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Guest PIT

ELEKTRO Autos

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So nun mal wieder zur Brennstoffzelle auf Rädern:

Obwohl es (noch) keinen Grud gibt, nutzte ich heute die Gelegenheit einen Hyundai Nexo sehr kurz zu testen.
Ich hatte leider nur eine halbe Stunde Zeit konnte aber einige Kilometer fahren und einige Eindrücke mitnehmen. Die Türen öffnen weit und lassen SUV- bedingt ein sehr bequemes Einsteigen zu. Auf den ersten Blick schaut man in einen angenehm hellen Innenraum, gute verarbeitete und haptisch ansprechende Materialien gefallen mir. Einzig der riesige Klotz von Mittelkonsole aus Hartplastik in silber grauer Optik wirkt schon ein wenig deplatziert. Ich möchte meinen ca. 45 verschiedene Funktionen lassen sich hier über die Taster und Drehregler steuern. Auch hier wie schon im Kona stosse ich sehr ungünstig mit dem Knie dagegen, wenn´s denn wenigstensd gepolstert wäre. Schade.
Ausstattung volle Hütte, Klimatisierte Sitze, Sitzheizung auch hinten, 360 Grad Kamera, grosses Glasdach, fette Soundanlage und natürlich die aktuellen Assistenzsysteme uva.. Letztere konnte ich leider nicht testen, hier braucht es schon einige Zeit. Abgesehen von der Mittelkonsole insgesammt ein gutes Platzangebot, auch auf der zweiten Reihe.
Also Platz genommen, Sitz eingestellt und kurze Fahrt. Überraschend geht der Nexo trotz nur kleinem Motörchen welcher die Vorderräder antreibt gut. Leistung ausreichend, fuhr aber maximal mit 90km/h. Die beiden Displays sind übersichtlich, leuchten ordentlich sind sehr gut ablesbar und lassen sich auch ein wenig konfigurieren.
Ich meine der Wagen kann eine gute Alternative zu anderen Fahrzeugen seiner Klasse sein.
Realistische Reichweite nach Angabe des Verkäufers sind um die 600 km. Hatte 551 km im Display zu stehen, könnte also passen.

Bild_1.jpg

bild_2.jpg

Info.jpg

Info_2R.jpg

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Innen_1.jpg

Innen_2.jpg

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Innen_4.jpg

mittelkonsole.jpg

Tacho.jpg

Totwinkel.jpg

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Danke, interessant. Im Infiniti-Forum hat sich jemand einen gekauft, er schreibt sehr zufrieden, hat im Ruhrgebietr allerdings 2 Tankmöglichkeiten ganz in der Nähe.

Die Leistungsdaten, die man in Tests las, waren allerding wenig überzeugend, wenn man den hohen Preis berücksichtigt, Immerhin sieht er zivil aus, so ein Mirai ist ja optisch kaum erträglich :unsure:

 

RodLex

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Eben zufällig beim Zappen zwecks Werbevermeidung einen Bericht über eine neue Batteriengeneration aus China (!!) gesehen, die ein 80%iges Aufladen in 6 Minuten ermöglichen soll und bei der es keum Erhitzung gibt. DAS könnte tatsächlich der Durchbruch werden, sofern eine ja sehr aufwändige Ladestruktur aufgebaut würde. Man bedenke, wieviele Säulen nötig wären, wenn es dann wirklich Millionen von E-Autos gäbe. Und natürlich müsste ein Lebenserwartung der Komponeneten sichergestellt sein, die ein Autoleben lang hält.

 

RodLex

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vor 27 Minuten schrieb RodLex:

Eben zufällig beim Zappen zwecks Werbevermeidung einen Bericht über eine neue Batteriengeneration aus China (!!) gesehen, die ein 80%iges Aufladen in 6 Minuten ermöglichen soll und bei der es keum Erhitzung gibt. DAS könnte tatsächlich der Durchbruch werden, sofern eine ja sehr aufwändige Ladestruktur aufgebaut würde. Man bedenke, wieviele Säulen nötig wären, wenn es dann wirklich Millionen von E-Autos gäbe. Und natürlich müsste ein Lebenserwartung der Komponeneten sichergestellt sein, die ein Autoleben lang hält.

 

RodLex

Da braucht´s schon einige Informationen mehr. Wenn ich mir vorstelle einen 70 kwh Akku in unter 10 Minuten zu laden, kann man sich die erforderliche enorme Ladeleistung ausrechnen.

Aber wir können in den nächsten Jahren sicher noch einiges an Entwicklung erwarten. Ich bin wie immer gespannt.

 

 

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Vorgestern auf Hessen TV ein längerer Bericht : zwei Journalisten*in wollten möglichst klimaneutral von Deutschland zu den

Cinque terre in Italien reisen, und zwar mit einem Audi e-tron und einem Wohnwagen hinten dran (!!). Die Fahrt verlief wie solche langen Touren immer, sofern sie außerhalb von TESLA unternommen werden, nämlcih im Chaos : ein Teil der Ladesäulen waren defekt, es gab ein größeres Elektronikproblem im e-tron, und die Fahrt endete bereits vor dem St.Gotthard in CH, weil sich der Wagen an 2 vorhandnene Ladesäulen nicht laden ließ, sogar ließ sich der Stecker zunächst nicht mehr abziehen !! Die Hotline war völlig hilflos, vermutlich sind die beiden noch heute dort :yahoo:???

 

Also ; wenn "E" und Fernstrecke, dann nur TESLA :whistling1:

 

RodLex

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Der Honda ist wirklich teuer geworden, leider. 

 

Dieser “Test” von Journalisten ist natürlich unterhaltsam und zeigt wie bescheuert alle sind, die sich irgendwas mit E vorne dran holen. 

 

Elektro und Wohnwagen ist einfach nicht ideal. Verbrauch dann zu hoch, Akku zu kein, häufiges Laden (mit ggf Abkuppeln) angesagt. 

 

Autos haben mal Macken. Beim etron ist bekannt, dass es den Fehler gibt, den Stecker nicht mehr raus ziehen zu können in seltenen Fällen. Das Netzwerk zum Laden außerhalb von Tesla oder IONITY ist oft übel, geht mal nicht, mal werden die Displays kaputt gemacht, so wie - nur nebenbei bemerkt - auch Menschen die Ladekabel von Tesla Supercharger manchmal beschädigen. 

 

Aber: wäre es einfach ganz normal gelaufen, wer würde dann die Geschichte lesen?

 

 

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Hyundai/Kia jetzt bei Ionity dabei. Hm. 

 

Na vielleicht kriegen die doofen deutschen Ingenieure jetzt mal Ladesäulen a la Tesla hin? 

 

Wer Ironie findet, darf sie behalten. 

 

🙃

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sind elektroautos und ihr hype nicht volksverarsche? dann lest mal den abbau von lithium und kein politiker regt sich auf. aber einen riesen geschrei wegen amazonas machen.

https://www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604

es wird aber werbung gemacht, weil viele politiker bei energiekonzernen sitzen. da wird die extreme umweltverschmutzung in südamerika verschwiegen.

das ist so, als wenn ich beim nachbar zum scheißen gehe, hauptsache bei mir ist es sauber. können wir uns in zukunft strom noch leisten, denn der wird weit teurer werden.

mit wasserstoff wird keine reklame gemacht und das ist weit sauberer. stimmt, es wird ja nur von den asiaten gebaut. krönung ist, dass toyota das patent freigegeben hat, zum bau von wasserstoffautos.

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Wenn wir wirklich Umwelt und Ressourcen schonend unterwegs sein möchten, dann werden wir über kurz oder lange wieder zu Fuss oder hoch zu Ross, oder von mir aus auch mit dem Fahrrad unterwegs sein. 

Nein, Spass beiseite. Klar hat die Elektromobilität mit Batteriespeicher ihre Schattenseiten, oder sagen wir mal seinen ökologischen Rucksack der mitgeschleppt werden muss, aber glaubst du wirklich das hat die Förderung von Rohöl nicht? Und auch Wasserstoff kann ich nicht aus dem Daumen saugen, denn auch dort muss die gespeicherte Energie irgendwo her kommen. Die wird entweder aus Strom in Wasserstoff umgewandelt, oder chemisch aus fossiler Energie gewonnen usw... Also das mit dem Strom(Preis) betrifft auch die Wasserstoffbasierende Elektromobilität. Und ja, auch diese Fahrzeuge besitzen einen Akku, wenn auch einen deutlich kleineren. 

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So sehe ich das auch...

Edited by TODDE

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vor 14 Stunden schrieb RodLex:

Vorgestern auf Hessen TV ein längerer Bericht : zwei Journalisten*in wollten möglichst klimaneutral von Deutschland zu den

Cinque terre in Italien reisen, und zwar mit einem Audi e-tron und einem Wohnwagen hinten dran (!!). Die Fahrt verlief wie solche langen Touren immer, sofern sie außerhalb von TESLA unternommen werden, nämlcih im Chaos

 

Wenn man irgendwelche Amateure mit Null Erfahrung zusammen auf so eine Reise schickt, gibt es natürlich Chaos, hätte es bei denen wahrscheinlich auch mit einem Verbrenner gegeben. Das sieht man allein daran, dass sie vergessen haben, die Bremse beim Anhänger zu lösen und den schön eine Etappe lang mit angezogener Bremse hinter sich hergezerrt haben. Ist mir auch mal passiert, habs aber nach 5 Metern gemerkt. 

 

vor 1 Stunde schrieb Rammstein:

sind elektroautos und ihr hype nicht volksverarsche? dann lest mal den abbau von lithium und kein politiker regt sich auf. aber einen riesen geschrei wegen amazonas machen.

https://www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604

 

Wie in dem Artikel gegen Ende ganz gut dargestellt, gibt es umweltfreundlichere Methoden, das Lithium gewinnen zu können, was aber mit höheren Kosten verbunden wäre. Das zeigt mal wieder ganz klar auf, dass eben leider bei zu vielen Firmen der Profit wichtiger ist als andere und dafür selbst schlimmste Umweltschäden in Kauf genommen werden. Dass das nicht nur beim Lithium so ist, sondern auch beim ach so umweltfreundlichen Erdöl zeigen ja auch viele recht eindeutig Berichte zum Thema Fracking, was immer mehr angewendet wird, siehe hier. Bei uns ist die Methode zum Glück verboten, in England musste eine Anlage kürzlich wegen vermutlich selbst ausgelöster Erdbeben stillgelegt werden. Für negative Umweltauswirkungen durch die Ölförderung lassen sich noch viele andere Bespiele finden, zum z.B. die Öllecks im Golf von Mexiko, wo seit  15! Jahren unkontrolliert Öl ins Meer gelangt. 

 

Ich bin mir darüber bewusst, dass ich mich mit meiner Argumentation im Bereich des Whataboutism bewege, aber man muss doch immer mal wieder darauf hinweisen, dass das unveränderte Festhalten am Verbrennungsmotor, auch losgelöst von irgendwelchen Klimadebatten, eben nicht die beste Lösung ist und man dringend nach Alternativen suchen muss. Ob das am Ende Fahrzeuge mit Akkus sein werden oder doch eher die Brennstoffzelle, wird sich die nächsten Jahre und Jahrzehnte zeigen müssen, ein "weiter so" kann aber auf keinen Fall die Lösung sein. 

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vor 15 Stunden schrieb RodLex:

Also ; wenn "E" und Fernstrecke, dann nur TESLA

 

So spricht ein bekehrter Tesla-Neujünger :biggrin: :smile:

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vor 29 Minuten schrieb TODDE:

+1

 

Das sieht man hier nicht so gerne.

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vor 3 Minuten schrieb Jens_IS250:

ein "weiter so" kann aber auf keinen Fall die Lösung sein. 

 

Hat gestern auch das OVG zu Münster den Nichtstuern in Köln ins Stammbuch geschrieben.

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vor 16 Minuten schrieb Jens_IS250:

ein "weiter so" kann aber auf keinen Fall die Lösung sein. 

 

Die Welt verändert sich. Das übersieht man immer, wenn man "die eine große Veränderung" herbeisehnt.

 

Denn schon jetzt werden unsere Autos immer effizienter.
Die emittierten Schadstoffe gehen immer weiter zurück.
Das darf schon so weitergehen, oder?

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vor 18 Minuten schrieb lexibär:

 

Das sieht man hier nicht so gerne.

 

Und ich dachte Du hättest Dich aus Überzeugung davon verabschiedet.... :laugh:

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vor 34 Minuten schrieb H6Fan:

 

Und ich dachte Du hättest Dich aus Überzeugung davon verabschiedet.... :laugh:

 

Ne, wurde -mit überzeugenden Argumenten-  herzlich darum gebeten.

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Es ist richtig das für den Umweltschutz etwas getan werden soll und sollte.

Die Autoindustrie tut Dies in dem, wie schon gesagt, die "Verbrenner" immer effizienter werden!

Nur die Randbedingeungen  stimmen nicht, Straßenzustände und Verkehrsleitsysteme, wenn überhaupt vorhanden lassen 

zu wünschen übrig. Dadurch wird bis zu einem Drittel mehr Energie , Kraftstoff, verbraucht.

Die finanziellen Mittel bringen die "Verbrennerfahrer" schon als Vorleistung auf und zwar das gut Zwanzigfache was in D. für den Straßenbau, usw. ausgegeben wird. Hier muss endlich mal angesetzt werden.

Den Hype um die E-Autos kann und will ich nicht nachvollziehen, das diese Entwicklung auch Ihre Berechtigung hat, dagegen ist nichts einzuwenden.

Das das E-Auto für bestimmte Gegenden die Umweltbelastung senken kann ist sinnvoll und richtig.

Am Ende ist aber die Gesamtbilanz zu betrachten und da sieht es so aus das ein "Verbrenner" 100000 km fahren kann bevor ein E- Auto eine positive Ökobilanz erreicht. 

Noch ein paar Worte zum Wasserstoff, auch diese Technik wird sich entwickeln - mit Hilfe von Wasserstoff kann man E- Energie speichern und dann wieder jederzeit in E- Energie umwandeln - technisch schon lange machbar- nur ist das gewollt?!

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vor einer Stunde schrieb H6Fan:

Die Welt verändert sich. Das übersieht man immer, wenn man "die eine große Veränderung" herbeisehnt.

 

Denn schon jetzt werden unsere Autos immer effizienter.

 

Das ist definitiv so und das ist auch gut, nur leider werden die Effizienzsteigerungen bei fast allen Herstellern dadurch aufgezehrt, dass die Autos gleichzeitig immer stärker und schwerer werden. Was bringt es, wenn heute ein Auto mit 400 PS genau so viel verbraucht wie vor 20 Jahren ein Auto mit 200 PS? Damit ist zwar das Auto an sich deutlich effizienter, aber wirklich besser ist es auch nicht. Dein Stinger dürfte ja auch in etwa so viel durchjagen wie dein früherer Subaru (von dem dein Nick noch stammt), eher sogar etwas mehr.

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vor 32 Minuten schrieb Jens_IS250:

 

Das ist definitiv so und das ist auch gut, nur leider werden die Effizienzsteigerungen bei fast allen Herstellern dadurch aufgezehrt, dass die Autos gleichzeitig immer stärker und schwerer werden. Was bringt es, wenn heute ein Auto mit 400 PS genau so viel verbraucht wie vor 20 Jahren ein Auto mit 200 PS? Damit ist zwar das Auto an sich deutlich effizienter, aber wirklich besser ist es auch nicht. Dein Stinger dürfte ja auch in etwa so viel durchjagen wie dein früherer Subaru (von dem dein Nick noch stammt), eher sogar etwas mehr.

 

Die 400 PS Autos machen einen superkleinen Anteil an der Gesamtflotte aus. Und jene sehr starken Autos sind zT drastisch sparsamer geworden als ihre Vorgänger. Den Subaru kann man am besten mit dem Golf R vergleichen (Gewicht, Platz, Format und Nutzwert). Der Golf war zwar viel flotter, aber je nach Fahrprofil 0,5-2l sparsamer als der Subaru. Den größten Vorteil hat er ausgerechnet dort erzielt, wo ihn die meisten Leute nutzen können: im Pendlerverkehr mit Strecken so um die 20km. Das ist Fortschritt, der in der Breite ankommt.

 

Im Endeffekt kommt es aber darauf an, wie viel Benzin/Diesel insgesamt verbraucht wird. Und da sind die Werte in Deutschland in den letzten 20 Jahren  zurückgegangen. Auch deshalb schrumpft die Zahl der Tankstellen.

 

edit: die ingsesamt verkaufte Spritmenge schrumpft erst seit 2000.

Edited by H6Fan

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vor 2 Stunden schrieb Gufera:

Wenn wir wirklich Umwelt und Ressourcen schonend unterwegs sein möchten, dann werden wir über kurz oder lange wieder zu Fuss oder hoch zu Ross, oder von mir aus auch mit dem Fahrrad unterwegs sein. 

Nein, Spass beiseite. Klar hat die Elektromobilität mit Batteriespeicher ihre Schattenseiten, oder sagen wir mal seinen ökologischen Rucksack der mitgeschleppt werden muss, aber glaubst du wirklich das hat die Förderung von Rohöl nicht? Und auch Wasserstoff kann ich nicht aus dem Daumen saugen, denn auch dort muss die gespeicherte Energie irgendwo her kommen. Die wird entweder aus Strom in Wasserstoff umgewandelt, oder chemisch aus fossiler Energie gewonnen usw... Also das mit dem Strom(Preis) betrifft auch die Wasserstoffbasierende Elektromobilität. Und ja, auch diese Fahrzeuge besitzen einen Akku, wenn auch einen deutlich kleineren. 

auch wenn es nichts mit auto zu tun hat, aber das ist auch ein ansatz:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/japanische-haushalte-erzeugen-strom-brennstoffzellen/

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vor 44 Minuten schrieb Rammstein:

auch wenn es nichts mit auto zu tun hat, aber das ist auch ein ansatz:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/japanische-haushalte-erzeugen-strom-brennstoffzellen/

 

In Zukunft wird es immer mehr solcher dezentraler Ideen geben. Als wir unsere neue Heizung bekommen haben, habe ich mich auch über Kraft-Wärme-Kopplung informiert (Strom und Heizwärme zusammen zuhause erzeugen). Leider gab es damals für Private keine guten Angebote. Seitdem habe ich davon auch nicht mehr so viel gehört. Aber vielleicht kommt es ja wieder.... :laugh:

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vor 2 Stunden schrieb Debarthel:

Am Ende ist aber die Gesamtbilanz zu betrachten und da sieht es so aus das ein "Verbrenner" 100000 km fahren kann bevor ein E- Auto eine positive Ökobilanz erreicht. 

Noch ein paar Worte zum Wasserstoff, auch diese Technik wird sich entwickeln - mit Hilfe von Wasserstoff kann man E- Energie speichern und dann wieder jederzeit in E- Energie umwandeln - technisch schon lange machbar- nur ist das gewollt?!

zum ersten Satz: Eine Lüge wird nicht wahrer, wenn sie öfter verbreitet wird. Diese Zahlen beziehen sich auf eine schwedische Studie, die Konsequenz haben deutsche Medien aus der Studie rausgelesen. Selbst die Ersteller der Studie distanzieren sich davon, weil alle Welt die falschen Schlüsse daraus ableitet. Ich habe mal die Werte der Studie genommen (die ansich schon absurd sind) und gegengerechnet. Zitat ist von mir aus einem anderen Forum.
Leider kann ich nach dem Zitat irgendwie keine Zeilen einfügen, darum antworte ich hier gleich auch auf den zweiten Satz:
Ja, man kann in Wasserstoff überflüssigen Strom speichern. Mit einer Effizienz von afaik 40%. In Pumpspeicherkraftwerken kann man überschüssigen Strom mit rund 90% Effizienz steigern. Man kann auch in Batterien - womöglich auch in Traktionsbatterien von Autos bei sinnvoller Vernetzung - Strom speichern, mit einer Effizienz von 60-90%
Wir haben schon viel überschüssigen Strom, aber nicht so viel dass man davon nennenswerte Mobilitätsprobleme lösen kann.

Zitat

Immer wieder lese ich zur Zeit von einer angeblichen schwedischen Studie die besagt, dass die Model S Batterie soviel CO2 erzeugt, dass man damit einen Verbrenner 8 Jahre lang fahren kann.
Nun ist zwar der Vergleich zwischen Produktionswerte und Betriebswerte völliger Humbug, trotzdem wird diese "Studie" genutzt, um das Verbrennungsfahrzeug am Leben zu erhalten.
Nun habe ich die Studie nicht lesen können, da ich des schwedischen nicht mächtig bin. Findige Menschen haben das bereits getan und herausgefunden, dass in besagter Metastudie (eine Zusammenfassung der Ergebnisse verschiedener Studien) weder der CO2 Ausstoß für die Tesla-Batterie noch der Vergleich mit dem Verbrenner im Betrieb gezogen wird.
Es wird lediglich versucht verschiedene Szenarien zu bewerten, wieviel CO2 die Produktion einer kWh LiIonen-Akku erzeugt. Im schlimmsten Falle (Energie rein aus Kohle) ist das ziemlich viel.
Findige Deutsche Medien haben diesen Worst-Case Wert genommen und ihn mit der Kapazität des Model-S Akkus multipliziert. Im Ergebnis stehen dann 17t Co2 für den Akku eines Model S im Raum.
Um das besser bewerten zu können habe ich meine eigene, unwissenschaftliche, Meta Studie durchgeführt und fand folgende, interessante Werte. Dabei ist wichtig zu wissen, dass das CO2-Äquivalent die Betrachtung der Klimaschädlichkeit der Gesamtgase aufgewichtet auf CO2 entspricht. Methan ist ein vielfaches klimaschädlicher als CO2, wird entsprechend in das CO2-Äquivalent mit eingerechnet.

  • ifeu von 2014 rechnet für einen Benziner ein CO2-Äquivalent zwischen 5,1 (Kleinwagen) und 9,1t CO2 (Großes Auto)
  • ifeu rechnet für Diesel in der Produktion ein um 0,1t höheres CO2-Äquivalent als für den Benziner
  • UPI von 1999 rechnet mit einem CO2-Ausstoß (nicht Äquivalent) für die Gewinnung aller Rohstoffe eines Fahrzeugs 9,6t
  • UPI von 1999 rechnet mit einem CO2-Ausstoß für die Produktion eines Fahrzeugs von 3,5t
  • Ein Liter Benzin verbrennt zu 2330g CO2
  • Ein Liter Diesel verbrennt zu 2640g CO2
  • Die UPE rechnet 2009 einen CO2-Ausstoß für die Förderung, Herstellung und Transport von Benzin mit durchschnittlich 1,585kWh
  • Das Umweltbundesamt gibt den deutschen Strommix im Mittel für 2015 mit 534g CO2 pro kWh an
  • Der Durchschnitt aller seit 2007 Erstzugelassenen, bei Spritmonitor gelisteten Benziner mit Automatik beträgt 8,61l/100km
  • Der Durchschnitt aller seit 2007 Erstzugelassenen, bei Spritmonitor gelisteten Diesel mit Automatik beträgt 7,68l/100km
  • Der Durchschnitt aller seit 2012 Erstzugelassenen, bei Spritmonitor gelisteten Benziner mit Automatik beträgt 8,21l/100km
  • Der Durchschnitt aller seit 2012 Erstzugelassenen, bei Spritmonitor gelisteten Diesel mit Automatik beträgt 7,33l/100km


Nun wird in den deutschen Medien vorgerechnet, dass man mit den 17t CO2 für den Akku 8 Jahre lang Verbrenner fahren kann. Verschwiegen wird die Gesamtlaufleistung.
Rechnen wir rein den Tankinhalt zum Abgas heißt das:

 

  • Ein Durchschnittsbenziner seit 2007 fährt mit 20,06kg CO2/100km 84745,76km bis er die 17t CO2 erreicht - macht durchschnittlich 10593km im Jahr
  • Ein Durchschnittsdiesel seit 2007 fährt mit 20,27kg CO2/100km 83867,78km bis er die 17t CO2 erreicht - macht durchschnittlich 10483km im Jahr

Rechnet man die Beschaffung des Treibstoffes mit ein, erzeugt ein Durchschnittsbenziner im Betrieb:
8,61l Benzin*1,585kWh/l = 13,65kWh - was im deutschen Strommix 7,29kg CO2 entspricht.
(keinen Wert für Diesel gefunden)
Zusammen mit den 20,06kg durch die Verbrennung macht das 27,35kg CO2/100km. Damit wird der vermeintliche Tesla-Akku nach 62157,22km überholt.

Diese Werte sind im Vergleich zum Ergebnis der schwedischen Studie zu verstehen. Tesla baut seine Akkus aber weder mit Kohlestrom, nocht mit Strommix-Strom sondern hat seine eigene Photovoltaik-Anlage und baut den Akku so theoretisch CO2-neutral zusammen. Bleibt eigentlich nur die Zulieferkette, die CO2 erzeugt. Im Idealfalle gehe ich davon aus, dass man die im Raum stehenden 17t vierteln kann. Um aber Vergleichbarkeit zu gewährleisten rechne ich mit den abstrusen 17t

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