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[UPGRADE] Fahrwerk 2.0 für den SC

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Allgemeine Ausgangssituation

Früher oder später dürfte sich nahezu jeder langjährige SC-Besitzer in der Situation wiederfinden, dass Stoßdämpfer an seinem Fahrzeug erneuert werden müssen. Je nach Fahrweise wäre damit (achsweise) Pi mal Daumen alle 10+ Jahre bzw. 120+ Tkm zu rechnen.

 

Zu diesen Zeiten stellt sich jeweils die Frage, ob der Einfachheit halber wieder auf die gewohnten Standardkomponenten zurückgegriffen werden soll oder womöglich alternative Fahrwerkslösungen in Betracht kämen.

 

Die Antwort ist schlichtweg davon abhängig, wie zufrieden jeder Besitzer anhand seines persönlichen Fahrprofils mit dem Serienkomfort ist.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass ich mich, wie manch anderer SC-Besitzer ebenfalls, mit den Fahreigenschaften, vor allem bei zügiger Autobahnfahrt, nie wirklich vollends anfreunden konnte – ganz gleich ob Pre-Facelift oder Facelift Modell.

 

Wankbewegungen in Kurven, "Eintauchen der Nase" beim Verzögern, fühlbar "schwammige" Lenkrückmeldung, tendenziell "nervöses" Bremsverhalten – alles keine unbekannten Beobachtungen. Natürlich in der Ausprägung höchst subjektives Empfinden, keine Frage, aber objektiv ehrlicherweise auch nicht wegzudiskutieren.

 

Für Referenzzwecke sei angemerkt, dass die sich die zu erwartenden Kosten für die originalen Serienersatzteile – Stand 09/2017 – für die Vorderachse auf rund 550 EUR und für die Hinterachse auf rund 850 EUR belaufen. Um mögliche Missverständnisse zu vermeiden, wir reden hierbei lediglich über neue Dämpfer und keine kompletten Federbeine!

 

Soweit, so gut.

 

 

Theorie und Praxis – diverse Möglichkeiten

Kontakte zu Bilstein, KW/ST, Öhlins sowie Sachs liefen stets darauf hinaus, dass kein Interesse an einer wie auch immer gearteten Hilfestellung bestand.

 

Recherchen und Gespräche über verfügbare Lösungen von BC Racing, D2 und K-Sport überraschten in mehrerlei Hinsicht und konnten nicht überzeugen.

 

Die TOM's/Advox Alternative ist sinngemäß ein sich in Rente befindender, 10 Jahre alter weißer Elefant. Legende und Exotenexot zugleich. Kaum Unterlagen, erst recht kein Support. Kopfschmerzen bei Problemchen vorprogrammiert. Es sei denn, man lebt in Japan.

 

Das TEIN CS EDFC Active Pro stellt hingegen eine ernsthaft verlockende Option dar. Elektronisch verstellbare Dämpfer mit zusätzlich automatischer Anpassung in Abhängigkeit wirkender G-Kraft und Fahrgeschwindigkeit. Hmmm, exklusives Spielzeug für große Spielkinder. Spezialanfertigung. Drei Monate Produktionszeit. Deutscher Ansprechpartner. Kosten inklusive Eintragung bei rund 4.500 EUR.

 

Tja, und dann gibt es da noch eine Art Geheimtipp: MeisterR.

 

 

Wer ist MeisterR?

Ein kleiner technischen Fahrwerksspezialist aus Großbritannien mit über 20 Jahre Erfahrung in Forschung, Entwicklung und Rennen gewinnen. Die Gründer heißen Jerrick und Edwin. Sympathisches Credo der beiden: Nur jene Dinge anzubieten, die sie selber auch kaufen und nutzen würden. Ende 2016/Anfang 2017 erfolgte der offizielle Sprung in die USA.

 

Übrigens, wer mag, kann in den Tiefen des Netzes reichlich (technischen,) markenunabhängigen Lesestoff zu/von den Jungs finden.

 

 

Warum ausgerechnet MeisterR (für den SC)?

Bestechend einfach: Jerrick besitzt privat einen SC, an dem automatisch viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit über die Jahre – speziell beim Redesign der aktuellen ZetaCRD Linie – stattgefunden hat. Zudem sind die allgemeinen Straßenverhältnisse in Großbritannien gewöhnungsbedürftiger und herausfordernder als bei uns. Von daher quasi doppelt gute Voraussetzungen.

 

Unabhängig davon war man bei der Abstimmung aller einzelnen Komponenten sehr darum bemüht unter'm Strich eine ähnliche Fahrwerks(feder)frequenz wie von einem OEM Porsche zu erzielen. Diese Notiz bitte einmal kurz für weiter unten merken.

 

 

Welche Produkte/Features hat MeisterR zu bieten?

- MeisterR ZetaCRD

- für den schnellen Alltag und vereinzelte Rennstreckenabstecher normalsterblicher Amateure

- https://www.meisterr.co.uk/zetacrd/

 

- MeisterR GT1 (Spezialanfertigung)

- Präzisionsdämpfung für höchste Ansprüche von Rennstrecken Affiniciados

- https://www.meisterr.co.uk/product/gt1/

 

 

Wie es letztlich dazu kam

Manchmal können klitzekleine, wundersame Dinge gelingen, wenn die richtigen Menschen – hier ein Fahrwerksspezialist mit Herzblut, ein rennsporterfahrener Luft- und Raumfahrtingenieur, eine (Lexus) erfahrene Werkstatt sowie ein begeisterungsfähiger Prüfingenieur – zur richtigen Zeit an einem Tisch zusammengebracht werden und die Sterne günstig stehen. Klingt nun im Nachhinein herrlich simpel, verständlicherweise, war aber im Detail schon aufwendiger. 

 

 

Persönliches Fazit

Mittlerweile wurden rund 20 Tkm quer durch Europa, Alpen rauf und runter, mit dem neuen Fahrwerk und einer dezenten, gentlemanlike Höhenanpassung zurückgelegt. Ausreichend unterschiedliche Strecke für eine simple Quintessenz: Es herrscht Zufriedenheit. Auf Fahrer- sowie Beifahrerseite. Vor allem – ich kann es nicht genug betonen – in Kombination mit "den" passenden Reifen nach individuellem Geschmack. 

 

Angenehm "sattere" Straßenlage, (deutlich) weniger Wankbewegungen in Kurven oder beim Bremsen, direkteres Lenk-/Richtungswechselverhalten, sichereres bis kontrollierteres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten, ohne Wenn und Aber alltagstaugliche Federung mit ausreichend Restkomfort bei ähnlicher Geräuschkulisse. Insgesamt ein realistisch "gefühlter" Sprung von 1.0 auf 1.5.

 

Schade, dass Lexus das Fahrzeug nicht gleich von Anfang an so ausgeliefert hat. Schön, dass zu Lebzeiten die Möglichkeit gefunden wurde.

 

 

Details

Verschiedene Fahrten mit unterschiedlichem Set-up – installierte Domstrebe und Spurverbreiterung(en) waren dabei stets eher das gemeinsame, abrundende i-Tüpfelchen.

 

Gewichtseinsparung aus dem Gedächtnis bei ungefähr 8 bis 10 kg.

 

Von hart bis zart sowie werkshoch bis unfahrbar tief – alles nur eine Frage der (persönlichen) Einstellung.

 

Amüsante Anekdote am Rande: Ein Porsche Motorsport Team war mir zufällig bei der Reifenauswahl behilflich. Daher die eine oder andere Testfahrt. Beim ersten Mal wurde etwas überrascht festgestellt, dass man Lexus gar nicht solch eine Fahrwerkscharakteristika zugetraut hätte; sie würde an die eigenen Serienfahrzeuge erinnern. Schmunzelnd klärte ich auf und lernte im Stillen, dass MeisterRs theoretischer Anspruch – siehe weiter oben – womöglich praktisch tatsächlich erfolgreich erfahrbar umgesetzt wurde. Im wahrsten Sinne des Wortes.


 

Kosten?

In Summe rund 1.800 € für Fahrwerk, Versand, Montage, Achsvermessung, TÜV-Einzelabnahme, Organisation zzgl. eventuelle Übernachtung, Spesen, etc. pp.

 

 

Wo und wie?

Ausnahmslos als Komplettorganisation (siehe oben) im Berliner Raum durch Menschen vom Fach (siehe weiter oben) nach Absprache. Mit ausreichend Vorlauf. Niemals von jetzt auf gleich zwischen Tür und Angel. Bei wirklich ernsthaftem Interesse bitte PN an mich für weitere Details.

 

Zeitgenossen, die vom angebotenen Weg unbedingt abzuweichen wünschen, können leider auch nicht nachträglich berücksichtig werden. Sorry Guys!

 

 

Spielregeln & Fairplay

Der SC darf/sollte im eigenen Interesse für eine notwendige, erfolgreiche TÜV-Einzelabnahme keine unerlaubten Modifikationen aufweisen.

 

Bitte das MeisterR-Team nicht unnötig mit der Frage nach Gutachten & Co. behelligen. Warum? Weil die notwendigen Papierchen sowieso nur bei mir in der Schublade schlummern und ich parallel benachrichtigt werde.

 

Um "unglückliche" Missverständnisse  zu vermeiden: Als Wegbereiter/Initiator würde ich verständlicherweise gern eine symbolische Honorierung der geleisteten (Vor-)Arbeit sowie investierten Zeit für diese sehr seltene Upgrade-Möglichkeit von jenen erhalten, die nun risikolos und komfortabel meinen öffentlich geteilten Fußabdrücken natürlich nur allzu gern bereitwillig folgen. Unter anderem gibt es genau deshalb, welch Überraschung, die Komplettorganisation mitsamt Durchführung von aufeinander abgestimmten/eingespielten Teams. Auf diese Weise bleibt zudem der Respekt unter gleich gesinnten (Lexus-)Enthusiasten (etwas länger) gewahrt und jene (rar gesäten) Macher, die Dinge überhaupt erst ermöglichen, kommen sich nicht vollends dumm und ausgenutzt vor, denn immerhin dürften sich die/meine bescheidenden Kosten mit allem Drum und Dran mittlerweile auf mehrere tausend Euro summiert haben.

 

Oder mit anderen Worten: Ehre, Stil und gute Kinderstube sind erwünscht, andernfalls bitte weiterhin Serie fahren oder sich eigenständig eine alternative Lösung abseits von MeisterR erarbeiten ;)

 

 

Bunte Bildchen

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Komponentenvergleich Alt-Neu

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Ansicht Voher-Nachher

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(Teil-)Teststrecke

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Kaffeepause. Ernsthaft.

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sehr schön geschrieben, und wusste garnicht das die in Berlin sind.

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Am 17.9.2017 um 21:35 schrieb New:

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass ich mich, wie manch anderer SC-Besitzer ebenfalls, mit den Fahreigenschaften, vor allem bei zügiger Autobahnfahrt, nie wirklich vollends anfreunden konnte – ganz gleich ob Pre-Facelift oder Facelift Modell.

 

 

Wankbewegungen in Kurven, "Eintauchen der Nase" beim Verzögern, fühlbar "schwammige" Lenkrückmeldung, tendenziell "nervöses" Bremsverhalten – alles keine unbekannten Beobachtungen. Natürlich in der Ausprägung höchst subjektives Empfinden, keine Frage, aber objektiv ehrlicherweise auch nicht wegzudiskutieren.

 

Das kann ich uneingeschränkt so bestätigen. Ich bin bisher noch nie schneller als mit 230 km/h über die Autobahn gebrettert. Darüber hinaus hab ich zu dem Fahrzeug nicht das notwendige Vertrauen um mit Vollgas langezogene Autobahnkurven zu nehmen.

 

 

Unabhängig davon war man bei der Abstimmung aller einzelnen Komponenten sehr darum bemüht unter'm Strich eine ähnliche Fahrwerks(feder)frequenz wie von einem OEM Porsche zu erzielen.

 

Persönliches Fazit

Angenehm "sattere" Straßenlage, (deutlich) weniger Wankbewegungen in Kurven oder beim Bremsen, direkteres Lenk-/Richtungswechselverhalten, sichereres bis kontrollierteres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten, ohne Wenn und Aber alltagstaugliche Federung mit ausreichend Restkomfort ...

Details

Von hart bis zart sowie werkshoch bis unfahrbar tief – alles nur eine Frage der (persönlichen) Einstellung.

 

Und mit diesen Aussagen hab ich so meine Probleme.

Ich geniesse den Abrollkomfort des SC430 in vollen Zügen. So komfortabel findet man nur noch luftgefederte Limousinen aber keinen GrantTourismo wie es der SC430 einer ist.

Als mir mal ein CT200h für zwei Tage zur Verfügung stand war ich schockiert von dem unkomfortabel abgestimmten Fahrwerk. Wenn das der heutige Standard ist werde ich mir nie einen CT200h kaufen. Da ist mein alter Subaru Forester deutlich besser abgestimmt.

Was ist von einem OEM-Porsche-Fahrgefühl zu erwarten? Hart, härter am härtesten? Sportlich mit Sicherheit aber auch Abrollkomfort bei langsamer Fahrt wie es ein SC430 bietet? Vermutlich nicht. Porsche sind berühmt für ihre sportlichen Fahrwerke und das bedeutet hartes abrollen.

Was muß man sich denn unter "einer alltagstauglichen Federung mit ausreichend Restkomfort" vorstellen? Sowas wie beim CT200h, das einem den Rücken malträtiert?

 

Wenn das ZetaCRD die gleichen Eigenschaften (Fahrzeughöhe, Abrollkomfort) bietet wie das Serienfahrwerk, aber auch gleichzeitig die Nachteile eliminiert, die dieses komfortbetontes Serienfahrwerk leider nun mal mit sich bringt, dann ist das Fahrwerk eine echte Alternative zum Serienfahrwerk zumal der Preis für ein einstellbares Gewindefahrwerk mit Zulassung unschlagbar ist

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vor 2 Stunden schrieb Andreas (vonderAlb):

Und mit diesen Aussagen hab ich so meine Probleme.

 

Verständlich, weil es nur fremde Worte sind, losgelöst von eigenen Erfahrungen. Letztlich kann (persönliche) Gewissheit stets nur über den Idealweg erfolgen: kaufen, verbauen, testen, behalten oder zurückrüsten. Und so weiter und sofort. Mühsam, keine Frage.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Andreas (vonderAlb):

Als mir mal ein CT200h für zwei Tage zur Verfügung stand war ich schockiert von dem unkomfortabel abgestimmten Fahrwerk. Wenn das der heutige Standard ist werde ich mir nie einen CT200h kaufen.

 

Hm, ich muss gestehen, persönlich habe ich bisher von den Fahrwerken im CT200h, IS300h, NX300h sowie NX200t einen anderen Eindruck gewinnen können. Straffer? Ja, klar. Aber sinngemäß "schockiert", weil "alltagsuntauglich hart"? Nope, das war ich nicht.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Andreas (vonderAlb):

Was ist von einem OEM-Porsche-Fahrgefühl zu erwarten? Hart, härter am härtesten? Sportlich mit Sicherheit aber auch Abrollkomfort bei langsamer Fahrt wie es ein SC430 bietet? Vermutlich nicht. Porsche sind berühmt für ihre sportlichen Fahrwerke und das bedeutet hartes abrollen.

 

Gott bewahre, nein. Salopp formuliert: zwischen Wasserbett und Futon.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Andreas (vonderAlb):

Was muß man sich denn unter "einer alltagstauglichen Federung mit ausreichend Restkomfort" vorstellen? Sowas wie beim CT200h, das einem den Rücken malträtiert?

 

Vielleicht so: Ohne Rücken- oder Kopfschmerzen nach 1.000 km recht entspannt auszusteigen und sich schon auf die Rückfahrt zu  freuen. Ich bezweifle, dass ich mir das ohne Weiteres z.B. mit einem CT vorstellen könnte.

 

Nicht vergessen, die Dämpfer lassen eine 32-fache Anpassung zu. Von daher dürfte es genügend Spielraum nach individuellem Geschmack geben. Andernfalls hätte ich spätestens seit 15 Tkm bereits eine andere Lösung.

 

 

Bist Du einmal eher im Norden unterwegs, plane einen Abstecher und wir suchen uns – je nach Jahreszeit – einen ganz besonderen Weg  z.B. zur weit entferntesten Eisdiele – danach gibt es keine Fragen mehr ;)

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Mit den "nicht-elektrisch-anpassbaren-Fahrwerken" ist es eigentlich immer nur ein Kompromiss!

Entweder "sportlich" abgestimmt, dann für wenige Fahrten gut aber meistens zu hart und unkofortabel!

Soft...dann oft zu weich, zu wenig direkt usw.

Selbst JP (Jean Piere) von den PS-Profis, der eigentlich auf Abstimmung "Sport" steht gibt zu, das diese "Sport-Abstimmung" in den meisten Fällen des Alltages

zu hart, einfach nicht passend ist!!! Sein Lexus RC-F hat so ein elektrisch einstellbares Fahrwerk und das soll 1. Sahne sein; er schwärmt davon in den höchsten Tönen.

Mein ehem. MX-5 hatte so ein "Sportfahrwerk"...nie wieder würde ich das für ein Alltagsfahrzeug machen.

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Herr Kraemer, RC-Fs, MX-5-er und die per se nicht zu vereinbaren Ansichten über empfundenen Fahrkomfort sind an anderer Stelle gewiss besser aufgehoben als in genau diesem SC-Thread ;)

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vor 5 Stunden schrieb Wuehler:

Mit den "nicht-elektrisch-anpassbaren-Fahrwerken" ist es eigentlich immer nur ein Kompromiss!

Entweder "sportlich" abgestimmt, dann für wenige Fahrten gut aber meistens zu hart und unkofortabel!

 

Elektrisch anpassbar bedeutet eigentlich nur das man per Knopfdruck Zug-/Druckstufe verstellen kann.

 

Das ZetaRCD ist verstellbar (siehe Bild), allerdings nur manuell.

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Auf der Hinterachse lässt sich das mit einer Einstellverlängerung im Kofferraum bedienen.

 

Ich kenne das noch aus früheren Zeiten als ich noch mit einem getunten und tief gelegten Subaru Impreza Slalomsport betrieben hatte. Mit dem KW-Fahrwerk konnte ich Zug- und Druckstufe manuell ändern. Für den Sport auf hart, für den Alltag auf weniger hart. Lies sich so im Alltag relativ komfortabel fahren. An der Direktheit hat das keinen Abbruch getan. Allerdings war das Fahrzeug auch um ettliche cm tiefer gelegt.

 

@New, Fragen:

1. werden mit dem Einstellrad Zug- und Druckstufe oder nur Zugstufe verstellt? Leider kann ich dazu keine Info finden und mein englisch ist auch nicht gerade berauschend um alles zu verstehen was auf den Seiten von MeisterR steht.

2. kann das Fahrwerk auf Serienhöhe eingestellt werden? Max. 1 cm tiefer?

Edited by Andreas (vonderAlb)

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vor 58 Minuten schrieb Andreas (vonderAlb):

1. werden mit dem Einstellrad Zug- und Druckstufe oder nur Zugstufe verstellt? Leider kann ich dazu keine Info finden und mein englisch ist auch nicht gerade berauschend um alles zu verstehen was auf den Seiten von MeisterR steht.

 

Druck- und Zugstufe (Compression & Rebound). Wenn Du auf der Produktseite bist, erscheint beim Mouse-Over des roten Punktes in der Nähe vom Einstellrad ein Feld mit Zusatzinformationen.

 

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vor 58 Minuten schrieb Andreas (vonderAlb):

2. kann das Fahrwerk auf Serienhöhe eingestellt werden?

 

Ich würde sagen ja, bin jedoch heute Abend zurückhaltend mit einer absoluten Aussage, weil ich schlichtweg gar nicht erst das höchste der Gefühle habe ausprobieren lassen und mich einfach auf Jerricks Wort verlasse. Wäre aber beim nächsten Räderwechsel sicherlich herauszufinden. Meine persönliche Anpassung dürfte bei geschätzt rund 1.5 cm liegen mit leichter Keilstellung.

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vor 18 Stunden schrieb Andreas (vonderAlb):

......

Als mir mal ein CT200h für zwei Tage zur Verfügung stand war ich schockiert von dem unkomfortabel abgestimmten Fahrwerk. Wenn das der heutige Standard ist werde ich mir nie einen CT200h kaufen. Da ist mein alter Subaru Forester deutlich besser abgestimmt.

......

Den CT200h habe ich für ein Jahr gefahren. Ein sensationelles Auto, bis auf das Fahrwerk das tatsächlich weder straff noch sonst was ist, sondern nur einfach unkomfortabel hart. Damals hatte ich die originalen 17 Zoll Räder durch 16 Zöller ersetzt, und damit wenigstens etwas mehr Dämpfung erreicht. Danach kam der Toyota Auris, der etwa dasselbe Auto ist, aber viel komfortabler über die Strasse rollt. Nach einem Jahr Auris kam der NX300h ins Haus, den ich nun über zwei Jahre fahre. Da gibt es nun gar nichts mehr zu meckern über das Fahrwerk. Das ist komfortabel, aber nicht weich oder schwammig, straff aber nicht hart, einfach herrlich (für mein Empfinden). Seit einem Jahr geniesse ich zusätzlich den Luxus des SC430 und dessen angenehmes Fahrwerk. In allen Lagen macht der eine gute Figur, vom gemütlichen gleiten über Landstrassen bis zur kurvigen Bergfahrt auf Augenhöhe mit Ferraris (wenn es nicht allzu wild wird). Mit dem NX300h kann ich etwa gleich fahren wie mit dem SC430, ausser dass das Heulen des Motors beim NX durch Mark und Bein geht. Da ist der sanfte Sound und die Kraft des V8 einfach herrlich.

 

Da die Dämpfer des SC430 etwas schwitzen, möchte ich diese ersetzen und überlege mir, gleich auf das ZetaRCD Fehrwerk zu wechseln. Jedoch möchte ich die Möglichkeit haben auf die originale Höhe stellen zu können und denselben Komfort wie die originalen Dämpfer zu erreichen. Auf keine Fall will ich einen bockigen Esel wie der CT200h haben. Bestehen dazu Erfahrungen? 

 

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vor 2 Stunden schrieb mopar:

Seit einem Jahr geniesse ich zusätzlich den Luxus des SC430 und dessen angenehmes Fahrwerk. In allen Lagen macht der eine gute Figur, vom gemütlichen gleiten über Landstrassen bis zur kurvigen Bergfahrt auf Augenhöhe mit Ferraris (wenn es nicht allzu wild wird).

 

Wenn Du mit dem Serienfahrwerk glücklich und zufrieden bist, dann gibt es keinen Grund Veränderungen vorzunehmen. Entscheide Dich einfach für neue Dämpfer.

 

 

vor 2 Stunden schrieb mopar:

der NX300h ins Haus, den ich nun über zwei Jahre fahre. Da gibt es nun gar nichts mehr zu meckern über das Fahrwerk. Das ist komfortabel, aber nicht weich oder schwammig, straff aber nicht hart, einfach herrlich (für mein Empfinden)

 

vor 2 Stunden schrieb mopar:

Mit dem NX300h kann ich etwa gleich fahren wie mit dem SC430

 

Nun, hätte mir der Serien-SC über die Jahre auch nur ansatzweise das Fahrwerksgefühl eines NX vermitteln können, wäre ich ganz sicher nicht hilfesuchend von Pontius zu Pilatus gelaufen ;)

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Am 20.9.2017 um 09:28 schrieb New:

Wenn Du mit dem Serienfahrwerk glücklich und zufrieden bist, dann gibt es keinen Grund Veränderungen vorzunehmen. Entscheide Dich einfach für neue Dämpfer.

Glücklich und zufrieden ist etwas hoch gegriffen und ich könnte mir sicher Verbesserungen vorstellen

 

Nun, hätte mir der Serien-SC über die Jahre auch nur ansatzweise das Fahrwerksgefühl eines NX vermitteln können, wäre ich ganz sicher nicht hilfesuchend von Pontius zu Pilatus gelaufen ;)

So sind die persönlichen Empfindungen unterschiedlich, aber das Fahrwerk des NX ist sicher komfortabler. Möglicherweise spielt das massiv bessere Gefühl vom SC Motor in meine Empfindungen ein. Gemäss deinem hervorragenden Artikel den du geschrieben hast, bin ich überzeugt dass dies die richtige Wahl wäre. Aber für einen Umbau nach Berlin zu fahren ist mir leider nicht möglich und ob die Schweizer Behörden damit Freude haben, ist zweifelhaft.

 

Am 17.9.2017 um 21:35 schrieb New:

... Kombination mit "den" passenden Reifen .....

Welche Reifen hast du denn montiert?

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vor einer Stunde schrieb mopar:

Aber für einen Umbau nach Berlin zu fahren ist mir leider nicht möglich und ob die Schweizer Behörden damit Freude haben, ist zweifelhaft.

 

Hm, in der Schweiz gäbe es vielleicht eine weitere, andere Vorgehensweise. Ich höre mich einmal um und verknüpfe Dich bei entsprechender Möglichkeit mit einem Ansprechpartner.

 

 

vor einer Stunde schrieb mopar:

Welche Reifen hast du denn montiert?


Michelin Pilot Sport 4 245/40 R18 97Y XL

 

An dieser Stelle geht mein ganz persönlicher Dank für ein wenig erfreuliches Zwischenspiel sinngemäß an die Continental Mannschaft – wer "premium" verspricht, muss "premium" liefern und sich andernfalls vor allem "premium" verhalten. Tja, Pustekuchen ;)

Edited by New

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Update #1

Für die Schweizer unter Euch: Es kann mittlerweile auch eine Art Susi-Sorglos-Ablauf-Kontakt in Eurem Land hergestellt werden.

 

Update #2

MeisterR Fahrwerke wären grundsätzlich für nachfolgende Toyota/Lexus Modelle erhältlich:

 

Lexus GS300 (JZS147) 91–97

Lexus GS300 (JZS161) 97–05

Lexus GS430 (JZS161) 97–05

Lexus IS200 (GXE10) 98–04

Lexus IS250 (GSE20) 05–

Lexus SC300 (JZZ30) 91–00

Lexus SC400 (JZZ30) 91–00

Lexus SC430 (UZZ40) 91–

 

Toyota Altezza (SXE10) 98–04

Toyota Celica (ST202) 93–99

Toyota Celica (ZZT230) 99–06

Toyota Corolla (ZZE120/E12) 00–07

Toyota Glanza V (EP91/EP95) 96–99

Toyota GT86 (ZN6) 12–

Toyota MR-S (ZZW30) 99–07

Toyota MR2 (SW20) 89–99

Toyota Soarer (JZZ30) 91–00

Toyota Starlet GT (EP82/EP85) 89–95

Toyota Supra (JZA80) 93–02

 

Update #3

Im Hinterkopf behalten, dass es einen Brexit gab und noch keine 19% Mehrwert-/Einfuhrumsatzsteuer anfallen. Unabhängig davon, Gruppenkäufe mit symbolischem Kostenvorteil dürften vermutlich ab 5–10 Stück denkbar sein.

Edited by New

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@NewIst es denn grundsätzlich möglich das Fahrwerk über dich zu beziehen und in meiner Lieblingswerkstatt einbauen zu lassen?

 

Mit freundlichen Grüßen 

Norbert Hartmann 

Edited by service110

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vor 9 Stunden schrieb service110:

Ist es denn grundsätzlich möglich das Fahrwerk über dich zu beziehen und in meiner Lieblingswerkstatt einbauen zu lassen?

 

Dein Wunsch ist verständlich, aber nein, ich bedaure, das ist extra nicht vorgesehen. Wenn ich behilflich sein soll, dann kann dies nur unter den genannten Spielregeln im ersten Beitrag geschehen.

Edited by New

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Geht klar, ich verstehe. 

Dankeschön. 

Dann werde ich mal Geld sparen und wenn ich die Kohle zusammen habe bei dir mal ganz höflich um eine Probe/Mitfährt bitten. 🙏😊

Edited by service110

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vor 1 Stunde schrieb service110:

Dann werde ich mal Geld sparen und wenn ich die Kohle zusammen habe bei dir mal ganz höflich um eine Probe/Mitfährt bitten.

 

Na, dann bis morgen Abend ;)

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Hi!

 

Wie schaut es mit der Ersatzteilversorgung/Garantieabwicklung aus? Kann man davon ausgehen das man in 5-10 Jahren immer noch die Domlager, Verstellringe und auch die PU Buchse am Dämpfer usw.. bekommt? Servicierung der Dämpfer möglich bei Undichtigkeit? Zu Preisen wo man nicht gleich ein neues Fahrwerk kaufen kann?

 

Ich kenn das von mehreren Anbietern, das dann nach ein paar Jahren es genau da dann Probleme gibt was zu bekommen, oder die Preise so hoch sind, das man sich gleich wieder was neues holen kann.

 

Danke

 

Tom

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Tom, Du stellst diese Fragen aus einem gewerblichen Interesse an den Produkten? Möchtest Du Wiederverkäufer/Stützpunkt werden? No problem, let's have a private chat and talk business ;)

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Hi!

 

Nein das nicht, aber als Endkunde hätte ich doch ein paar Jahre gerne einen Support für die Teile die ich gekauft habe und den erreichen können ohne Englischkentnisse im eigenen Land bzw Ö/DE/CH. Also wenn mal was kaputt wird, ich auch Ersatzteile bekomme und nicht nach ein paar Jahren es durch ein anderes Fahrwerk ersetzen muss da es keinen Händler mehr gibt, keine Teile, oder wenn dann nur von irgendwo am Erdball gibt usw... bei einem KW kann ich z.B. in DE anfragen. Bei all anderen Marken wirds schon schwerer. Merk ich grad bei HKS, top Teile, aber der Support ist eigendlich nicht vorhanden. Die Fahrwerke sind top, kosten auch 2k+ aber wenn man paar Jahre später so wie ich zz was bräuchte und ich seit Wochen von mehreren Seiten her keine Rückmeldung bekomme, kann das Teil noch so gut sein, die Entscheidung dafür macht es sehr schwer dadurch.

 

Die Homepage hab ich mir mal angeschaut, sauber gemacht, aber zu den Fahrwerken gibts Fahrzeugspezfisch keine Daten. Wie min/max Höhe, Federraten VA/HA usw...  Die Werte sind vielleicht für einen der nur ein besseres Fahrwerk möchte, eher uninteressant. Das Tein hatte z.B. VA 7kg und HA 6kg Federn.  So Infos fehlen mir, wenn ich mir was kaufen möchte und vergleiche.

 

Gibts da für den SC430 Daten? Ich möchte keins kaufen, nur mir fehlen rein aus Interesse die Daten. Nehm an du hast diese, den auf der Homepage ist nichts zu finden. Vorhanden sollten diese ja sein, da sonst eine Eintragung, zumindestens in Ö unmöglich ist. (Hab das schon durch nur mal mit Federn beim SC400)

 

Grüße

 

Tom

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Moin, muss ich zärtliches Veto einlegen. 

Auf der Productseite gehts du bei Vehicle noch einmal auf SC430 und dann: 

Spring Rates: Front 12kg/mm, Rear 6kg/mm
Includes rubber bush top mount front and rear. 

 

Mit freundlichem Gruß 

Norbert Hartmann 

Edited by service110

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Die Jungs von Meister R sind schon ein paar Tage im Geschäft und haben nicht vor in absehbarer Zeit aufzuhören. Mir wurde versichert, Ersatzeile sind erhältlich, Dämpferservice ebenfalls, beim GT1 sogar lebenslang inklusive. Ansprechpartner ist aktuell das Headquarter in Großbritannien. Sollte die Welt morgen untergehen oder der Fahrwerksschmiede ein Flugzeug auf's Dach fallen, ist es natürlich Essig, klar.

 

Für automotive Feinschmecker sind auf Wunsch unterschiedliche Federn erhältlich, so dass sich jeder quasi ein persönliches Vorab-Set-up im Bedarfsfall erstellen könnte.

 

Werte für den SC sind natürlich vorhanden, doch ein rein formaler Zahlenvergleich dürfte nur eingeschränkte Erkenntnis bringen, da – soweit ich das richtig verstanden habe und wiedergeben kann – Meister R den Schwerpunkt auf die jeweils zum Fahrzeug geeignete "Wheel Frequency" in Abhängigkeit der eingesetzten Einzelkomponenten legt.

 

Technik-Affiniciados mögen sich am besten direkt an Jerrick zum Hardcore Plausch wenden.

 

 

Post Scriptum #1

TEIN wird mit 7/6 kg/mm von SC Fahrern auf beiden Seiten des Atlantiks offenbar mehrheitlich als zu weich und zu nah an der Serie empfunden. Über K-TEC/SPORT mit 18/13 kg/mm freut sich hingegen jeder Chiropraktiker. Aber Geschmäcker und Leidensfähigkeit sind ja bekanntlich recht verschieden ;)

 

Post Scriptum #2

Ohne jetzt den eigenen Thread entführen zu wollen, sei kurz für Tom angemerkt, dass z.B. HKS bei bisherigen Anliegen prima reagiert hat.

Edited by New

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Ich will hier ja gar nicht stören, aber zum Thema HKS bin ich eindeutig näher beim boergy als bei dir new. 

Wir verbauen am EVO, Impreza, Civic usw. nur noch Abgasanlagen und Ansaugung von HKS (da kann man ja alles selbst richten oder durch Uni teile). Fahrwerke und Motorteile aus eben genau diesem "Support" nicht mehr. Die Japaner fühlen sich mal gar nicht zuständig und sowieso ist das alles viel zu weit weg und die Engländer sind an Arroganz nicht zu übertreffen, musste da schon diverse Erfahrungen machen.

Mit KW/ST, Koni und Eibach hatte ich nie solche Probleme.

MeisterR kenne ich nicht hab die teile nie angerührt kann ich also nicht beurteilen. 

Edited by Ben_JDM

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Mit der Teileversorgung nach ettlichen Jahren kann man auch bei einem Markenhersteller im Stich gelassen werden.

Beispiel: ich brauche eine Plastikabdeckung für eine Sitzschiene. Nicht mehr lieferbar.

OK, mein Auto ist 12 Jahre alt, irgendwann endet die Ersatzteilversorgung, aber die letzten Fahrzeuge wurden 2010 ausgeliefert, also vor 7 Jahren, das Teil wurde auch bei diesem "jungen" Fahrzeug noch verbaut. Heute nicht mehr lieferbar. Nach so kurzer Zeit. Toyota lässt grüßen.

 

Viele Teile lassen sich auch nicht mehr reparieren sondern nur noch austauschen. Lichtmaschine, Anlasser, Hybridbatterie, Luftfahrwerk defekt? Reparatur gibt es keine, nur Austausch gegen neu und wenn man Glück hat evtl. sogar preisgünstig generalüberholt, sofern überhaupt noch lieferbar.

 

Einbau von Teilen die nicht der Serie entsprechen? Bei solchen Dingen geht man immer das Risiko ein dass es früher oder später keine Ersatzteile mehr geben wird. Mein einstellbares KW-Fahrwerk im Subaru Impreza WRX wurde nur ein paar Jahre lang von KW angeboten. Ersatzteile gab es nach 5 Jahren nicht mehr mit dem Hinweis, wegen zu geringer Stückzahl lohnt sich eine Ersatzteilversorgung für KW nicht. Ich möge mir doch das neueste Fahrwerk von KW einbauen.

 

Wieviel km legt ihr mit einem SC430 pro Jahr zurück? Der Durchschnitt liegt bei 15.000 km/Jahr. Wieviele Jahre wollt ihr euren SC430 noch behalten?

Wenn nach 10 Jahren , also 150.000 km das Fahrwerk verschlissen ist dann werdet ihr fahrungsgemäß vermutlich keine Ersatzteile mehr bekommen. Egal von welchem Hersteller. Für ein Auto das 20 Jahre alt ist und nur noch in klitzekleinen Stückzahlen auf der Straße zu finden ist. Da ist dann sowieso ein komplettes neues Fahrwerk notwendig da sowohl Dämpfer als auch Federn ausgenudelt sind. Das gilt nicht nur für Tuningfahrwerke sondern auch für das Serienfahrwerk.

 

Ich denke mal das jetzt noch die letzte Gelegenheit ist seinen SC430 mit einem anderen (besseren) Fahrwerk auszurüsten. Die Tuner werden das Interesse an diesem Modell verlieren und nichts mehr entwickeln/anbieten da aufgrund der geringen Stückzahl kein Geld zu verdienen ist.

 

 

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    • By New
      Allgemeine Ausgangssituation
      Nahezu jeder SC-Besitzer dürfte sich recht regelmäßig in der Situation wiederfinden, dass die Bremsscheiben und/oder Bremsbeläge an seinem Fahrzeug erneuert werden müssen. Je nach Fahrweise und Fahrleistung wäre damit (achsweise) Pi mal Daumen alle 2+ Jahre bzw. 30+ Tkm zu rechnen.
       
      Zu diesen Zeiten stellt sich dann jeweils die Frage, ob der Einfachheit halber wieder auf die gewohnten Standardkomponenten zurückgegriffen werden soll oder womöglich alternative Bremslösungen in Betracht kämen.
       
      Die Antwort ist schlichtweg davon abhängig, wie zufrieden jeder Besitzer anhand seines persönlichen Fahrprofils mit der Serienleistung grundsätzlich ist.
       
      Stadt, Land und gelegentliche kleine Abstecher in die Berge? Alles kein Thema, funktioniert erfahrungsgemäß prima. Neulinge und Interessenten sollten sich bloß keine unnötigen Gedanken machen.
       
      Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass ich mich, wie manch anderer SC-Besitzer ebenfalls, mit den Bremseigenschaften bei zügiger Autobahnfahrt ab rund 150 km/h nie wirklich anfreunden konnte.
       
      Tendenziell "nervöses", "schwammiges", "angestrengtes" Bremsverhalten sind in diesem Zusammenhang alles keine unbekannten Beobachtungen. Natürlich in der Ausprägung höchst subjektives Empfinden, keine Frage, aber objektiv ehrlicherweise auch nicht wegzudiskutieren – auch wenn hartgesottene Motorsportler über derartige "Sonntagsfahrerfühligkeit" vermutlich nur müde lächeln.
       
      Ich glaube gern, dass technisch-kühl betrachtet die Serienanlage für den normalen Alltag völlig ausreichend sein mag, jedoch wäre für meinen Geschmack bei Bedarf etwas mehr "gefühlter Souveränität" in der Magengegend wünschenswert.
       
      Soweit, so gut.
       
       
      Theorie und Praxis – diverse Möglichkeiten
       
      - Einfaches Upgrade
      - Stahlflex Bremsleitungen nachrüsten
      - andere Bremsscheiben/Bremsbeläge ausprobieren, die "richtige" Kombination finden
       
      - Lexus LS400 oder Toyota Supra TwinTurbo
      - vorne/hinten, nur Sättel
      - Stahlflex Bremsleitungen/Bremsscheiben/Bremsbeläge selber finden
      - eingeschränkt passgenau, teilweise Modifikationen/Einzelanfertigungen notwendig
       
      - gehörige Portion "Do-It-Yourself"-Mentalität kann nicht schaden
      - Stand der Technik aus den 90-ern
      - keine modellspezifische Entwicklung
       
      - TOM's
      - früher einmal vorn/hinten erhältlich
      - Brake Kit mit Sätteln, Bremsscheiben, Bremsbeläge, Stahlflex Bremsleitungen
       
      - sinngemäß ein sich in Rente befindender, 10 Jahre alter weißer Elefant
      - Legende und Exotenexot zugleich
      - kaum Unterlagen, erst recht kein Support, Kopfschmerzen vorprogrammiert, selbst für Japaner
       
      - Brembo
      - früher einmal vorn/hinten erhältlich, aktuell nur vorn erhältlich
      - Brake Kit mit Sätteln, Bremsscheiben, Bremsbeläge, Stahlflex Bremsleitungen
       
      - AP Racing
      - nur vorn über STILLEN USA erhältlich
      - Brake Kit mit Sätteln, Bremsscheiben, Bremsbeläge, Stahlflex Bremsleitungen
       
      - MOV'IT
      - nur vorn über MOV'IT erhältlich
      - Brake Kit mit Sätteln, Bremsscheiben, Bremsbeläge, Stahlflex Bremsleitungen
       
      - D2 und K-Sport
      - nur vorn erhältlich
      - Brake Kit mit Sätteln, Bremsscheiben, Bremsbeläge, Stahlflex Bremsleitungen
       
      ... tja, und dann gibt es da noch jene, die längst kein Geheimtipp mehr sind: StopTech.
       

      Wer ist StopTech?
       
       
      Warum ausgerechnet StopTech (für den SC)?
       
       
       
       
      Welche Produkte hat StopTech für den SC zu bieten?
      - 4-Kolben Bremsanlagen, vorne/hinten, aufeinander abgestimmt
      - 355 x 32 mm Bremsscheiben, zweiteilig, innenbelüftet, geschlitzt/gelocht
      - anwendungsspezifisch Bremsbeläge, vorne/hinten, aufeinander abgestimmt
      - Stahlflex Bremsleitungen
       
       
      Persönliches Fazit
      Nach rund 1,5 Tkm über Autobahn und Landstraße ein erster Zwischenstand: W-U-N-D-E-R-B-A-R. Es herrscht Erleichterung und Zufriedenheit.
       
      Angenehmes Ansprechverhalten und vor allem sicheres, souveränes Bremsverhalten aus höheren Geschwindigkeiten. Toi, toi, toi, bisher keine unangenehm störende Geräusche mitsamt mitleidigem Köpfeheben der Gäste beim Halten vor der Eisdiele. Insgesamt ein realistisch "gefühlter" Sprung von 1.0 auf 1.9.
       
      Klar, schade, dass Lexus das Fahrzeug nicht gleich von Anfang an so ausgeliefert hat. Aber schön, dass zu Lebzeiten die Möglichkeit gefunden wurde sich zu behelfen.
       
      Wer seinen SC ins Herz geschlossen hat, ihn freiwillig nicht mehr hergeben wird, ab und an vorzugsweise gern etwas schneller durch die Welt gleitet und die Möglichkeit besitzt, sollte sich ruhig schon einmal ein Knoten ins Öhrchen machen – der nächste und übernächste Weihnachtswunschzettel möchte gefüllt werden.
       
       
      (Vergleich-)Details
      - Gewicht StopTech Sattel: ca. 3,5 kg
      - Gewicht StopTech Bremsscheibe: ca. 7,5 kg
       
      - Abmessungen StopTech Bremsscheibe vorn/hinten: 355/32 mm, innenbelüftet
       
      - Gewicht Toyota/Lexus Sattel vorn: ca. 5,5 kg
      - Gewicht Toyota/Lexus Sattel hinten: ca. 3,5 kg
      - Gewicht Toyota/Lexus Bremsscheibe vorn: rund 9,5 kg
      - Gewicht Toyota/Lexus Bremsscheibe vorn: rund 6 kg
       
      - Abmessungen Toyota/Lexus Bremsscheibe vorn: 296/32 mm, innenbelüftet
      - Abmessungen Toyota/Lexus Bremsscheibe hinten: 307/12 mm, voll/massiv
       
      - Built-to-Order, Produktionszeit rund 8 Wochen
       
       
      Media

      http://www.stoptech-bremsen.de/testsieger-in-der-autobild-sportscar.html?file=tl_files/Testberichte/ABSC14_12-Bremsentest-Compressed.pdf
       
       
      Bunte Bildchen


       
       
      Ansicht Vorne-Hinten-Vorher


       
       
      Ansicht Vorne-Hinten-Nachher


       
    • By New
      Mit einer kleinen Verspätung von ungefähr 17 Jahren ;)
    • By Luxurios
      Guten Tag, kann mir jemand eine gute Baterie empfehlen? Bei mir steht jetzt einer von Varta 60 Ah 280 A DIN usw.  Also , wenn ich 2 Tage nicht fahre , dann Auto geht nicht an, startet nicht. Habe mir von Amazon Starter Hilfe gekauft und nur damit kann ich Auto wieder starten. Ich war heute bei ATU und die sagten ja machen wir kostenlos Baterie check und Warten hat keine Ende, ich war boese und einfach weg gefahren. Jetzt moechte ich Baterie online bestellen und selber aendern. Ein paar Tipps wird mir Arbeit erleichtern. Danke im Voraus.
    • By New
      Werte SC-Gemeinschaft,
       
      wenn es möglich wäre für rund 500 € die elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung bei 250 km/h per Hardware selber aufzuheben, wer würde ohne Zögern "Ja-bitte-ich-auch-haben-wollen" rufen?
       
      Dies ist lediglich eine Bedarfsabschätzung um herauszufinden, ob ich für mich allein denken oder auch andere berücksichtigen soll. Bitte ehrlich antworten und keine unnötigen Showeinlagen ;) 
    • By Lexuschristian
      Hallo zusammen,
       
      ich bin neu im Forum und möchte mich kurz vorstellen.
      Mein Name ist Christian, ich bin 33 Jahre alt und wohne im Ruhrgebiet.
      Seit mein Vater während meiner Kindheit / Jugend diverse Nissan Maxima und Maxima QX V6 fuhr, bin ich Fan japanischer Autos.
      In den letzten 15 Jahren bin ich selbst diverse Nissan und Toyota/Lexus-Modelle (tlw. mit HSD bzw. LHD) gefahren.
      Mein Herz hat zwar immer für einen V6 mit Wandlerautomatik geschlagen, allerdings ist so ein Fahrzeug als Alltagsfahrzeug heutzutage leider nicht mehr sehr erschwinglich.
      Nachdem ich nun einen Ford Mondeo 2.0 TDCI als Firmenwagen zur Verfügung habe, habe ich mir den Lexus IS 250 als Wochenendfahrzeug gekauft und
      mir endlich den Traum vom V6 erfüllt.
       
      Dann stelle ich mal kurz mein neues Fahrzeug vor:
       
      Lexus IS 250 Luxury Line mit 6-Stufen-Automatik, Bj. 2011, 45 tkm gelaufen, scheckheftgepflegt, sehr guter Pflegezustand. 
      Momentan habe ich ziemlich hässliche und verkratzte Winterfelgen drauf. Ein Bild mit den originalen Sommerräder, die momentan ihr Dasein im Keller fristen, ist aber auch dabei.
       
      Bislang bin ich von dem Wagen absolut begeistert. Die Laufruhe des V6 ist wirklich beeindruckend und der Wagen ist flüsterleise. Die Automatik schaltet weich, aber trotzdem schnell.
      Das Beschleunigungsvermögen und das ganze Fahrerlebnis sind kein Vergleich zu meinen früheren Vierzylinder-Fahrzeugen (inkl. HSD/LHD).
      Eine derart luxuriöse Ausstattung (Leder, Holz) hatte ich zuvor noch nie. Allerdings ist leider kein Navi verbaut.
       
      Was mir aufgefallen ist:
       
      - Die Fußfeststellbremse lässt sich sehr leicht treten und packt erst ganz unten. Ein Indiz für verschlissene Bremsbeläge oder ggf. nur eine falsche Einstellung?
      - Die Bremsen (hinten?) quietschen wenn ich rückwärts fahre und bremse. Vorwärts ist alles in Ordnung.
             -> Die Bremsscheiben haben allerdings keinen nennenswerten Rand, die Bremsen packen gut und das Lenkrad ist auch bei festeren Bremsungen still. 
             -> Der Wagen stammt aus einem Lexus-Forum und mir wurde versichert, dass der Wagen geprüft wurde und in nächster Zeit kein Tausch der Bremsbeläge erforderlich ist.
      - Nach dem Kaltstart qualmt es ziemlich aus dem Auspuff. Der Qualm hat m. E. eine normale Farbe (weiß/grau). Kann auch an der Kälte liegen.
      - Wenn der Motor läuft ist von außen ein leichtes "Tickern" zu hören. Innen ist es nur bei ganz kaltem Motor zu hören. Aber nur mit gespitzten Ohren und minimal. 
      - In warmem Zustand ist innen gar nichts mehr zu hören. Ölstand- und Ölfarbe (Honigfarben) sind in Ordnung und die Laufleistung ist ja sehr gering. Ich stufe das mal als normal ein (Steuerkette?; VVT-i?)
      - Wenn nach einer Kurve das Lenkrad in die Mittellage zurückkehrt, ist ein leichtes Ruckeln zu spüren. Fühlt sich aber eher nach einem Problem mit der Servounterstützung an.
       
      Für Hinweise, was ggf. für das Fahrzeug normal ist oder Tipps zu möglichen Defekten/Mängeln wäre ich dankbar.
      Ich habe auch schon die Suchfunktion bemüht, bin ich aber nicht in allen Punkten fündig geworden.
       
      Viele Grüße,
      Christian