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ELEKTRO Autos

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Neodym für die Elektromotoren benötigen aber sowohl die Batterie-EVs als auch die Wasserstoff-EVs.

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Die Batterie eines Wasserstofffahrzeugs ist kleiner, ja. 

Die Seltenen Erden von denen die Rede war, befinden sich hauptsächlich in den Elektromotoren. 

Aktuell ist die Herstellung, der Transport und die Speicherung von Wasserstoff einfach um ein viel-Vielfaches energetisch schlechter als die Herstellung von Strom. Gleiches gilt für die Herstellung und den Betrieb der Tankanlage. 

Wasserstoff kann in Zukunft eine tolle Technologie für Mobilität werden. Im Moment ist es noch sehr schwierig. Ein bisschen vergleichbar mit der Elektromobilität zu Blei-Akku-Zeiten. 

 

Immer wieder finde ich spannend, dass wir in einer solchen Zeit des Umbruchs leben: Batterien werden immer besser, Feststoffbatterien könnten kommen, Supercaps und Wasserstoff. Und was noch alles in den Startlöchern steht. Sehr cool. 

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vor 1 Stunde schrieb 450Cruiser:

Neodym für die Elektromotoren benötigen aber sowohl die Batterie-EVs als auch die Wasserstoff-EVs.

 

Neodym als Seltene Erde, genau. Wobei es auch hier Motoren gibt, die darauf verzichten können, sind aber leider teurer und leistungsschwächer. (Tesla Model S und X). 

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vor einer Stunde schrieb Lexington:

Und was noch alles in den Startlöchern steht. Sehr cool. 

 

Bald für jeden was dabei. Keine Ausflüchte mehr, auswählen und zugreifen.

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Lexibär - das ist das, was ich meine: bei den meisten herrscht im Kopf „keine Ausflüchte mehr“, statt „ich schau mir das alles auf jeden Fall ergebnisoffen mal an“.

 

 

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vor einer Stunde schrieb lexibär:

 

Bald für jeden was dabei. Keine Ausflüchte mehr, auswählen und zugreifen.

 

War schon kurz davor, einfach mal ohne überhaupt nur drin gesessen zu haben, ein Model 3 zu bestellen. Ist mir dann ohne Probefahrt doch zu gewagt, ich kenn mich. Momentan stehe ich vor der schweren Entscheidung, die nächsten paar Jahre noch mit einem Hybrid zu überbrücken und dann komplett auf E zu wechseln, oder doch gleich ohne Übergangslösung den Schritt hin zum Stromer zu wagen. Wahrscheinlich werde ich den IS doch noch deutlich länger fahren als geplant und auf den elektrischen UX warten, der laut Gerüchten in 2020 rauskommen soll. Die neue Plattform ist auf jeden Fall ja schon dafür ausgelegt.

 

Die übrige aktuelle Auswahl an E-Autos sagt mir nicht so zu. Der komplette VW-Konzern ist für mich ein rotes Tuch, davon kommt mir nix ins Haus, da schaue ich mir auch nix "ergebnisoffen" an. Der aktuelle Nissan Leaf ist im Innenraum einfach furchtbar altbacken und billig. Die ganzen Kleinwagen sind mir zu klein und haben für meine Strecken eine zu geringe Reichweite, große SUVs mag ich einfach nicht und von Tesla passt nur das Model 3 ins Budget. Wenn ich Ende März dienstlich in Frankfurt unterwegs bin, werde ich mal einen Termin für eine Probefahrt vereinbaren müssen...

Edited by Jens_IS250

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Wenn du keine Probefahrt gemacht hast, kannst du innerhalb von drei Tagen nach Auslieferung, mit Probefahrt nach einem Tag dann ggf. zurück geben.

Aber einfach blind bestellen, das machen nur Nerds.

 

Bin gespannt, wie das auch bei dir weiter geht. 🙂

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vor 5 Minuten schrieb Lexington:

Wenn du keine Probefahrt gemacht hast, kannst du innerhalb von drei Tagen nach Auslieferung, mit Probefahrt nach einem Tag dann ggf. zurück geben.

Aber einfach blind bestellen, das machen nur Nerds.

 

Das mit der Rückgabe habe ich gelesen, das ist schon verlockend, aber mir doch zu gewagt. Wobei, ist ja quasi wie eine dreitägige Probefahrt...

 

vor 5 Minuten schrieb Lexington:

Bin gespannt, wie das auch bei dir weiter geht. 🙂

 

Meine Frau auch, oder ist mittlerweile eher genervt? Frauen können das einfach nicht nachvollziehen. 

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vor 21 Minuten schrieb Jens_IS250:

eher genervt

 

Kenne ich sehr gut....

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vor 36 Minuten schrieb Jens_IS250:

Die übrige aktuelle Auswahl an E-Autos sagt mir nicht so zu. Der komplette VW-Konzern ist für mich ein rotes Tuch, davon kommt mir nix ins Haus, da schaue ich mir auch nix "ergebnisoffen" an. Der aktuelle Nissan Leaf ist im Innenraum einfach furchtbar altbacken und billig. Die ganzen Kleinwagen sind mir zu klein und haben für meine Strecken eine zu geringe Reichweite, große SUVs mag ich einfach nicht und von Tesla passt nur das Model 3 ins Budget.

So ähnlich sehe ich das auch.

VW kommt nicht in Frage, SUV muss auch nicht sein.

Ich hatte die 1000€ fürs Model 3 schon angezahlt und eins reserviert.

Aber ich war natürlich zu naiv und hab das mit den 34000€ als Richtwert genommen.

Letztendlich sprengt das Model 3 mit der Ausstattung die ich haben möchte mein Budget und ich hab mir die Anzahlung zurück geholt.

Ich denke wenn der Lex irgendwann fertig ist, was hoffentlich noch laaange hin ist, könnte es ein gebrauchtes Model S werden.

Die werden ja wahrscheinlich im Preis fallen wenn erstmal mehr verschiedene EVs auf dem Markt sind 🤞

 

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@Lexington

 

Das war doch gar nicht der Punkt. Der Blick ins Periodensystem hat gezeigt, dass ich falsch lag. Die Medien suggerieren, dass die für die Batterien benötigten Ressourcen auch seltene Erden sind. Lithium, Kobalt sind es nicht, auf diese Rohstoffe wollte ich hinaus, weil diese (trotzdem) selten sind und unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Der Kohleausstieg ist beschlossen, die Mondlanschaft wird bei uns mit Wasser gefüllt, aber der Bergbau wird bei uns wieder begonnen um Lithium zu fördern ...

 

Deshalb schrieb ich, "In 20 Jahren sind die für die Herstellung der BEV's notwendigen Rohstoffe verpönt und wir fahren mit Wasserstoff!" das war weder eine Wertung für das FHCV noch gegen das BEV. Sondern ein Gedanke ... wer kann schon in die Zukunft blicken?

vor 3 Stunden schrieb Lexington:

Wasserstoff kann in Zukunft eine tolle Technologie für Mobilität werden

Deshalb wäre es vielleicht auch nicht schlecht, dass der ein oder andere Automobilhersteller in dieser Richtung weiterhin aktiv bleibt. VW will nur noch Elektro, T/L sieht das ein wenig anders, mit dem Unterschied, dass T/L auf beides setzen kann, VAG offensichtlich nicht.

 

Bezüglich der tatsächlich seltenen Erden bei den Elektromotoren.

 

Zitat

... Die werden für Magnete benötigt, wie sie etwa in einigen Elektromotoren zum Einsatz kommen. Das ist vor allem bei permanenterregten Synchronmaschinen der Fall, wie sie etwa im Hyundai Kona, Porsche Taycan oder VW e-Golf eingesetzt werden. In fremderregten Asynchronmotoren (unter anderem Tesla Model S und X, Audi e-tron quattro, Mercedes EQC, Renault Zoë) kommen keine Permanentmagneten und damit auch keine Seltenen Erden zum Einsatz.

 

Unterscheidung der genannten Motoren

 

Zitat

In der Elektromobilität werden derzeit vor allem permanenterregte Synchronmaschinen oder Asynchronmaschinen eingesetzt. Beide Antriebskonzepte weisen Vor- und Nachteile auf: Die permanenterregten Synchronmaschinen haben eine hohe Leistungsdichte und einen günstigen Wirkungsgrad. Sie benötigen jedoch aufwendige Elektronik, um Ausfälle zu verhindern, und Seltene-Erde-Magnete, die sehr teuer und endlich in ihrer Verfügbarkeit sind. Asynchronmaschinen wiederum sind sehr robust, sicher im Betrieb und enthalten keine Seltenen Erden. Allerdings weisen ihr Wirkungsgrad und ihre Leistungsdichte ein ungünstigeres Profil auf als die permanenterregten Synchronmaschinen

 

Die Rettung naht!

Zitat

...

Ich arbeite seit einigen Jahren am optimierten Betrieb von fremderregten Synchronmaschinen, um so den Weg für eine innovative und zukunftsorientierte Elektromobilität zu öffnen“, so Prof. Wagner. Fremderregte Synchronmaschinen kommen ohne Seltene-Erden-Magnete aus, mit einem hohen Wirkungsgrad verbinden sie die Vorteile der bereits bekannten Antriebskonzepte.

 

https://www.internationales-verkehrswesen.de/fremderregte-synchronmaschinen-fuer-elektromobilitaet/

Edited by LexusComingSoon

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Witzigerweise habe ich - zwar ewig her - auch sowas studiert und mag mich gerne damit befassen. Von daher...

 

Lithium ist im Periodensystem übrigens recht weit oben/vorne, weil es eben nicht selten ist.

Tesla kommt mittlerweile mit weniger als der Hälfte von Kobalt aus, verglichen mit deutschen Herstellern/Anbietern und darf als kalifornisches Unternehmen kein Kobalt importieren, das unter prekären Bedingungen gewonnen wurde. Weiterhin wird hier der Kobaltanteil in den kommenden Jahren auf Null gehen. Lithium ist wie geschrieben kein Problem.

 

Bei den Motoren hat man leider beim Model 3 auf den einfacheren und leistungsfähigeren gesetzt und der ist mit einem Neodymmagneten. Hm. Blöd.

 

Die Frage ist halt, ob man weiter am Wasserstoff forschen möchte, denn JA, hinten kommt nur Wasser raus. Aber in der Herstellung des Wasserstoffs, im Transport, in der Lagerung, der Betankung ist so extrem viel Strom notwendig, um den überhaupt zu erzeugen, dass die Bilanz - zurzeit - halt noch überhaupt nicht stimmt und es noch viele Jahre dauern wird, bis es Sinn macht.

 

Kaufmännisch steht am Ende da noch die Frage, wer sich die Kosten für (zurzeit) 1 Mio Euro für eine Zapfsäule antut, um ein Netz aufzubauen.

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vor 23 Minuten schrieb Lexington:

Kaufmännisch steht am Ende da noch die Frage, wer sich die Kosten für (zurzeit) 1 Mio Euro für eine Zapfsäule antut, um ein Netz aufzubauen.

 

Um das einzuordnen.... Wie viel muss man denn investieren, um eine Tankstelle für fossile Treibstoffe zu eröffnen?

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Eine Zapfanlage für:

 

Elektro kostet aktuell etwa 20.000 Euro. 

Benziner/Diesel etwa 30.000 Euro und 

Wasserstoff ca 1 Mio Euro. 

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... und dann in der Versicherungsbranche gelandet? 😉

 

vor 11 Minuten schrieb Lexington:

Lithium ist im Periodensystem übrigens recht weit oben/vorne, weil es eben nicht selten ist.

 

Gut, dann steht es ja 1:0 für den Wasserstoff. Na und nun? Berücksichtigt das Periodensystem die Herstellung/Abbau/Gewinnung der beiden Elemente und den damit verbundenen ökologischen Folgen? Nö - ist ja nicht vor unserer Haustür.

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Wasserstoff ist ja auch ein bisschen gefährlicher als herkömmlicher Sprit und steht dazu noch unter hohem Druck.

Aber wenn der Netzausbau staatlich subventioniert würde, sollten die Kosten kein Hindernis sein.

Dafür könnte man ja die zu erwartenden, reichhaltigen Gewinne der tollen Maut nehmen 😆

Edited by 450Cruiser

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vor 4 Minuten schrieb LexusComingSoon:

Berücksichtigt das Periodensystem die Herstellung/Abbau/Gewinnung der beiden Elemente und den damit verbundenen ökologischen Folgen? Nö - ist ja nicht vor unserer Haustür. 

Die ökologischen Folgen und finanziellen Kosten der Erdölgewinnung werden auch zunehmend größer, weil die "leicht" zugänglichen Quellen irgendwann erschöpft sind und dann offshore gebohrt werden muss...

Edited by 450Cruiser

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vor 1 Minute schrieb LexusComingSoon:

... und dann in der Versicherungsbranche gelandet? 😉

 

 

Gut, dann steht es ja 1:0 für den Wasserstoff. Na und nun? Berücksichtigt das Periodensystem die Herstellung/Abbau/Gewinnung der beiden Elemente und den damit verbundenen ökologischen Folgen? Nö - ist ja nicht vor unserer Haustür.

 

Hab unter anderem ein Maklerunternehmen, bei dem hier einige versichert sind, ja. Ist aber nicht mein persönlicher Schwerpunkt in der täglichen Arbeit. Da ich nur relativ früh angefangen habe, selbst Geld zu verdienen und mir entweder jeder irgendwas oder gar nichts geraten hat, habe ich dann doch lieber neben dem Studium noch ne Ausbildung zum Finanzwirt gemacht, damit ich mich einfach mal ganz banal selbst beraten kann. 

 

Lithium lässt sich sehr einfach durch Verdunstung gewinnen (etwa wie Meersalz).

Kobalt ist übel im Abbau in teils ungesicherten Löchern. 

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vor 5 Minuten schrieb 450Cruiser:

Wasserstoff ist ja auch ein bisschen gefährlicher als herkömmlicher Sprit und steht dazu noch unter hohem Druck.

Aber wenn der Netzausbau staatlich subventioniert würde, sollten die Kosten kein Hindernis sein.

Dafür könnte man ja die zu erwartenden, reichhaltigen Gewinne der tollen Maut nehmen 😆

Das wäre sicher zu diskutieren. 

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vor 2 Minuten schrieb 450Cruiser:

Die ökologischen Folgen und finanziellen Kosten der Erdölgewinnung werden auch zunehmend größer, weil die "leicht" zugänglichen Quellen irgendwann erschöpft sind und dann offshore gebohrt werden muss...

Oder wie halt jetzt schon „gefrackt“ werden muss, Folgen? Sind noch nicht wirklich klar. 

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vor 13 Minuten schrieb Lexington:

Eine Zapfanlage für:

 

Elektro kostet aktuell etwa 20.000 Euro. 

Benziner/Diesel etwa 30.000 Euro und 

Wasserstoff ca 1 Mio Euro. 

 

Die Auskunft geht präzise an meiner Frage vorbei.

Mit einer Zapfanlage hat man noch keine Tankstelle. Ich würde vermuten, dass man heutzutage keine konventionelle Benzintankstelle neu errichten kann, ohne 2 Mio Euro zu investieren. Wäre es eine eine Wasserstofftankstelle, liegt man vielleicht bei einem x fachen, aber eben nicht bei einem 30-fachen, wie es bei den reinen Kosten der Zapfanlage wäre.

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Da aktuell noch keine Tankstellen mit zum Beispiel 10 Wasserstoff-Zapfsäulen gebaut wurden, kann man das zurzeit nicht wirklich sehen/umrechnen.

Derzeit werden ja immer nur einzelne gebaut, die kosten halt so viel.

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vor 9 Minuten schrieb 450Cruiser:

Die ökologischen Folgen und finanziellen Kosten der Erdölgewinnung werden auch zunehmend größer, weil die "leicht" zugänglichen Quellen irgendwann erschöpft sind und dann offshore gebohrt werden muss...

 

Richtig, das steht außer Frage. Ich bin auch kein Gegner der alternativen Antriebe. Plural, für viele gibt es ja nur den einzig wahren Antrieb.

 

vor 9 Minuten schrieb Lexington:

Lithium lässt sich sehr einfach durch Verdunstung gewinnen (etwa wie Meersalz). 

Gerne nachlesen über die ökologischen Folgen. Lithium lässt sich auch "sehr einfach" gewinnen, in dem man wieder den Bergbau im Erzgebirge aufleben lässt. Hm, blöd.

 

 

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Alles in allem eine spannende Diskussion.

 

Ich freue mich, wenn die Leute in den nächsten paar Jahren einfach mal ein Elektro-Auto (BEV/H2) fahren und ausprobieren würden und DANACH eine Meinung bilden.

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vor einer Stunde schrieb Lexington:

Oder wie halt jetzt schon „gefrackt“ werden muss, Folgen? Sind noch nicht wirklich klar.  

Das finde ich furchtbar!

Gift in den Boden zu pumpen, aus dem man sein Trinkwasser gewinnt und auf dem man seine Nahrung anbaut, um kurzfristig billige Energie zu gewinnen finde ich in etwa so schlau wie sein eigenes Haus anzuzünden um Heizkosten zu sparen.

 

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