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hermann

Ölkühler

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Ich habe ein wenig bei den LS 460 gestöbert und bin auf dessen Ölkühlerproblematik gestoßen:

nun mache ich mir ein wenig Sorgen, inwieweit dieses Thema auch für meinen LS 400 Mk3 zutreffen könnte. So wie es aussieht, befindet sich ein Ölkühler unten im Wasserkühler...

 

Hatte da schon jemand Probleme?

 

Hermann

IMG_2228.jpg

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Hallo Hermann

Natürlich kann es vorkommen, dass wenn nicht der richtige Frostschutz (der ja auch Korrosionsschutz bietet ) verwendet wurde, dass das Problem auftreten kann. Leider kann man das ganze visuell nicht prüfen.

Was machen?.. Entweder präventiv ein neuer Kühler (16400-50150), der kostet ab $400.- oder du installierst einen Externen Ölkühler der etwa 150.- kostet.

Ich bei Meinem, lasse es so wie es ist. es ist ja nicht so, dass es soo häufig vorkommt.

Hat jemand andere Vorschläge oder Erfahrungen?

 

Gruss

Techi-Tom

 

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So viel ich weiß, fing die Problematik mit dem Kühlwasser im Automatikgetriebeölkreislauf erst mit dem LS430 an.

Wichtig ist: Kein H2O ins Kühlsystem! Wegen der Korrosionseigenschaften.

 

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Am 7.5.2019 um 08:33 schrieb plexus914:

So viel ich weiß, fing die Problematik mit dem Kühlwasser im Automatikgetriebeölkreislauf erst mit dem LS430 an.

Wichtig ist: Kein H2O ins Kühlsystem! Wegen der Korrosionseigenschaften.

Und mit was sollte dann das Kühlflüssigkeitskonzentrat verdünnt werden?

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18 minutes ago, duke_j said:

Und mit was sollte dann das Kühlflüssigkeitskonzentrat verdünnt werden?

 

173986_1.jpg

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Genau so mache ich das. Ist doch aber H2O. Leitungswasser nimmt man nicht, A. dest. ist OK.

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Destilliertes ist zu weich und greift das Alu der Kühler an. Etwas Mischen sollte man schon. 

 

Extrem weiches Wasser greift auch im Geschirrspüler die Gläser an, Fachbegriff "Glaskorrosion" !

 

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vor 2 Stunden schrieb driver1313:

Destilliertes ist zu weich und greift das Alu der Kühler an. Etwas Mischen sollte man schon. 

 

Extrem weiches Wasser greift auch im Geschirrspüler die Gläser an, Fachbegriff "Glaskorrosion" !

Hierzu habe ich folgendes auf https://www.glysantin.de/anwendungshinweise 

gefunden:

 

Wir empfehlen, demineralisiertes oder destilliertes Wasser zu verwenden. Normales Leitungswasser kann zur Verdünnung verwendet werden, wenn es nicht härter als 3,5 mmol/l (20 Grad deutscher Wasserhärte) ist und nicht mehr als 100 ppm Chlor und Sulfat enthält. Informationen können beim lokalen Wasserwerk erfragt werden.

 

Gegen die "Glaskorrosion" hilft die Justage der zugesetzten Klarspülermenge nach meiner Erfahrung bestens...

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Ich hatte mit Toyota RED und Leitungswasser bisher keinerlei Probleme an allen meinen Fahrzeugen die letzten 20 Jahre und es bekommt jedes Fahrzeug die gleiche Substanz. Ob Oldtimer Toyota Alltagsfahrzeug Corolla Verso oder der Lexus LS400

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Fertigmix. Da kann man nichts falsch machen.

Unbehandeltes H2O fördert den elektro-chemischen Prozess der Korrosion.

Auf dem Toyota-Zeugs steht "Kein Wasser zugeben". Inhaltsstoff ist u.a. 7732-18-5 ( Destilliertes Wasser 99%Pure [H2O] CAS: 7732-18-5 )

 

 

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Rowe AN-SF 12+ ASTM D 3306 mischbar mit G30 Glysantin.jpg

1 xxx Cartechnik CT12++  ASTM D 3306 ASTM D 4340 dunkelviolett.JPG

Edited by plexus914

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Ich möchte nicht an der Aussage rütteln, daß Destilliertes Wasser grundweg falsch ist, aber ICH habe mit Leitungswasser keine Probleme gehabt. Da ich es gerne ganz genau und fundiert mag, sowie die vielen verschiedenen "Geister" an Meinungen die in den Foren herumschwirren mit Hintergrundwissen belegt haben will, habe ich nun im Ersatzteilkatalog gewühlt und zum Thema Kühler für den LS430 mal das hier herausgefunden, der scheint ja ein kleines Problem gehabt zu haben, denn die Kühler wurden sukzessive mit neuen Teilenummern versehen:

 

https://euro.lexusownersclub.com/forums/index.php?/topic/44526-kauf-ls460-ab-2013-wo-liegen-die-schwächen/

 

 

Edited by driver1313

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Das ist halt Marketing...schwupps lässt sich mit ein wenig Wasser schon ne ordentliche Marge machen. 

Sicher, es gibt ein paar Fahrzeuge die so enorm kaputtgespart äh ich meinte natürlich super toll optimiert sind und wie ein rohes Ei behandelt werden müssen, die Toyota Dinosaurier gehören aber letztlich überhaupt nicht dazu. 

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Zum Thema "destilliertem" Wasser:

 

Jeder lernt in der Schule dass Wasser die Summenformel H2O hat. Ob es jetzt Trinkwasser aus dem Hahn, destilliertes, entsalztes, entgastes, gereinigtes, steriles oder sonstwas ist, es bleibt immer H20.

Der Unterschied ist, was ist da noch alles drin. Das kann von mechanischem Schmutz über gelöste Salze und Gase alles mögliche sein.

Im Trinkwasser ist je nach Gebiet mal mehr mal weniger drin. Das kann jeder bei seinem zuständigen Versorger erfragen, meist haben die das schon irgendwo auf ihrer Homepage.

 

Das was für's Auto schlecht ist ist da sowieso nicht mehr bzw nur noch in Spuren drin, also daher keine Bedenken. Wohl sind aber Härtebildner drin, das was dann landläufig den "Kalk" bildet. Das dürfte auch jeder kennen, Stichwort weiches oder hartes Wasser.

Daher nimmt man zur Verdünnung "destilliertes" Wasser. Wenn man mal auf den Kanister schaut, steht die DIN-Norm wonach es behandelt wurde, zumeist steht da demineralisiert. Das heißt nichts anderes als entsalzt, also die gelösten Stoffe entfernt. Da steht mit Sicherheit nicht destilliert, denn dann wäre der Kanister um ein mehrfaches teurer.

 

Was eine Destillation ist wissen vielleicht nicht alle, dabei wird das Wasser verkocht, der entstehende Dampf wieder zu Flüssigkeit kondensiert, und schon hat man destilliertes Wasser. Die gelösten Stoffe bleiben "im Topf" zurück, die gelösten Gase entweichen. Da geht natürlich viel Energie für's Kochen rein, deshalb der Preis. Wenns mehrfach destilliert ist reichts sogar für medizinische Zwecke, dann ist es auch keimfrei.

 

Also reicht der normale demineralisierte Kanister völlig aus. Das wird entweder über Umkehrosmose oder Ionentauscher gemacht. Bei dem einen wird das Wasser durch eine Membran gepresst, die im atomaren Bereich "Löcher" hat, da passt nur das Wassermolekül durch, alles andere bleibt hängen. Je nach Membranqualität und eingestellter Ausbeute kommt schonmal das eine oder andere Salzmolekül mit, ist für die Anwendung im Auto aber völlig irrelevant. Meist wird eh noch ein Mischbett dahinter gehängt, dann ist es nahezu VE-Wasser.

 

Dann gibt's noch die Entsalzung über Ionenaustauscher, vor allem im Großindustriebereich. Damit erreicht man eine völlige Entsalzung (VE) des Wassers, zusätzlich wird auch entgast. Sprich in diesem Wasser ist ausser möglichen Viren (die im Rohwasser auch drin waren) garnichts mehr drin. Quasi keine elektrische Leitfähigkeit mehr, Föhn in der Badewanne hätte theoretisch keinen Effekt, der würde sogar weiterlaufen wenn er nicht selbst durch anhaftenden Staub etc wieder Ionen ins Wasser lösen würde.

 

Soviel zu den verschiedenen Wässerchen als Grundlage.

 

Völlig entsalztes Wasser hat pur tatsächlich einen schädlichen Einfluß vor allem auf Aluminium. Bei den Verhältnissen im Zylinderkopf (Temperatur über 100 Grad, Druck) wird das Wasser "gierig" und möchte wieder seine verlorenen Ionen wiederhaben, also löst es welche aus dem umgebenden Material, was besonders Aluminium trifft. Zusätzlich kann auch noch Kavitation dazukommen(Wasser verkocht, dehnt dabei sein Volumen extrem aus um dann sofort wieder zu kondensieren. Das ergibt Mikroimplosionen die auf Dauer das Material abtragen). Die Folge sind ausgewaschene Kühlkanäle. So weit dass keine Kopfdichtung mehr hält oder sogar der Kopf reisst, gern bei BMW und VR6-Motoren. Auch der Kühler leidet. Er setzt sich sogar zu. Denn das was im Motor herausgelöst wird kühlt im Motorkühler wieder ab und fällt dort aus, lagert sich ab und verstopft den Kühler. Zudem liegt der pH-Wert in einem anderen Bereicht weil auch keine Pufferkapazität in VE ist.

 

Aaaaaaber - im Kühlkreislauf fahren wir ja nicht nur pures Wasser, sondern den Frostschutz/Kühlerschutz. Wenn man den richtigen für sein Fahrzeug wählt und nicht gnadenlos über- oder unterdosiert ist man vor den genannten Problemen sicher. Man sollte wirklich auch von Zeit zu Zeit die Kühlflüssigkeit erneuern, die "verbraucht" sich tatsächlich.

 

Auch die landläufige Annahme man dürfte kein "destilliertes" Wasser trinken stimmt nicht. In sehr vielen Ländern trinken die Menschen sehr viel davon, weil sie denken es wäre reiner.

Wenn man ne Woche lang jeden Tag 4 Liter davon trinkt und nichts isst oder anderes trinkt, also keine zusätzlichen Ionen nachführt, ja dann bekommt man ein Problem.

Wer macht das schon? Probiert ruhig mal nen Schluck, da passiert rein garnichts. Kein Gift drin. Es schmeckt aber auch nach nichts.

 

Achso, ich stelle seit fast 20 Jahren VE-Wasser aus Oberflächenwasser (Flußwasser) her, stündlich ca 1500 Tonnen, ich kenn mich also etwas mit den Wirkungen auf verschiedene Materialien und unter verschiedensten Bedingungen, auch in Kraftwerken mit über 500 Grad und 300 bar Druck aus.

 

Als mein kurzes Fazit:

Nehmt nen Kanister von dem "destilliertem" Bügelwasser, macht mit dem passenden Glysantin (für Toyota normalerweise G30) die passende Mischung. Alle 4-5 Jahre wechseln, fertig.

 

 

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Danke für das ausführliche Exposé zum Thema Materialabtrag im Alu-Kopf.

 

Toyota RED gemischt im Kreislauf in neu kann man erkennen, wenn es rot aber transparent ist, Toyota RED verbraucht kann man erkennen, wenn es dunkelrot trübe ist. 

 

An meinem Starlet KP6 mußte ich letzten Winter spülen und erneuern, weil die Heizung bei Leerlauf kalt wurde.

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