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LexLord

Fahr- und Testberichte LC 500

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vor 4 Stunden schrieb rennfahrer2001:

. ..........Ich habe einen luftgekühlten Ersthand-911 behalten. Aber den Rest auch weg mit Stumpf und Stiel.


sehr gute Entscheidung 👍 

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vor 8 Stunden schrieb rennfahrer2001:

Nicht lustig, was aus Porsche geworden ist, aber es will keiner glauben wenn man es ihm sagt... Marketingopfer bzw. neudeutsch "fashion victims".

Ich kürze das immer so ab: bis Mitte der 90er waren Porsches aus hochwertigen Teilen schlecht zusammengebaut, heute aus schlechten Teilen (oder mit minderwertigem

Konzept) sehr exakt gefertigt.

Nach meiner Erfahrung (35 Jahre jetzt) hat früher der ausliefernde Händler das Auto von den Produktionsfehlern befreit, dann war lange Zeit Ruhe. Heute werden 

die mangelhaften Teile durch identische mangelhafte Neuteile ersetzt. Ohne teure Garantie wird es dann noch viel teurer, Kulanz???

Der Name Porsche als ein Mythos aus vergangener Zeit ist Werbeinstrument, alles andere wie bei VW.

Gratuliere zur einzig richtigen Entscheidung. Ich habe einen luftgekühlten Ersthand-911 behalten. Aber den Rest auch weg mit Stumpf und Stiel.

Ich bin wahrlich kein Porsche Fan, aber ich bin auch kein Freund von Pauschalisierungen. Mein Bruder ist 12 Jahre Porsche gefahren. zuerst einen Boxster S (4Jahre) und anschließend einen 911 (8 Jahre). Beides Neuwägen. Der Boxster S war nicht frei von Fehlern. Es gab Rückrufe und auch außerplanmäßige Aufenthalte, wegen z.B. angeschmorten Dämmaterialien, Feuchtigkeiten im Innenraum nach Regen, Elektronikfehlern (Kofferraum lies sich nicht öffnen, Fenster ohne Funktion). Der 911 lief hingegen all die Zeit ohne Probleme.

Das Problem ist bei manchen Geschichten, dass man die Vorgeschichte des Fahrzeugs nicht kennt. Wurde der Wagen zu den vorgeschriebenen Intervallen zum Service gebracht, hat man den Wagen ordentlich behandelt oder gleich nach dem Kaltstart das Pedal durchgetreten und und und.

Ich denke bei Lexnew kann man diese Faktoren ausschließen und sie sind auch bei manchen defekten nicht relevant.

Das alles ist jetzt 5 Jahre her und er hat sich von der Marke Porsche getrennt. Motorleistung und ein tolles Fahrwerk, tolle Fahreigenschaften sind halt nicht alles. Neben den Porsche, als Zweitwagen fuhr er über die ganzen Zeit einen VW Touareq, ohne nennenswerte Probleme. Dieser ist mittlerweile auch Geschichte und er fährt seit diesem Jahr einen AUDI Q3.

Nur meine Meinung dazu. 🙂

 

 

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Gibt es sie noch, die legendären "Montagsautos"?

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Porsche hat kein Montagsauto-Problem, eigentlich ganz im Gegenteil eine besonders fehlerarme Produktion (übrigens seit Wiedeking die Manufaktursituation mit japanischen Experten angegangen ist, u.A. auch von Toyota!).

Das Problem stammt von der Konzeption der Produkte, beginnend schon kurz vor dem Einstieg Wiedekings, dem man die technischen Probleme in seiner Ära trotzdem

gern anlastet. Das große Kunststück war vor allem, alles mehr als 10 Jahre unter dem Deckel zu halten, mit einer Mischung aus Marketing, Garantieverlängerungen,

erratischen Kulanzlösungen, Pseudoverbesserungen und glatten Lügen...

Vielleicht hilft eine detaillierte Schilderung des Top-Problems ein bisschen beim Verständnis, denn dieses ist absolut typisch:

Für den Boxster wurde der Wechsel zur Wasserkühlung beim Boxermotor eingeleitet. Verbrauch, Abgas, Leistung waren nicht anders mehr unter einen Hut zu bekommen,

und es sollte gleichzeitig der wirtschaftliche Befreiungsschlag durch ein kostengünstiges Konzept werden. Es kam aber nur eine billige Lösung heraus, wobei man den

Verzicht auf einen externen Öltank noch eher verschmerzen konnte als das zweifelhafte Fertigungskonzept und die externe Fertigung (Mahle).

Man kam nämlich auf die Idee, komplette Kurbelwellen-Lagerbock-Module in die fertiggestellt zugelieferten Motorgehäuse (mit allem!) einzusetzen. In der Vorserie

ging es so, in der Serie hat dann die Flucht zwischen Kurbelwelle und Austrittsöffnung mal mehr, mal weniger gepasst, ein Simmerring kann aber nur begrenzt abdichten, und die Motoren liefen meistens durchaus nicht schlecht, markierten aber sehr häufig ihr Revier. So weit, so gut, aber gleichzeitig wurde die Lagerung der Zwischenwelle in einen  Gehäusedeckel gelegt, der unter der Belastung häufig undicht wurde. Über die Jahre wurden dann -zig Mal immer wieder die Simmerringe geändert, die Deckel verstärkt und Motoren bei wichtigen Kunden getauscht ("großes Wartungspaket mit Zündkerzen"), angeblich auch mal ohne Kenntnis des Besitzers...

Weiterhin war am Anfang die "interne Trockensumpfschmierung" (eine schlichte Ölwanne mit sofortiger Absaugung, wie man schon am Ölinhalt des Motors abschätzen konnte) insuffizient ausgelegt und daher ganz offiziell das Fahren mit Slicks verboten. Die wenigen Ölpumpen zogen bei hoher Querbeschleunigung nur noch Luft, das wars

dann mit diesem Motor. Abhilfe bei Werksleistungssteigerung und etwas kritischeren Kunden: größere (tiefere) Ölwanne, was ja gerade beim echten Trockensumpf vermieden werden kann zwecks tieferer Einbaulage. Und immer weiter gab es dann Zwischenwellenbrüche, defekte Zylinderlaufbahnen, plus defekte Einzelzündspulen,

undichte Kühlwasserbehälter und anderer Kleinteilefirlefanz. Boxster, 996, erste Generation 997, alle Motoren mit Saugrohreinspritzung waren mehr oder minder betroffen,

wobei die inoffizielle Statistik sagt: mehr Hubraum, mehr Probleme. (Eine offizielle Statistik gibt es nicht, es gab und gibt ja auch das Problem gar nicht).

Hätte man besser machen können, die Porsche-Entwickler haben z.B. den Subaru-SVX-Motor zu Studienzwecken angekauft.

Wärend dieser gesamten Phase waren die Turbo- und GT-Modelle nicht betroffen, denn für diese wurde der klassische 911-Motor ("Mezger", nach dem Konstrukteur) mit

Wasserkühlung versehen, dieser Motor kostete auch etwa 4x so viel. 

Reden wir lieber nicht vom Getriebe dieser Generationen...

Beendet wurde dieses Trauerspiel durch einen neuen Motorblock für alle: Direkteinspritzung, ohne Zwischenwelle, viele Ölpumpen. Diese sind leider auch nicht ohne, es kommt wohl häufig zu Rauchentwicklung, Kolbenkippern (Hubraumerweiterung auf 4L! über Bohrung) und Laufbahndefekten (schlechte Beschichtungstechnologie)  .

Und ständig hört man jetzt von Motorschäden beim 6er der Panamera, Cayenne, Macan, und das ist gleich ein Konzernmotor.

 

Keine Autozeitung wollte es sich mit dem Konzern verderben, und so gab es in der Produktionszeit nur ganz gelegentlich ganz leise Kritik. Erst bei den heutigen Gebrauchtwagenberatungen etwa in der Auto-Bild geht es zur Sache. Das Werk hat damit ja nichts mehr so direkt zu tun, ausser bei Masochisten, die trotz allem

damit ins Porsche-Zentrum fahren.

 

Es gäbe dazu so viel zu erzählen, dass es Bücher füllt. Lassen wir es gut sein, aber als Rat fürs Leben:

Porsche heutzutage nur noch mit Garantie, und rechtzeitig vor Garantieablauf weg damit!

 

 

 

 

 

 

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........das unterstreiche ich voll und ganz und hier gäbe es noch vieles mehr zu schreiben ✍️ 😖

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Am 17.10.2019 um 03:35 schrieb lexnew:

Mit immer mehr Elektronik, die anmutend verpackt wird, gewinnt man bei Porsche sehr viel Image, aber immer mehr Probleme und Ausfälle.

Dass die deutschen Hersteller oft Probleme mit der Elektronik haben, ist mir bekannt. Aber die Mechanik sollte ein hoch gelobter deutscher Hersteller im Griff haben. Und wenn ich so viel Geld für ein Fahrzeug ausgebe, erwarte ich auch entsprechende Qualität. 

Nach den Aussagen hier bin ich schon etwas überrascht. 

 

Mein Mandant (kfz-handel) musste bereits dreimal einen 911er GT3 zurück nehmen, weil dieser keine Garantie von Porsche bekam. Das unterstreicht die Aussage von lexnew: keine Garantie = kein Porsche. 

 

Gruß 

 

 

 

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Garantie gibt Porsche gegen Bezahlung, sobald die Neuwagengarantie ausgelaufen ist (wenn ich aktuell bin, bis 12 Jahre ab EZ).

Bei näherer Betrachtung ist das nicht so kundenfreundlich, wie es aussehen mag:

die Garantie ist teuer und an kostenpflichtige Checks gebunden. Man kann die Kunden durchgehend! ans Porsche-Zentrum binden, da sonst keine Garantie, also Werkstattgeschäft.

Rennstreckenaffine Fzg. (GT3!) verkauft man gerne für viel Geld, das erhöhte Defektrisko will man aber nach Möglichkeit vermeiden und legt die Garantiekriterien in diese Richtung aus.

Das geht bei Überdrehern los (auf Rennstrecken kurz die Achse entlastet, und bis der Begrenzer abregelt, hat man schon für Sekundenbruchteile einen Überdreher),

aber auch nachgerüstete Felgen/Abgasanlagen (mit ABE!) können die Garantievergabe blockieren. Angeblich sollen sogar Reifen von Herstellern ohne Porsche-Empfehlung zum

Ausschluss geführt haben...

Porsche ist eine Cash Cow des VW-Konzerns, bisher und wahrscheinlich immer noch an 2. Stelle hinter Audi. That's the name of the game.

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Am 16.10.2019 um 19:03 schrieb lexnew:

Bei unserem gelben ist alles fachgerecht demontiert worden, ordentlich lackiert und wurde wieder angebaut.

 

Folierung hält nicht und beim Frontgrill und den Felgen eher nicht möglich.

 

Sieht echt klasse aus, gefällt mir sehr! Und auf jeden Fall danke für den Tipp, das lassen wir uns auch mal durch den Kopf gehen 👍

Allgemeine Frage: War zwar im Feierabendverkehr schwieriger im Detail auf alles zu achten, aber uns, speziell auch mir, kamen im Testwagen (V8, Sport-Paket) die Abrollgeräusche auf der Autobahn relativ laut vor (Windgeräusche und Motor hat man wiederum quasi nicht gehört, bei ca. 130 km/h). Ist sicher den riesigen Felgen und Reifen geschuldet, klar. Ich hatte aber dennoch erwartet, dass das eher noch marginal leiser ist als in unserem GS (2006), aber das war es sicher nicht; um nicht zu behaupten, dass es sogar lauter gewesen sein könnte. Anders gesagt schien es im GS sogar gefühlt minimal angenehmer, sich bei höherer Geschwindigkeit zu unterhalten (trotz der ansonsten lauteren Windgeräusche). Nehme ich das nur falsch wahr oder ist das eventuell normal? Lässt sich da vielleicht sogar was machen, z.B. durch zusätzliche Dämmung der Radhäuser (dazu gab es ja u.a. für GS/IS/CT schon sehr interessante Threads)? Und unabhängig davon, aus Interesse: Ist das im LS nochmal anders/besser als im LC, hatte da schon jemand den Vergleich?

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Hi,

 

ich fahre ja selber den LC 500 als V8 und den LS 600 h  F-Sport

 

Für „sportliches“ Fahren ist der LC top, jedoch ist das Abrollgeräusch deutlich lauter, als im LS.

 

Der neue LS kommt für mich nicht in Frage, da die Harmonie und Gelassenheit des 600er nicht aufkommen will. Der V6 fährt häufig in Drehzahlbereichen, die einer Luxuslimousine nicht würdig sind, nicht zu vergessen, dass er doch auch noch einiges länger ist.

 

Für Langstrecken rangiert der LS bei mir ganz klar auf Platz 1 - der LC 500 lockt mich mit Sound und Wahnsinnsoptik.

 

Weiter rollt der 600er mit mechanischen AWD in jeder Wettersituation und zu jeder Strassensituation ein Stück weit souveräner durch‘s Land.

 

Gruss,

lexnew

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