber in der Schweiz fairer mit ihren Kunden umgehen.

Hier in D jedenfalls nicht und darum habe ich den Gedanken an Dachflächenvermietung wieder begraben.

Keine Angst,

der Stromlieferant ist zu 100% in Besitz von drei Kantone, und seit etwa 100 Jahren Betreiber einiger Wasserkraftwerke. Das ist kein Aktien getriebener Konzern welcher in erster Linie eine möglichst hohe Dividenden ausschütten muss.

Zudem ist keine Halle mehr als 10 Jahre alt, und mit hochwertiger Isolationspaneele eingedeckt. So schnell muss da nix repariert werden. Ach ja, beim Brandfall wird man im schlimmsten Fall die Hallen abbrennen lassen müssen. Darin befindet sich nix anderes als ein paar 10'000 Tonnen Karotten.

Aber das hat wohl nix mehr mit einer Lexus Alternative zu tun... :blink: :lol:

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Aber das hat wohl nix mehr mit einer Lexus Alternative zu tun... :blink: :lol:

Nee,

allerdings nicht! Höchstens das mit der Brennstoffzelle, ich vermute, die hat wirklich Zukunft!

Gruß von Motus

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Heute ist mein 'downsize' Traktor mit 4Zylinder Ölbrenner angeliefert worden. Nächste Woche wird er angemeldet. Mal sehen wie sich der Verbrauch entwickelt. Bei der Probefahrt hat er deutlich mehr Durst als der 6 Zyl mit grösserem Hubraum gehabt. Und das kann nicht an 3PS Mehrleistung liegen ;)

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Es geht ja nicht wirklich darum was die Autos in der Praxis verbrauchen!

Behaltet das bei Euren Überlegungen im Blickfeld.

Ok, Euch interessiert das, logisch. Den Herstellern ist das aber eher egal, denn Ihr zahlt das, nicht sie!

Die Hersteller interessiert einzig und allein der gesetzlich vorgeschriebene und von ihrer Lobby gestaltete Messzyklus auf dessen Basis in Zukunft ihre eventuell fälligen Strafzahlungen (= Steuern) wegen eines zu hohen Flottenverbrauchs berechnet werden. Nur darauf hin wird optimiert, ist doch logisch. Da der Staat nicht bei Motus, mir oder anderen anrufen wird, oder in diversen Automobilforen rumsurfen wird, um diesen Wert zu ermitteln und spritmonitor auch keinen hinreichend "offiziellen" Charakter hat, kann das einzig und allein der Verbrauch auf dem weltfremden Messzyklus sein!

Mit diesen Überlegungen im Kopf (wie vermeide ich als Hersteller Steuern und maximiere so meinen Gewinn) werden die Entscheidungen getroffen welche Motoren gut für Euch sind!

Falls das Hubraumzwerge mit wenigen Zylindern sein sollten, dann bekommt eben das Marketing den Auftrag Euch die so schönzureden, dass ihr auch weiterhin ordentlich Kohle rüberschiebt.

Und das bekommen die ganz locker hin, keine Sorge, denn da arbeiten Psychologen, die mehr über Euch wissen als ihr selber.

Die hängen z.B. einfach mal in einem lächerlich theatralisch dramatisierten Filmchen ein paar Autos aneinander und schon gerät ein Großteil der Kunden fremdgesteuert in willenlose Verzückung ... :naughty:

Und die haben noch viel mehr Tricks in ihrem Werkzeugkasten.

Auch ich bin vor denen nicht sicher. Ich hab mich auch schon dabei ertappt wie ich mir in Lexusbroschüren wie im Rausch das irrste Geseiere reingezogen hab und dabei die Bilder von irgendwelchen Kieselsteinen und Bambusrohren samt Wasser toll ästhetisch fand und wie all diese Harmonie auf mein Auto und von dort auf mich und mein ganzes Leben rüberschwappte. Wo steht die Melkmaschine, ich komme und schließ mich auch noch selber an. ;)

bearbeitet von DrHybrid

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