Moerser Lex

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About Moerser Lex

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    McGyver

Profile Information

  • Fahrzeug
    GT86 Kompressor (vorher IS 200 Kompressor)
  • Land
    Deutschland
  • Standort
    Moers
  • Interessen
    Querfahren
  • Geschlecht
    Männlich

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  1. Wenn die Lichtmaschine maximal 100A liefert (glaube da muss aber die Batterie schon sehr leer und alle Verbraucher an sein) sind das bei 14,4V Ladespannung 7kW. Mit Verlusten von mir aus 8kW. Wird im Normalfall immer deutlich weniger sein. Klemm doch mal ein Zangenamperemeter an die Leitung Lima-Batterie. Der Kompressor zieht mehr, bedenke dass er gegen fast Vakuum fördert (weil der Motor bei voll geöffneter DK ja bei unter 100mbar Absolutdruck liegt). Das heisst bei Deiner Rechnung (die wahrscheinlich stimmt) drückt er 140 Liter pro Sekunde (eine 3/4 volle Badewanne) mit 0,7 bar Überdruck durch ein 50mm Röhrchen in den Motor, der mit Vollgas alles ansaugt was er bekommt. Mal ein Bild damit man sich vorstellt was dort eigentlich an Kräften wirkt. Ich hatte mit dem Gates Riemen auch Rutschen, mit dem Conti dnach nicht mehr, der war etwas dicker und merklich weicher. Wahrscheinlich bringt es auch was die Lackschicht auf dem Kompressorrad mit ner Bürste abzuschleifen.
  2. Oh ganz übersehen...Also die Felgen sind gut. Klar, da wo der Kies Spuren hinterlassen hat sind sie halt nicht mehr hübsch, aber ansonsten hält alles. Es ist ne hübsche leichte Felge. Fahr ich jetzt die vierte Saison, kann nix negatives berichten. Auch auf der Rennstrecke machen die ne gute Figur. Übrigens sind Yokohama AD08r, auch in 225/40 deutlich breiter als die Hankook V12. Sowohl Lauffläche als auch am Felgenrand, Reifen steht damit 1-2mm über, perfekt. Der Reifen ist übrigens auch top wenn man zum Alltag auch Trackdays fährt.
  3. Ich hatte die Dämmatte nicht raus, nur am Kompressorrad die 2x2 cm ausschneiden und gut. Domstrebe hatte ich aber keine. Kann euch auch nur raten eine aus Stahl zu nehmen, Alu ist nur Optik, weil es 3fach flexibler ist als Stahl. Hatte im GT eine aus Alu und jetzt ne Wiechers Stahl drin. Mit der Alu hab ich keinen Unterschied bemerkt, mit der Wiechers sehr wohl.
  4. Moerser Lex

    Ölkühler

    Zum Thema "destilliertem" Wasser: Jeder lernt in der Schule dass Wasser die Summenformel H2O hat. Ob es jetzt Trinkwasser aus dem Hahn, destilliertes, entsalztes, entgastes, gereinigtes, steriles oder sonstwas ist, es bleibt immer H20. Der Unterschied ist, was ist da noch alles drin. Das kann von mechanischem Schmutz über gelöste Salze und Gase alles mögliche sein. Im Trinkwasser ist je nach Gebiet mal mehr mal weniger drin. Das kann jeder bei seinem zuständigen Versorger erfragen, meist haben die das schon irgendwo auf ihrer Homepage. Das was für's Auto schlecht ist ist da sowieso nicht mehr bzw nur noch in Spuren drin, also daher keine Bedenken. Wohl sind aber Härtebildner drin, das was dann landläufig den "Kalk" bildet. Das dürfte auch jeder kennen, Stichwort weiches oder hartes Wasser. Daher nimmt man zur Verdünnung "destilliertes" Wasser. Wenn man mal auf den Kanister schaut, steht die DIN-Norm wonach es behandelt wurde, zumeist steht da demineralisiert. Das heißt nichts anderes als entsalzt, also die gelösten Stoffe entfernt. Da steht mit Sicherheit nicht destilliert, denn dann wäre der Kanister um ein mehrfaches teurer. Was eine Destillation ist wissen vielleicht nicht alle, dabei wird das Wasser verkocht, der entstehende Dampf wieder zu Flüssigkeit kondensiert, und schon hat man destilliertes Wasser. Die gelösten Stoffe bleiben "im Topf" zurück, die gelösten Gase entweichen. Da geht natürlich viel Energie für's Kochen rein, deshalb der Preis. Wenns mehrfach destilliert ist reichts sogar für medizinische Zwecke, dann ist es auch keimfrei. Also reicht der normale demineralisierte Kanister völlig aus. Das wird entweder über Umkehrosmose oder Ionentauscher gemacht. Bei dem einen wird das Wasser durch eine Membran gepresst, die im atomaren Bereich "Löcher" hat, da passt nur das Wassermolekül durch, alles andere bleibt hängen. Je nach Membranqualität und eingestellter Ausbeute kommt schonmal das eine oder andere Salzmolekül mit, ist für die Anwendung im Auto aber völlig irrelevant. Meist wird eh noch ein Mischbett dahinter gehängt, dann ist es nahezu VE-Wasser. Dann gibt's noch die Entsalzung über Ionenaustauscher, vor allem im Großindustriebereich. Damit erreicht man eine völlige Entsalzung (VE) des Wassers, zusätzlich wird auch entgast. Sprich in diesem Wasser ist ausser möglichen Viren (die im Rohwasser auch drin waren) garnichts mehr drin. Quasi keine elektrische Leitfähigkeit mehr, Föhn in der Badewanne hätte theoretisch keinen Effekt, der würde sogar weiterlaufen wenn er nicht selbst durch anhaftenden Staub etc wieder Ionen ins Wasser lösen würde. Soviel zu den verschiedenen Wässerchen als Grundlage. Völlig entsalztes Wasser hat pur tatsächlich einen schädlichen Einfluß vor allem auf Aluminium. Bei den Verhältnissen im Zylinderkopf (Temperatur über 100 Grad, Druck) wird das Wasser "gierig" und möchte wieder seine verlorenen Ionen wiederhaben, also löst es welche aus dem umgebenden Material, was besonders Aluminium trifft. Zusätzlich kann auch noch Kavitation dazukommen(Wasser verkocht, dehnt dabei sein Volumen extrem aus um dann sofort wieder zu kondensieren. Das ergibt Mikroimplosionen die auf Dauer das Material abtragen). Die Folge sind ausgewaschene Kühlkanäle. So weit dass keine Kopfdichtung mehr hält oder sogar der Kopf reisst, gern bei BMW und VR6-Motoren. Auch der Kühler leidet. Er setzt sich sogar zu. Denn das was im Motor herausgelöst wird kühlt im Motorkühler wieder ab und fällt dort aus, lagert sich ab und verstopft den Kühler. Zudem liegt der pH-Wert in einem anderen Bereicht weil auch keine Pufferkapazität in VE ist. Aaaaaaber - im Kühlkreislauf fahren wir ja nicht nur pures Wasser, sondern den Frostschutz/Kühlerschutz. Wenn man den richtigen für sein Fahrzeug wählt und nicht gnadenlos über- oder unterdosiert ist man vor den genannten Problemen sicher. Man sollte wirklich auch von Zeit zu Zeit die Kühlflüssigkeit erneuern, die "verbraucht" sich tatsächlich. Auch die landläufige Annahme man dürfte kein "destilliertes" Wasser trinken stimmt nicht. In sehr vielen Ländern trinken die Menschen sehr viel davon, weil sie denken es wäre reiner. Wenn man ne Woche lang jeden Tag 4 Liter davon trinkt und nichts isst oder anderes trinkt, also keine zusätzlichen Ionen nachführt, ja dann bekommt man ein Problem. Wer macht das schon? Probiert ruhig mal nen Schluck, da passiert rein garnichts. Kein Gift drin. Es schmeckt aber auch nach nichts. Achso, ich stelle seit fast 20 Jahren VE-Wasser aus Oberflächenwasser (Flußwasser) her, stündlich ca 1500 Tonnen, ich kenn mich also etwas mit den Wirkungen auf verschiedene Materialien und unter verschiedensten Bedingungen, auch in Kraftwerken mit über 500 Grad und 300 bar Druck aus. Als mein kurzes Fazit: Nehmt nen Kanister von dem "destilliertem" Bügelwasser, macht mit dem passenden Glysantin (für Toyota normalerweise G30) die passende Mischung. Alle 4-5 Jahre wechseln, fertig.
  5. Den IS kann ich mir mit H-Kennzeichen garnicht vorstellen. Hoffentlich gibts dann noch Verschleißteile. Fangt besser schonmal an das ein oder andere zu sammeln...
  6. Wieso fährt man nen Diesel bei Kurzstrecken? Übrigens schönen Gruß aus Moers 😉
  7. Kann Muelli nur bestätigen. Wenn da alles frisch ist fahren die schon ganz okay. Nur leider muss man an den Kisten alle 3 Jahre alles durchtauschen damit es so bleibt. Man schraubt also weil man MUSS und nicht weil man WILL. Speziell Gummi/Metall-Lager verschleissen bei denen im Zeitraffer, weil die sehr weich und komfortabel sind, dementsprechend viel Bewegung zulassen. Klassiker Vorderachsquerlenker, Längslenker HA und Hinterachsrahmen. Und schon fährt der als wenn keine Luft mehr drin wäre.
  8. Mal als kleines Update, ich fahr mittlerweile im BMW ein geschweißtes Diff. Und ich erfreue mich noch meines Lebens. Ich muss da sogar mit der Brechstange ran damit der quer kommt. Von unsicher keine Spur, der liegt an der HA sogar stabiler als der GT86, der keilt viel eher aus. Für den Alltag natürlich trotzdem keineswegs zu empfehlen, das geht extrem aufs Material. Wie schon oben erwähnt, beim Rangieren sind Geräusche wo man meint die Achse reisst gleich raus weil sich alles verspannt. Wenden in 6 Zügen ist dann angesagt. Mal eben zum Rewe Einkaufen macht man damit automatisch nicht mehr, der Reifenenverschleiß steigt auch enorm an. Das ist eher für den "Endbenutzer" des Fahrzeugs, der auch weiß für welchen Zweck er das macht.
  9. Seilzug ausgehakt/verklemmt oder Wärmetauscher verstopft. Wahrscheinlicher ist aber der Seilzug. Häng mal das Handschuhfach aus und verstell die Temperatur, da sollte sich dann irgendwas bewegen.
  10. Boergy hat's mit Sicherheit getroffen, schau dort zuerst nach!
  11. Generell läuft das Auto mit Kompressor auch ohne schwarze oder silberne Kiste. Wofür man die braucht ist jedoch wegen dem Ladedruck. Das originale Steuergerät sagt bei über 0,28 bar Überdruck: "hier stimmt was nicht" und dreht hart den Sprit ab, Fuel Cut auf englisch. Bis Halbgas kannst Du also fahren, dann geht's los. Kannst mal probieren, aber schnall Dich besser an und schau dass keiner hinter Dir ist 😀 Die schwarze Kiste sitzt nun im Signalweg zwischen Ladedrucksensor und Steuergerät und gaukelt einen niedrigeren Wert vor, es ist also folglich ein Fuel Cut Defencer, FCD. Die silberne macht generell das gleiche, aber beeinflusst noch mehr Werte (Abregeldrehzahl z.B.). Die hat somit auch deutlich mehr Kabel und mögliche Fehlerquellen. Man kann bei der aber auch nur +, - und die beiden Kabel für den Ladedrucksensor anschliessen und es sollte dann schon klappen.
  12. Verändert, wie Du schon richtig vermutest, die Kennlinie des Gaspedals. Auto wirkt dadurch spritziger. Bei flacherer Kennlinie gemütlicher, bei Stop&Go angenehmer weil er nicht auf jeden Gasstoß springt. Viele neue Autos haben ja versch. Programme, wo das angepasst werden kann, teils mit Dämpferverstellung usw. Brauchen tut mans natürlich nicht, aber man kann dann seinen Vorlieben besser anpassen. Kompensieren kannst Du es mit "schnellerem Gasgeben" aber nicht, denn selbst wenn Du Vollgas gibst heisst es noich lange nicht dass die Software auch die Drosselklappe ganz aufmacht. Genau das kannst Du aber mit dieser Kiste beeinflussen. Kaputt geht dadurch nix, ist auch reversibel, das hängst normal nur per Stecker in den Kabelbaum rein. Ich hab verschiedene Mappings im Auo, die auch diese Kennlinie beeinflussen. Ich fahr am liebsten in der schärfsten Stellung, ergibt ein direkteres Fahrgefühl. Ich hab aber auch nen Sporthocker und kein Hybrid-SUV 😀
  13. Hab den LC ja selbst schon bissl gescheucht. Tolles Auto, hübsch wie ein Aston und Technik Toyota, besser geht's nicht. Viel Spaß bei jeder Fahrt!
  14. Diff würd ich auch lassen, das hört man wohl auch deutlich. Im GT sind nur die gelben vom HA-Rahmen drin, Getriebelagereinsatz von Whiteline (daher weiss ich wie laut das wird) und glaub Stabibuchsen hatte ich gemacht. Das Ding schneidet aber so schon wie ein heißes Messer durch die Butter, brauch ich garnicht mehr viel machen. Ich bau mir grad nen e46 zum Drifter hin, da darf natürlich alles hart sein, Geräuschkulisse ist völlig wurscht, Karre is eh schon innen ausgeräumt, Diff liegt auf der Werkbank und wartet aufs Schweißgerät, undsoweiterundsofort... Schmiert das PU aber ordentlich mit dem Silikonfett ein, das quietscht sonst erbärmlich.
  15. Fährt sich viel exakter. Hätte aber die roten für Alltagsfahrzeug genommen, denn durch die Härte kommt auch Geräuschkulisse ins Auto. Kann auch die Buchsen-Einsätze für den Hinterachsrahmen sehr empfehlen, da hört das Gewackel von hinten auf. Kommen einfach in die vorhandenen Gummibuchsen rein, ist auch ganz schnell getauscht. Rahmen 2cm gleichmässig senken, dann eine nach der anderen einsetzen und den Rahmen wieder gleichmässig hoch, fertig. Aber lasst die Finger von PU Lagern bei Getriebe und Motor. Das macht extrem Krach. Vor zwei Stunden hab ich sogar Strongflex eingesetzt 😀