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vor 10 Stunden schrieb Moerser Lex:

Der Vorteil der größeren Bremse wird erst bei hohen Temperaturen, die man quasi nur auf der Rennstrecke erreicht zum tragen kommen, vor allem mit griffigen Semis oder gar Slicks die viel mehr Bremskraft auf den griffigen Belag eines Kurses übertragen können. Nur weil jetzt ne dicke Bremse hast bringt das für normale Straßen (und Fahrweise) null. Die OEM kommt auch problemlos mehrmals nacheinander an die Haftungsgrenze der Reifen. Bremsweg exakt der gleiche, weil die Reifenhaftung der limitierende Faktor ist. Gerade weil 130tkm mit einer Scheibe, evtl sogar auch den Belägen gingen, kann man wohl sagen dass Du die Bremse nur streichelst. Allein das richtige Einbremsen wird wahrscheinlich mehr Belastung für die Bremse sein als das meiste in diesen 130tkm.

Die größere Masse ist wahrscheinlich gewollt. Mehr Masse kann mehr Energie aufnehmen, sprich Wärme. Auch dadurch wird mehr Hitzefestigkeit erreicht.

Hast auch für Belüftung gesorgt? Schutzblech ist ja wahrscheinlich eh nicht mehr dran.

Ob die Dosierung für die Straße jetzt auch passt musst Du selbst wissen. Evtl ist sie im kalten noch wie Serie, beisst dann aber sehr zu wenn sie während des Bremsens Temperatur bekommt.

Hast denn auch die passende Bremsflüssigkeit genommen?

Mit anderer Reibpaarung bei Scheiben und Belägen hättest bei der Serienbremse auch was erreichen können.

Optisch ist natürlich gut, das stimmt.

Schaut doch mal bei at-rs vorbei, sehr gute Kompetenz. Die können zum Thema Bremse sehr gute Hilfestellung geben. Es muß nämlich nicht sofort immer die große Keule mit ner Pizzateller-Bremse sein.

 

Wo sind wir hier eigentlich?

Jemand baut sich eine geile Bremse ein und was erntet er?

 

1. Der TÜV würde Ihm nie eine Bremse eintragen die kalt nicht funktioniert

2. Bremse mal von 60 Km/h runter und fasse dann die Scheibe an (aber nicht zu lange)

3. Eine grössere Bremse kann besser verzögern, weil sie feiner dosierbar ist und mehr Kraft übertragen kann und somit die 

Haftgrenze spielerisch einfach zu finden und halten ist.

4. Er hat Stahlflex verbaut, da wird dann die Flüssigkeit wohl auch stimmen

 

@Debarthel  sieht echt Hammer aus

 

Friedlicher Gruss aus der Schweiz

 

 

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vor 2 Minuten schrieb Segler:

 

Wo sind wir hier eigentlich?

Jemand baut sich eine geile Bremse ein und was erntet er?

 

1. Der TÜV würde Ihm nie eine Bremse eintragen die kalt nicht funktioniert

2. Bremse mal von 60 Km/h runter und fasse dann die Scheibe an (aber nicht zu lange)

3. Eine grössere Bremse kann besser verzögern, weil sie feiner dosierbar ist und mehr Kraft übertragen kann und somit die 

Haftgrenze spielerisch einfach zu finden und halten ist.

4. Er hat Stahlflex verbaut, da wird dann die Flüssigkeit wohl auch stimmen

 

@Debarthel  sieht echt Hammer aus

 

Friedlicher Gruss aus der Schweiz

 

 

Nur eine kleine Anmerkung. Weißt du in wievielen Sportwagen Bremsanlagen als Sonderausstattung verbaut sind, die im kalten Zustand schlechter bremsen als die Serienanlage. 

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Ich war schon sehr überrascht das die Scheiben so lange gehalten haben, denn defensiv fahre ich eigentlich nicht.

Habe des öfteren aus  200 km/h  gebremst, auch müssen!

Der Lexus 

Werde Euch berichten was ich für Erfahrungen mit der Bremse mache.

Nun muss ich mir etwas einfallen lassen wie ich die zusätzlichen Kilos ausgleichen kann!

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Zitat

 

@MD-60

ja ich bin schon viele Jahre Mitglied in dem Verein!

 

@Segler

Danke Segler, ich denke , das ich meine Entscheidung nicht bereue!

Bisher bin ich mit allen Umbauten zu frieden.

Und ich habe Spaß immer noch etwas um zu bauen. Meine Sommerreifenkombination  20 Zoll hat hier und da auch Kopfschütteln verursacht, aber die fahren sich richtig gut, ne richtig satte Strassenlage! 

bearbeitet von Debarthel

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Am 9.11.2018 um 13:39 schrieb Debarthel:

Nun war es so weit, die Bremsscheiben an der Vorderachse haben nun nach gut 130 tausend Km, nicht mehr so Ihren Dienst versehen wie man es von einer Bremse erwarten muss.

Die neue Bremsanlage kam doch noch zum richtigen Zeitpunkt- hier war etwas Geduld gefragt.

Zwei große Kartons, uff, nicht ganz leicht! Pro scheibe 10 kg, Sattel 3 kg  mit  Halter, Schrauben und Bremsbeläge ca. 5 kg.

Also pro Seite 15 kg Bremse!

Also ran an den Einbau, erstmal probiert ob alles passt, vor allem ob das Rad drauf passt und die entsprechende Luft zwischen 

Sattel und Felge vorhanden ist.

Glück gehabt, passt alles! 

Also Finalmontage, Bremsen entlüften und nun die Bremse ganz vorsichtig einfahren äh einbremsen. 

Nun noch zum TÜV eintragen lassen und fertig!

 

debarthel

 

 

IMG_20181104_120222.jpg

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Hallo, 

die Anlage sieht geil aus, mM nach mit schwarzen Nebendeckel sieht es noch ein bisschen schöner aus 🙂

https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre=https%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fulk%2Fitm%2F401646408543

 

Gruß

Kuduz

 

p.s. sorry wollte nur  kommentieren nicht zitieren und wie kann mein eigenes Zitat/Kommentar löschen?

bearbeitet von Kuduz

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Bei Felgen kommt es noch mehr aufs Gewicht an.

Wenn schon größere Felgen dann solltens es zumindest Flowforming Felgen sein.

Ich bin jetzt wieder von 19 Zoll auf 18 Zoll gewechselt und es fährt sich deutlich besser.

Von der Agilität, Bremskraft, Beschleunigung einfach alles wird besser mit leichteren Felgen.

Wenn man nur Optik will dann ist das natürlich wieder egel. Soll jeder machen wie er will.

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Genau deshalb habe ich mir gestern 7,5 und 9,5 x 17 Volk T37 für meine Altezza gegönnt. 6,2 kg eine Felge.

15 kg die Bremse finde ich schon krass, das können wilwood, ap, vmaxx,... besser.

bearbeitet von corjoh

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@Kuduz

Danke für den Hinweis!

@Yoshimitsu

Ja das ist so, die ungefederten Massen, Räder haben einen großen Einfluss auf die Performanz eines Autos. 

Da zählt jedes Kg!

@corjoh

Danke für den Hinweis, aber  das können sie eben nicht für nen Lexus!

Im Bereich Felgenleichtbau da hat sich in den letzten Jahren viel getan wie auch bei der Reifenentwicklung!

Nur ist dies teilweise noch nicht bezahlbar, wenn eine Felge  1800,- bis 2800,- kostet!

 

bearbeitet von Debarthel

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Naja was hat sich denn getan?

Schmiedefelgen gehen immer noch gerne an die 5 Stelligen Beträge, da kaufen sich andere Autos für und die Gussfelgen sind immer noch Bockschwer.

Daher finde ich die Flowformfelgen ideal, nicht zu teuer aber trotzdem etwas leichter als die meisten OEM Felgen.

Die meisten kaufen sich Felgen und verschlichtern sich aber sogar mit dem Materieal.

Die Volk hatte ich auch schon im Auge aber bekommt man die denn in Deutschland zugelassen?

Gerade für die sportlichen Autos aus den 90er passen die sehr gut.

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Wie Du schon selbst anführst, die bezahlbaren Flowformfelgen!  Meine ersten 20" Zöller wiegen da stolze 17 kg plus Reifen 235/30 waren es damals dann insgesamt 34 kg an der Vorderachse und die 18" Serienräder waren nicht leichter!

Mit den den Flowformfelgen plus Reifen kann man schon bei 20 Kg dabei sein. 

Das ist doch schon was! Rundum 60 kg weniger, das sollte man merken! 

Jetzt sind wir aber von der Bremse abgekommen!

2009.04.21 Sommerfelgen  20 Zoll.JPG

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vor 9 Stunden schrieb Yoshimitsu:

Naja was hat sich denn getan?

Schmiedefelgen gehen immer noch gerne an die 5 Stelligen Beträge, da kaufen sich andere Autos für und die Gussfelgen sind immer noch Bockschwer.

Daher finde ich die Flowformfelgen ideal, nicht zu teuer aber trotzdem etwas leichter als die meisten OEM Felgen.

Die meisten kaufen sich Felgen und verschlichtern sich aber sogar mit dem Materieal.

Die Volk hatte ich auch schon im Auge aber bekommt man die denn in Deutschland zugelassen?

Gerade für die sportlichen Autos aus den 90er passen die sehr gut.

Die Volk kriegst beim RHD eingetragen. Wenns ums Geld geht suche ich immer OEM Schmiedefelgen ala 350Z/370Z/GTR Rays, M-Felgen,...

Habe dieses Jahr auch einen Satz  Borbet db8gt verbaut, die waren auch leicht.

Der krasse Gegensatz waren JR Felgen (meine Meinung: Finger weg). Sackschwer und neue Felgen musste ich mit 180g wuchten.

Meine TE37 haben 900 € gekostet, und auf JDMDistro kriegst leichte Felgen ab 700 €. Ist halt ein wenig aufwendiger die einzutragen.

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Mach auf jeden Fall mal Fotos dann, in Deutschland sieht man die leider extrem selten.

 

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Sorry for OT

Wie fährt sich denn die D2 im Alltag? Braucht sie erst Temperatur?

Vllt. kann man die Reibscheibe irgendwann gegen eine mit Keramik- oder Carbon-Anteil tauschen.

Ist die Reibscheibe ein Standardmass oder D2 spezifisch? Der Topf ist schon aus Aluminium? Fragen über Fragen...

 

Sonst 5 Daumen hoch, denke wirst deinen Spass damit haben.

bearbeitet von corjoh

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@corjoh

 Viel kann ich noch nicht sagen, aber  im normalen Verkehr spricht sofort an und ist gut dosierbar!

Die Reibscheibe ist austauschbar, inwieweit sich gegen eine Carbon- oder "Keramik"Scheibe tauschen lässt, kann ich nicht sagen.

Im Prinzip aber ja!

Die D2 Bremsen gibt es mit verschiedenen  Scheibendurchmessern, 286, 330, 356, 380, 400!

 

Siehe: www.feinys.com

 

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Am 3.12.2018 um 18:29 schrieb Flex-MUC:

warum hier blöd über den Sinn und Zweck daher geredet wird

Hier redet kaum jemand blöd daher......

Das ist ein Forum, da werden halt verschiedene Ansichten der Dinge ausgetauscht......

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@Kuduz

 

Deinen Hinweis bin ich gleich mal nachgegangen, Sieht gut aus!

 

@Moerser Lex

Gute Idee, bis dahin sind dann Cobonreibringe erschwinglich, und die nächsten 500t km schafft der Lexus spielend.

Ist ja jetzt gerade mal eingefahren und entfaltet jetzt seine wahre Leistungsfähigkeit.😋 

IMG_20181206_154407.jpg

Screenshot_20181205-174342 (2).jpg

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@Yoshimitsu

Sieht aus wie "Torque".

Gibt es als kostenlose und als Pro-Version. Brauchst noch einen OBD-Stecker mit Bluetooth dazu.

 

Gruß

Janos

bearbeitet von GS430Radebeul

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Und das will die PS ausrechnen können? :DDD

Motorleistung oder am Rad?

Also ich finde sowas ja schon albern wenn es OEM verbaut ist aber als App..

Vielleicht wenn man vorgibt wie viel PS der max hat und dann rechnet das vielleicht anhand der Gaspedalstellung und der Drehzahl einen Theoretishen Wert aus so könnte ich mir das vorstellen.

Wobei mein Scangauge müsste das auch können aber was das bei PS anzeigt hat mich noch nie interessiert weil man doch eh nichts drauf geben kann.

Wenn das den Verbrauch und die Restreichweite ect. halbwegs angibt reicht mir das schon.

Dann noch Codes auslesen und löschen, das kann man schon mal gebrauchen.

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Servus

 

Ich finde die Bremse sehr schick und diese Investition gut. Irgendwo muss man ja anfangen.

 

Erst Bremse und Fahrwerk optimieren, dass bringt mehr als theoretische 50Ps.

 

Well done 🙂

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vor 4 Stunden schrieb Yoshimitsu:

Und das will die PS ausrechnen können? :DDD

Motorleistung oder am Rad?

Also ich finde sowas ja schon albern wenn es OEM verbaut ist aber als App..

Vielleicht wenn man vorgibt wie viel PS der max hat und dann rechnet das vielleicht anhand der Gaspedalstellung und der Drehzahl einen Theoretishen Wert aus so könnte ich mir das vorstellen.

 

Naja wenn man das Fahrzeuggewicht eingeben muss und er dann mit Stoppuhr und GPS und ein paar physikalischen Formeln im Hintergrund die Beschleunigung errechnet, kommt so eine App schon auf die benötigte Kraft und Leistung....

 

...wie ein 1/4meilen Rechner:

http://www.torquestats.com/modified/index.php?pid=calculator&action=calculate_bhp_weight&drive=RWD&weight_bhp_selector=weight&weight_bhp_value=1400&time_selector=1%2F4+Mile+ET&time_value=12&submit=Calculate

 

Mein DashDAQ kann das auch ;)

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Man muss halt Wissen, wie man den Wert liest. Es sind auf keinenfall DIN PS. HP könnte der Hinweis auf SAP HP, also amerikanische Norm, sein. Die fällt immer höher aus, als die europäische. Meines Wissens messen die Amis die Motoren auf dem Prüfstand ohne Getriebe und Nebenaggregate. Und daraus einen näherungsweise funktionierenden Algorithmus erstellen? Welch Hexenwerk.

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