freddyfire

Nicht schon wieder :-( poltern Unterboden

Recommended Posts

So, da bin ich wieder. Neben den Informationen vom ADAC bin ich auch im Handbuch auf eine Seite gestoßen, die angibt, wie groß die Bodenfreiheit vom Fahrzeug bei Hi-N-Low-Schaltung bei der Luftfederung sein soll.

Bei den hinteren Verstellmechanismen habe ich dann des öfteren nach oben und unten geschraubt und immer wieder dazwischen den Schalter betätigt. Nun habe ich es schließlich geschafft, dass die Hinterachse an der besagten Unebenheit auf der Straße nicht mehr durchschlägt. Lt. Handbuch sollten zwischen dem hinteren Rahmenteil (da wo die Anhängekupplung angeschraubt wird) und der Fahrbahn 44,9 cm liegen. Mein Stand war 44 cm, also wohl zu niedrig. Bei 45 cm hatte sich nichts geändert, demzufolge habe ich nach und nach auf 46 cm erhöht, bis dann das Ärgernis beseitigt war. Hoffe, das bleibt so. Wenn man weiß, wo geschraubt werden muss und wie die Abstände gemessen werden, gar kein so großes Problem, sofern man auf eine Grube kann.

Hallo, schon lange nichts mehr von mir hören lassen.

Das Problem mit dem Poltern am Unterboden hinten rechts ist nun hoffentlich gelöst. Es ist nach wie vor gelegentlich aufgetreten. Vom Klang her konnte es nur Blech/Metall sein. Daher habe ich mir den Endschalldämpfer mal genauer angesehen, obwohl ich da schon mal drüber war. Die kürzeste Entfernung an welcher der Endschalldämpfer an die Karosse anschlagen konnte war nach oben rechts. Mit einem starken Stahldraht habe ich denn den Dämpfer ca 2 cm nach links gezogen.

Dann bin ich vermehrt über die Stolperkante gefahren, an der das Problem öfters aufgetreten war. Und siehe da, nichts poltert mehr. Wahrscheinlich ist die Gummiaufhängung ausgeleiert und lässt dem Endschalldämpfer zu viel Spielraum. Na ja, das wars dann.

Diese Woche war ich dann auch beim Stoßdämpfertest beim ADAC. Alles bestens in Ordnung. Beim Test spielt es keine Rolle, ob normale Dämpfer oder Luftfederung verbaut ist, so der Prüfer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 29.5.2014 um 20:59 schrieb Tarik555:

So nun ist alles wieder in Ordnung!

Wie schon in vorherigen Beiträgen erwähnt hatten 3 Werkstätten falsche Diagnosen gestellt. Nun war ich vor zwei Wochen in Berlin in einer autorisierten Lexuswerkstatt und habe das Poltergeräusch dort beseitigen lassen. Es wurde der sogenannte hintere linke Radträger (Querträger) gewechselt. Kostenpunkt knapp 1400,- € incl. Arbeitslohn und Mst.

Ich fahre nur noch Schritttempo durch die Löcherpisten.

Jetzt nervt natürlich ein knarzen im Amaturenbereich und nur bei Kopfsteinpflaster. Die Stadt in der ich wohne, muss ja immer wieder die althistorischen Straßen nach alter Manier wieder herstellen. Bloß haben die Stadtoberen nicht bedacht, dass wir keine Pferdekutschen mehr führen. Mit dem knarzen glaube ich im Forum fündig zu werden.

Also ich habe bei ebay für 100 Euro eine Achsträger Buchse gekauft und selber erneuert (Arbeit ca. 1 Std.)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Stunden schrieb Alex K:

Also ich habe bei ebay für 100 Euro eine Achsträger Buchse gekauft und selber erneuert (Arbeit ca. 1 Std.)

Hättest du Lust die links zur Buchse hier einzustellen und den Wechsel zu beschreiben, evtl. mit Bildern?

Liebe Grüße,

Jens.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte mal was ähnliches, aber nicht mit einem Lexus, war ein anderes Auto: Immer wenn ich in der 30er-Zone über eine Erhöhung gefahren bin, hat es vorne links geklopft, als ob einer mit dem Hammer an die Achse geschlagen hätte. Ich habe ewig gesucht, bis ich die Ursache gefunden habe. Der Grund war aber ziemlich gemein und klingt erstmal einzigartig. Mir ist vorne links bei der Feder eine halbe Drehung der Feder abgebrochen. Das Teil, also ca. 10cm lang, war einfach nicht mehr vohranden. Da die Feder ja ein spiralförmiges Ding ist, hat man das gar nicht gesehen, da das Auto quasi ganz normal auf der Feder lag. Erst, als ich mal genauer die Drehungen gezählt und mit den anderen verglichen habe, habe ich gemerkt, dass die eine Feder kürzer ist als alle anderen. Das Schlagen kam dann daher, dass die Feder einfach zu kurz war und tatsächlich das Chassi irgendwo angeschlagen hat bei Bodenwellen. Nach dem Ersetzen der vorderen linken Feder war das Schalgen weg.

 

Ich denke mal, dass das beim Lexus eher nicht passieren kann, andrerseits ist der Lexus kein Federgewicht...

 

Vermutlich habe ich die Feder gebrochen, als ich etwas zackig in einer Rechtskurve auf eine Bodenwelle fuhr (das habe ich mit dem Auto damals oft gemacht). Danach nie mehr :)

bearbeitet von Haddock

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Haben alle RX einen Luftfederung verbaut? Habe einen RX 400h Bj. 12 /2007. Habe ebenfalls dieses Poltern hinten, als ob jemand mit einem Hammer schlagen würde. Tritt eher selten auf und anscheinend nur bei einer bestimmten Geschwindigkeit. 

Gibt es eine Anleitung, wie man die Höhe bei der Luftfederung verändert? Danke.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Ordinarius:

Haben alle RX einen Luftfederung verbaut? Habe einen RX 400h Bj. 12 /2007. Habe ebenfalls dieses Poltern hinten, als ob jemand mit einem Hammer schlagen würde. Tritt eher selten auf und anscheinend nur bei einer bestimmten Geschwindigkeit. 

Gibt es eine Anleitung, wie man die Höhe bei der Luftfederung verändert? Danke.

 

Rx400h hat kein Luftfahrwerk. 

Schau mal ob was löse im Kufferraum/Staufächer rum liegt, oder Reserverad richtig fest ist, oder was am Fahrwerk ausgeschlagen ist, Laufleistung?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Laufleistung 258.000, läuft sonst total sauber

Werde nächste Woche auf die Bühne fahren...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Am besten auf Viersäulenbühne oder eine Grube wo der Wagen auf 4 Räder steht " eingefedert " so kann man besser Koppelstangen und Stabigummis prüfen ob ausgeschlagen sind, ok bei dem Laufleistung kann auch die Stossdämpfer schon müde sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

hatte bei meinem Alten auch schon mal ein ominöses klappern. Das waren damals die Federenden die an den Federanschlag von der Dämpferaufnahme schlugen.

 

Falls es das Lager aus dem Ausgangsthread  ist. Ja von Lex gibt es das nicht einzeln aber ich hab von Toyo B... in Eltville damals gehört die haben das von nem (glaube) Camry anhand der Seriennummer als identisch identifiziert.

Hab ich hier an anderer Stelle schonmal geschrieben.  Dei kamen dann mit einpressen irgendwo bei 380 EUR raus sprachen davon das LEx über 1000 aufgerufen hätte (vielleicht waren das beide Lager?...oder mit Einbau - 600 fürs reine Ersatzteil)

Grüße Arne

bearbeitet von EMILundROSI

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Leute,

 

vielleicht hat ja jemand neue Erkenntnisse zu dem Thema.

Habe auch seit kurzem ein Poltern an der Hinterachse, es klingt ähnlich als ob in dem Kofferaum Staufach (in dem der Wagenheber untergebracht ist) ein schwerer Gegenstand frei herumfliegen würde. Hab ich natürlich schon gecheckt, alles ausgeräumt und wieder Kopfsteinpflaster gefahren, leider war das Geräusch danach immer noch da.

 

Anfangs konnte ich es eher im rechten hinteren Bereich orten, nachdem ich nun 8000km in Norwegen und Schweden unterwegs war (teils auf unbefestigten Straßen) kommt das Poltern relativ mittig, also dürfte es auf beiden Radseiten an der Hinterachse auftreten.

 

Werde ihn diese Woche mal auf Rampen stellen und mir das ganze von unten ansehen.

 

Was noch ganz interessant ist, ist die Tatsache, dass es bei „längeren“ Unebenheiten, bei dem das Fahrwerk tief eintaucht oder bei Schlaglöchern nicht, oder nicht immer auftritt und bei Kopfsteinpflaster, also kurz-rythmischen Schlägen immer auftritt.

 

Vielleicht hat ja jemand dasselbe Phänomen schon mal gelöst.

 

Bin um jeden Tipp dankbar.

 

LG

Daniel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo, das Klappern habe ich auch noch zeitweise. Darüber hatte ich auch früher schon mal geschrieben. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass der Auspufftopf gegen die Karosse schlägt.

Das Problem tritt auch nur bei einer besonderen Geschwindigkeit auf, die so um die 50 km/h liegt. Die Vorderachse überfährt die Stoßkante oder das Schlagloch, das Fahrzeug federt ein und dann wieder aus um dann wieder leicht in die Normalstellung einzusinken. Wenn wegen der Geschwindigkeit nun hier gleichzeitig die Hinterachse auf das Hindernis trifft, dass macht sich das als Schlag oder Poltern bemerkbar. So meine Theorie. 

 

Übrigens bin ich jetzt mit dem TÜV SÜd in Kontakt, um meine Luftfederung gegen normale Stoßdämpfer auszuwechseln. Mal sehen ob das klappt. Infos folgen dann an anderer Stelle über Luftfederung.

 

Gruße von  GasimTank

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 31.7.2018 um 10:20 schrieb Detnaw86:

Hi Leute,

 

vielleicht hat ja jemand neue Erkenntnisse zu dem Thema.

Habe auch seit kurzem ein Poltern an der Hinterachse, es klingt ähnlich als ob in dem Kofferaum Staufach (in dem der Wagenheber untergebracht ist) ein schwerer Gegenstand frei herumfliegen würde. Hab ich natürlich schon gecheckt, alles ausgeräumt und wieder Kopfsteinpflaster gefahren, leider war das Geräusch danach immer noch da.

 

Anfangs konnte ich es eher im rechten hinteren Bereich orten, nachdem ich nun 8000km in Norwegen und Schweden unterwegs war (teils auf unbefestigten Straßen) kommt das Poltern relativ mittig, also dürfte es auf beiden Radseiten an der Hinterachse auftreten.

 

Werde ihn diese Woche mal auf Rampen stellen und mir das ganze von unten ansehen.

 

Was noch ganz interessant ist, ist die Tatsache, dass es bei „längeren“ Unebenheiten, bei dem das Fahrwerk tief eintaucht oder bei Schlaglöchern nicht, oder nicht immer auftritt und bei Kopfsteinpflaster, also kurz-rythmischen Schlägen immer auftritt.

 

Vielleicht hat ja jemand dasselbe Phänomen schon mal gelöst.

 

Bin um jeden Tipp dankbar.

 

LG

Daniel

Hallo Leute, zu meinem Post (oben angefügt) hab ich jetzt die Lösung gefunden.

 

Hatte meinen Dicken am Wochenende mal auf den Rampen und hab an den Fahrwerksteilen und auch am Auspuff (hab ne Fox Auspuff Anlage drauf) keine Teile gefunden die irgendwo anschlagen könnten.

Nun hab ich die Suche in Richtung Bremserei Hinterachse ausgedehnt und siehe da. Die hinteren Bremssättel sind recht lose, sodass sie wackeln und bei Unebenheiten ein schönes metallisches Scheppern verursachen können, welches sich im Innenraum fast noch schlimmer anhört als von außen 🙂

 

Den Verdacht ganz leicht untersucht, einfach auf ner abschüssigen Schotterpiste (auf der das Geräusch immer auftritt) die Bremse betätigt bis die Backen auch hinten greifen und kein Geräusch mehr da.

 

Habe mir nun neue Gleit-/Führungsbolzen bestellt und hoffe, dass diese die Sättel ein wenig fester halten.

 

Vielleicht konnte ich mit diesem Post jemandem helfen.

 

LG

Daniel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für den Tip!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Problem kann an Vorderachse auch auftreten, besonders wenn die Beläge auf sind und der Bremssattel weiter nach innen ausgefahren ist ( Gewichtsverlagerung ) dadurch werden die Gleitstifte schneller ausgeschlagen besonders bei schlechten Fahrbahn. 

Sowas habe ich auch an einem Avensis T27 erlebt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Habt ihr das Rad auch horizontal geschüttelt ohne den Wagen hochzuheben? 

bearbeitet von Lauri

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden